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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – Märchen schreibt die Zeit

Die romantische Geschichte von Belle und dem gefühlskalten Prinzen, der vor Jahren von einer Fee in ein furchterregendes Biest verwandelt wurde, ist wohl eine der romantischsten Liebesgeschichten aller Zeiten. Aber bevor die Liebe den Fluch der Fee brechen kann, haben die Hauptakteure einige Hürden zu überwinden und zu lernen, was Liebe ausmacht. Basierend auf einem uralten französischen Volksmärchen (um 1550), entstand im Laufe der Jahre die wunderbare Liebesgeschichte von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST mit wahrhaftigem Happy End. Wir können hier schon verraten: Das Ende ist wirklich beeindruckend und einzigartig!

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Disney DIE SCHÖNE UND DAS BIEST Plakat © bb-promotion

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu

Pünktlich zum Start in die Vorweihnachtszeit feierte DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – das Musical seine Tourpremiere im Berliner Admiralspalast.

Wir von Musical1 wollten uns diese Tradition nicht entgehen lassen und haben uns schon einmal auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen lassen.

Bekannt und doch immer wieder neu

Die Geschichte dürfte allen Märchen- und Musical-Interessierten hinreichend bekannt sein.

Ein recht selbstherrlicher, arroganter und hartherziger Prinz wird mit einem Fluch belegt und fristet sein Dasein als Monster in einem verhexten Schloss. Gemeinsam mit ihm verflucht, wurde auch seine Dienerschaft. Erlösen kann ihn nur die wahre Liebe.

Die Schöne und das Biest

© Stefan Malzkorn

Im nahe gelegenen Dorf wohnt Belle (Veronika Fekete-Kovacs), die wunderschöne Tochter eines armen Erfinders, den alle Dorfbewohner für etwas verrückt halten. Seine Tochter ist nicht nur schön, sondern auch schlau. Sie durchschaut den Macho Gaston, der ihr immer wieder Avancen macht und sie regelrecht bedrängt.

Als der Vater von Belle sich im Wald nach einem Angriff von Wölfen in das verwunschene Schloss flüchtet, ist es an Belle, ihren Vater zu retten. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und gelangt somit ins Schloss und trifft dort auf das Biest.

Da DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ein Disney Märchen ist, ist ein Happy End in Sicht. Wie und womit Belle die Situation meistert und die Liebe des Biestes gewinnt, wurde in dem Musical wunderschön und märchenhaft umgesetzt.

Tourpremiere im geschichtsträchtigen Berliner Admiralspalast

Erfreulicherweise eröffnet DIE SCHÖNE UND DAS BIEST des Budapester Operetten- und Musicaltheaters seine Tour im Berliner Admiralspalast, der unter 2G Regeln seine Pforten wieder öffnen durfte. Die pandemiebedingte Schließung in 2020 hat dem Admiralspalast gutgetan. Das Haus wirkt zur Wiedereröffnung frischer und einladender. Die Bestuhlung wurde erneuert und man sitzt nun sehr bequem mit der bekannten Beinfreiheit. Auch wurde frisch gestrichen und abgestaubt. Wir waren sehr positiv von dem Ambiente überrascht.

Die Bühne empfängt uns mit einem strahlend roten Samtvorhang und lässt die Erwartungen auf das Kommende steigen. Die Show startet mit einer Art Schattenspiel, wo kurz die Geschichte um den verwunschenen Prinzen zusammengefasst erzählt wird. Somit haben auch Besucher, die sich noch gar nicht mit der Geschichte vertraut gemacht haben, einen perfekten Einstieg.

Kurz danach befinden wir uns auf dem Dorfplatz und sind mitten in der Geschichte. Bühnenbild und Kostüme spiegeln wundervoll die Zeit wieder, in der die Geschichte spielt. Alles wirkt harmonisch und stimmig. Auf dem Dorfplatz herrscht emsiges Treiben, es wir gehandelt und getratscht.

Belle und das Biest in der Bibliothek

© Stefan Malzkorn

Ein Bühnenbild, welches Theater wieder zu Theater macht

Die Geschichte nimmt ihren bekannten Lauf. Wir sind schon hier vom aufwendigen Bühnenbild und den wunderschönen Kostümen begeistert. Für ein Tourmusical ist das Bühnenbild äußerst opulent und mit den verschiedensten Handlungsorten überaus aufwendig umgesetzt. Für eine Tour ist das ein großer Aufwand, ist man so ein wirklich opulentes, klassisches Bühnenbild doch in Zeiten von Videoprojektionen gar nicht mehr gewöhnt. Das Schloss des Biestes erhält durch den Einsatz einer Drehbühne eine unglaubliche Größe und lässt den Zuschauer in alle Ecken schauen. Vom Kerker bis hinauf zum Schlossturm, wo die verwunschene Rose das nahende Unheil ankündigt, ist man bei den Handlungen unmittelbar dabei und in der Märchenwelt gefangen. Es sei unsererseits angemerkt, dass dies einen ganz besonderen Flair hat und Theater wieder zu Theater macht. Wir sind begeistert von den Kostümen und haben uns gerne auf die herrliche Märchenwelt eingelassen.

