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DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE – Das Musical feiert Europapremiere

Der französische Spielfilm „Die fabelhafte Welt der Amélie“ aus dem Jahr 2001 erfreute sich so großer Beliebtheit, dass 2015 am Broadway ein darauf basierendes Musical produziert wurde. Nun hat Stage Entertainment AMÉLIE nach Deutschland ins Werk7 Theater geholt. Am 14. Februar feierte das Stück seine Europapremiere und wir von Musical1 durften dabei sein.

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Die fabelhafte Welt der Amelie
Die fabelhafte Welt der Amélie © Franziska Hain/ Stage Entertainment

Die fabelhafte Welt der Amélie

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Der Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ aus dem Jahr 2001 ist einer der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten und genießt bis heute Kultstatus. Der Film wurde von Kritikern hoch gelobt, war für fünf Oscars nominiert und gewann den Europäischen Filmpreis sowie den französischen Filmpreis César.

Das Musical DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE basiert auf diesen Film und erzählt die Geschichte der Amélie Poulain, einer 23-jährigen Französin, die im Pariser Stadtteil Montmartre als Kellnerin im Café des 2 Moulins arbeitet. Doch eigentlich lebt Amélie seit ihrer Kindheit in ihrer ganz eigenen fantasiereichen Welt. Mit einer Art kindlichen Naivität zieht sie andere Menschen in ihre „fabelhafte Welt“ und verändert dabei deren Leben auf wundersame Weise. Doch plötzlich betritt der junge Mann Nino ihre Welt und wirft Amélie ein wenig aus der Bahn. Nun wird ihr Leben Schritt für Schritt wie eine Schnitzeljagd verändert.

 

Erst Schule jetzt Café – Das Werk7 Theater

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Münchens neues Musicaltheater WERK7 ist mit der Weltpremiere von FACK JU GÖHTE – Das Musical eröffnet worden. Mitten im neuen Szenequartier „Werksviertel-Mitte“ am Ostbahnhof, dort wo gerade Künstlerateliers, Live-Bühnen, Wohnungen, Bars und Restaurants entstehen, wurde im Sommer 2017 die ehemalige Pfanni-Fabrik zum Theater umgebaut. Mit rund 700 Zuschauerplätzen, die die Bühnenfläche zu 180 Grad umrunden, schafft das Theater eine ganz besondere intime, unkonventionelle und kommunikative Nähe zum Bühnengeschehen. Schon bei FACK JU GÖHTE war man ganz nah dran und wurde Teilweise mit ins Stück verwickelt. Für DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE verwandelt sich nun das WERK7 Theater von einer Deutschen Gesamtschule in ein Pariser Café. Nun sitzen einige der Zuschauer direkt im Geschehen, als exklusive Gäste des Café des 2 Moulins!

 

Neues und altbekanntes – Die Musik

Für die deutsche Produktion von DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE gelang es Stage Entertainment, die Rechte der Filmmusik zu bekommen, sodass diese bekannten, französischen Klänge mit der neuen Musik des Broadway-Musicals verschmolzen. Ebenso entstanden für die Europapremiere weitere neue Songs. Der Komponist des Musicals Daniel Messé, erinnert sich mit Wehmut an die Zeit, in welcher der Film 2001 auch in die amerikanischen Kinos kam. „Es war diese beklemmende, dunkle Zeit direkt nach dem 11. September, als ich den Film das erste Mal sah. Er war wie ein heilendes Gegenmittel damals. Er war so entzückend und positiv, auch wenn es um ernsthafte Dinge ging. Der Film hat mich wieder aufgebaut,“ so Messé. Vermutlich auch genau wegen dieser zauberhaften Musik von Yann Tiersen hat dieser Film so viel Aufmerksamkeit bekommen. Fleur Alders, die die Georgette/Sylvie spielt; erzählte auf der Premierenfeier: „… und jeder der dann angefangen hat Klavier zu lernen, spielte magischen Songs daraus“. „Auf den E-Pianos war dann auch schon immer ‘Comptine d'Un Autre Été' vorprogrammiert,“ ergänzte Charles Kreische (Lucien/Pottwal/Mysterious Man). „Ich konnte nicht glauben, dass man dieses Musical ohne die Filmmusik machen könnte, aber zum Glück kam sie für diese Produktion wieder dazu,“ so Alders.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Dass diese ikonische Filmmusik in das neue Musical eingeflochten wurde, ist sehr spannend und macht das Musical auch noch ein Stück weit französischer. Ratan Jhaveri ist der musikalischer Supervisor von AMÉLIE und sorgt für die musikalische Qualität der Show: „Mit den aus dem Film bekannten Melodien von Yann Tiersen weht Pariser Flair in dieses Musical. Man kann Montmartre förmlich fühlen, bei den ersten Tönen des Akkordeons. Auch wenn wir damit sehr dieses Klischee bedienen, ist es doch ein sehr einfaches Mittel, das Publikum in diese Welt zu versetzten“.

