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WEST SIDE STORY -Wiederaufnahme in Berlin

Der Musical Klassiker WEST SIDE STORY in der Komischen Oper in Berlin ist eine bemerkenswerte Inszenierung. Wir waren letzte Woch kurz nach der Wiederaufnahmepremiere vor Ort und haben uns davon selber überzeugen können. Ein Stück, wie es aktueller wohl kaum sein könnte.

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West Side Story Dance
West Side Story Dance © Komische Oper Berlin

Wiederaufnahme eines Musical-Klassikers

Anfang Februar feierte in der Komischen Oper in Berlin, ein Musical Klassiker seine Wiederaufnahmepremiere. In der Inszenierung von Barry Kosky und Otto Pichler, ist das altbekannte Romeo und Julia Thema aktuell wie nie. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Stück schon über 60 Jahre auf den Musicalbühnen der Welt einen festen Platz und nicht an Aktualität verloren hat.

Dass die Songs wie „Maria“, „Somewhere“ und „I Want To Be In America“, inzwischen wirkliche Ohrwürmer sind, ist da nicht verwunderlich.

Die Gesangstexte zu dem Musical stammen von Stephen Sondheim, das Buch ist von Arthur Laurents.

Bekannte Gesichter

Wir haben kurz nach der Wiederaufnahme einmal vorbeigeschaut und sind wirklich beeindruckt, von der darstellerischen, gesanglichen und vor allem tänzerischen Leistung der gesamten Cast.

In der Rolle der Maria durften wir Alma Sadé erleben. Hatte sie uns bei unserem letzten Besuch in der Komischen Oper bei ANATEVKA als eine von Tevjes Töchtern beeindruckt, zeigte sie hier noch einmal ganz andere Facetten Ihres Könnens.

Tony wird, wie bereits in der letzten Spielzeit, von Tansel Akzeybek gespielt. Ebenso ist in der Rolle des Riff wieder Daniel Therrien besetzt. Er verblüffte uns mit seinen akrobatischen Fähigkeiten und grandiosen Tanzszenen. Wir sind noch auf zwei weitere alte Bekannte gestoßen, Zoltan Fekete als Bernado und Csaba Nagy als Anxios im Ensemble.

Die aktuelle Besetzung kann man täglich für den jeweiligen Spieltag vorab auf der Webseite der Komischen Oper ersehen.

Das Musical konzentriert sich auf die Handlung, die Darsteller und die Musik. Es kommt ohne Bühnenbild und nur mit wenigen Akzenten und Requisiten aus, was auch für den Zuschauer angenehm ist, da man sich voll und ganz auf das eigentliche Geschehen einlassen kann.

Romeo und Julia – im Hier und Jetzt

WEST SIDE STORY entstand Ende der 40er Jahre aus der Idee, das alt bekannte Thema Romeo und Julia in die aktuelle Zeit zu importieren. So wurden aus den einst verfeindeten Familien nun Straßengangs. Die Jets und die Sharks. Aktuelle Themen wie Zuwanderung, Politik und Macht sowie herkunftsgereifte Vorstellungen, prallen hier aufeinander. So ist es undenkbar, dass die Schwester des Anführers der Sharks eine Liebesbeziehung mit einem Jet eingeht und es, wie bei Romeo und Julia, ein tragisches Ende nehmen muss.

Das ist nun über 60 Jahre her und doch ist es auf den Straßen der Städte, überall auf der Welt, immer noch ein hochaktuelles und brisantes Thema. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Stück für ein nahezu ausverkauftes Haus sorgt.

Das sollte jeder gesehen haben

Dieses Musical sollte auf jeder “Must see” Liste von Musicalinteressierten stehen. Es ist spektakulär zu sehen, wie man einen Straßenkampf durch reine Choreografie darstellt und durch den gezielten Einsatz von Musik und wiederkehrenden Thematiken, die aktuelle Stimmung und die Wendung der Handlung erleben kann.

Bemerkenswert, ist der in der Komischen Oper voll besetzte Orchestergraben. Dieses Stück lebt von den Choreografien und der faszinierend auf den Punkt gebrachten Musik.

Wir können jedem nur empfehlen bei den Jets und den Sharks in der Komischen Oper vorbei zu schauen und die Liebesgeschichte von Maria und Tony live zu erleben, es lohnt sich wirklich.

KARTEN FÜR WEST SIDE STORY IN BERLIN
KARTEN FÜR WEST SIDE STORY IN BERLIN

 

 

Kategorie: Stadttheater

Tags: Berlin

Autor: I. Marquardt(21.02.2019)

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