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Miriam Pielhau und Thomas Klotz Interview – Musical1 Podcast 68

Am 9. Oktober 2015 feiert BURNOUT – Das Musical Premiere im Imperial Club im Admiralspalast in Berlin. Anschließend geht es für das Musical von Sabine Haydn (Buch) und Jens Uhlenhoff (Musik) weiter nach Emmendingen, Mannheim und Wien. Vor der Premiere sprach Christian Demme mit den beiden Hauptdarstellern Miriam Pielhau und Thomas Klotz. Und etwas zu gewinnen gibt es auch.

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Burnout Darsteller und Regisseur
Burnout Darsteller und Regisseur © Musical1.de/S. Gerdesmeier

Freikarten für BURN OUT – Das Musical zu gewinnen

Das Musical BURN OUT feiert am 9. Oktober seine Welturaufführung in Berlin. Für die Vorstellung am 11. Oktober 2015 im Imperial Club im Admiralspalast verlosen wir 1 x 2 Tickets. Dafür müssen Sie nur folgende Frage beantworten: Wer spielt bei BURN OUT – DAS MUSICAL nicht mit?

a) Veit Schäfermeier

b) Michaela Duhme

c) Dennis Henschel

Senden Sie Ihre Antworten per E-Mail mit dem Betreff „Burnout“ an cd@musical1.de Einsendeschluss ist der 7. Oktober 2015.

Miriam Pielhau gibt ihr Musical-Debüt

Den Anfang in unserem Podcast-Interview macht Miriam Pielhau. Die Wahlberlinerin ist den meisten als Moderatorin und Schauspielerin bekannt – mit BURNOUT gibt sie ihr Musical-Debüt. „Musical ist nichts, womit man mich bisher in Verbindung gebracht hat,“ erzählt sie. Nach der Schule habe sie zwei Wege verfolgt: zum einen die Schauspielerei. Dabei musste sie auch eine gewisse Grundmusikalität unter Beweis stellen. Parallel dazu hat Miriam weitere Schritte auf dem Weg in den Journalismus gemacht, bei Tageszeitungen und beim Radio. Dort hat sie schließlich ein Volontariat angeboten bekommen und absolviert.

Mit Musical-Darsteller und BURNOUT-Hauptdarsteller Thomas Klotz bereitete sich Miriam damals auf die Aufnahmeprüfungen an den Schauspielschulen vor, Thomas coachte sie dabei im Gesang. Dabei blieb bei ihm das Wissen hängen, dass Miriam ein Grundtalent für Gesang hatte. 20 Jahre später hat er sie dann für eine Doppel-Hauptrolle in BURNOUT vorgeschlagen. Miriam musste ganz normal zur Audition. „Auch nach dem zweiten und dritten Lied haben die Produzentin und der Komponist nicht die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, sondern sich gefreut,“ berichtet Miriam. Die Audition verlief also erfolgreich und Miriam erhielt die Zusage.

Musical-Fan Miriam steht jetzt selbst auf der Musical-Bühne

Miriam Pielhau

© Gerdesmeier/ Musical1.de

„Ich bin tatsächlich schon immer ein großer Musical-Fan gewesen,“ erzählt sie. Sie hat einige große und auch kleinere Produktionen gesehen, CATS, STARLIGHT EXPRESS, JESUS CHRIST SUPERSTAR, CHICAGO und viele andere. Ihr erstes Musical war die ROCKY HORROR SHOW. Als 16-jährige Schülerin war Miriam Kulturrefenterin ihrer Schule und dafür zuständig, kulturelle Unternehmungen für die Schüler zu planen. Damals organisierte sie die Fahrt nach Kassel zur ROCKY HORROR SHOW. Miriam war begeistert vom Musical und von dem, was einen echten Fan ausmacht. Umso begeisterter sei sie nun, dass sie bei diesem Genre, was sie sowieso sehr liebe, selbst mitmachen darf.

Probt schon sechs Wochen länger als die anderen

Miriam probt bereits sechs Wochen länger als die anderen, da sie ihr absolut Bestes geben möchte. Als Thomas Klotz damals bei ihr angefragt hat, habe ihr Bauch sofort lauthals ja gerufen, der Kopf war jedoch ein bisschen zögerlich. „Ich habe großen Respekt vor der Kunst, die ein Musical-Darsteller jeden Abend auf die Bühne bringt,“ erklärt Miriam. Zunächst wollte sie schauen, ob es eine realistische Chance gibt, dass sie die Zuschauer begeistert. Thomas Klotz war davon uneingeschränkt überzeugt, das habe auch Miriam Selbstvertrauen gegeben.

