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JESUS CHRIST SUPERSTAR: Londoner Ensemble auf Deutschland-Tour

Die Rock-Oper JESUS CHRIST SUPERSTAR mit der Musik von Andrew Lloyd Webber und den Texten von Tim Rice ist ein echter Publikumsliebling. Auch in diesem Sommer ist das Musical gleich an mehreren Spielorten zu sehen. BB Promotion schickt derweil ab dem 28. Juli eine Neuproduktion des Musicals auf Tour durch drei deutsche Städte, mit dem Original-Ensemble aus London.

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Jesus Christ Superstar Londoner Produktion
Jesus Christ Superstar © Pamela Raith

Zu Gast in drei deutschen Städten

Das Frühwerk von Andrew Lloyd Webber mit den Texten von Tim Rice ist ein gern gespieltes Musical, dass sich auch viele Fans immer wieder gerne anschauen. Auch die Fans in Berlin, Mannheim und Hamburg kommen im Sommer in den Genuss von JESUS CHRIST SUPERSTAR. Die Rock-Oper erzählt von den letzten sieben Tagen im Leben von Jesus Christus – allerdings aus der Sicht von Judas, dem Verräter.

Anhänger und Gegner gleichermaßen haben Jesus zur Kultfigur erhoben. Das Musical zeigt ihn zugleich als menschlichen und verletzlichen Helden. Ihm gegenüber steht Judas, der vom Freund zum desillusionierten und sarkastischen Gegenspieler wird. Es geht um Starruhm und Verehrung, um Liebe, Eifersucht und Zweifel.

Nicht nur der Umgang mit dem biblischen Stoff ist einzigartig, auch die Songs überzeugen mit einer gekonnten Mischung aus rockigen Nummern und gefühlvollen Balladen. Seit mehr als 40 Jahren versteht es dieser Mix, das Publikum zu begeistern. BB Promotions bringt nun die offizielle Londoner Version des Musicals von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice auf Tour. Auf der Bühne steht das Original-Ensemble aus London, gespielt wird in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Die Spieltermine und Aufführungsorte:

  • 28. Juli – 2. August 2015: Berlin, Deutsche Oper
  • 4. August – 9. August 2015: Mannheim, Nationaltheater
  • 12. August – 23. August 2015: Hamburg, Staatsoper

Besetzung und Kreativteam

Bob Tomson inszeniert das Musical, Bob Broad hat die musikalische Leitung inne. Die Ausstattung stammt von Paul Farnsworth, die Choreografien von Carole Todd.

Es spielen:

  • Jesus Christ: Glenn Carter/ Kristofer Harding
  • Judas Iscariot: Tim Rogers/ Tim Oxbrow
  • Maria Magdalene: Rachel Adedeji
  • Pontius Pilate: Johnathan Tweedie/ Cellen Chugg Jones
  • Caiaphas: Cavin Cornwall/ Marc Akinfolarin
  • Annas: Alistair Lee/ David Burilin
  • King Herod: Tom Gilling/ Richard J. Hunt
  • Peter: Edward Handoll/ Cellen Chugg Jones
  • Simon Zealotes: Kristofer Harding/ Andy Barke
  • Andrew: Andy Barke
  • John: Tim Oxbrow
  • Thomas: Richard J. Hunt
  • Matthew: David Burilin
  • James: Peter McPherson
  • Thaddeus: Marc Akinfolarin
  • Nathaniel: Cellen Chugg Jones
  • James the Just: Michael Ward
  • Apostle Woman, Maid by the River: Rebekah Lowings/ Olive Robinson
  • Apostle Woman: Lizzie Ottley
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Kategorie: Jesus Christ Superstar

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Autor: S. Gerdesmeier (23.07.2015)

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  • J.E. 15. August 2015 at 15:24 / Antworten

    Leider enttäuschend!

