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TANZ DER VAMPIRE – Premiere in Berlin

In Berlin herrschen seit dem 21. Oktober 2018 wieder "bissige" Zeiten. Das Kult-Musical TANZ DER VAMPIRE feiert nunmehr seine 4. Spielzeit im Berliner Schloss, dem Theater des Westens. Wir sind schon mal für Euch Professor Abronsius und seinem Assistenten Alfred bei Ihrer ersten Vampirjagd 2018 in Berlin gefolgt.

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Tanz der Vampire Logo
Tanz der Vampire Logo © VBW/Stage Entertainment

Premiere TANZ DER VAMPIRE ! Seit Sonntag, den 21. Oktober wird in Berlin wieder gebissen!

Die Vampirfamilie ist zurück  in ihrem Berliner Schloss. Mit der Premiere am Sonntag heißt es im  wunderschönen Theater des Westens wieder “Sei bereit Sternkind!” Traditionsgemäß und wie es sich für adlige Vampire gehört, wurde der Einzug mit einer grandiosen Premiere gefeiert. Die Berliner sind sehr glücklich, die Vampire bis März 2019 beherbergen zu können.

Kult-Musical mit frischem Blut

Für die Berliner Spielzeit wurden einige Rollen neu gecastet. Aber auch bereits eingefleischte Vampire der Tour sind weiterhin dabei. Eine sehr schöne Mischung aus frischem Blut und schon längeren Untoten.

Gleich im Vorfeld können wir sagen, die Zusammenstellung der Cast gefällt uns außerordentlich gut. Es fühlte sich auf der Premiere schon sehr eingespielt und super abgestimmt an. Es harmonierte wunderbar.

Alte, neue Bekannte in Berlin vereint

©imarquardt

Diana Schnierer als Sarah war  bereits in der Kölner TANZ DER VAMPRE Spielzeit mit dabei, ebenso Christian Funk als Herbert, Sebastian Brandmeier als Professor Abronsius und Sara Jane Checci als Magda. Wer zur Kölner Derniere im September dabei war, durfte sich schon einmal vom neuen Berliner Grafen Filippo Strocchi faszinieren lassen. Hatte er doch dort am letzten Abend seine Vampirfamilie begrüßt und nach Berlin begleitet. Sehr gefreut haben wir uns, Jerzy Jeszke als Chagal nach 5 Jahren wieder auf der Bühne im Theater des Westens zu sehen. Hatte er doch in der Spielzeit 2011 – 2013 von TANZ DER VAMPIRE diese Rolle für die Berliner Zuschauer sehr geprägt. Die drei wirklichen Neuzugänge für die Tourversion sind Raphael Groß als Alfred, Dawn Bullock als Rebecca und Arvid Johansson als Diener Koukol. Vampirfans der letzten Wiener Spielzeit sind Raphael und Dawn aber auch bestens bekannt.

Eine Cast, neu zusammengestellt, aber allesamt schon mit Vampirerfahrung. Wie es scheint, ein überaus gutes Rezept, denn diese Mischung  machte das Ganze wahrscheinlich am Premierenabend schon nahezu perfekt. Es gibt in der jetzigen Berliner Spielzeit kleinere Veränderungen, die aber nur den Fans auffallen werden, die das Stück in und auswendig kennen. So sind zum Beispiel im Finale erster Akt “Vor dem Schloss” von den Gesangsvampiren auch drei auf der Bühne platziert und die Vampire in den 2 ersten Logen rechts und links von der Bühne im Hochparkett, agieren auch etwas anders als gewohnt. Aber lasst Euch überraschen und findet die Kleinigkeiten selber bei einem Besuch in der Berliner Vampirgruft heraus.

Premierenpublikum und viele Gäste feierten eine tolle Opening Vampire – Night

Das geladene Premierenpublikum war von der Show begeistert. Szenenapplaus nach jedem Lied und Standing Ovation zum Schlussapplaus ist man bei Premieren ja nicht unbedingt immer gewöhnt. Im Publikum wurden auch einige Ex-Vampire gesichtet, die ihre Kollegen tatkräftig mit Applaus und Jubel unterstützten und die Stimmung so richtig zum Brodeln brachten. In einem Satz zusammengefasst, eine rundherum gelungene Premiere, die absolut wieder die “Unendliche Gier” entfacht hat, das Stück nochmals zu besuchen.

Was uns ganz besonders positiv aufgefallen ist: Die gute Verständlichkeit jedes einzelnen Darstellers. Der Ton und die Musik wunderbar im Einklang.