Vom Musical BURNOUT war Miriam sofort sehr angetan. „Ich war grundsätzlich begeistert, dass es ein Musical ist, das keine fröhliche Grundthematik hat.“ Am Ende bleibe die Botschaft: Jede Lebenskrise kann eine Chance sein, wenn man den Mut hat, sie richtig zu nutzen.

Im Musical spielt Miriam eine Doppelhauptrolle: Rebecca, die Ehefrau von Ben, und Anna, eine geschätzte Arbeitskollegin, die mitbekommt, wie Ben in den Burnout rutscht. Die beiden Frauenfiguren seien sehr unterschiedlich. Miriam freut sich darüber, zwei so verschiedene Charaktere darstellen zu dürfen. Für die Premiere wünscht sie sich zum einen, die Reste ihrer Erkältung loszuwerden, zum anderen, dass alle drei Vorstellungen in Berlin gut besucht sind und die Zuschauer berührt, angeregt, mit einem Lächeln und vielleicht auch ein paar guten Denkanstößen das Musical verlassen.

Thomas Klotz spielt den Ben in BURNOUT

Thomas Klotz

© Gerdesmeier/ Musical1.de

Die Hauptrolle des Ben spielt Thomas Klotz. Thomas ist schon zum zweiten Mal im Musical1 Podcast zu Gast – das letzte Interview fand vor rund einem Jahr statt. Seitdem hat sich einiges getan: In Bielefeld hat Thomas die Choreografie für SUNSET BOULEVARD erarbeitet, unter der Regie von Thomas Winter, mit dem er schon häufiger zusammengearbeitet hat. Im Sommer stand er in Klingenberg bei den Sommerfestspielen als Jonathan Harker in DRACULA auf der Bühne. Langweilig wird es ihm sowieso nicht, denn zwischen den Engagements verfolgt er seine privaten Projekte. So hat er sein erstes eigenes Musikvideo gedreht, eine Coverversion von „Say Something“ von Great Big World und Christina Aguilera mit eigenem Text, außerdem hat er als Sprecher für Ravensburger gearbeitet.

Wie ist er zu BURNOUT gekommen? Die Autorin Sabine Haydn hat ihn angefragt. „Ich finde es immer ganz toll, wenn Leute den Mut haben, eigene Stücke zu schreiben,“ erklärt er. Mit dem Thema Burnout habe er zudem eigene Erfahrungen gemacht und daher zugesagt. Zunächst war er bei zwei Readings in Berlin dabei. Er war überrascht von der Resonanz des Publikums, ebenso, als die Finanzierung für das Musical zusammenkam. Da war relativ schnell klar, dass er das Angebot annimmt, die Hauptrolle auch in der Uraufführung zu spielen.

Als eine Darstellerin für die Rebecca und Anna fehlte, hat Thomas Miriam Pielhau vorgeschlagen. Die beiden kennen sich seit der frühesten Jugend, noch aus der Ballettschule. Im Erwachsenenalter sind ihre Lebenswege auseinander gelaufen. Jetzt ergab sich die Gelegenheit, zusammen auf der Bühne zu stehen. Nach der Audition war klar, dass die Chemie im Team stimmt.

Wie viel Thomas steckt in Ben?

Während der Proben hat das Team auf jeden Fall viel Spaß, meint Thomas. Es gibt auch Anspannung und Stress – es fliegen Lieder raus, Dialoge komme über Nacht hinzu – es gäbe aber auch viele lustige Momente.

Wie viel Thomas steckt denn in Ben? Das sei schwer zu beantworten, meint Thomas. „Zum einen bin ich ganz anders als Ben, auf eine Art sind wir uns aber auch sehr ähnlich.“ Mit dem Thema Burnout hat Thomas jedenfalls Erfahrung, hatte vor fünf Jahren selbst einen Burnout, daher kann er viele Szenen sehr gut nachvollziehen.

Auf die Premiere freut er sich sehr: „Ich glaube, das Musical wird polarisieren und es wird viele verschiedene Meinungen dazu geben.“ Auf jeden Fall könnten sich die Zuschauer auf einen Abend mit vielen Gefühlen freuen.

Kategorie: Podcast

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Autor: C. Demme (02.10.2015)

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