    Aufführung am 13.08. in Hamburg. Die positiven Dinge vorweg: das Ensemble dieser Produktion konnte überzeugen. Peter und Simon mit guten, klaren Stimmen wurden ihren Rollen voll gerecht. Auch Herodes machte eine ausgezeichnete Figur. Herausragend waren aber vor allem die Priester. Caiaphas mit einem tollen, voluminösen Bariton und Annas mit einem der Rolle angemessenen schön fiesem und spitzem Stimmklang. Dazu noch ein weiterer Priester (der im weiteren Verlauf auch im Ensemble sang), der für mich eigentlich das stimmliche Highlight des Abends setzte…

    Leider lässt sich dies aber nicht für die Hauprollen sagen. Rachel Adedeji (X-Faktor-Finalistin 2009 in UK) ist eine wunderschön anzusehende Frau und eine gute Sängerin, war aber in der Rolle der Maria Magdalena fehl am Platze. Mit ihrem Gesangsstil schaffte sie es leider nicht, die lyrische Bögen zu spannen, die für die Songs der Maria so wichtig sind. Auch schauspielerisch schien sie mit der Rolle nichts anfangen zu können, was zur Folge hatte, dass die eigentlich zu transportierenden Emotionen komplett auf der Stecke blieben. Etwas besser machte dies schon der Australier Tim Rogers, wenngleich auch er der (wirklich schwierigen) Gesangsrolle des Judas stimmlich nicht wirklich gerecht werden konnte. Leider kam aber auch hier der für das Stück so zentrale, magische Zwist zwischen Judas und Jesus nicht rüber. Dies lag aber in erster Linie – und das ist die eigentliche Entäuschung dieser Produktion – an der Rolle des Jesus. Glenn Carter hat in den ruhigen Passagen in tieferen lagen ein sehr klares, weiches und rundes Timbre (für meinen Geschmack vielleicht sogar etwas zu weich), kann aber nach oben hin nicht mehr überzeugen und bietet eine falsettartige Kopfstimme anstelle von druckvollen, spitzen Schreien an. Für die Rollen von Judas und Jesus braucht es einfach gestandene Rock-Tenöre mit kräftigem Belt und der entspechenden Präsenz auch in den höchsten Lagen – und dies ist weder bei Rogers und noch viel weniger bei Carter der Fall. Noch viel gravierender aber war die schauspielerische Leistung von Glenn Carter: keine einzige Silbe, keine einzige Geste war ihm wirklich abzunehmen, stattdessen übertriebene, aufgesetzte Thetralik ohne wirkliche Verbindung zum Rest des Ensembles. Auch hier: Emotionen Fehlanzeige – bis auf eines: was von der ersten Sekunde an rüber kam, war eine gewisse Arroganz. Leider auch unpassend für die Rolle des Jesus. Nimmt man all dies zusammen – und ich schäme mich schon fast, das zu erwähnen – lässt sich auch nicht mehr über das Alter des Hauptdarstellers hinweg sehen.

    Die Inszenierung des Stückes schließt sich leider nahtlos daran an. Schon fast banal gegenständlich wird die römische Zeit in Szene gesetzt, dann aber plötzlich Fotoapparate mit Blitzlichtern? King Herod’s Song wird zu einer Persiflage der eigentlich schon im Stück musikalisch verankerten Parodie und die Kreuzigungsszene ist in ihrer Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten. Man kann gar nicht alles nennen. Keine Inspiration oder Kreativität zu erkennen. Auch musikalisch konnte die sicher gute Band ihr Potenzial nicht zeigen. Die Arrangements sind ebenso unkreativ und der schlechte Sound bewegte sich irgendwo im Niemandsland – in keinster Weise zeitgemäß aber auch nicht wirklich Vintage. BB Promotion mag dies vielleicht als “The Original Production” betiteln, für mich klingt dies aber nur nach einem schlechtes Alibi. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass hier ein großer Klassiker einfach nur einmal mehr monetär ausgeschlachtet wird.

    Alles in allem: leider enttäuschend, fast schon ärgerlich. Umso unverständlicher, dass in den weitesten Teilen der (digitalen) Medien zu dieser Produktion nur oberflächliche Lobeshymnen verfasst werden. Die einzige differenzierte und inhaltlich fundierte Kritik habe ich hier gefunden: http://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=6031

    • N. Kroj 18. August 2015 at 17:08 / Antworten

      Liebe J.E.,
      vielen Dank für deine Meinung zur Tour. Die von mir besuchte Vorstellung habe ich unter http://www.musical1.de/news/londoner-west-end-in-deutschland-gastspiel-von-jesus-christ-superstar/ rezensiert. In Mannheim konnte mich zum Beispiel eine andere Maria Magdalena überzeugen. Wie man die Vorstellung empfindet ist natürlich sehr subjektiv, aber es gibt zur Zeit ja mehrere Inszenierungen von “Jesus Christ Superstar” zu sehen, da gefällt dir eine andere vielleicht mehr.

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