Der neue Schlossherr gibt sich sanft verführerisch

Berlins neuer Schlossherr, Filippo Strocchi, ist ein sanfter Tenor, der durch sein Spiel für Nicht-Kenner des Stückes, erst spät die Gefährlichkeit seines Rollen-Charakters zu erkennen gibt. Ihm nicht zu vertrauen und seiner galanten Einladung zum Ball zu folgen, auf die Idee kommt erst keiner. Filippo Strocchis Grafenumsetzung finden wir genial gelungen. Nett, lockend, vertrauenserweckend – und dann doch der blutrünstige Vampir, der das was er liebt, zerstören muss. Dieser Graf wird Berlin in seinen Bann ziehen und in die Dunkelheit locken.

©imarquardt

In einem kleinen Gespräch auf der anschließenden Feier hat Filippo Strocchi uns gestanden, dass er schon sehr nervös war im Vorfeld, aber bereits während der Show merkte, dass sein Graf von Krolock in Berlin gemocht werden wird. Er selber sei sehr glücklich, in Berlin den Grafen spielen zu können, und er freue sich auf eine tolle Zeit hier. Berlin ist für ihn eine aufregende Stadt, die er sehr liebt und die er im Laufe der Spielzeit gerne näher kennenlernen möchte.

Premierenfeier im Spiegelsaal

Nach der gelungenen Premiere, war es nun an der Zeit, dass Darsteller, ihre Familien, Freunde und alle an der Show Beteiligten, dies auch gebührend feierten. Haben doch alle eine sehr intensive und anstrengende Probenzeit hinter sich. Bei Live-Musik und Fingerfood im Spiegelsaal wurde gefeiert, geredet und  getanzt. Zeit für Erinnerungs-Selfies und ausgelassene Partystimmung, bevor es ab Dienstag dann in den normalen Spielbetrieb geht.

Specials und Highlights

TANZ DER VAMPIRE ist nun in der vierten Spielzeit in Berlin. Die Berliner sind vampirerfahren. Kaum ein anderes Musical, dass sich der gleichen Ewigkeitsbeliebtheit erfreut. Es wird wieder eine grandiose Zeit werden. Wir wünschen der Cast tolle Erfolge in Berlin und allen Besuchern des Kult-Musicals eine “bissige” Zeit. Bereits jetzt sind einige Sonderevents angekündigt. So zum Beispiel das Halloween Special, bei dem in der Halloween-Woche Tickets inkl. anschließender Gruftbesichtigung (Backstageführung) zum vergünstigten Preis angeboten werden.

Die Termine haben wir hier für Euch am Ende des Beitrages zusammengefasst, es geht nur telefonische Bestellung!

Außerdem: Weihnachten mit den Vampiren im Theater des Westens (mit anschl. Party und Darstellertreff nach der Show im wunderschönen Spiegelsaal) am 14.12.2018 (bereits ausverkauft), sowie am 21.12.2018 (wenige Restkarten). Infos unter: berlin.vertrieb@stage-entertainment.de
oder telefonisch: 030 – 319 03 554 ( Mo – Fr, 10 – 17 Uhr )

Tickets für das Kult-Musical Nummer 1 sind sicher auch ein tolles Weihnachtsgeschenk, lasst Euch infizieren von der unendlichen Gier und “taucht in die Dunkelheit ein”.

Tickets TANZ DER VAMPIRE BERLIN
Tickets TANZ DER VAMPIRE BERLIN

Halloween- Special:

TERMINE:
Dienstag, 30.10., Vorstellung 19:30h
Mittwoch, 31.10., Vorstellung 18:30 Uhr
Donnerstag, 01.11., Vorstellung 19:30h
Freitag, 02.11., Vorstellung 19:30h
Samstag, 03.11., Vorstellung 19:30h

BUCHUNG UNTER:
03871 – 211 5353 (Mo – Fr 8 bis 18 Uhr)
STICHWORT: Vampire Halloween Special

WICHTIG:
Das Special gilt für max. 40 Personen pro Vorstellung. (Nur bei Neukauf eines Tickets.)

Kategorie: Tanz der Vampire,Tour Musicals

Tags:

Autor: I. Marquardt(22.10.2018)

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  • William 24. Oktober 2018 at 06:10 / Antworten

    Da müsst Ihr aber auf einer ganz anderen Premiere gewesen sein. Die Stimmung war eher mau, im Vergleich zur grandiosen und tatsächlich perfekten Inzenierung von 2011-2013. Wo auf der Bühne vor 5 Jahren noch stimmgewalt und spielfreude herrschte, steht jetzt ein schwer verständliches, zu laut schreiendes, blasses Ensemble, das sehr minimalistisch (passend zum Tour-Bühnenbild und Band) agiert.

