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Mathias Schlung Interview – Musical1 Podcast 18

Vom 5. bis zum 27. Dezember 2014 tourt das Musical VOM GEIST DER WEIHNACHT zum ersten Mal durch deutsche Arenen. Die Show nach dem Vorbild von Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte kann mit prominenter Besetzung aufwarten: Jeanette Biedermann spielt den Weihnachtsengel, Felix Martin Scrooge und Mathias Schlung dem Marley. Passend zum 1. Advent stellt sich Mathias Schlung im Musical1 Podcast unseren Fragen.

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Mathias Schlung
Mathias Schlung © BB-Promotion

Mit dem Weihnachtsmusical auf Tour

Mathias Schlung ist ausgebildeter Schauspieler und kam eher über Umwege zum Musical. 2006 spielte er am Theater des Westens in Roman Polanskis TANZ DER VAMPIRE; seitdem hat ihn die Faszination für das Musical nie wieder verlassen. Er war in DER SCHUH DES MANITU zu sehen und kreierte für die Weltpremiere des Musicals in Berlin die Rolle des Abahachi; er spielte CRAZY FOR YOU und HAISPRAY und ist derzeit an der Staatsoper Hannover in HOW TO SUCEED IN BUSINESS WITHOUT REALLY TRYING zu sehen. Mit VOM GEIST DER WEIHNACHT tourt er im Dezember durch deutsche Arenen in Oberhausen, Bremen, Mannheim und Köln.

Mathias Schlung ist eher durch Zufall Musical-Darsteller geworden: „Das war nie ein Ziel, das ich ernsthaft verfolgt habe“, gibt er zu. Seine Ausbildung zum Schauspieler hat er am Wiener Max Reinhardt Seminar absolviert; dort gehörten unter anderem Klaus Maria Brandauer und Karlheinz Hackl zu seinen Lehrern. Das Theaterfieber packte Schlung allerdings schon vorher: Bereits in der fünften Klasse spielte er in seiner Schule an der Theater AG. „Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass da etwas ist, was ich scheinbar besser kann als andere.“ Zwischendurch wollte Schlung dann lieber Flugkapitän werden, nach dem Vorbild seines Onkels. Doch die technische Seite dieses Berufs interessierte ihn eher weniger. In der Oberstufe kehrte er in die Theater AG seiner Schule zurück und fasste dann auch den Entschluss, Schauspieler zu werden. Einen Entschluss, den er daraufhin zielstrebig verfolgt hat – „ohne Plan B“, wie Schlung sagt.

2006 beim TANZ DER VAMPIRE

Mathias Schlung als MarleyNach dem Studium führte ihn sein Weg ans Stadttheater Göttingen, wo er von 1996 bis 1999 in der Weihnachtszeit auch schon in Musicals spielte, etwa in PETER PAN und im DSCHUNGELBUCH. Anschließend spielte er in Hamburg und ging schließlich nach Berlin ans Grips! Theater, wo er unter anderem in LINIE 1 zu sehen war. Fernsehzuschauern ist Mathias Schlung wohl vor allem aus der SAT1 Comedy-Reihe „Die dreisten Drei“ bekannt. „Der Reiz war viel Geld und Bekanntheit“, gibt Schlung zu. Die Arbeit für’s Fernsehen hat ihm aber auch viel Spaß gemacht, da er an tollen Drehorten filmen konnte und die Dreharbeiten lustig waren.

Seit seinem Engagement für DER TANZ DER VAMPIRE ist Schlung hauptsächlich für Musicals beschäftigt. 2008 spielte er so in der Weltpremiere von DER SCHUH DES MANITU am Stage Theater des Westens in Berlin. Die Rolle des Abahachi hatte er zuvor in zweijähriger Vorbereitungszeit kreiert.

Das Theater des Westens und seine Bedeutung für Schlung

Mit dem Theater des Westens verbindet Schlung auch eine ganz besondere Geschichte: Mit seiner Latein-Lehrerin und ihrer Tochter besuchte Schlung das Theater als Jugendlicher zum ersten Mal und sah dort die Aufführung von LA CAGE AUX FOLLES; ein Erlebnis, das einen bleibenden Eindruck hinterließ. Nach der Vorstellung sagte sich Schlung: „An diesem Haus will ich irgendwann mal spielen!“ Ein Traum, der mit dem Engagement für TANZ DER VAMPIRE in Erfüllung ging.

Schlung beschreibt sich selbst als großen Weihnachtsfan, der entsprechend auch gerne Filme und Theaterstücke zur Thematik schaut. Den Marley hat er bereits in einem Theaterstück in Wien gespielt – jetzt freut er sich darauf, mit VOM GEIST DER WEIHNACHT auf Arena-Tournee zu gehen. „Ich freue mich auf ein Weihnachtsstück und darauf, in Arenen vor mehreren Tausend Leuten spielen zu dürfen“. Die Aufgabe erfüllt ihn aber auch mit Respekt, da große Arenen eine andere Spielweise erfordern als kleine Theaterbühnen. Mit dem Musical möchten Schlung und das Ensemble vor allem Emotionen auslösen: „Ich glaube nicht, dass wir mit dieser Produktion Menschen bessern können. Wir möchten aber zwei Stunden angenehme Unterhaltung bieten, Kinder zum Staunen bringen und Erwachsene zum Weinen bringen.“ Privat bleibt dem Weihnachtsfan in diesem Jahr leider wenig Zeit, die Adventszeit zu genießen. Nach der Musical-Tour will er Weihnachten mit seiner Familie in Göttingen allerdings nachfeiern. Außerdem hofft er, während der Tour mit seinen Kollegen noch den ein oder anderen Abstecher zum Weihnachtsmarkt unternehmen zu können.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (30.11.2014)

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