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WEST SIDE STORY – Opera Australien gastiert in Berlin

WEST SIDE STORY Der Musical Klassiker von Bernstein ist derzeit, innerhalb seiner Tournee in Berlin angekommen. Wir haben die Premiere besucht und uns die spekatukälere Originalinszenierung angesehen. Ein Genuss für für Auge und Ohr.

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WEST SIDE STORY – ein Klassiker kehrt zurück

Wer bisher einen Besuch in der Berliner Staatsoper Unter den Linden plante, besuchte meist eine Oper oder klassische Konzerte. Seit letzten Samstag kommen auch Musicalbegeisterte in den Genuss, in der wunderschönen wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden einen Abend erleben zu können, der ganz sicher in Erinnerung bleibt.

Derzeit gastiert die Opera Australien mit dem Musical Klassiker WEST SIDE STORY von Leonhard Bernstein im Rahmen ihrer Tour in diesem grandiosen Ambiente. Schon beim Betreten des Foyers umfängt den Besucher Theaterstimmung und die Vorfreude auf einen genialen Abend steigt.

Die international gefeierte Inszenierung der Opera Australien gibt mit West Side Story nur wenige ausgewählte Gastspiele in Deutschland. Ein Grund mehr, sich den Musical Klassiker unbedingt an zu sehen.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Tony und Maria

©imarquardt

Wie so oft, liegt auch in dieser Show der Fokus auf einer Liebesgeschichte! Einer Geschichte wie bei Romeo und Julia. Einer Geschichte, die eigentlich nicht sein kann, weil sie nicht sein darf.

Manhattan im Spätsommer, in der Stadt rivalisieren zwei Boy-Gangs miteinander. Die „Jets“, sie sind Söhne länger ansässiger Amerikaner, sie liegen im ständigen Clinch mit den „Sharks“, diese sind Puerto-ricanischen Neuankömmlinge. Es geht um die Vorherrschaft auf den Straßen Manhattans. Maria die Schwester des “Shark”- Anführers Bernardo, verliebt sich in Tony, einem Mitglied der “Jets”, und es kommt, wie es kommen muss. Wirtschaftliche, politische und familiäre Diskrepanzen fließen in den eigentlichen Straßenkampf der beiden Gangs ein.

WEST SIDE STORY zeigt in ausdrucksstarken Tanzszenen den wahren und realen Straßenalltag der Jugendlichen. Beleuchtet die mannigfaltigen Probleme, von denen sie sich tagtäglich umgeben sehen. Sie versuchen ihre Probleme auf ihre eigene Art zu lösen.

Einblicke in das Geschehen

WEST SIDE STORY erzählt aber nicht nur die dramatische Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria, die Handlung der Story geht viel weiter und tiefer. Die Wünsche und Träume der Jugendlichen, die Unvereinbarkeit von vermeintlichen Gegensätzen, der familiäre Stolz, politische Umstände, der Druck der Gesellschaft, all dies findet in der Handlung seinen Platz und unterstreicht die Aktualität bis in die heutigen Tage.

Musik und Tanz in Perfektion

Bereits die ersten Klänge der musikalischen Glanzleistung von Leonard Bernstein und der Texte von Stephen Sondheim lassen den Zuschauer in die WEST SIDE STORY eintauchen. Spätestens wenn die Songs Maria, Tonight, Somewhere oder I feel Pretty erklingen, ist man gefangen im Strudel der Ereignisse auf der Bühne. Die atemberaubenden Tanzszenen brachten den Saal der Staatsoper Unter den Linden mächtig zum Schwingen. Die Choreografien sind ein wesentlicher Teil der Geschichte. Man war versucht, selber mit den Fingern zu schnipsen und sich dem Gefühl der Musik und der Story hinzugeben. Auf seine eigene, faszinierende Weise zieht dieses Musical jeden in seinen Bann.

WEST SIDE STORY in der Inszenierung von Joey McKneely zeigt weltweit als einzige Produktion die Originalchoreografien von Jerome Robbins. Das Bühnenbild vermittelt eindrucksvoll die heruntergekommenen Hinterhöfe der West Side. Durch gekonnt eingesetzte Videoprojektionen wird die Größe und Mannigfaltigkeit der Stadt New York perfekt vermittelt. Diese WEST SIDE STORY ist eine sehr aufwendige Inszenierung und die Handlung ist von größter Aktualität.

Die musikalische Leitung wurde von Dirigent Donald Chan übernommen, der Leonard Bernstein noch persönlich im Rahmen von Meisterkursen kennenlernen konnte.

Junge Cast mit Temperament und viel Ehrgeiz

Riff Tony Maria Anita Bernado

©imarquardt

Die 32 Darsteller sind allesamt sehr jung, sehr talentiert und strahlen in ihren Aktionen einen unbeschreiblichen Ehrgeiz aus. Die Synchronität der spektakulären Tanzszenen, das Tempo, sowie die gesangliche Qualität sind beeindruckend und erklären den Erfolg dieser international gefeierten und prämierten Inszenierung. Mit insgesamt 70 Beteiligten innerhalb der Show, einem großen Orchester, einer Rhythmusgruppe, vielseitigen Bläsern und einer klassischen Streichersektion, hat diese WEST SIDE STORY genau das, was sie für eine absolut brillante Präsentation benötigt.

All dies zusammen nimmt den Zuschauer mit auf die Straßen Manhattans und lässt ihn die zwei aufeinander folgenden Tage der Handlung schlüssig und nachvollziehbar in wenigen Musicalstunden hautnah erleben.

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, im Ambiente der Staatsoper Unter den Linden den Musical-Klassiker live zu erleben, kann dies noch bis bis zum 14.07.2019 tun. Danach zieht die Tourneeproduktion vom 17.07.2019 – 04.08 in die Dresdener Semperoper.

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Kategorie: Kritiken, Tour Musicals

Tags: Berlin

Autor: I. Marquardt (08.07.2019)

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