    Ein Graf der nur bei zwei Liedern wirklich auffällt, dazu neben seinem Sohn wie dessen jüngerer Bruder wirkt (ehrlich, wer hat den überhaupt Christian Funk besetzt, einfach fürchterlich). Den Hauptcharakteren fehlte durchweg eine eigenständige Persönlichkeit, da standen nur Schablonen auf der Bühne.

    Diana ist leider oft schwer zu verstehen und ihre Stimme reicht für die Rolle gar nicht aus. Christian Funk brüllt sich durch seinen Text und wirkt völlig gelangweilt, die ganze Zeit, vom Spiel (in Schauspiel) hat er scheinbar auch noch nie etwas gehört. Und seine Stimme ist zum davon laufen. Und warum sollte Herbert 2x so massig sein, und viel älter aussehen, als sein Vater? Diese Besetzung macht weder vom Erscheinungsbild, noch vom Talent her Sinn. Da ist der Verlust eines Marc Liebischs erneut ein Stich ins Herz.

    Magda, war irgendwann da, aber auch keine wirkliche Rockröhre, und teilweise etwas schwer zu verstehen. Und sogar Jersey war anzusehen, dass er nur notgedrungen noch einmal als Chagal auf die Bühne kommt, obwohl er in Köln noch sagte, er möchte die Rolle nicht mehr spielen.

    Das Ganze muss eigentlich nicht mehr schön geredet werden. So schwach wie auf der Tour, waren die Vampire lange nicht mehr. Warum wird nicht die Cast von 2013 wieder zurückgeholt? Sie waren ideal besetzt und beherrschten ihre Rollen, was aktuell nicht einmal die Darsteller können, die schon seit einem Jahr ihre Rolle spielen.

    Die Ränge waren nicht voll besetzt, einiges blieb leer. Wenn man bedenkt, dass die Plätze im Parkett alle nur an (angebliche) VIPs verschenkt wurden, war diese Premiere wohl die erste nicht voll verkaufte. Außer Dieter Hallervorden und Klaus Wowereit gab es auf dieser 4. Vampir-Premiere in Berlin keine bekannten Gesichter. Genauso wenig ehemalige Darsteller, wenn man die ausnimmt, die entweder bei dieser Tour-Produktion dabei waren oder letztes Jahr in Wien. Ernsthaft, warum wurden einfach keine der Vampir-Stars eingeladen, wie es doch immer war? Stattdessen wurde der VIP-Bereich von Fans und Freunde eines (eher unbekannten?) Kosmetik-Herstellers bevölkert. Wie zwei Tage zuvor von Opel.

    Szenenapplaus gab es nicht durchgehend! Es war auch kein außergewöhnlich großer. Standing Ovations gab es nur kurz am Ende ind selbst das geschieht heutzutage bereits aus Höflichkeit. Wer den Applaus dieses Abends als toll bezeichnet, hat die Vampire nie 2011-2013 in Berlin erlebt! Ich war diesen Abend sehr enttäuscht von dieser Produktion.

    • Maria 29. Oktober 2018 at 08:31 / Antworten

      Hallo William,

      ich war auch bei der Premiere und habe es ganz anders empfunden. Mir hat die Premiere sehr gut gefallen und ich war begeistert von dem Musical. Ich muss sagen ich habe Tanz der Vampire davor noch nicht gesehen und kann es daher nicht mit einer früheren Version vergleichen, aber ich fand die Aufführung perfekt.

      Ich muss sagen mir ist es eigentlich ganz egal welche anderen Gäste da sind, denn ich gehe in ein Musical nicht um mir andere Gäste an zu schauen und zu “prüfen” wer alles da ist. Mir ist es wichtiger, dass vorne auf der Bühne jeder sein bestes gibt und das war für mich ganz klar der Fall. Für mich war es rund um gelungen, aber da sieht man gut wie Geschmäcker vermutlich unterschiedlich sind und wie verschiedene Personen auf unterschiedliche Dinge achten.