Illusionen, Spaß und eingehend bekannte Musik

Ein Hoch auf die Masken- und Kostümbildner. Sie haben hier wirklich überzeugende Arbeit geleistet. Alle Charaktere wurden mit viel Detailtreue und liebevoller handwerklicher Kunst in Szene gesetzt.  21 Musiker, 41 Darsteller, davon 15 Solisten, machen die Bühnenshow zu einem prachtvollen Live-Erlebnis, das man anderorts vermisst.

Für die humorigen Einlagen sorgen die fluchbelasteten Angestellten des Schlossherren – Lumiére, Herr von Unruh, Madame Pottine, Babette und Madame de la Grand Bouche. Allesamt in detailverliebten, aufwendigen Kostümen und Masken, begleitet dann und wann von tanzenden Tellern, Gläsern, Besteck und Servietten – zur Musik von Alan Menken und den Texten von Howard Ashman und Tim Rice. Einfach märchenhaft und wunderbar.

Der verwunschene Prinz konnte uns mit seiner Wandelbarkeit beeindrucken. Vom furchterregenden Monster über einen Mann, der unbeholfen im Umgang mit Menschen ist, bis hin zum Geschöpf, das auch Schmerz empfindet und sich nach Zuneigung sehnt. Durch seine Darstellung wird die Botschaft dieses Märchens perfekt hervorgehoben. Nichts ist, wie es scheint. Innere Werte und Charaktereigenschaften sind ausschlaggebend.

Eine überzeugende, ungarische Cast

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

©Thommy Mardo

Die Darsteller sind alle keine deutschen Muttersprachler, da es sich um eine Tour des Budapester Operetten- und Musicaltheater handelt. Bei den Sprechszenen war dies auch ab und an zu hören. Ein leichter Akzent war zu bemerken, was aber aufgrund der Tatsache, dass das ganze Stück herkunftsbedingt ein wenig französisch akzentuiert ist, für uns nicht störend war. Man konnte sprachlich gut folgen. Bei den Gesangsszenen war es nicht der kaum vernehmbare Akzent, der die Verständlichkeit beeinträchtigte, sondern die für unser Empfinden zu laute Musikaussteuerung. Sehr auffallend war dies bei Ensembleszenen. Ab und an ging der Gesang und die Verständlichkeit in der Musiklautstärke unter.

Für die meisten Charaktere, wie z. B. Lumiére und Madame de la Grand Bouche, war der leichte Akzent sogar sehr charmant und gab der Rolle das gewisse, außergewöhnliche Etwas.

Ohne Wenn und Aber ist die gesamte Cast von hervorragender und ausgezeichneter stimmlicher Perfektion. Man kann ohne Zweifel die klassischen Stimmausbildungen hören, die dem ganzen die Ausdruckskraft und Tiefe geben. Es macht einfach nur Spaß, zuzuhören und sich verzaubern zu lassen.

Wir hatten einen wunderschönen, märchenhaften Abend und sind nun bestens auf die bevorstehende Weihnachtszeit vorbereitet. Unsere Empfehlung, sich dieses zauberhafte Stück mit der ganzen Familie anzusehen, ist ganz bestimmt eine gute Idee, um in den kommenden Wochen in Weihnachtslaune zu kommen und dem stressigen Alltag zu entfliehen. Märchen gehören zu Weihnachten wie der Tannenbaum und man sollte alte Traditionen pflegen oder vielleicht auch wieder aufleben lassen.

Märchen schreibt die Zeit

DIE SCHÖNE UND DAS BIET wird bei seiner Tour vom 18. November 21 bis 04. Dezember 21 im Berliner Admiralspalast gastieren. Ab 08. Dezember 21 bis zum 12. Dezember 21 wird die Tour im Metropol Theater in Bremen Halt machen. Beendet wird die aktuelle Tour dann vom 15. Dezember 21 bis zum 02. Januar 22 im Musical Dome Köln. Für die Kölner und ihre Gäste eine tolle Gelegenheit, den Liebsten noch ein Ticket unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Wir wünschen allen eine märchenhafte Zeit mit DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

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