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Ein Abend voller Witz: NON(N)SENS in Chemnitz

Musical1 war am 27. Dezember in einer Vorführung von NON(N)SENS im Theater Chemnitz. Das Musical umfasst neben einem eigenen Repertoire auch Lieder aus Musicalklassikern, wie z.B. PHANTOM DER OPER, CABARET, WICKED oder auch HAIR. Es war ein interaktiver und erfrischender Abend, der mit viel Applaus belohnt wurde.

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NON(N)SENS in Chemnitz
NON(N)SENS in Chemnitz © Nasser Hashemi

Eine interaktive Musicalshow

Am 27. Dezember besuchte Musical1 eine Vorstellung der Musicalkomödie NON(N)SENS im Opernhaus Chemnitz. Die unterhaltsame und interaktive Show begeisterte das Publikum und bot einen unterhaltsamen Abend.

Einfallsreich und unterhaltsam

Das Bühnenbild der Show war eher schlicht gehalten: Eine Orgel, ein Scheinwerfer und eine Wand mit einem Kreuz, dazu eine Art Regal im Hintergrund und

NON(N)SENS in Chemnitz

© Nasser Hashemi

Ballons, die den Musicaltitel präsentierten, doch die Show benötigte kein großes Bühnenbild, um zu unterhalten. Eingeleitet wurde das ganze durch einen Fernsehbeitrag der Nachrichtensendung „Brisant“, die verkündete, dass 52 Nonnen einer Fischvergiftung zum Opfer fielen. Nun ist es an den neun überlebenden Ordensschwestern, das Geld für die Bestattung der vier letzten Nonnen aufzutreiben, die aufgrund mangelnder Geldmittel vorübergehend in der Gefriertruhe untergebracht sind. Mit viel Witz und Humor wird eine Spendenshow organisiert. Von Applaus über Zurufe bis hin zu einem Assistenten, der auf die Bühne muss und einer Quizshow mit Preisen, wird das Publikum eingebunden.

Humorvoll und beschwingt

Immer wieder kommt die Nonne Anna Robert – gespielt von Claudia Müller-Kretschmer – verkleidet auf die Bühne, um berühmte Lieder aus der Musicalszene zu präsentieren. So ertönte unter anderem PHANTOM DER OPER, WICKED und CABARET. Doch auch die musicaleigenen Songs begeisterten.

NON(N)SENS in Chemnitz

© Nasser Hashemi

Mit Humor und meist beschwingt und theatralisch erzählten die Nonnen, weshalb sie dem Kloster beigetreten sind oder erzählten vom Alltag des Klosters. Hierbei kamen die unterschiedlichsten Stories – von einer Countrysängerin oder einem Versprechen gegenüber Gott.Schauspielerisch stachen Monika Straube als Oberin, Sylvia Schramm-Heilfort als Mentorin und Hanna Mall als Schwester Amnesia hervor. Die Oberin präsentierte sich als streng auf der einen Seite, die die Autorität besitzt, doch konnte auch durchaus Empathie beweisen. Die Mentorin war belehrend, mit der Oberin jedoch fast auf der selben Autoritätsebene. Schwester Amnesia zeigte sich verwirrt und vergesslich, gleichzeitig spielte sie perfekt die Nervosität.

Mitreißend und erfrischend

Gesanglich überzeugten alle, auch wenn es manchmal anfänglich etwas leise begann (was möglicherweise am Mikro lag) oder auch stellenweise nicht ganz verständlich war, was gesungen wurde. Im Ganzen beeinträchtigte dies jedoch nicht merklich die Qualität der Inszenierung. Besondere Begeisterung löste das Lied „Ich wär einfach gern ein Star“ von Schwester Anna Robert aus, das mit viel Konfetti und ähnlichem am Ende in Szene gesetzt wurde und auch gesanglich mitriss. Auch die Witze, die erzählt wurden, sorgten für so manchen Lacher, ebenfalls die gewollten Pannen, die zum Stück gehörten. Jakob Brenner spielte

NON(N)SENS in Chemnitz

© Nasser Hashemi

ebenfalls eine Schwester und saß an der Orgel, denn es handelte sich um den musikalischen Leiter, der das gesamte Orchester ersetzte. Diese Ordensschwester hatte im Stück keine so große Rolle, brachte sich jedoch gekonnt in das Bühnengeschehen ein. Katharina Boschmann als Novizin präsentierte sich als tanzfreudig und erfrischend. Die ganze Show wurde begleitet von Ortsbezügen zu Chemnitz. Sei es der Besuch eines CFC-Spiels, das die Nonnen vor dem Tod bewahrte oder der kleine Kinofilm, der das Leben der Nonnen im Kloster zeigte.
Alles in allem war es ein gelungener und unterhaltsamer Abend, der durchaus zu empfehlen ist.

Kategorie: Kritiken,Stadttheater

Autor: A. Polifka(08.01.2018)

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