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Interview mit Tim Berkels

Tim Berkels ist ein Mensch, der liebt, was er tut und dafür kämpft, seine Träume zu verwirklichen. Der Zuschauer spürt die Emotionen, mit denen er seine Rolle spielt und so schafft er es, jeden Einzelnen im Publikum zu begeistern. Tim hat ein Gefühl für das, was die Zuschauer begeistert und setzt dieses Feingefühl nicht nur als Darsteller, sondern auch als Autor gekonnt um. Tim hat bislang nicht nur liebevolle Familien Musicals geschrieben, sondern auch spannende Thriller für das größere Publikum.

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Tim Berkels
Tim Berkels © Sebastian Gurgel

Tim Berkels

Tim Berkels wollte schon als Kind auf der Bühne stehen. Nun ist er Mitte 20 und steht nun regelmäßig auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Tim hat jedoch noch ein weiteres Talent entdeckt. Er hat bereits einige Musicals selbst geschrieben und erfolgreich auf die Bühne gebracht. Musical1 durfte bereits eines dieser Musicals bewundern. “Der Traumfänger” ist ein Familien Musical und handelt von einem Kind, welches seit ein paar Tagen nicht mehr träumen kann. Mit der Hilfe vom Traumfänger macht es sich auf die Suche nach dem Sandmann, um herauszufinden, was geschehen ist. Die Reise ist jedoch nicht ganz ungefährlich, denn es gibt nicht nur gute Gestalten in der Traumwelt. Nicht nur die Kinder im Publikum waren von der Traumreise begeistert. Auch die Erwachsenen fanden großen Gefallen an dem bezaubernden Stück. Tim Berkels hat nicht nur sein Talent als Darsteller bewiesen, sondern auch das eines Autors.
Um mehr über Tim Berkels zu erfahren, hat Musical1 ein Interview mit ihm geführt.

 

Wie würdest Du Dich in wenigen Worten selbst beschreiben?

Ich bin 180 cm groß, braune Augen, hellbraune Haare, trainiert, kreativ, ehrgeizig und ein Workaholic.

Welchen Berufswunsch hattest Du als Kind?

Ich hatte viele Berufswünsche, doch schon immer wollte ich irgendetwas auf der Bühne machen.

Wann hast Du Deine ersten Bühnenerfahrungen gemacht?

Meine allerersten Bühnenerfahrungen hatte ich schon mit 5-6 Jahren in einer Mini-Play-back-Show. Später dann in der Theater AG meiner Realschule.

In welchen Stücken hast Du schon mitgespielt?

Bisher habe ich größtenteils in meinen eigenen Produktionen mitgespielt wie, “der Traumfänger”, “die Schreibmaschine” und “Das Tagebuch des Bobby Griffith”. Die aktuelle Produktion ist das Off-Broadway-Musical “Thrill Me” von Stephen Dolginoff.

Du hast das Musical “Der Traumfänger” selbst geschrieben. Wie kam es dazu und wie lange hat es gedauert, das Stück auf die Bühne zu bringen?

Der Traumfänger ist bereits meine 5. eigene Produktion. Das Musical hatte die bisher kürzeste Vorbereitungs- und Probenzeit, wobei die Idee der Geschichte schon vor 2 Jahren entstanden ist. Im April 2014 habe ich es dann auf Papier gebracht und relativ schnell Komponisten und Texter gefunden. Aufgenommen wurden die Lieder bereits Ende 2014 und wurde dann im April 2015 aufgeführt.

Hast Du noch andere Musicals geschrieben?

Ich habe neben den bereits genannten Musicals ebenfalls ein Kindermusical für den gemeinnützigen Verein „Die 2. Besetzung“ geschrieben. Das Musical „Blue – das magische Ei“ handelt von einem verzauberten Drachenei, welches das Straßenmädchen Dalia von einer bösen Hexe stiehlt. Als der Eisdrache schlüpft, nennt sie ihn Lu und versucht ihn von nun an vor der bösen Hexe Zornella zu schützen, die den Drachen für ihre teuflischen Pläne nutzen will.

