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QUATSCH MIT 3 – Vol. 2 – der Quatsch geht ungebremst weiter

Am Montag den 14.01.2019 gab es mit QUATSCH MIT 3 Vol. 2 einen neuen Frontalangriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer im Stuttgarter Friedrichsbau Varieté. Das Comedy-Konzert Format wurde von Maximilian Mann, Felix Martin und David Jakobs 2018 ins Leben gerufen und die Zuschauerbegeisterung war so groß, das nun ein QUATSCH MIT 3 Vol. 2 auf dem Programm stand.

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QUATSCH MIT 3 © Klaus Schnaid

Frontalangriff auf die Lachmuskeln

Montag, der 14.01.2019, ein langersehntes Datum. QUATSCH MIT 3, von den Insidern liebevoll Qm3 genannt, startete mit seinem Vol.2 in die nächste Runde, zum Angriff auf die Lachmuskeln.

QUATSCH MIT 3 sind FELIX MARTIN, MAXIMILIAN MANN und DAVID JAKOBS. Alle drei hervorragende Musicaldarsteller, Sänger, Schauspieler und vor allem Entertainer der besten Liga.

Angefangen hatte alles vor etwas mehr als einem Jahr. Alle drei waren damals Cast-Mitglieder des Musicals DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME. David hat die Show zwischenzeitlich wegen eines neuen Engagements verlassen, was die drei aber nicht daran gehindert hat, ihr Facebook Format QUATSCH MIT 3 auf die Bühne zu bringen.

2018 fand die erste Show Qm3 statt, wir haben darüber berichtet. Der Erfolg der ersten Show war so nachhaltig, dass der Wunsch und der Ruf nach einer Wiederholung immer lauter wurde.

© Klaus Schnaid

So entschlossen sich die drei, ein QUATSCH MIT 3 Vol. 2 auf die Bühne zu bringen. Wie bereits beim ersten Mal, traf man sich dazu im Friedrichsbau Varieté in Stuttgart, eine mehr als geeignete Location für dieses Format.

Erwartungen, die übertroffen wurden

Denjenigen, welche bereits die Premiere von QUATSCH MIT 3 im Jahre 2018 genießen durften, bot sich ein gewohntes Bühnenambiente. Couch, Tisch, Knabberei und diverse Getränke auf der rechten Bühnenseite und links Klavier und Schlagzeug. Dazwischen viel Spielraum für ausgelassenen Quatsch.

Die Erwartungen waren bei den Zuschauern sicher hoch. Bei uns jedenfalls, die wir bereits beim ersten Mal dabei waren, schon. Es war damals so genial und witzig, dass man sich ernsthaft fragen musste: Was wollen die Drei heute präsentieren, um das zu übertreffen?

Pünktlich um 20:10 Uhr wurde es im Saal dunkel und Felix, Maximilian und David eröffneten ihre Vol.2 Show mit dem bereits eigens für die erste Show getexteten Eröffnungssong. Mit viel Power und Freude stürmten sie die Bühne, um dann festzustellen, dass es so gar nicht gehen kann. Der Text des Openersongs war seinerzeit auf dieses eine Konzert ausgelegt. Wir erinnern, wir saßen in Show Vol.2!

Situationskomik ist Programm

Mit viel Witz und einigen Wortspielereien konnte man sich, nach einigem Hin und Her, auf eine Eröffnung einigen, die dem Anlass gerecht wurde. Schon nach diesem Auftakt war allen klar, die drei hatten sich sehr gut auf ihre zweite Show vorbereitet und allem Anschein nach war es ihr Ziel, den Saal vor Gelächter zum Kochen zu bringen.

Wie auch bereits in der ersten Show, wurden im Vorfeld Interpreten ausgelost, die unsere drei Jungs mit einem Titel darbieten mussten.

Das Publikum wurde in die Auslosung der Reihenfolge der Titeldarbietung mit einbezogen und so ergab sich auch dabei die eine oder andere komische und witzige Gesprächssituation im Saal.

Sing einen Song – oder auch zwei oder drei

David Jakobs erfreute uns mit “Du bist das Licht“ von Gregor Meyle und „Ich hab den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen, den er dann auch im Nina-Outfit präsentierte. Unbeschreiblich witzig interpretierte David diesen Song im Reggae-Style. Ein absolutes Highlight in diesem Jahr: David Jakobs ließ uns Zeuge der Uraufführung von seinem eigenen Song „Glaub noch immer dran“ (Text und Musik David Jakobs) werden. Wunderschön, und wie David verraten hat, ein Titel von seiner neuen CD, die 2019 erscheinen soll.