    • Cece 29. Oktober 2018 at 20:56 / Antworten

      Ich war auch auf der Premiere mit anschließender Feier und ich habe es als eine sehr schöne und gelungene Premiere empfunden. Was da so für Promis geladen waren, ist mir eigentlich völlig egal, aber ich konnte doch so einige erblicken. Die Cast war gut, ich kannte viele davon auch schon aus Wien. Allerdings haben mir einige hinterher erzählt, dass bei so einer Premiere doch auch immer wieder Nervosität und Lampenfieber zuschlagen. Verständlicherweise, wie ich finde… Die Stimmung war erstaunlich gut, hatte ich so nicht erwartet – ist ja schließlich überwiegend mit geladenen Gästen gefüllt, die das Stück wahrscheinlich eher zum ersten Mal sehen. Die Fans, die da ja eher Party machen, kommen sicher eher in Vorstellungen, wo sie näher am Geschehen sein können anstatt in den 1.Rang verbannt zu werden. Es gab sehr oft Szenenapplaus wo üblicherweise nicht unbedingt geklatscht wird. Ich sass im Hochparkett, wo übrigens sehr viele Darsteller saßen (auch ehemalige TdV-Darsteller aus den vorigen Spielzeiten) und die haben richtig Stimmung gemacht. Alles in allem war es ein toller Abend und ich freue mich schon sehr auf weitere Vorstellungen. Ich habe übrigens in allen vorherigen Spielzeiten weit mehr als nur eine Vorstellung besucht und jede Cast hat wieder einen neuen Reiz und entwickelt sich mit der Zeit erst.

  • I. Marquardt 24. Oktober 2018 at 12:21 / Antworten

    Hallo,

    es tut uns leid, das Dir die Premiere und die derzeitige Tourproduktion nicht gefällt. Ein Stück wird sicher von jedem Zuschauer subjektiv anders wahrgenommen. Wir begleiten die TANZ DER VAMPIRE Produktionen bereits seit vielen Jahren. Sicher hat jede Spielzeit ihre Fans und jeder Fan hat seine favorisierten Darsteller. Eine Show verändert sich im Laufe seiner Spielzeit, dem einen gefällt es dem anderen nicht.

    Eine öffentliche Bewertung, wie Deine, vor allem der einzelnen Darsteller darf aber nicht von eigenen Vorlieben und Wünschen geprägt sein. Nicht fundierte persönliche Aussagen bezüglich der einzelnen Darsteller und ihren Leistungen sind sehr unschön und werden sicher auch von Deinen persönlich bevorzugten Castmitgliedern nicht geschätzt. Berechtigte Kritik oder Anregungen sind uns immer willkommen. Deine Ausführungen allerdings sind persönliche Ansichten, welche in einer konstruktiven Beitragskritik fehl am Platz sind.

    Zur Aussage das nur 2 Persönlichkeiten vor Ort waren, sei gesagt, dass mehr als die 2 genannten da waren. Susanne Juhnke, Romy Haag, Dieter Hallervorden, Cornelius Baltus, und viele weitere vom Creative Team waren unter den Zuschauern. Unser Beitrag bezieht sich aber auf das Stück und nicht die Anwesenden Gäste. Genaue Informationen dazu gibt es sicher in den einschlägigen Kolumnen der entsprechenden Medien.

    Ja es ist richtig, das die Ex Vampire unter den Besuchern hauptsächlich aus der bisherigen Tourproduktion seit 2016 waren. Die Cast der vorherigen Produktionen, besonders die genannte von 2011 -2013 ist sicherlich mit aktuellen Produktionen beschäftigt und nach 5 Jahren daran auch weniger interessiert, da es für einen Darsteller zum Berufsleben gehört sich immer wieder neu zu orientieren.

    Das im Rang einzelne Plätze frei waren, ist sicher unterschiedlichen Faktoren geschuldet. Der erste Rang war im freien Verkauf und somit auch den Fans vorbehalten, welche allerdings nicht an der Premierenfeier teilnehmen konnten, was vielleicht den ein oder anderen dazu bewegt hat, eine spätere Show zu besuchen. Eine Premierenfeier soll ein Dankeschön für die Arbeit aller Beteiligten sein, die am Gelingen der Show im Vorfeld beteiligt waren. Dazu gehören auch die Familie und die Freunde der Darsteller, welche die Arbeit im Vorfeld mittragen.

    • William 29. Oktober 2018 at 01:56 / Antworten

      Ich stehe zu meiner Kritik an den Darstellern. Für manche Dinge gibt es leider keine netten Umschreibungen, daher nennen ich sie ganz gerne beim Namen. Und sicherlich verändern sich Stücke im Laufe der Zeit, allerdings sollten sie es nicht mit rückläufiger Qualität tun.

