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Tipps für eine erfolgreiche Audition

Ob Laiendarsteller mit Begeisterung fürs Musical oder professioneller Darsteller auf dem Weg zum ersten Engagement: Vor dem großen Auftritt auf der Musical-Bühne steht erst einmal das Vorsingen und Vortanzen, die sogenannte Audition. Wer eine Einladung zum Casting erhält, kann sich freuen. Doch Talent allein reicht nicht aus, um den begehrten Job zu ergattern. Hier gibt es einige Tipps für die Audition.

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Gut vorbereitet zum Vorsingen

Vor allem beim ersten Vorsprechen und Vortanzen der Karriere liegen die Nerven natürlich blank. Aber auch erfahrene Darsteller kennen die Aufregung, wenn sie sich für einen Musical-Job bewerben müssen und vor der Jury stehen. Hier müssen alle Talente ihr Bestes geben, um zu überzeugen. Einige Tipps für den großen Tag:

  • Eine erfolgreiche Audition beginnt mit der richtigen Vorbereitung – und die wiederum startet bei der Rollenauswahl. Es sollte eine Rolle sein, die optisch zum eigenen Typ passt und mit der man seine Stärken präsentieren kann.
  • Tägliches Training vor dem Vorsingen ist natürlich wichtig. Nur eine vorbereitete und gute Stimme kann auch in der Audition überzeugen. Ein Warm-Up direkt vor der eigentlichen Audition bereitet die Stimmbänder vor. Gesangslehrer können gute Warm-Ups empfehlen.
  • Eigentlich selbstverständlich ist es, dass Sie zur Audition die ausgewählten Songs beherrschen. Spickzettel und Noten in der Hand während des Vorsingens kommen nicht gut an. Auch auf die Show, für die Sie sich bewerben, sollten Sie sich vorbereitet haben und diese im Detail kennen.
  • Um locker zu bleiben, brauchen Stimmmuskeln Wärme. Ein Schal um den Hals und warme Getränke – kein Koffein! – sind hilfreich.
  • Trinken Sie am Tag der Audition ausreichend. Mit einem trockenen Hals singt es sich nicht gut.
  • Nervosität ist an einem so wichtigen Tag normal – sollte aber nicht die Performance beeinflussen. Entspannungsübungen wie Meditation oder autogenes Training können dabei helfen, die Nerven zu beruhigen. Was beruhigt, ist dabei ganz individuell.
  • Die Audition startet, sobald die Bewerber den Raum betreten. Auch, wenn die Jury abgelenkt erscheint: Schon von der ersten Sekunde an gilt es, volle Aufmerksamkeit zu zeigen.
  • Ein freundliches und höfliches Auftreten und eine klare, kurze Vorstellung sind Pflicht.
  • Bei einigen Auditions werden Songs vorgegeben, bei anderen können die Bewerber auswählen, was sie singen mögen, manchmal gibt es einen Mix aus beidem. Wer eigene Songs vorbereitet und das entsprechende Notenmaterial mitgebracht hat, sollte dies für den Pianisten entsprechend bearbeitet haben, zum Beispiel Tempowechsel und musikalische Änderungen markieren. Arbeiten Bewerber gut mit dem Pianisten zusammen, fällt das in der Regel beim Casting positiv auf.
  • Die Songs sollten natürlich entsprechend der eigenen Stimmlage ausgewählt sein; eben so, dass man mit ihnen die beste Leistung präsentieren kann. Wählen Sie Songs, die Sie gerne singen.
  • Ein gepflegtes Äußeres ist bei einer Audition natürlich ebenfalls wichtig. Was zieht man zum Casting also am besten an? Zunächst einmal sollten Bewerber Kleidung wählen, in der sie sich wohlfühlen. In der Audition ist es wichtig, Selbstbewusstsein und ein gutes Körperbewusstsein auszustrahlen; in Kleidung, die nicht richtig sitzt oder in der man sich unwohl fühlt, gelingt das weniger. Gut passen sollte die Kleidung natürlich ebenfalls. Ist das Erscheinen im Kostüm nicht ausdrücklich gewünscht, sollte man auch nicht im Kostüm zur Audition kommen. Oft bewährt sich leger-elegante Kleidung, in der man sich gut bewegen kann. Die Schuhe sollten zum Outfit passen und auch für Tanzeinlagen geeignet sein.
  • Beim Vorsingen passiert ein Fehler? Nun nur nicht entschuldigen, sondern einfach weitermachen.
  • Fragt die Jury nicht ausdrücklich nach einer Tanzvorstellung, singt man ruhig im Stehen – ohne durch die Gegend zu laufen, mit den Händen zu klatschen oder den Fingern zu schnipsen.

Krank – zur Audition oder nicht?

Der große Tag der Audition ist gekommen und Sie sind krank? Kratzen im Hals und eine Schnupfnase stören einen fehlerfreien Auftritt? Ob Sie trotzdem zum Vorsingen gehen sollten oder nicht, hängt davon ab, wie schwer die Erkrankung tatsächlich ist. Sind Sie richtig krank, sollten Sie besser zuhause bleiben, allein schon, um anderen Teilnehmer und die Jury nicht anzustecken. Bei einem leichten Kratzen im Hals können warme Getränke und Aufwärmübungen für die Stimmbänder helfen.

Haben Sie eine gute Leistung gezeigt und den begehrten Job dennoch nicht bekommen? Nehmen Sie das nicht persönlich. Oft hat die Jury bereits eine genaue Vorstellung, wie die Besetzung einer Rolle auszusehen hat. Wichtig ist zudem, dass das gesamte Ensemble zusammen harmoniert. Vielleicht waren Sie einfach nicht der richtige Typ für diese Inszenierung – beim nächsten Vorstellungstermin kann es dagegen schon ganz anders sein.

Kategorie: Ratgeber

Autor: S. Gerdesmeier (13.03.2015)

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