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Yngve Gasoy Romdal Interview – Musical1 Podcast 311

Am Dienstag hat unser Podcast-Moderator & Redakteur Christian seine Kritik zu DER NAME DER ROSE veröffentlicht und die Musical1-Empfehlung ausgesprochen. Natürlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen und haben Yngve Gasoy-Romdal in unseren Podcast eingeladen, da er aktuell die Hauptrolle in diesem Stück spielt. Er erzählt uns, was die größte Herausforderung ist, wenn man auf den Domstufen spielt und ob er bereits die weltberühmten Thüringer Klöße probiert hat.

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Yngve Gasoy Romdal
© Karim Khawatmi Yngve Gasoy Romdal

7 mysteriöse Todesfälle pro Tag – Die Domstufenfestspiele in Erfurt

DER NAME DER ROSE erzählt die Geschichte des Franziskanermönchs William von Baskerville (Yngve Gasoy-Romdal) und spielt im 14. Jahrhundert. Baskerville ist in eine heikle Mission verstrickt, die ihn bis in eine italienische Abtei führen soll. Dort trifft er auf mysteriöse Todesfälle, große Geheimnisse, eine erste Spur und auf den Novizen Adso. Baskerville blickt in menschliche Abgründe, erlebt aber auch seine erste Liebe und steht vor der wohl schwersten Entscheidung seines Lebens.

Den Stoff aus dem doch gut 800-Seiten langen Buch, dem von Umberto Ecos im Jahre 1980 erschienen Roman, auf die Bühne zu transferieren, das ist dem norwegischen Duo Gisle Kverndokk & Øystein Wiik sehr gut gelungen. So sind das Bühnenbild und die Handlung maßgeschneidert auf die Domstufen in Erfurt angepasst worden. Die hinaufführende Treppe zu den beiden Kirchen Dom und St. Severi wird seit 1994 regelmäßig bespielt. Kein Wunder: So laden die insgesamt 72 Stufen geradezu dazu ein, der Theaterwelt eine außergewöhnliche Bühne zu bieten.

Es ist ein Traum“ – eine Welturaufführung in Erfurt

Als Yngve Gasoy-Romdal gelesen hatte, dass der Roman in Erfurt uraufgeführt werden soll, war er sofort Feuer und Flamme. Die Arbeit mit Kverndokk & Wiik ist für ihn sehr besonders, so hat er bereits für das Musical MARTIN LUTHER mit beiden gearbeitet. Es ist für ihn ein Traum und immer grandios: Die Bühne, das Orchester, die Kollegen. Die Musik stammt aus der Feder von Gisle Kverndokk. Ihn lobt Yngve Gasoy-Romdal in ganz besonderem Maße: Er hat eine Gabe und ist einer der größten Komponisten unserer Zeit. Man merkt, dass er stolz ist, ein Teil dieser fantastischen Produktion zu sein.

Die Rollenvorbereitung und Thüringer Spezialitäten

Die Probenzeit für diese Produktion war relativ kurz, sie betrug nämlich nur vier Wochen. Dafür war sie umso intensiver. Den Text und die Musik hatte Yngve Gasoy-Romdal bereits parallel zu seinem Engagement in Gmunden (Österreich) erhalten und gelernt, als er dort DOKTOR SCHIWAGO spielte.

Er hält das Buch von Umberto Eco für einen wunderbaren Roman und hat es viel für seine Rollenvorbereitung genutzt. Es behandelt sehr viele Themen, die sich wunderbar in die heutige Zeit übertragen lassen: Kirche, Religion, Flüchtlingspolitik & Buchzensur. Seine Rolle des William Baskerville ist ein Mann auf der Suche nach der Wahrheit. Zusätzlich hält ihn sein aktuelles Engagement sehr fit, wie er lachend berichtet. Die 72 riesigen Stufen täglich mehrfach hoch- und runter zu laufen sind ein fantastisches Fitnessprogramm für ihn.

Yngve Gasoy-Romdal verrät uns außerdem, wie sein Tagesablauf aussieht, was er an Erfurt besonders liebt und ob er die berühmten Erfurter Spezialitäten – das Eis vom Eiskrämer und die Thüringer Klöße – bereits probiert hat.

Die Freilichtbühne und das Wetter

Natürlich mussten wir auch über das Wetter reden. Die Premiere von DER NAME DER ROSE ist nämlich wortwörtlich ins Wasser gefallen. Aufgrund eines starken Gewitters musste die Welturaufführung nach einer Stunde abgebrochen werden.

Natürlich wollten wir von Yngve Gasoy-Romdal wissen, wie er als Künstler damit umgeht und wie ein Premierentag bei ihm aussieht. Warum er minütlich in die Wetter-App guckt und ab wann das berühmte Kribbeln im Bauch einsetzt – das alles hat er uns sympathisch und mit einem Lachen verraten. Wir wünschen viel Spaß beim Anhören der neuen Podcast Folge.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (25.08.2019)

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