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Was ist Musical Dance?

Musicals leben nicht nur von Schauspiel und Gesanng. Tanz ist von je her ein gleichberechtigtes Element auf der Musical-Bühne. Ausgefallene, mal waghalsige, mal ganz klassische Choreografien begeistern das Publikum. Einige Tanzschulen bieten derweil Kurse im „Musical Dance“ an. Worum handelt es sich dabei?

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Greg Sample and Jennita Russo of Deyo Dances
Modern Dance © Barry Goyette – commons.wikimedia.org

Kombination aus verschiedenen Tanzstilen

Wer gerne Musicals schaut, weiß: Eine einheitliche Tanzrichtung gibt es im Musical nicht. Während CHICAGO zum Beispiel Vaudeville und Jazz Dance auf die Bühne bringt, mischt TARZAN Tanz mit Akrobatik und bei STARLIGHT EXPRESS sind die Darsteller auf Rollschuhen unterwegs und liefern auf den Blades spannende Rennen und sehenswerte Tanzeinlagen. Was können Tanzschüler also an Tanzschulen lernen, die „Musical Dance“ anbieten?

Hinter dem Begriff Musical Dance verbirgt sich tatsächlich eine Mischung verschiedener Tanzstile. Die meisten Tanzschulen bieten in Musical Dance-Kursen einen Mix aus Jazz Dance, Showtanz, Improvisation und Modern Dance an. Die Schüler tanzen zu bekannten Musical-Hits, aber auch zu aktuellen Songs aus den Charts. Häufig studieren die Tanzschüler in der Gruppe verschiedene Choreografien ein. Der Unterricht soll in den meisten Fällen weniger auf einen tatsächlichen Bühnenauftritt vorbereiten – wobei einige Tanzgruppen ihre Performances durchaus einem Publikum präsentieren – als vielmehr Spaß machen, fit halten und die Koordination schulen.

Die einzelnen Elemente des Musical Dance

An vielen Tanzschulen setzt sich Musical Dance aus folgenden Elementen zusammen:

  • Jazz Dance: Jazz Dance oder Jazztanz entstand in den USA im frühen 20. Jahrhundert, unter Einfluss der Jazzmusik. Der Tanzstil kombiniert afrikanische Tänze, von Sklaven mit in die USA gebracht, mit europäischen, indianischen, asiatischen und arabischen Einflüssen. Ab den 1940er Jahren fanden auch Elemente des Modern Dance und des Stepptanzes ihre Aufnahme in den Jazz Dance, auch Bewegungsabläufe aus dem Ballett lassen sich wiederfinden. Der Jazz Dance ist geprägt von rhythmischen Bewegungsabläufen und präzisen, schnellen Arm- und Beinbewegungen sowie einer sehr präzisen Fußarbeit. Die Kombination aus Schnelligkeit und Präzision erfordert eine gute Koordination.
  • Modern Dance: Der Modern Dance hat seinen Ursprung ebenfalls in den USA, aber auch in Deutschland. Gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Choreografen das klassische Ballett weiter. Unter Einfluss von Vaudeville, Stummfilmen und avantgardistischen Strömungen, aber auch beeinflusst durch gymnastische Übungen, entstand der Modern Dance. An Stelle der Strenge des klassischen Balletts trat eine offene Einstellung gegenüber anderen Kulturen und neuen Einflüssen. Modern Dance ist weniger durch streng koordinierte Bewegungsabläufe als vielmehr durch körperlichen Ausdruck geprägt.
  • Improvisation: Improvisierte Bewegungsabläufe spielen in vielen Musical Dance-Kursen eine große Rolle. Das Gefühl, das beim Hören der Musik entsteht, soll möglichst genau in den Tanz übersetzt werden.

Je nach dem, zu welchen Musical-Hits die Tanzschüler trainieren und eine Choreografie einstudieren, können noch Elemente aus dem lateinamerikanischem Tanz, dem Rock’n’Roll, Standardtänzen oder dem Stepptanz hinzukommen.

Kategorie: Ratgeber

Autor: S. Gerdesmeier (13.02.2015)

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