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Flashdance – Das Musical Kritik

What a Feeling! Dieser Song aus den 80 iger Jahren hat Kult-Status und ist ein Ohrwurm! Dass der Titel aus dem Film FLASHDANCE stammt, wissen viele, aber vielleicht nicht alle. Derzeit ist Das Musical - FLASHDANCE auf Deutschlandtour und hatte gerade seine Opening Night in Berlin. Wir haben für Euch vorbeigeschaut und sind beeindruckt.

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Flashdance Logo
Flashdance © 2Entertain Germany und Vickey Nöjes Produktion

Ein Musikfilm eroberte die Bühne

FLASHDANCE – Das Musical ist eine Bühnenadaption des Musik- und Tanzfilmes von Adrian Lyne aus dem Jahr 1983. Der Film FLASHDANCE wurde für den Titelsong “What a Feeling” mit dem Oscar für den besten Song ausgezeichnet.

Seine Premiere feierte FLASHDANCE – Das Musical, im Juli 2008 im Theatre Royal in Plymouth, es folgte eine Tour durch Großbritannien bis Mai 2009. Es folgte eine 16-wöchige Spielzeit im Londoner West End (Shaftesbury Theatre) bis Januar 2011. Im Jahre 2012 wurde die Show überarbeitet und ging 2013 auf US-Tour.

Seine deutschsprachige Erstaufführung feierte Flashdance am 9. November 2013 im Le Théâtre Kriens-Luzern (Schweiz).

Die Story

Hauptfigur ist die 18-jährige Alex – Alexandra Owens. Alex hat wie viele junge Mädchen Träume. Am Tag arbeitet Alex als Schweißerin in der Fabrik und führt ein langweiliges, normales Leben. Nachts erwachen ihre Träume, dann arbeitet sie in Harrys Bar als Tänzerin. Alex aber hat konkrete Vorstellungen von ihrem Leben. Sie will Unabhängigkeit erlangen, die große Liebe finden und in das Pittsburgh Conservatory of Dance aufgenommen werden.

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Privat ist Alex mit ihrem Chef Nick Hurley liiert. Nick ist Mitglied in verschiedenen Vorständen einiger wohltätiger Organisationen. Er nutzt diese Beziehungen und arrangiert für Alex ein Vortanzen.

Alex hat nie eine professionelle Tanzausbildung absolviert, alles was sie kann, hat sie sich selber beigebracht. Alex ist Autodidaktin. Beim Vortanzen präsentiert sie ihre eigene Choreographie.

Kann sie die Jury von sich überzeugen?

Wenig Story – Viel Musik und Tanz

Die Story ist simpel und ohne anspruchsvollen Hintergrund. Damit kann jeder Besucher leben, fokussiert es doch den Erlebniswert auf etwas viel Wesentlicheres: Die Musik- und Tanzszenen sind spektakulär und immer wieder überragend und sehenswert. Die Songs von Produzent Giorgio Moroder und Keith Forsey sind heute noch Ohrwürmer. Diese Art Rockmusik hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Die Deutschland Tournee wird präsentiert von 2Entertain Germany in Co-Produktion mit Vickey Nöjes Produktion.

Das Buch zu Flashdance – Das Musical, schrieben Sänger und Songschreiber Tom Hadley (Spandau Ballett) und Filmregisseur Robert Cary, die ergänzend komponierte Musik kommt von Robbie Roth, ebenso die Songtexte.

Exzellente Cast mit viel Spielfreude und außerordentlichen Talenten

Dass Musicaldarsteller, Singen, Tanzen und Schauspielern können müssen, ist allgemein bekannt. Für Flashdance allerdings, hängt die Messlatte doch sehr viel höher. Das gesamte Ensemble überzeugte rundherum. Wenn man bedenkt, dass im Film von 1983, die Hauptdarstellerin der Alex in den Tanzszenen teilweise gedoubelt wurde, lässt das den Respekt vor der Leistung von Hannah Leser, die auf der Tour die Rolle der Alex spielt, noch weiter ansteigen! Auf der Bühne gibt es kein Double, es gibt nur eine einzige Alex innerhalb der Show.

