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Alle Finalisten des CREATORS Wettbewerbs

Um Autoren und Komponisten die Möglichkeit zu bieten, neue Ideen und unveröffentlichte Stücke auf die großen Bühnen zu bringen, gründeten Corny Littmann und Prof. Norbert Aust den CREATORS Wettbewerb. Bis zum 25. November 2016 konnten neue Stoffe eingereicht werden. Diese wurden von einer fachkundigen Jury bewertet und zehn haben die Chance erhalten, sich live vor Publikum unter Beweis zu stellen. Die erste Vorrunde fand bereits am 03.04.2017 statt. Drei Musicals sind in das Finale gewählt worden. Die zweite Vorrunde fand nun am 01.05.2017 im Schmidt Theater statt. An dem Tag wurden zwei weitere Teilnehmer ins Finale gewählt. Alle Finalisten erhalten einen Geldbetrag und werden von dem Theaterverlag TOLLKÜHNMEDIA betreut.

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CREATORS Siegerehrung
CREATORS Siegerehrung © Oliver Fantitsch

Neue Musicals im Schmidt-Theater

Am 1. Mai ist nun auch die zweite Vorrunde des CREATORS Wettbewerbs über die Bühne gegangen. Die letzten fünf Autoren und Komponisten durften ihr Musical vor der Jury und dem Publikum des Schmidt Theaters präsentieren. Bereits am 3. April fand die erste Runde mit den ersten fünf Teilnehmern statt. Drei Musicals haben die Jury so sehr überzeugt, dass sie ins Finale einziehen durften. Um mehr über die erste Vorrunde und dem Wettbewerb zu erfahren, folgen sie diesem Link. Und auch am 1. Mai bangten die Teilnehmer um den Einzug ins Finale. Denn jeder Finalist wird mit einem Fördergeld von je 10.000 Euro und einer Zusammenarbeit mit dem Theaterverlag tollkühnmedia belohnt. Das Finale findet am 16. Oktober statt. Bis dahin sollten die Finalisten an ihrem Musical weitergearbeitet haben, um einen ca. 50-minütigen Ausschnitt zeigen zu können. Sie erhalten dadurch die großartige Gelegenheit, auf ihr Musical aufmerksam zu machen.

CREATORS Summer of Love

© Oliver Fantitsch

Die zweite Vorrunde

In der zweiten Runde schafften zwei der insgesamt fünf Gruppen den Einzug ins Finale. Doch wie im Laufe des Abends öfters betont wurde, haben es alle, die es bis zu diesem Tag geschafft haben, sehr weit gebracht und sind somit alles Andere als Verlierer.
Den Anfang machte das Musical SUMMER OF LOVE von Tobias Sasse. Er kam mit den meisten Darstellern und Musikern an dem Abend, die eine gute Leistung ablieferten. Es geht um ein Mädchen, das versucht ihren großen Traum, einmal Musicaldarstellerin zu werden, wahr werden zu lassen. Doch es kommt, wie es kommen musste. Durch die große Liebe scheint sie ihr Ziel aus den Augen zu verlieren und ihr Leben gerät ins Wanken. Dieses Stück lieferte in den wenigen Minuten eine sehr überzeugende Darbietung ab, vor allem auch durch gut eingesetzte Effekte. Doch leider hat es Tobias Sasse nicht ins Finale geschafft.

Anschließend folgte das Musical EINE NACHT IN DER STADT von Michael Maas. Das Musical thematisiert die Frage, ob es sich lohnt die Risiken, die das Drehen an der Zeit mit sich bringt, auf sich zu nehmen. Eine junge Frau reist in der Zeit zurück, um ihren bösen Bruder davon abzuhalten, seinen schlimmen Plan umzusetzen. Dabei trifft sie auf einen sehr schüchternen und ängstlichen jungen Mann, der ihr helfen soll. Das erste Lied versprach viel, doch anschließend wurde es etwas verwirrend und der Sinn hinter dem bösen Vorhaben schien nicht ganz deutlich zu werden.

CREATORS Mahina

© Oliver Fantitsch

In dem dritten Musical vor der Pause ging es um das Mädchen aus dem All, welches auf der Suche nach Glück ist. Glück gibt es auf ihrem Planeten nicht und sie kannte es bislang nur in der Form von Schokolade. Und da die Erde der einzige Planet mit Schokolade ist, begibt sie sich dorthin. Sie trifft auf einen netten Jungen, der ihr hilft und sie bei sich wohnen lässt. Nach einer Weile bemerkt Mahina, dass Schokolade nicht der einzige Glücksbringer ist. Die Suche nach dem Glück ist in dem Musical MAHINA von Pamina Lenn, Benedikt Vogel und Hans Tilmann Rose auf eine etwas andere Art und Weise dargestellt, die vielleicht erst ein Schmunzeln auf den Lippen und ein Fragezeichen über dem Kopf hervorlockt. Doch noch während der Präsentation, die ganz minimalistisch als Reading erfolgte, zeigten die Darsteller mit Hilfe von ergreifender Musik viel Gefühl. Dieses Stück hätte mit Sicherheit viel Potenzial, doch leider hat auch dieses Trio den Einzug ins Finale nicht geschafft.

CREATORS B A Star

© Oliver Fantitsch

Die letzten Finalisten

An diesem Tag schafften es die letzten beiden Musicals ins Finale. Nach der Pause war B A STAR von Karl Lindner an der Reihe. Es ist eine Satire über Casting Show Formate, die dem Autor sehr gelungen ist. Eine sehr ehrgeizige Mutter versucht ihre minderjährige Tochter in der Casting Show unterzubringen, koste es, was es wolle. Tatsächlich klappt zu Beginn alles leichter, als gedacht. Doch auch hier stoßen die Figuren bald an ihre Grenzen. Mit sehr viel Humor und mitreißenden Liedern schaffte es das Musical ins Finale.

CREATORS Back into the closet

© Oliver Fantitsch

Peter AufderHaar und Matthias vom Schemm präsentierten ihr Musical BACK INTO THE CLOSET und setzten dabei auf ein Thema, das heutzutage in aller Munde ist. Dass man sich nicht mal eben aussuchen kann, welcher Sexualität man angehört, wird in diesem Musical sehr unterhaltsam und mit viel Humor thematisiert. Die Macher bedienen sich vielen Klischees, die dadurch vielleicht in einigen Köpfen beiseitegeschafft werden können. David ist gerade von seinem Freund verlassen worden und bekommt plötzlich Zweifel. Vielleicht ist seine Homosexualität an seinem Unglück in der Liebe schuld. Vielleicht gibt es wahre Liebe doch nur in einer Beziehung mit einer Frau. Und so beschließt sich David dem Ruf der merkwürdigen christlichen Gruppierung zu folgen und begibt sich nach Oberbayern, um seine Homosexualität abzulegen. Verdient schaffte es dieses Musical ins Finale.

Neben B A Star und BACK INTO THE CLOSET werden außerdem PENDELTON UND DIE THEATERLEICHEN, THE WICKED WITCH OF THE WEB und BITTE NICHT IM STEHEN KACKEN, die Musicals der ersten Vorrunde, im Finale stehen. Wenn Sie daran interessiert sind, wie die Musicals weitergehen, was die Finalisten aus dem Geld, der Unterstützung und der Zeit machen und wer letztendlich der Gewinner wird, dann schauen sie am 16. Oktober im Schmidt Theater in Hamburg vorbei und erleben Sie es hautnah.

Kategorie: Allgemein

Tags:

Autor: S. Müller (06.05.2017)

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