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Besuch des Musicals BODYGUARD – Kritik

Das Musical BODYGUARD mit den Songs von Whitney Houston läuft seit November 2015 erfolgreich am Kölner Musical Dome. Seit der Deutschlandpremiere spielt die Musicaldarstellerin Patricia Meeden die Hauptrolle der Rachel Marron. Als BODYGUARD an ihrer Seite ist der Schauspieler Jürgen Fischer zu sehen. Musical1 hat sich das Stück fünfzehn Monate nach der Premiere, in Vorbereitung auf den Podcast mit Patricia Meeden, angeschaut. Das Hauptaugenmerk lag auf der Rolle der Rachel Marron alias Patricia Meeden. Ob sich ein Besuch lohnt, können Sie in der folgenden Berichterstattung erfahren.

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Bodyguard Meeden Fischer
Bodyguard Meeden Fischer © BB Promotion/ Patrick Fouad

BODYGUARD seit über einem Jahr am Musical Dome in Köln

Als sich am 21. November 2015 zum ersten Mal der Vorhang für BODYGUARD – DAS MUSICAL erhob, wusste noch niemand so recht, wie das Stück in Deutschland ankommen wird. Nun, fünfzehn Monate später, weiß man mehr: Mehrere hundert Vorstellungen und schon zwei Spielzeitverlängerungen sprechen für sich. Aktuell können Tickets bis einschließlich 25. Juni 2017 erworben werden. Ob und wie es danach weiter geht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Bereits zur Deutschlandpremiere von BODYGUARD hat sich Musical1 ein Bild von der Show gemacht und berichtete über die Erlebnisse am Abend der Premiere. Diese Berichterstattung können Sie hier nachlesen.

Im Rahmen der Vorbereitung zum Interview mit der Hauptdarstellerin Patricia Meeden hat sich unser Podcast-Moderator und Redakteur Christian auf den Weg nach Köln gemacht, um sich das Musical einmal anzusehen. Mitgebracht hat er neben zwei zur Verlosung stehenden Tickets seine ganz persönlichen Eindrücke von der Show. Die Ticketverlosung wird im Rahmen des am 14. Februar an den Start gehenden Podcast mit Patricia Meeden stattfinden.

Tolle Tanzeinlagen und eine Hauptdarstellerin mit viel Charisma in der Stimme

Schon der Auftakt der besuchten Vorstellung im vergangenen Monat bereitete Lust auf die folgenden 150 Minuten. Die Tänzer kommen aus dem Boden nach oben auf die Bühne des Musical Dome geschossen und legen einen erstklassigen Luftsaldo aufs Parkett. Und mittendrin steht sie: die „Queen of the night“ Rachel Marron, an diesem Abend verkörpert durch die Erstbesetzung Patricia Meeden.

Während der gesamten Show ist Meeden präsent. Durch ihre ausdrucksstarke Stimme und enormes schauspielerisches Talent ist sie ohne jegliche Frage der Star des Abends. Im Laufe der Handlung sind verschiedenste emotionale Verhaltensweisen notwendig. Die in Berlin beheimatete Musicaldarstellerin meistert diese mit Bravur, ohne dabei gekünstelt zu wirken.

Besonders gut gefallen haben mir die Interpretationen von „All the man I need“, eine Liebeserklärung an den BODYGUARD, sowie „Jesus loves me“. Bei Letzterem verarbeitet Rachel Marron den Tod ihrer Schwester, die durch den Stalker ermordet wurde. Und ihr wird dabei ganz bewusst, dass dieser Anschlag eigentlich für sie bestimmt war.

Traumhafte Kleider und ein Auftritt, der tiefst berührt

Die Kleider, die Patricia Meeden in ihrer Rolle als Rachel Marron trägt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Von einer silbernen Ledercorsage bis hin zum Kleid für das Finale, welches mit Swarowskristallen besetzt ist, sind unzählige Kostümwechsel notwendig, darunter auch drei Quick-Changes, wobei der kürzeste gerade einmal fünfzehn Sekunden dauert.

Das absolute Highlight des Abend war der Auftritt rund um den Song „One moment in time“, das Finale des Musicals BODYGUARD. Kunstnebel, ein traumhaftes Kleid und die Stimme von Patricia Meeden laden zum Träumen ein und jagen dem Besucher eine gewaltige Gänsehaut über den Rücken.

Vereint musikalische Genussmomente & eine prickelnde Liebesgeschichte

© Nilz Böhme

Auch, wenn der Fokus der vorliegenden Berichterstattung auf der Hauptdarstellerin und ihrer zweifelsohne grandiosen Leistung liegt, so möchte ich auch noch einmal kurz auf die Leistung der anderen Künstler eingehen. Nicht zuletzt auf die von Jürgen Fischer, der den BODYGUARD Frank Farmer verkörpert. Fischer zeigt in der Rolle ganz großes schauspielerisches Talent und erweist sich als Idealbesetzung der Rolle. Gesanglich hat diese Rolle kaum etwas zu bieten, dafür wird auf schauspielerischer Ebene einiges von Jürgen Fischer abverlangt.

Die Rolle von Rachel Marrons Sohn Fletscher teilen sich insgesamt 8 Kinder. In der besuchten Vorstellung stand Richard Agbonlahor auf der Bühne. Erstaunlich, welch darstellerisches Talent in einem Jungen seines Alters stecken kann. Ein kleiner Mann ganz groß. Er hat sicher so manches Herz der Besucher durch seine Art und Weise erweichen können.

Unter der Leitung von Jeff Froher spielte die Band die bekannten und unbekannten Melodien, die Whitney Houston berühmt gemacht haben. Musikalisch hat das Musical auf ganzer Ebene gepunktet, was sicherlich auch der fantastischen Leistung der Bandmitglieder zu verdanken ist.

Tickets für BODYGUARD in Köln
Tickets für BODYGUARD in Köln

Kategorie: Bodyguard,Kritiken

Tags:

Autor: C. Demme (21.01.2017)

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