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MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL – Konzertante Aufführung

In der Komischen Oper gibt es die alljährliche Weihnachtsüberraschung für das Publikum. In diesem Jahr ist es die konzertante Aufführung von MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL von Paul Abraham. MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL ist der Auftakt einer fünfteiligen Paul Abraham Reihe in der Komischen Oper. Am 17. Dezember hat Muiscal1 die Premiere besucht.

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Max Hopp als Albert und Sarah Bowden als Mary Lou ©robert-recker.de

Musical oder kein Musical?

Es handelt sich aus zweierlei Sicht nicht um ein klassisches Musical und dennoch war es für uns ein Musical.

MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL ist eine Lustspieloperette in 2 Akten. Nun sind die Genres Operette und Musical nicht wirklich recht zu trennen. Sagte man doch zu den Glanzzeiten der Operette – Musical sei Operette für Arme. Begeisterte Musicalfans werden dies heute sicher nicht mehr unterschreiben können.

Ein Geheimtipp für Liebhaber

Ein Geheimtipp und Schätzchen für Operetten und Musical-Liebhaber ist MÄRCHEN IM GRAND HOTEL allemal.  Es ist wie viele erfolgreiche und spektakuläre Musicals in Wien uraufgeführt worden. 1934 begeisterte es dort erstmals die Zuschauer. Die Wiener wussten schon damals das Publikum zu begeistern.

Nach nunmehr einigen Jahrzehnten erklingen die eingängigen Melodien endlich wieder einmal auf der Bühne der Komischen Oper. Sie eröffneten damit am 17. Dezember eine fünfteilige Reihe von Werken des Komponisten Paul Abraham.

Was ist los im GRAND-HOTEL?

In Cannes treffen wir im GRAND-HOTEL auf den amerikanischen Filmproduzenten Sam Makintosch (Philipp Meierhöfer) und seine Tochter Mary Lou (Sarah Bowden – derzeit First Cast bei DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME als Esmeralda). Ebenfalls anwesend die exilierte spanische Infantin Isabella (Talya Liebermann), ihr Verlobter Prinz Stephan Andreas von Habsburg-Lothringen (Johannes Dunz), sowie die dem Gefolge der Infantin angehörende Gräfin Inez Pepita de Ramirez (Tom Erik Lie)

©robert-recker.de

Um die Gäste im GRAND-HOTEL kümmert sich Kellner Albert (Max Hopp). Um einen Gast allerdings kümmert sich Albert besonders intensiv. Er hat sich unsterblich in die Infantin Isabella verliebt. In seiner Verliebtheit mutiert er zum tollpatschigen Oberkellner, der für so manche unerwartete Komik sorgte und dem Stück eine eigene Würze verlieh. Es drängte sich ein wenig der Vergleich zum Oberkellner Leopold  aus dem Weissen Rössel auf. Sehr charmant und amüsant.

Brilliant ausgesuchte Cast

Max Hopp hat in dieser konzertanten Version nicht nur die Rolle des Albert inne , sondern auch die des Conférencier. Galant und humorvoll erläutert er dem Publikum die Geschehnisse und Absichten der Charaktere.

Mary Lou nutzt die komplette Verliebtheit Alberts aus und beginnt einen heftigen Flirt mit Prinz Andreas. Verirrungen, Verwirrungen sind das Ergebnis und Mary Lous Vater bekommt so den geeigneten Stoff für einen Hollywoodfilm frei Haus geliefert.

Das ganze wird durch die herausragenden Tanzeinlagen von der international renommierten Musicaldarstellerin Sarah Bowden gekrönt. Die Rolle der Mary Lou, eines amerikanischen Girls, scheint ihr auf den Leib geschrieben. Mit Tempo und Perfektion setzt sie dabei entscheidende Höhepunkte in dieser Vorstellung.

©robert-recker.de

Mit brillianten Stimmen vervollkommnen Talya Liebermann, Johannes Dunz und Tom Erik Lie die illustre Gesellschaft akustisch.

Wird die Liebe siegen?

Bekommt Albert seine Isabella am Schluss  und was wird aus Mary Lou und ihrem Prinzen? Wird die Liebe gesellschaftliche Ebenen überspringen können? Wir möchten es hier nicht verraten. Finden Sie es selbst heraus!

Die Aufführung ist eine vergnügliche Mischung aus Hollywood, Hochadel und Hotelambiente und spielt lustvoll mit den Klischees sowohl der Gesellschaft, als auch des Genres. Auch das gerne verwendete, höchst hochwertige Erbstück, das die letzte Rettung zur Abwendung finanziellen Ruins karikiert, fehlt hier natürlich nicht. Wer zudem Abrahams Werke kennt wie z.B. „Viktoria und ihr Husar“ oder „Ball im Savoy“, der weiß, dass ihm ein weiteres frisch-flott-freches Stück geboten wird.

Adam Benzwi ist der musikalische Leiter. Wenn seine Hände über die Tasten des Klaviers wirbeln, das Orchester der Komischen Oper ein Klangfeuerwerk entfacht, dann möchte man Foxtrott und Walzer, vielleicht sogar einen Tango mittanzen. In den Beinen kribbelt es allemal.

MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL ist noch einmal live zu erleben am 30. Dezember in der Komischen Oper Berlin. Die Veranstaltung ist bis auf wirklich wenige Restkarten komplett ausverkauft. Deutschlandfunk Kultur sendet einen Mitschnitt am 31. Dezember um 20.10 Uhr.

 

 

Kategorie: Galas & Konzerte,Theater Eigenproduktionen

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Autor: I. Marquardt (21.12.2017)

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