© imarquardt/musical1

Maximilian Mann sang den Billy Joel Titel “New York State Of Mind” und den Filmsong “The Place Where Lost Things Go” aus Mary Poppins returns. Auch Max hatte uns einen selbst getexteten und komponierten Song mitgebracht. “Salzgitter”, ein Lied über seine Heimat. Dieser, sicher auch nicht ganz ernste gemeinte Song, wurde fast zu einer kleinen Chorprobe mit dem Publikum, da Maximilian das Publikum voll und ganz mit einbezog. Das mit dem Publikumschor funktionierte so gut, dass es im Laufe des Abends noch ein zweites Ständchen gab, welches sicher ganz viele heute noch als Ohrwurm verfolgt. Der Saunasong von Maximilian. Mit „Wir sind die Saunafreunde Aufguss 09…“ brachte er uns dann auch noch kräftig zum Schwitzen, denn der Text hatte es in sich.

Einmal Erzdiakon – immer Erzdiakon

Felix Martin eröffnete seinen Song-Interpretations-Contest mit „Que, Sera Sera“, der mit einem Quatsch mit 3 Text die Stimmung nochmals richtig aufheizte. Etwas ruhiger präsentierte er uns Roger Ciceros Titel „Ich atme ein“ und „You`ll never walk alone .“ Dieser endete dann aber mit einem ungewohnten Ende: Felix wähnte sich plötzlich in der Rolle des Frollos und im “Feuer der Hölle“ und hatte seine unnachahmliche Endszene aus dem GLÖCKNER VON NOTRE DAME mit eingebaut. Er ließ dem Publikum beim Applaus freien Raum und beendete diesen erst, als es ihm genug erschien. Die Rolle des Frollos, lebt also wirklich in ihm.

Felix Martin belustigte uns dann noch mit der Parodie eines Songs von Daliah Lavi „Wär ich ein Buch im Leben“ das hier „Wär ich ein Flasch im Leben“ hieß. Seinen Entertainment-Qualitäten wurde dadurch wieder einmal so richtig freien Lauf gegeben und die passende Kostümierung durfte hier natürlich auch nicht fehlen.

Ein neues Musical wurde geboren

Wir wurden wiederholt Zeuge einer Uraufführung an diesem Abend. Einer wirklich bedeutenden “Welturaufführung” – We proudly present!

HEINTJE – Das Musical! Story und Darbietung von Entertainmentprofi Maximilian Mann. Ein Musical-Highlight, das sicher „K-ULK“ Status erreichen wird.

Bereits zu diesem Zeitpunkt zeigten sich im Publikum erste Lacherschöpfungszustände und wir waren froh, auf unseren Tischen ein stärkendes Getränk zu haben.

Eine Show ohne Zeitgefühl

Im ersten Teil gab es auch noch das Musicalroulette: Maximilian sang im Stil von Heino. David auf sächsisch „Heaven on their minds“ und Felix „Dunkles Schweigen an den Tischen“  als Peter Maffay, sowie „Der letzte Tanz“ aus ELISABETH im Stil vom Britney Spears.

Wie wir erfahren haben, war das Musicalroulette eine komplette Live Improvisation! Danach waren die Akteure und auch das Publikum so fix und fertig vom Performen und Lachen, dass nun wirklich Pausenzeit angesagt war. Wir hatten inzwischen auch schon fast 22:15 Uhr. Um diese Uhrzeit enden die meisten Konzerte, wir waren gerade Mal bei der Hälfte angekommen.

Elvis Presley, zwei Damen der Extra Klasse und zerstörtes Make-up

© Klaus Schnaid

Nach der Pause mutete es seriös an, die Klänge von OLIM aus dem Glöckner von Notre Dame hallten durch den Saal. Die Bühne in Nebel gehüllt, ließ im Hintergrund nur Schattengestalten erahnen, die Hin und Her huschten. Gespannte Anspannung: Was kommt jetzt? Ohne Vorwarnung und in einer musikalisch meisterlichen Überleitung von OLIM zu Rock sprang Elvis-Felix Presley auf die Bühne und rockte im perfekten, stilechten Outfit den Saal. Begleitet von zwei bezaubernden Damen. Maximuski (Maximilian Mann) und Davidovskia (David Jakobs) huldigten dem Meister des Rock`n`Roll.

Allerspätestens jetzt, war das bei den Damen im Publikum in sorgfältiger Arbeit aufgelegte Make-up komplett zerstört. Lachtränen ließen diese Kunstwerke regelrecht zerfließen. Man wusste nicht so recht, wem man folgen sollte. Elvis – Felix – Presley, welcher in akrobatischer Elvis Manier die Bühne rockte und dabei mit dem Publikum agierte, oder den beiden liebreizenden Damen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Maximuski und Davidovskia kokettierten mit dem Publikum und erzeugten einen Lachflash nach dem anderen im gesamten Saal. Spätestens jetzt, war auch der Letzte überzeugt: Felix, David und Max hatten sich selber übertroffen und auf die erste Show, nochmals 100 % Quatsch mit 3 drauf gepackt. Es lässt sich hier schwer beschreiben, was im Saal vor sich ging. Es war ein Pulverfass aus Comedy und Witz, das mit einem Knall über das Publikum kam.

