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Ungebrochener Erfolg für LINIE 1

Unzählige Male war LINIE 1 im GRIPS Theater Berlin zu sehen und noch immer ist der Saal ausverkauft - zu Recht. Eingängige Musik, überzeugende Darsteller, Witz und eine große Nähe zur Bühne sorgen für ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Am 5. Mai brachten fünf neue Darsteller frischen Wind.

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U-Bahn-Szene
Linie 1 © David Baltzer

Nach 1724 Shows noch immer erfolgreich

LINIE 1 feierte am 6. Mai seine 1725. Vorstellung. Ein Tag zuvor war Musical, als gleich fünf neue Darsteller frischen Wind in die Show brachten – und das mit Erfolg. Die elf Darsteller und die Liveband ernteten tosenden Applaus – sowohl während, als auch nach der Show.

Eine Fahrt durch Berlin

Das Musical LINIE 1 erzählt von einem Großstadtleben, von Träumen, Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Ein Mädchen steigt aus dem Zug. Frisch verliebt auf der Suche nach dem Rockmusiker Johnny, der ihr Herz geraubt hat. Sie trifft auf ihrer Odyssee auf den Jugendlichen Bambi, der ihr nicht nur Essen besorgt, sondern für sie Johnny sucht. In der Zwischenzeit trifft das Mädchen auf weitere, schräge und einzigartige Personen. Den mysteriösen Mann mit dem Hut, der lebensfrohe Rentner Hermann, die Bouletten-Trude, die verrückten Freundinnen Risi und Bisi und noch viele andere einzigartige Personen, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben.

Grandiose Umsetzung

Die Bühne des Gripstheater ist recht einfach und die Sitze bilden die Begrenzung der Bühne, so dass der Zuschauer hautnah am Geschehen dran ist. Das Herzstück der Bühne bildet eine Wand mit dem U-Bahnzeichen. Auf dieser befindet sich die Liveband. In der Mitte kann eine Rampe heruntergelassen werden, auf der eine Treppe ist. Die Requisiten sind unter anderem mobile U-Bahn-Bänke, ein Imbiss-Tresen und ein Geländer.
Auf der Bühne sind elf Darsteller, die – bis auf das Mädchen – alle mehrere Rollen spielen und dies so überzeugend und gut kostümiert, dass oft nur die Besetzungsliste verrät, hinter welcher Person welcher Darsteller steckt. Das macht eine Bewertung der einzelnen Darsteller schwierig.
Esther Agricola spielte zum Beispiel eine Prostituierte, Risi, eine Fremdenführerin und andere. Darunter auch die Rolle der Maria, die vor allem mit „Marias Lied“ begeisterte, das gefühlvoll gesungen wurde.
David Brizzi spielte unter anderen einen arbeitslosen Jugendlichen, einen rauchenden Ausländer, ein Kind, einen schwerhörigen Alten, die Witwe Lotti, den Jungen mit Walkman und den Rockstar Johnny.
Patrik Cieslik begeisterte als der gut gelaunte und sehr von sich überzeugte Bambi. Ebenso spielte er neben weiteren Rollen einen der beiden Kontrolleure.
Ester Daniel stand als Lady, schwangere Türkin, Mutter, alte Frau, Sozialdemokratin, Beziehungsberaterin und noch in weiteren Rollen auf der Bühne.
Die drogensüchtige Lumpi, die verrückte Bisi, die Prostituierte, Chantal, die Sängerin oder auch die Türkin wurden von Ariane Fischer gespielt.
Christian Giese verkörperte neben anderen Rollen den Alkoholiker Schlucki, den türkischen Ehemann, Vater, einen Verwirrten, Fremdenführer, Witwe Martha und den empörten Mann.
Die einzige Solorolle spielte Amelie Köder. Überzeugend spielte sie das Mädchen, dass in einer Großstadt gestrandet und zunehmend verzweifelter ist.
Dietrich Lehmann war unter anderem als Mücke, alter Mann, Hermann, Witwe Agathe, Betrunkener und Beziehungsberater auf der Bühne. Vor allem als der lebensfrohe Hermann konnte er überzeugen.
Erich, Kleister, Kind, Verklemmter, Kontrolleur, Sänger, Angestellter und Leichi sind nur einige der Rollen, die Jens Mondalski verkörperte.
Für die Rollen der Lola, der alten Frau, der Bouletten-Trude, der Angestellten und der Frau mit Paket stand Laura Leyh auf der Bühne. Und das sind nur einige der zahlreichen Rollen, die sie verkörperte.
Frederic Phung spielte den arbeitslosen Jugendlichen, den Kunde, einen Skin, den Referent Zielinski, die Witwe Kriemhild und weitere Rollen. Besonders überzeugte er jedoch als der mysteriöse Junge im Mantel.

Ein wiederholenswerter Abend

Die Show bereitete einen unvergesslichen Abend voller Freude, Spaß und Gänsehautmomente. Es war ein außergewöhnliches Gefühl so nah an der Bühne zu sein. LINIE 1 im Grips-Theater ist zu empfehlen und sein Geld mehr als wert.

Kategorie: Kritiken

Autor: A. Polifka (20.05.2016)

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