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Chris Murray Interview – Musical1 Podcast 54

Heute zu Gast im Podcast-Interview ist Chris Murray. Er gehört zu den profiliertesten Darstellern auf deutschen Bühnen und war schon in zahlreichen Rollen zu sehen. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen und klärt auch darüber auf, wie man seinen Nachnamen denn nun ausspricht. Und etwas zu gewinnen gibt es für die Podcast-Hörer ebenfalls.

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Chris Murray
Chris Murray © Tamboly Photography & Design

Aktuelles Solo-Album von Chris Murray zu gewinnen

2014 hat Chris Murray sein neues Solo Album „Musical Times Hoch 5“ veröffentlicht. Musical 1 verlost eine der CDs unter allen Podcast-Hörern. Einfach das Interview anhören und die Frage beantworten. Die richtige Antwort schicken Sie dann per E-Mail an cd@musical1.de. Einsendeschluss ist der 3. Juli 2015.

Von Deutschland in die USA und wieder zurück

Chris Murray ist in Braunschweig geboren. Als er ein Teenager war, zogen seine US-amerikanischen Eltern mit ihm wieder zurück in die USA. Dort ging Chris zur Schule und studierte, seinen Abschluss machte er in Gesang/Performance und Regie. Nachdem er einige Zeit als Sänger gearbeitet hatte, wollte er weiter studieren. Sein Vater, der bekannte Kammersänger William Murray, schlug ihm vor, bei seiner ehemaligen Lehrerin zu studieren. Und die lehrte in Stuttgart. So kam Chris wieder zurück nach Deutschland. Dort spielte er zunächst in zahlreichen Aufführungen als Kleindarsteller und Statist an der Staatsoper. Eigentlich wollte er zu dieser Zeit aber Regisseur werden. Für Engagements als Regieassistent ging er nach Berlin. Dort lernte er dann seine spätere Frau kennen und blieb der Liebe wegen in Deutschland.

Gesangsunterricht hat Chris Murray unter anderem auch bei seinem Vater genommen. „Es ist nicht immer einfach, mit seinem eigenen Vater etwas zu erlernen,“ erinnert er sich. „Aber mein Vater ist ein unglaublich guter Lehrer und hat genau das gehabt, was ich brauchte.“ Sein Vater war wahrscheinlich der Lehrer, von dem er am meisten gelernt hat, meint Chris.

Musical-Debüt beim PHANTOM DER OPER

1997 gab Chris schließlich sein Debüt auf einer deutschen Musical-Bühne, im PHANTOM DER OPER. Kurze Zeit zuvor hatte er sich das Musical noch in New York zusammen mit seiner Frau angesehen. Auch Chris Murrays Bruder hatte bereits eine Rolle in dem Musical gespielt. In Deutschland hatte Chris eine Opernagentin, die ihm das Vorsingen beim PHANTOM verschafft hat. Dort sollte er nur eine kleine Rolle spielen, die nach einer halben Stunde stirbt. Das klang nach einfach verdientem Geld – bis er dann die weiteren Rollen vorgestellt bekam, die er außerdem im Ensemble spielte. So anstrengend die Arbeit aber auch war, es sei auch eine hervorragende Schule gewesen, acht Mal in der Woche auf der Bühne zu stehen, meint Chris.

Seitdem war er in zahllosen bekannten Musical-Produktionen zu sehen. Zu seinen Highlights gehören die Rollen, die ihm auf den Leib geschrieben worden sind, etwa in FRIEDRICH, ELISABETH – LEGENDE EINER HEILIGEN, SHYLOCK – oder auch die Open Air Weltpremiere von LES MISERABLES in Tecklenburg, wo Chris den Valjean spielte. Das sind Momente, an die er sich sehr gerne erinnert.

Seine Rolle in ELISABETH – DIE LEGENDE EINER HEILIGEN

Chris Murray

© Tamboly Photography & Design

Vor genau zehn Jahren stand er bei den Erfurter Domfestspielen in JESUS CHRIST SUPERSTAR auf den Domstufen. „Das war ein unglaublich prägendes Erlebnis. Dieser romanische Dom und der gotische Dom links und rechts – das war eine unglaublich tolle Naturkulisse,“ erinnert sich Chris. 2008 spielte er dann in Eisenach in ELISABETH – LEGENDE EINER HEILIGEN die eigens für ihn kreierte Rolle des Konrad von Marburg. „Es macht großen Spaß, eine Rolle zu spielen, die eigens für die eigene Stimme geschrieben wurde,“ erklärt Chris. Ebenso beeindruckt war es für ihn, in einem Stück zu spielen, das er mit erarbeiten durfte. Den Konrad von Marburg spielte er schließlich auch in Marburg, in eben der Kirche, die Konrad gegründet hatte, mit dem Grab der wahren Elisabeth im Rücken. Das Musical am Originalschauplatz aufzuführen, war natürlich ein sehr emotionales Erlebnis. In Thüringen ist er ohnehin sehr gerne aufgetreten. Dort hat er bisher nur gute Erfahrungen gemacht, mit den Menschen und den Lokalitäten, die er besucht hat. Chris ist Geschichtsliebhaber, da ist Thüringen eine Fundgrube. Über Facebook hat er zudem heute noch Kontakt zu einigen Leuten, die er dort kennen gelernt hat.

Aktuelle Engagements

Chris Murray

© Chris Murray

Derzeit spielt Chris gleich in mehreren Produktionen gleichzeitig. So gibt er in CHESS in Pforzheim den Frederick, spielt in DRACULA ebenfalls in Pforzheim die Titelrolle, in zwei verschiedenen Produktionen der ROCKY HORROR SHOW den Riff Raff und ist außerdem im neuen Musical CASANOVA im Anhaltinischen Theater Dessau zu sehen. „Durcheinander kommt man dabei nicht, aber es ist sehr viel Arbeit, die Rollen alle frisch und gut zu halten,“ meint Chris. „Es ist eine große Freude, das machen zu dürfen, was man gerne macht. Das ist nicht allen beschieden und man muss sich vor Augen führen, dass es immer was Gutes ist.“

2014 erschien außerdem Chris’ neues Album „Musical Times Hoch 5“.Sein letztes Solo-Album lag schon einige Jahre zurück und Chris hatte so viele Ideen angesammelt, dass er mehr machen wollte als nur eine CD mit den größten Musical-Hits. Daher hat er fünf Top-Komponisten aus dem Musical-Bereich angeschrieben, die Nummern zu seinem Album beigesteuert haben. Daher trägt es den Namen „Hoch 5“. „Mit dem Album wollte ich zeigen, wie lebendig und breitgefächert das Musical eigentlich ist,“ erklärt Chris.

In seiner langen Musical-Karriere hat Chris schon viele unvergessliche Momente erlebt. Einer davon war, als er vor Kurzem in Pforzheim den Preis als bester Darsteller in einem Musical überreicht bekam. Dazu hatten ihn Leser des Magazins DaCapo gewählt. Zuvor war er immer auf Platz 2 oder 3 gewesen, jetzt den ersten Preis bekommen zu haben, hat ihn wirklich berührt.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (17.06.2015)

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