Auch im kleinen Werk7 Theater kommt die Musik keinesfalls vom Band. Alles wird live gespielt von den fünf Musikern, die auf der Empore „im Wohnzimmer und in der Küche“ sitzen. Die Band, unter der musikalischen Leitung von Philipp Gras, der auch einen Mini-Schauspiel-Auftritt im Stück hat, ist für jeden Zuschauer durchgehend zu sehen. Neben dem musikalischen Leiter am Klavier besteht sie noch aus einem Bass, einem Reed, Drums und einem Cello.

Amélie und ihre Freunde

Die großartige Überraschung für uns war Sandra Leitner. Sie kehrt als Amélie ins Werk7 Theater zurück. Zuvor weihte sie mit ihren Kolleginnenn und Kollegen das Theater mit FACK JU GÖHTE ein. Schon dort überzeugte sie mit ihrem Können als Laura Schnabelstedt. Nun begeistert sie das Publikum als verträumte und fantasiereiche Amélie Poulain. Schauspielerisch bezaubert sie mit einer kindlichen Naivität und verkörpert ganz und gar diese Träumerin. Auch ihr Umgang mit der Amélie-Puppe ist faszinierend. Man merkt nicht, wie Leitner diese Puppe führt, sondern man nimmt eher die kleinen Interaktionen mit ihr wahr, welche unheimlich berührend sind. Doch noch viel beeindruckender ist ihre gesangliche Leistung. Am Anfang interpretiert sie die Rolle verspielt,

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

zart und kindlich. Später zeigt sie ihre Stimme auch mit voller Energie und Charme. Zu keiner Zeit hat man das Gefühl, dass irgendetwas zu viel oder zu wenig war, stattdessen war sie immer on Point und ist quasi für diese Rolle geschaffen.

Zuletzt überzeugte uns Andreas Bongard als skrupellosen Bänker Carl im Musical GHOST in Berlin. Nun zeigt er hier eine ganz andere Seite. Er spielt den schüchternen Fotosammler Nino, der eben so wie Amélie in einer Art Fantasiewelt lebt und sich nie dazugehörig fühlte. Unterschiedlicher können diese Rollen gar nicht sein, aber dennoch nimmt man ihm den Nino ebenso authentisch ab wie den Antagonisten aus GHOST, was deutlich für den Darsteller spricht.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Als Raphael/Bretodeaux (Cover Dufayel/Collignon) ist Stephan Bürgi zu sehen. Seine Doppelrolle ist vermutlich auch nicht eine der leichtesten, die er dennoch meistert. Als Amélies Vater bewahrt er eine Distanz, zieht sich nach dem Tod von Amélies Mutter zurück und wird noch schräger im Verhalten. Vor allem, wenn es um seinen Gartenzwerg geht. Dahingegen ist Bretodeaux zwar ein einsamer Mann, der sich von seiner Familie entfremdet hat, aber durch Amélies Hilfe wieder Lebensfreude findet und dabei viel Freude ausstrahlt.

Dorina Maltschewa ist als Amandine/Philomene (Assistentin des künstlerischen Leiters/ Cover Georgette/Sylvie) zu sehen. Man kennt sie schon als liebende und mitfühlende DDR-Mutter von Jessy in HINTERM HORIZONT. Hier jedoch spielt sie die strenge, psychisch labile Mutter von Amélie. Auch bei ihr gibt es einen Kontrast, den sie deutlich im Schauspiel zeigt, zu der zweiten Rolle, die der freundlichen und strahlenden Stewardess Philomene.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Das Café-Damen-Trio besteht aus Christine Rothacker als Suzanne, Fleur Alders als Georgette/Sylvie und Kira Primke als Gina (Cover Suzanne). Jede der drei Darstellerinnen verkörpert ihre schräge Charakter-Figur so gut und überhaupt nicht übertrieben, dass man jede von ihnen mit ihren Macken ins Herz schließt. Faszinierend ist dabei, dass Christine und Kira ihren Rollen optisch dem aus den Film sehr nahekommen. Fleur trifft schauspielerisch perfekt ihre schräge Figur, eine „eingebildete Kranke“.