Und woher bekommst Du die Inspiration dafür?

Woher die Inspiration kommt, kann ich nicht wirklich sagen. Ich glaube, es ist wichtig die kindlichen Träumereien und Fantasien nicht zu verlieren und sich einfach mal trauen rum zu spinnen. Zum Beispiel hat mich bei dem Musical „Die Schreibmaschine“ nur der Titel allein inspiriert, einen spannenden Thriller zu schreiben.

Welches war Dein schönster Bühnenmoment?

Mein schönster Bühnenmoment ist eigentlich immer der Applaus am Ende, wenn man in zufriedene Gesichter schaut und zurückschauen kann, was man alles geleistet hat und welchen langen Weg man gegangen ist.

Welche Rolle möchtest Du unbedingt mal spielen und warum?

Ich würde gerne mal etwas spielen, was mich selbst unheimlich herausfordert. Da fällt mir spontan kein großes Musical ein, in welchem ich gerne mitspielen möchte. Reizen würde mich ein verletzlicher Charakter mit viel Emotionen.

Erzähl uns doch mal eine lustige Panne.

Eine lustige Panne. Hatte ich zum Glück noch nie. Auf jeden Fall ist mir noch nie etwas Peinliches oder Lustiges auf der Bühne passiert. Das Einzige, woran ich mich erinnere, war vor Kurzem bei einer Traumfänger Show in Bottrop. Als ich beim Applaus auf unser rollbares Bett springen wollte, ist es mir unter den Füßen weggerollt und ich wäre beinahe hingeflogen.

Hast Du ein Lieblingsmusical?

Wer hat das nicht? Also ganz begeistert war ich von Tarzan, Tanz der Vampire und Mamma Mia. Von den kleineren Musicals finde ich „Thrill Me“ und „Tick tick boom“ ganz toll. Absolut tolle Lieder hat auch das Musical „Rebecca“, welches ich leider nie gesehen habe.

Wer ist Dein Vorbild?

Mathias Edenborn und Aaron Tveit. Entgegen aller Kritik war ich von Mathias Edenborn als Phantom begeistert. Er hat dem sehr klassischen Stück, einen schönen Popflair gegeben.

Was war das Verrückteste, das Du je getan oder erlebt hast?

Ich bin ein sehr abenteuerlustiger Mensch und habe zum Glück schon viel erleben dürfen. Vor allem zu meiner Teenie Zeit habe ich echt viele verrückte Dinge getan. Ein ganz tolles Erlebnis war ein Tandem-Fallschirmsprung zu meinem 18. Geburtstag.

Wenn Du für einen Tag das Leben mit jemandem tauschen könntest, wer wäre das und warum?

Über diese Frage musste ich jetzt lange nachdenken. Tatsächlich fällt mir niemand ein, mit dem ich gerne tauschen würde. Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem, was ich habe und wie und wer ich bin. Doch tatsächlich würde mich mal das Leben eines Popstars interessieren. Einmal viel Geld haben und sich alles Leisten können, was man haben möchte, einmal von Paparazzi verfolgt werden oder vor riesigen ausverkauften Hallen spielen.

Hast Du Ziele für die Zukunft?

Ja! Weiter an mir arbeiten und irgendwann einmal auf den ganz großen Bühnen stehen. Außerdem würde ich gerne irgendwann ein kleines Theater oder ein kleines Café mit einer kleinen Bühne haben.

Zu guter Letzt. Was möchtest Du den Lesern von Musical1 noch mit auf dem Weg geben?

Immer an die Träume glauben und hart dafür arbeiten, dass sie irgendwann in Erfüllung gehen. Im Leben bekommt man nichts geschenkt!

Kategorie: Interviews

Autor: S. Müller (28.11.2015)

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