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Habe die Ehre! – Willkommen in München THE BAND – Kritik

Seit einer Woche begeistert THE BAND, das Musical über Freundschaft und innere Verbundenheit, das Publikum in der bayerischen Hauptstadt Bayern. Wenige Tage nachdem das Oktoberfest die Stadt verlassen hat, darf sich die Metropole nun bis 03. November 2019 an einem ganz besonderen Schmankerl erfreuen. Das THE BAND beim Münchener Publikum ankommt, zeigte sich bereits kurz nach den ersten Minuten der Premiere. Musical1 war für Sie vor Ort am Deutschen Theater.

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The Band Keyvisual
The Band Keyvisual © Stage Entertainment

Endlich mal wieder ein Stück, dass es mit den ganz Großen aufnehmen kann

Das Musical THE BAND mit den Hits von Take That feierte seine Deutschlandpremiere im April 2019 im Theater des Westens in Berlin. Schon in der pulsierenden Großstadtmetropole durfte sich unser Redakteur Christian einen Eindruck von dem Stück machen. Und schon damals erkannte er – dieses Stück ist einfach nur großartig.
Eine wirkliche herzerwärmende Geschichte in Verbindung mit den Songs, die in den 90er Jahren wohl jedes Mädchen und sicher auch den ein oder anderen männlichen Anhänger in den Bann zog, wurde mit THE BAND auf die Musicalbühne gezaubert. Wohl jeder von uns dürfte sich irgendwo in diesem Stück wiederfinden. Gepaart mit viel Humor und schönen Spezial Effekten zeigt THE BAND, was in ihm steckt.
Für uns hat Stage Entertainment mit der Adaption zu THE BAND voll ins Schwarze getroffen. Das Musical bietet ganz gewiss für jeden Besucher etwas: Eine hinreißende Geschichte, Taschentuchalarm, Nahrung für die Lachmuskeln und natürlich die eingängigen Songs von Take That. Wer hierbei nichts findet, was ihn aus dem Theatersessel reißt, ist selbst Schuld.

Das Deutsche Theater in München steht Kopf

The Band – Boys

© Stage Entertainment

Und scheinbar kommt das Musical beim Münchener Publikum noch besser an, als in Berlin. Bereits zwischen den einzelnen Szenen und Songs wurde der Cast mit frenetischen Jubel von den Premierenbesuchern gefeiert. Am Ende der Show gab es dann kein Halten mehr. Schon im Finale wurde die Taschenlampenfunktion der Handys missbraucht, diese erhellten den Saal und es hielt kaum noch einen Besucher auf seinem Sitz.
Sowohl für Darsteller, wie auch für das gesamte Team rund um THE BAND kann es wohl kein schöneres Happy End geben, als wenn ein Stück solch einen Anklang findet. Warum sich die Stage Entertainment dafür entschieden hat das Musical bereits nach seiner Spielzeit in München wieder verschwinden zu lassen, bleibt reine Spekulation. Aber ganz gewiss liegt es nicht an der Produktionsumsetzung sowie an den Darstellern.
Wir können hierbei nur eines mit auf den Weg geben: Es lohnt sich auch, einer Produktion die Chance zu geben, bei der nicht afrikanische Gesänge oder tanzende Vampire versuchen die Bühne zu erobern. Die Musicallandschaft ist in den vergangenen Jahren so vielseitig geworden, dass es längst an der Zeit ist, gewisse Mauern aus seinem Kopf zu entfernen und offen durch die Welt zu gehen.