©2Entertain

Die tänzerischen, gesanglichen und schauspielerischen Leistungen von Hannah Leser sind beeindruckend. Mit unglaublicher Leichtigkeit präsentierte sie uns die vom Tanz faszinierte Alexandra Owens. Die teilweise akrobatischen Szenen schien sie ohne große Mühen umzusetzen. Auch gesanglich und schauspielerisch hat sie uns sehr beeindruckt.

Die 23-Jährige machte ihre Musical-Ausbildung an der Stage School Hamburg und hat sie erst 2017 abgeschlossen. Den Namen Hannah Leser sollten wir uns für die nächste Zeit gut einprägen, wir werden ganz sicher noch sehr viel von ihr hören und sehen.

An ihrer Seite ist Sasha di Capri als Nick Hurley, Sohn des Fabrikbesitzers. Eine perfekte Kombination, nimmt man den beiden in ihrem Spiel das Liebespaar ab, aber auch die für sich eigenständigen Charaktere, die sie in dem Stück verkörpern.

Sasha di Capri als Nick, eine gute Kombination aus Badboy / Goodguy! Er präsentierte den Macho mit der von Frauen so geliebten und gewünschten soften und liebenswerten Seite.

Man kennt ihn aus vielen Musicalrollen, seit 2002 ist er auf deutschen Bühnen präsent und geschätzt. Er ist der perfekte Gegenpart zu Hannah Leser und beide harmonieren gesanglich und schauspielerisch ideal.

Jeder einzelne Charakter in der Cast passt perfekt

Gitte Hænning, spielt Hannah, eine ehemalige Tänzerin, Mentorin der Hauptfigur Alex Owens, als leicht schrullige Alte mit viel Herz und Humor. Gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe, ist sie für Alex über Jahre Lehrerin und mentale Unterstützung mit nahezu familiärer Attitüde. Gitte Hænnings gesanglichen Parts: ein absolutes Highlight!

Jeder Charakter des Stückes besticht auf seine Weise in seiner Performance, das ist schon faszinierend! Jimmy (K.Busack) z.B, der hilflos versucht komisch zu sein, Clubbesitzer C.C. (T.Berroth) absolut klischeetypisch, Gloria (A.S. Dürmeyer) mit super Stimme und Spiel – um hier nur einige zu nennen.

Alle Ensemble-Tanznummern bestechen durch Perfektion, Tempo, Synchronität und Klasse, fast immer mit Gesang, das braucht schon bewundernswert langen Atem! Passende Outfits, welche alle schön anzusehen waren, gaben ein tolles Gesamtbild mit der zeitgemäßen Aufmachung des Bühnenbildes im Mix aus Requisiten und Videoinstallation, sowie tollem Sound und Lichteffekten. Dies alles lässt das Ganze von unserer Seite als absolut empfehlenswert einstufen.

Ein ganz klein wenig schien uns der Ton ein-zweimal zu laut, sodass der Ensemble Gesangstext nur mäßig verständlich war.

Gerne geben wir die Empfehlung mit auf den Weg, sich Plätze ab etwa Reihe 6-8 oder weiter im Parkett, bzw. Rang zu sichern, da das Stück am perfektesten in seinem Gesamteindruck brilliert.

FLASHDANCE ist noch bis zum 23. Dezember im Berliner Admiralspalast zu sehen, bevor es dann weiter nach Mannheim und Hannover geht. Wer die Gelegenheit hat, sollte die Chance unbedingt nutzen. Wir fanden, es war ein wirklich toller Musicalabend.

Tickets für die Tour
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Kategorie: Kritiken,Tour Musicals

Tags: ,,

Autor: I. Marquardt(14.12.2018)

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