Die Pausenerholung war vergessen und wir trockneten uns die Lachtränen. Man konnte schon beobachten, wie zwischenzeitlich immer wieder der eine oder andere Taschenspiegel aufblitzte und die Damen im Publikum versuchten zu retten, was nicht mehr zu retten war.

Aus den Nähkästchen geplaudert

Neu in diesem Jahr waren die Bühnenanekdoten von Felix, David und Maximilian. Wir erfuhren von blauen Flecken bei Maximilian und wie ein Zahn von Felix eine besondere Rolle in ELISABETH eingenommen hat. Es war so viel, was die Drei zu erzählen hatten. Ich bitte um Nachsicht, wenn hier nicht alles aufgezählt werden kann.

Es entstanden an diesem Abend eine Unmenge von echter Live Situationskomik , die man aufgeschrieben nicht wiedergeben kann. Man muss es erlebt haben und wer dabei war, weiß was ich meine.

Musikalischer Höchstgenuss

Nicht vergessen zu erwähnen, möchte ich Nane Alber am Cello und Noah Fischer am Saxofon. Nane ist uns vom letzten Mal in guter Erinnerung und sie hat wieder meisterlich die drei bei ihren Songs begleitet. Noah Fischer ist sicher auch einigen bekannt. Er ist Udo Lindenbergs Saxofonist und auch mit Soloauftritten allseits in der Branche bekannt. Es war schon sehr beeindruckend, was man einem Saxofon entlocken kann.

© Klaus Schnaid

Zu Qm 3 gehören aber neben Felix, Maximilian und David untrennbar Sebastian Neugebauer am Klavier und Lucas Johnson am Schlagzeug. Die zwei sind inzwischen auch so wunderbar auf Improvisation und Quatsch eingestellt, dass es ohne sie gar nicht gehen könnte.

Ein EXTRA für das Publikum

Ein wundersamer, wunderbarer Abend neigte sich nun langsam dem Ende. Mit „Hinterm Horizont“ verabschiedete sich die komplette Qm3 – Crew von ihrem Publikum. Unter jubelnden Standing Ovations und nicht enden wollendem Applaus, gab es noch die Info, dass es aufgrund der späten Stunde zwar eine Autogrammstunde gebe, aber keine Einzelfotos mit den Darstellern. Deshalb durften alle die Handys herausholen und den Schluss als Entschädigung auf Video festhalten. Eine wunderbare Geste, für die ich mich hier im Namen aller Anwesenden bedanken möchte.

Obwohl es schon nach 23.oo Uhr war, trafen sich Maximilian Mann, Felix Martin, David Jakobs und Noah Fischer noch im Foyer zu einem Plausch und Autogrammwünschen mit ihren Fans. Auch dort wurde weiter gelacht und gescherzt, man konnte einfach nicht aufhören.

Es war weit nach Mitternacht als die Letzten den Friedrichsbau verließen und mit einem Lachen im Gesicht in Richtung Heimat schlenderten. Schon jetzt machte sich an mehreren Stellen des Körpers der aufkommende Muskelkaterschmerz vom Lachen bemerkbar. Am nächsten Morgen sollte dieser sehr ausgeprägt sein.

Das Publikum will mehr

Dieser Abend war so genial, das die zum Abschluss gestellte Frage der DREI QUATSCHKÖPFE: Habt ihr Lust auf Quatsch mit 3 Vol. 3 ? – keines weiteren Kommentares bedurfte. Zustimmender Applaus und Rufe nach Fortsetzung überschlugen sich.

Wir konnten für Euch in Erfahrung bringen, dass Maximilian, Felix und David wirklich ernsthaft darüber nachdenken! Da es die drei ab Februar 2019 in alle Himmelsrichtungen zerstreut (am 10.02.2019 endet leider die Spielzeit DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME), wird es eine Überraschung, wann und vor allem wo, wir QUATSCH MIT 3 wieder live erleben können.

Um mit einer sehr passenden Textzeile aus einem anderen Musical zu enden:

– Was uns befreit, das muss stärker sein als wir es sind. Es trägt uns leicht, weil es stärker ist als wir es sind. Wir folgen “QUATSCH MIT 3” Wer weiß wohin! –

 

 

 

Kategorie: Galas & Konzerte

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Autor: I. Marquardt(21.01.2019)

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