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Libretto

Der Begriff Libretto kommt ursprünglich aus dem Italienischen und heißt so viel wie „Büchlein“. So bezeichnet wird der Text einer Oper, einer Operette, eines Musicals oder auch einer Kantate und eines Oratoriums.

Geschichte

Der Begriff entstand bereits im 18. Jahrhundert und setzte sich im 19. Jahrhundert verstärkt durch, mit dem immer größeren Erfolg der Oper. Diese sollte, als Verbindung von Gesang und Text, die Antike Tragödie wiederbeleben. Das Opernlibretto als Text der Oper hatte dabei eine Schlüsselrolle und Librettisten waren geachtete und angesehene Künstler. Sie arbeiteten eng mit den Komponisten zusammen. In der Epoche der Romantik gewannen dagegen die Komponisten mehr an Bedeutung; viele Komponisten begannen auch, ihre Libretti selbst zu verfassen.

Verhältnis Komposition zu Libretto

Im Verhältnis zwischen Librettist und Komponist schwang immer die Frage mit, ob für eine Oper – und später eine Operette und das Musiktheater an sich – der Text oder die Vertonung wichtiger sei. Muss der Text der Musik gehorchen und sich der Komposition beugen oder muss die Musik dem Text folgen? In diesem Spannungsfeld entstehen auch heutige Libretti und Kompositionen. Ein Libretto gehorcht zudem anderen strukturellen Gesetzen aus der gesprochene Text eines Dramas. Gesungener Text ist schwerer verständlich, die Komplexität muss daher reduziert werden, ein Libretto weist in der Regel viele Wiederholungen auf. Im Zusammenspiel mit der Musik definiert das Libretto so die Charaktere des Bühnenstücks, drückt Stimmungen und Emotionen aus.

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