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BURNOUT – Das Musical: Ein Einblick in die Probenarbeit

Beim Kreativ-Jackpot öffnete die Kultur- und Kreativwirtschaft am 4. September ihre Türen und gab einen Tag lang Einblicke hinter die Kulissen verschiedener Projekte. In Berlin machte auch das Team des Musicals BURNOUT mit. Am Nachmittag beantworteten Darsteller und Kreativteam Fragen und präsentierten die ersten Ergebnisse ihrer Probenarbeit.

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Burnout Michaela Duhme und Thomas Klotz
Burnout Duhme Klotz © Musical1.de/S. Gerdesmeier

Wie entstand die Idee zum Musical?

Wie sieht eigentlich die Arbeit hinter den Musical-Kulissen aus? Wie bereiten sich die Darsteller auf ihre Rollen vor? Und wie kommt man auf die Idee, ein Musical über das Thema Burn Out zu machen? Diese und weitere Fragen, eingereicht von interessierten Musical-Fans, beantworteten die Macher und die Darsteller von BURNOUT – Das Musical. Sie hatten in den Imperial Club im Admiralspalast geladen.

Buch und Liedtexte zu BURNOUT schrieb Sabine Haydn, Jens Uhlenhoff schrieb die Musik. Die Regie hat vor kurzem Thomas Smolej übernommen; Sascha Oliver Bauer, der zuvor als Regisseur eingesetzt war, musste seine Mitarbeit am Musical aus gesundheitlichen Gründen leider absagen. Thomas Klotz spielt im Musical die Hauptrolle des Ben, dem berufliche und private Belastung zu viel werden und der am Burn Out Syndrom erkrankt. Schauspielerin und Moderatorin Miriam Piehlhau, die Bens Frau Anna und Rebecca spielt, gibt ihr Musical-Debüt. Michaela Duhme übernimmt den Part von Bens Arbeitskollegin Daniela und zwei weitere weibliche Rollen. Nicht anwesend war Veit Schäfermeier, der unter anderem Bens Arzt spielt; er wurde am Freitag noch in Bielefeld gebraucht, wo er für CYRANO probt, das am 6. September Premiere feiert.

Burnout Smolej, Pielhau, Haydn, Uhlenhoff

© Musical1.de/S. Gerdesmeier

Die Idee zum Musical hatte Sabine Haydn. Wie kam sie darauf, ein Musical über das Thema Burn Out zu machen? Viele Personen in ihrem Bekanntenkreis hätten zu der Zeit an einem Burn Out gelitten, erzählt sie. Nach dem langen und steinigen Weg der Genesung sei es ihnen hinterer besser gegangen als vor dem Burn Out. Diese Geschichte habe sie erzählen wollen. Es fiel natürlich auch die Frage, die auch in unserer Musical1 Facebookgruppe häufiger gestellt wurde: „Muss man denn wirklich aus allem ein Musical machen?“ „Wenn sich ein Thema derart aufdrängt, dann ja,“ sagt Sabine Haydn.

Miriam Pielhau gibt Musical-Debüt

Bei einem Musical, das sich eine psychische Erkrankung zum Thema nimmt, liegt ein Vergleich mit NEXT TO NORMAL nahe. Das Team betont jedoch, dass beide Musicals außer dem übergreifenden Thema nicht wirklich viel gemeinsam hätten und sehr unterschiedlich seien.

Miriam Pielhau gibt mit BURNOUT ihr Musical-Debüt. Wie kam es dazu? Miriam und Thomas Klotz kennen sich schon von Kindesbeinen an, nahmen damals gemeinsam Ballettunterricht. Als sie sich auf die Schauspielschule vorbereiteten, fragten sie sich gegenseitig Monologe ab. Als klar wurde, dass noch eine Darstellerin für die Anna und Rebecca gesucht wurde, habe Thomas Klotz an Miriam gedacht, erzählt er. Miriam Pielhau hat sich vorgestellt und das Team überzeugt. „Wenn man mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich im Herbst in einem Musical mitspiele, hätte ich gesagt: Ja, klar. Ich will auch was von dem, was du nimmst,“ lacht Miriam. Vor fünf Jahren hätte sie das Angebot vermutlich auch noch abgelehnt, aus Angst, nicht gut genug zu sein. Heute jedoch mache ihr die Arbeit am Musical viel Spaß.

Burnout Darsteller und Regisseur

© Musical1.de/S. Gerdesmeier

Auf ihre Rollen bereiten sich alle Darsteller ein wenig unterschiedlich vor. Thomas Klotz meint, mit der Rolle des Ben auch einige Gemeinsamkeiten zu haben: Beide seien in einem Alter und ganz normale Typen mit ganz normalen Wünschen und Bedürfnissen. Er versucht, sich in die Emotionen, die er aus eigener Erfahrung nicht kennt, einzufühlen. Miriam Pielhau erklärt, sie sehe sich vor allem an, wo der zentrale Konflikt der jeweiligen Person liege, und versuche, dieses Gefühl zu rekonstruieren. Michaela Duhme erzählt noch, dass sie bei Musicals, die bereits zuvor aufgeführt wurden, keine vorherigen Inszenierungen ansieht. Sie versuche zu vermeiden, sich von ihren Vorgängerinnen in der Rolle beeinflussen zu lassen.

Regisseur Thomas Smolej kam ja erst relativ spät zum Musical. Das sei natürlich schon eine besondere Herausforderung, erzählt er. Er beschreibt sich als Regisseur, der schon viel vorgibt, aber auch mit den Darstellern zusammenarbeite, um die Figuren zu entwickeln.

Ein erster Vorgeschmack aufs Musical

Zum Schluss gaben die drei Darsteller, begleitet von Jens Uhlenhoff am Klavier, noch einen kleinen Vorgeschmack auf das Musical. Die Proben haben erst am 31. August begonnen, viel Zeit hatten die Darsteller also noch nicht, um sich auf ihre Rollen einzustimmen. Alle betonten auch, dass während der Proben noch viel Entwicklungsarbeit geleistet würde und die Figuren immer noch Form annehmen. Der kleine Einblick machte dennoch Lust auf mehr, ob die gefühlvolle Ballade „Für Dich“ mit Ben und seiner Frau Anna oder das gesangliche Duell zwischen Ben und seiner neuen Arbeitskollegin Daniela, die alles besser weiß und Bens gesamte Arbeitsweise umkrempeln möchte.

BURNOUT – Das Musical feiert am 9. Oktober im Imperial Club Uraufführung. Die weiteren Spieltermine:

  • 10.10., 11.10.2015: Berlin, Imperial Club im Admiralspalast
  • 24.10., 25.10.2015: Emmendingen, ZfP Festhalle
  • 26.10.2015: Mannheim, Capitol
  • 29.10., 30.10.2015: Wien, Theater Akzent

Tickets gibt es über die Homepage www.BurnOutDasMusical.com.

Kategorie: Theater Eigenproduktionen

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Autor: S. Gerdesmeier (05.09.2015)

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