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Mark Seibert Interview – Musical1 Podcast 44

Musical-Darsteller Mark Seibert kann sich über mangelnde Beschäftigung wirklich nicht beklagen: Gerade tourt er nicht nur mit ELISABETH durch die Theater, sondern ist auch Teil der Konzertshow 4 VOICES OF MUSICAL. Mit Christian spricht er im Musical1 Podcast über beide Produktionen und verrät auch einiges aus seinem Privatleben.

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Mark Seibert
Mark Seibert © Stage Entertainment

1 x 2 Karten für 4 VOICES OF MUSICAL gewinnen

Zurzeit touren die 4 VOICES OF MUSICAL zum wiederholten Mal durch Österreich. Am 27. April 2015 machen sie dabei zum ersten Mal auch in Deutschland Station, im Deutschen Theater München. Die 4 VOICES OF MUSICAL, das sind neben Mark Seibert noch Maya Hakvoort, Lukas Perman und in diesem Jahr zum ersten Mal die österreichische Pop-Sängerin Missy May. Einmal hat Musical1 bereits Tickets für das Konzert in München verlost. Heute gibt es eine erneute Gelegenheit, 1 x 2 Tickets für den 27. April zu gewinnen. Gesucht wird die Antwort auf folgende Frage:

Für welche Musical-Darstellerin ist Missy May in diesem Jahr als Darstellerin eingesprungen?

Als kleinen Tipp: Es handelt sich dabei um die Frau von Lukas Perman. Schicken Sie die Antwort bitte bis zum 20. April, 23:59 Uhr, mit dem Betreff 4 VOICES OF MUSICAL an cd@musical1.de (Achtung: Das ist eine andere E-Mail als beim letzten Gewinnspiel!).

Mark Seiberts erste Bühnenerfahrungen

Sein erstes Bühnenengagement erhielt Mark Seibert noch während seines Studiums in Wien. Im Jahr 2003 spielte er für die Vereinigten Bühnen Wien in BARBARELLA. Seit 12 Jahren steht er also bereits auf der Bühne. An seine Anfänge erinnert er sich noch gut. BARBARELLA sei so zwar nicht der größte Wurf gewesen, wie er im Rückblick meint, aber ein guter Ausgangspunkt, um Bühnenluft zu schnuppern – und das gleich in einer Hauptrolle. Darauf folgte eine Rolle in ROMEO & JULIA, für AIDA ging Mark Seibert anschließend nach Deutschland. Hier spielte Seibert auch in WICKED – DIE HEXEN VON OZ und in DER SCHUH DES MANITU. Für das Musical ELISABETH führte ihn sein Weg 2011 wieder zurück nach Wien.

„Was mir am besten gefallen hat in den letzten 12 Jahren war der Mix aus allem: Dass ich die Chance hatte, verschiedene Rollen zu spielen, verschiedene Charaktere zu spielen, zu ganz unterschiedlicher Musik zu singen. Ein Musical wie WE WILL ROCK YOU kann man nicht vergleichen mit DER SCHUH DES MANITU,“ erklärt er. Mark Seibert wollte sich nie in eine Schublade stecken lassen und ist daher froh, durch seine Rollen möglichst viel Vielfalt zeigen zu können.

Spielte 2011 das erste Mal bei ELISABETH

Mark Seibert als Tod in Elisabeth

© Herbert Schulze

Aktuell ist er mit der Tourprouktion von ELISABETH unterwegs. 2011 spielte er für das Musical an den VBW zum ersten Mal den Tod. Gesehen hat er das Stück zum ersten Mal im Colosseum Theater in Essen und abermals 2006 in Wien, wo es gerade parallel zu ROMEO & JULIA lief. Damals schon fand er die Rolle des Todes interessant. Heute ist dies tatsächlich die Rolle, die er am häufigsten gespielt hat und die ihn am längsten begleitet. Mark Seibert stand dabei sowohl für die En-Suite Produktion als auch für Tour-Inszenierungen auf der Bühne. Unterschiede zwischen diesen beiden Varianten gibt es natürlich vor allem beim Bühnenbild, wie er berichtet: Eine feste Bühne im Theater bietet ganz andere Möglichkeiten für Effekte; eine Bühne für eine Tourproduktion muss sich dagegen sowohl transportieren lassen als auch auf möglichst viele unterschiedliche Theaterbühnen passen. Für ELISABETH habe man es aber geschafft, mit tollen Projektionen und einer Drehbühne eine ordentliche Tour-Inszenierung auf die Beine zu stellen. Und je weniger die Technik ablenken könne, umso mehr seien die Darsteller gefordert. Wenn Geschichte, Musik und Darsteller stimmen, dann müsse die Technik auch gar nicht mehr so aufwendig sein.

Parallelen zwischen seiner Rolle als Tod und seiner eigenen Person sieht Mark Seibert nicht. An ELISABETH fasziniert ihn vor allem die wunderbare, berührende Geschichte – zusammen mit der wunderbaren Musik.

Die 4 VOICES OF MUSICAL auf Tour

Seibert ist derzeit auch noch mit einer zweiten Produktion auf Tour: mit den 4 VOICES OF MUSICAL. „Das ist ein schönes Konzert mit einem Querschnitt aus Musicals, die man kennt, und wahrscheinlich auch ein paar Musicals, die man nicht so gut kennt,“ beschreibt Mark Seibert. Zusammen mit Maya Hakvoort, Lukas Perman und Missy May sowie einer tollen Band präsentiert er Songs aus ganz unterschiedlichen Shows. Der Abend soll Musical-Fans viel Wiedererkennungswert bieten und Musical-Neulinge auf den Geschmack bringen.

Das Konzert beschreibt er als perfekte Abwechslung zum Theateralltag. „Es ist eine Herausforderung, jeden Abend dieselbe Show zu spielen und mit vollem Elan auf die Bühne zu gehen. Ich habe gemerkt, dass es mir gut tut, wenn ich an meinen freien Abenden bei Konzerten bin.“ erklärt er. Das sei zwar noch mehr Arbeit, bringe aber auch eine gewisse Frische mit. 4 VOICES OF MUSICAL sei auch tatsächlich ein Konzert: Im Vordergrund steht die Musik, die Sänger stehen nicht in Kostümen auf der Bühne, es gibt keine Halbkulissen.

Auch Geburtstage sind Arbeitstage

Am 9. April hat Mark Seibert seinen 36. Geburtstag gefeiert. Den Tag hat er ebenfalls mit viel Arbeit verbracht. Parallel zu ELISABETH und 4 VOICES OF MUSICAL arbeitet er noch am MILESTONE PROJECT von Sound of Music und probt dafür regelmäßig. Am Abend gab es dann eine ganz normale Vorstellung von ELISABETH.

Hätte ihm vor 20 Jahren jemand den Erfolg versprochen, den er heute hat, hätte Seibert ihm wohl nicht geglaubt. Auch viel Glück habe mit dazu gehört, dass er sich einen guten Namen in der Musical-Branche machen konnte. Und auch körperliche Fitness gehöre dazu, um den Arbeitsalltag zu bewältigen. Seibert hält sich mit Sport fit, der für ihn auch mentales Training ist. Außerdem achtet er auf gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf – für den letzten Punkt sieht er bei sich aber noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Auch nach 12 Jahren auf der Bühne setzt sich Seibert immer noch gerne in den Zuschauerraum. Er versucht dann, den Profi draußen im Foyer zu lassen und sich einfach nur begeistern zu lassen. Zuletzt gesehen hat er Lukas Perman in Stephen Sondheims A LITTLE NIGHT MUSIC in Baden.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (15.04.2015)

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