      Danke auch, das Sie noch einmal bestätigt haben, wie unbekannt doch das geladene Premierenpublikum war. Ich bin ein Theater-Kenner und kein explizierter Vampir-Fan, aber ich glaube der Regisseur heißt Cornelius Baltus, nicht Cornelia. Und das Kreativ-Team sollte schon wenigstens zur Premiere mit anwesend sein, das ist nun wirklich nichts besonderes. Es ging mir auch nicht um die Party, sondern einfach nur um die Lächerlichkeit dieser Werbeaktion, die im Spiegelsaal stattfand. Die leeren Plätze sind keinen unterschiedlichen Faktoren geschuldet, als denen, dass das Interesse an der Tour-Produktion dieses ehemals wirklich guten Musicals aufgrund von extremen Einsparungen an Qualität bei Darstellern, Musikern und der Ausstattung, gesunken ist. Ein neutraler Reporter hätte hier sehr gute Parallelen ziehen können. Da Sie, Frau Marquardt, aber selbst recht befangen sind und lieber die Zeit mit den Darstellern vor der Fotowand verbrachten, sind Ihre Ansichten von einer neutralen Berichterstattung jedoch weiter entfernt als jede angebrachte Kritik. Zudem nehmen sich viele namhafte Darsteller für eine Premiere immer gerne Zeit. Das war bei den Vampiren bis jetzt, wie gesagt, immer so. Das hat nun wirklich rein gar nichts mit beruflicher Neuorientierung zu tun.

  • Jutta 29. Oktober 2018 at 19:05 / Antworten

    Eines DER Stücke aller Stücke wie Tanz der Vampire, wird immer polarisieren in puncto ALLES; egal ob Darsteller, Deko, Drum-und Dran. Nur – ich dachte, Nettiquette und Demokratie seien auch hier allgemein verbindlich. Tourproduktion Hin-oder Her, TdV hat eine enorme Fan Base, und ebenso jede Cast. Eine fast permanente (Europa) – Präsenz des Stückes über Jahre, lässt einen gewissen Sättigungsgrad sicher bei manchen auch gerechtfertigt erscheinen, sei doch aber bitte kein Anlass zur Leistungsdegradierung der Darsteller. Es ist das Hier und Jetzt und nicht das Irgendwann vor zig Jahren. Und wir sind hier auch nicht bei DIE ZEIT, SÜDDEUTSCHE oder TAGESSPIEGEL mit tw hochtrabenden, unverständlichen Kritiken im Feuilleton – wir sind hier bei Musical 1, eine Plattform von FANS für FANS, keine, für studierte und promovierte Theaterwissenschaftler, Kritiker und ..ach ja… Theater-Kenner die sich im Verriss aalen.
    Ich war auch bei der Premiere, und nicht nur bei dieser. Ob nun diese oder jene besser, größer, schöner, schlechter war, sind in meinen Augen Nonsensdiskussionen. Jede ist für sich so wie sie ist schön, und die Anspannung der Darsteller ist auch mal mehr, mal weniger zu spüren. Und wem die Cast nicht passt, der soll doch einfach weg bleiben; dies ist ein freies Land, es wird niemand gezwungen das wunderschöne Schloss – Theater des Westens – zu besuchen.

  • Magdalena 29. Oktober 2018 at 19:55 / Antworten

    Was erwarten einige Menschen eigentlich, wenn sie sich heute Tanz der Vampire anschauen? Steve Barton, Cornelia Zenz? Zeiten ändern sich, Darsteller auch und auch die Erwartung an Stücke.
    Ich war auch auf der Premiere, und kenne alle Spielzeiten in Wien und in Deutschland. und auch beide Versionen. Was gab es damals für Diskussionen, das die deutsche Inszenierung anders ist (zumindest im Ende) auch da sind die Geschmäcker unterschiedlich, aber darf man sich hier dazu hinreissen lassen, Darsteller schlecht zu machen und ihnen zu unterstellen, sie sind ungeeignet und falsch besetzt. Wer gibt dazu jemanden die Berechtigung. Ich finde die derzeitige Cast in Berlin sehr gelungen und passend – zugebener Maße da gab es zwischenzeitlich schon ungünstigere Konstellationen, die aber auch ihre Fans und begeisterten Zuschauer hatten. Musical ist dazu da Spass zu haben, einen wunderbaren Abend zu geniessen und wer den nicht hat, der bleibt doch bitte zu Hause und läßt nicht seinen Frust in Portalen ab, die für die breite Fanmasse berichten. Ich fand die Premiere sehr gelungen und werde mir das Stück sicher auch noch einmal ansehen und kann es auch empfehlen.

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