THE BAND – das sind Künstler, die mit den Rollen eine Einheit bilden

Doch was wäre eine tolle Produktion ohne fantastische Darsteller? Die Antwort auf diese Frage, darf gerne jeder einmal für sich selbst beantworten. Im Rahmen zu THE BAND lässt sich sagen, dass hier eine exzellente Besetzung jeder einzelnen Rolle zusammengestellt wurde. Die Künstler legen wahnsinnig viel Herzblut in ihre Darstellung hinein. Man könnte fast meinen, sie wären Rachel, Debbie, Heather, Zoe, Claire, die Boyband, Dave und Jeff.
In der Tat ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich wohl für jeden Musicalbesucher seine ganz persönlichen Favoriten heraus kristallisieren. Dennoch sollte man immer bedenken, dass jeder Künstler nur mit der Gesamtheit ein farbenfrohes Bild abgibt. Jeder Darsteller, egal ob Erstbesetzung oder Cover/Zweitbesetzung verleiht durch seine ganz eigenen Ressourcen dem Stück eine individuelle Nuance und macht jeden Showbesuch zu einem Unikat. Auch wenn man sich im Rahmen einer Rezension immer etwas schwer damit tut, bezüglich der Darsteller persönlichen Lieblinge festzulegen, darf folgendes angemerkt werden: Yvonne Köstler in der Rolle der erwachsenden Claire ist eine Bereicherung für dieses Stück. Durch ihre authentische Spielweise schlüpft sie nicht nur in den Charakter Claire – sie ist Claire.

Jeder Künstler verdient ein Dankeschön

Wer A sagt, muss auch B sagen. Dieses Sprichwort trifft auch auf einen Kritiker zu. Somit möchten wir natürlich auch auf die anderen Darsteller eingehen. Kommen wir zuerst zu den “Girls”. In der Erstbesetzung werden diese von Maria Arnold (Rachel), Ruth Lauer (Debbie), Jara Buczynski (Heather), Laura Seleh (Zoe) und Kristin Heil (Claire) verkörpert. Jede der fünf Jungdarstellerinnen verleiht mit ihren ganz persönlichen Eigenschaften der zu spielenden Rolle den entsprechenden Feinschliff und sorgt für die entsprechenden Emotionen, die dieses Stück ausmachen.

the-band-szenenbild-girls

Szenenbild © Stage Entertainment

Über die Boyband haben wir uns bisher noch gar nicht geäußert. Sie unterstützen die Handlung durch ihre gesanglichen Parts und werden überraschend gut in die Szenerie der Produktion integriert. Während der ehemalige DSDS-Sieger Price Damien durch die softeren Töne glänzt, sorgt Helge Mark Lodder mit seiner kräftig rockigen Stimme für eine sagenhafte Gänsehaut. Wie auch er, sorgt Taddeo Pellegrini für entzückte Blicke im Premierenpublikum, wenn er seinen gestählten Oberkörper präsentiert. Sario Solomon und Alex Charles hingegen dürften eher als Sunnyboys die Zuschauerherzen zum Strahlen bringen.
Die Riege der Ladies setzt sich neben Yvonne Köstler mit Silke Geertz (Rachel), Laura Leyh (Heather) und Heike Kloss (Zoe) fort. Durch ihre meist schauspielerischen Vorengagements verkörpern sie alle ihre jeweilige Rolle punktgenau. Auch Tilman Madaus als Jeff (Rachels Ehemann) macht seiner Rolle alle Ehre. Und um auch den letzten im Bunde zu erwähnen – Daniel Rossmeisl als “alle Daves” – sorgt ganz gewiss für den ein oder anderen Lacher während der Show.

Fazit: Freundschaft – das ist wie Heimat*

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass THE BAND eine Hommage an die Freundschaft und das Leben ist. Man sollte seine Träume leben, bevor es zu spät dafür ist. Und bevor es für Sie zu spät ist sich THE BAND anzuschauen, sollten Sie nun Ihre besten Freunde an die Hand nehmen, um mit ihnen Ihre Freundschaft im Deutschen Theater in München zu zelebrieren.
Sollten Sie dafür noch das passende Hotel benötigen, können wir Ihnen das LifeStyle Hotel München empfehlen. Das erst im Juni 2019 eröffnete Haus der GS-Hotels verfügt über topmodern eingerichtete Zimmer sowie einen RoofTop-Pool mit Blick auf die Alpen und die Münchener City. Das Hotel ist die perfekte Adresse, um es sich mit seinen Freunden vor oder nach dem Musicalbesuch einmal richtig gut gehen zu lassen.

Zu den Tickets für THE BAND
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*Zitat von Kurt Tucholsky

Kategorie: Kritiken

Tags: München

Autor: C. Demme (19.10.2019)

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