Musical Chemnitz

Industrie, Sport, Kunst und Kultur – Chemnitz hat viele Facetten. Musical Chemnitz, die Faszination des Musiktheaters, gehört unbedingt dazu. Ob spannende Inszenierungen am Opernhaus oder bekannte Tour-Musicals in der Stadthalle, das Programm ist so abwechslungsreich, dass es auch Besucher von außerhalb der Stadtgrenzen nach nach Sachsen zieht. Sind Musical-Fans erst einmal in Chemnitz zu Gast, können sie sich gleich die Zeit nehmen, um auch weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Derer gibt es viele, historische wie moderne, reicht die Stadtgeschichte doch bis ins Jahr 1143 zurück. Am Nordrand des Erzgebirges gelegen, hat Chemnitz auch einige landschaftliche Entdeckungen zu bieten. Nicht umsonst wurde Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 gewählt.

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Musical Chemnitz – die Spielstätten

Wichtigste Spielstätte der rund 243.000 Einwohner zählenden Stadt sind die Theater Chemnitz. Das Fünf-Sparten-Theater besteht aus dem Schauspielhaus, der Oper, der Robert-Schumann-Philharmonie, dem Ballett sowie dem Figurentheater.

Musical-Fans zieht es vor allem ins Opernhaus Chemnitz, das neben klassischen Inszenierungen auch immer wieder modernes Musiktheater zeigt. Der Bau wurde 1909 als „Neues Staatstheater“ eröffnet. Nach Plänen des Chemnitzer Stadtbaurats Richard Möbius errichtet, diente es zunächst als Mehrsparten-Theater, entwickelte sich im Laufe der Jahre aber zur Spielstätte von Opern und klassischen Dramas bis hin zum heutigen Opernhaus. Eine lange Tradition hat die Aufführung von Richard-Wagner-Opern, was Chemnitz den Beinamen „Bayreuth Sachsens“ einbrachte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Opernhaus zerstört, konnte aber bereits im Mai 1951 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Im Sommer wird das Programm durch die Filmnächte Chemnitz auf dem Theaterplatz ergänzt.

Genau wie das Musiktheater genießt auch das Schauspiel in Chemnitz eine lange Tradition. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gastierten wandernde Schauspielgesellschaften in der Stadt. 1836 gründeten Bürger einen Theater-Actienverein und sammelten die finanziellen Mittel für einen Theaterneubau. Das im Stil des Klassizismus errichtete Theater wurde schließlich am 7. Februar 1838 eröffnet. Zunächst gastierten hier weiter reisende Theatergruppen. Das alte Chemnitzer Schauspielhaus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, der als neue Spielstätte genutzte Festsaal des städtischen Altenheims fiel 1976 einem Brand zu Opfer. Der heutige Gebäudekomplex im Park der Opfer des Faschismus entstand in den Folgejahren bis 1980. Zum Schauspielhaus gehört heute auch ein Schauspielstudio, in dem Schauspielstudenten ihre Praxisausbildung erhalten.

Aufwendige Musical-Inszenierungen und Shows gibt es zudem in der Stadthalle Chemnitz zu sehen. Sie wurde in den Jahren von 1969 bis 1974 mit dem Ziel errichtet, als kulturelles Zentrum der damaligen Karl-Marx-Stadt zu dienen. Die Stadthalle verfügt über zwei Veranstaltungssäle, in denen jährlich rund 335 verschiedene Events mit etwa 245.000 Besuchern stattfinden.

Musical und mehr – zu Besuch in der Kulturhauptstadt Europas 2025

Wem die Erlebnisse auf der Bühne noch nicht genug sind, der kann sich auf Erkundungstour durch Chemnitz begeben und die vielen verschiedenen Facetten der Kulturhauptstadt Europas 2025 näher kennen lernen. Das Motto lautet „C the Unseen“, „Sehe das Ungesehene“, und deutet auf die vielen überraschenden Entdeckungen hin, die es in der sächsischen Stadt zu erleben gibt.

Bekannt ist Chemnitz unter anderem für seine Industriekultur. Gründerzeitviertel mit prachtvollen Villen, das Stadtbad, zahlreiche Museen und alte, zu Kultureinrichtungen, Büros oder Restaurants umgebaute Fabrikhallen zeugen von Chemnitz‘ Bedeutung als Industriestandort. Wer auf Spurensuche gehen möchte, kann zum Beispiel im Industriemuseum Chemnitz vorbeischauen oder den Schauplatz Eisenbahn besuchen, ein 26 Hektar großes Areal, das sich ganz der Eisenbahngeschichte widmet.

Aus dem Mittelalter stammt das älteste Wahrzeichen der Stadt: Der Rote Turm wurde im 12. Jahrhundert errichtet und diente zunächst als Bergfried, dann als Sitz des Stadtvogts und bis um 1900 herum schließlich als Gefängnis. Sein Name geht auf die dominante rote Farbe des Baumaterials zurück. Ein weiteres, wesentlich jüngeres Wahrzeichen ist das Karl-Marx-Monument im Stadtzentrum an der Brückenstraße. Die mit Sockel über 13 Meter hohe Plastik stellt den stilisierten Kopf von Karl Marx dar, wurde nach einem Entwurf des sowjetischen Künstlers Lew Kerbel errichtet und 1971 fertiggestellt.

Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet Chemnitz auch ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit sehenswerten Events über das gesamte Jahr. Im Mai findet zum Beispiel das Hutfestival statt und zeigt internationale Straßenkunst. Das im Juni stattfindende Festival Fuego a la Isla auf der Schlossteichinsel verbindet Musik, Performancekunst und Lichtshows zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Fête de la Musique macht, ebenfalls im Juni, die Innenstadt zur Bühne – umsonst und draußen. Beim Brauerei-Markt auf der Inneren Klosterstraße lässt sich im Juli ein kühles Bier genießen, beim Chemnitzer Weindorf im August gibt es gute Tropfen zu probieren. Der erzgebirgische Weihnachtsmarkt im Dezember schließt das Veranstaltungsjahr ab.

Musical Chemnitz – Ihre Anreise

Geht es zum Musical nach Chemnitz, können Besucher mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug anreisen. Mit dem PKW geht es etwa über die A4, die A72 und die B95 in die Stadt. Der Hauptbahnhof Chemnitz verbindet die Stadt mit vielen weiteren Metropolen und ist per ICE zu erreichen. Flugreisende landen am 66,8 Kilometer entfernten Flughafen Dresden oder am 81,6 Kilometer entfernten Flughafen Leipzig. Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) befindet sich in 174,8 Kilometer Entfernung.

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