Rob Pelzer sahen wir, wie Bongard, zuletzt bei GHOST. Bei AMÉLIE ist er in der Doppelrolle des Glasknochenmannes und Künstlers Dufayel sowie dem Lauch-Phobiker und Gemüsehändler Collignon zu sehen. Als Dufayel ist Pelzer ein zurückgezogener und liebenswerter Griesgram. Collignon hingegen ist wieder eine eher komödiantische Rolle. Ein Gemüsehändler, der Lauch noch nicht mal ansehen kann, ist schon mit Witz belegt, aber in der Kombination mit Lucien, der Lauch liebt, ist das nächste Schmunzeln nicht weit entfernt. Rob Pelzer schafft es, diese zwei Rollen so auseinanderzuhalten und zu interpretieren, dass es einem nicht auffällt, dass diese von ein und er selben Person gespielt werden.

Auch André Haedicke steht zwischen zwei verschiedenen Emotionen in seinen Rollen. Als Hipolito, ein Autor, der immer wieder abgewiesen wird verkörpert er Verzweiflung und weist depressive Züge auf. Als Elton und Gartenzwerg kommt wieder eine komödiantische Seite auf, die Haedicke ohne Mühe und voller Charme trennen kann.

Janco Lamprecht ist als Joseph/Adrien auf der Bühne zu sehen. Joseph ist ein Verflossener von Gina, leidet an Kontrollsucht und stalkt Gina, bis sich Amélie in ihre Leben einmischt. Beeindruckend ist Lamprechts Wechsel zwischen Joseph und der Erzählerfunktion, denn in dieser Funktion findet man nichts von Joseph. Dies zeugt von spielerischem Können und trägt ungemein dazu bei, den „Erzähler“ von den anderen Rollen zu trennen.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Ein weiteres Highlight der Show war Charles Kreische als Lucien / Pottwal / Mysterious Man (Cover Nino / Cover Hipolito/Elton/Gartenzwerg) vor allem in der Rolle Lucien. Er spielte voller Leidenschaft und mit einem Hauch kindlichem Charme die Rolle des Angestellten des Gemüsehändlers. Seine Leidenschaft zum Lauch brachte einen zum Schmunzeln, jedoch ohne albern zu wirken. Auch als Amélies Goldfisch „Pottwal“ schafft Kreische magische Momente. Sein Spiel mit der Goldfisch-Puppe lässt vergessen, dass es nur eine Puppe an Stäben ist, und schafft es, Pottwal zum Leben zu erwecken.

Als Swings wird die Cast unterstützt von:

Steffi Regner (Cover Amélie / Cover Gina)
Nandi van Beurden (Cover Amélie / Cover Gina / Cover Amandine/Philomene)
Karen Bild (Cover Suzanne / Cover Amandine/Philomene / Cover Georgette/Sylvie / Dance Captain)
Daniel Wagner (Cover Nino / Cover Joseph/Adrien / Cover Lucien)
Emanuel Jessel (Cover Hipolito/Elton/Gartenzwerg / Cover Joseph/Adrien / Cover Lucien / Cover Raphael/Bretodeau)
Ulrich Talle (Cover Dufayel/Collignon / Cover Raphael/Bretodeau)

Umsetzung vom Film zum Musical

Es ist beeindruckend, wie nahe doch das Musical dem Film ist. So sind die Sprechtexte zu bestimmt 90% die gleichen wie in der deutschen Übersetzung des Films. Auch die die Songtexte bestehen zum Teil aus ihnen und man erkennt sie deutlich. Ein auffallender Unterschied ist, dass es nicht einen nicht-sichtbaren Erzähler wie im Film gibt, sondern fast dass jeder Darsteller in die Position des Erzählers rutscht, sei es alleine oder alle zusammen. Es wirkt ein wenig und mit viel Fantasie, wie bei DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME, so als würde eine Theatergruppe in einem Café eine Geschichte erzählen und dann in die entsprechende Rolle gehen und sie spielen. Auch in AMÉLIE hat jeder immer wieder seine kleinen Momente auf der Bühne und trägt dazu bei, das Stück zu erzählen.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Die ganze Art der Inszenierung fühlt sich mehr nach einem Schauspielstück an, doch wiederum auch nicht. Die Musicalelemente sind dennoch zu gleichen Teilen vertreten. „Ich mag diese großen Musicals wie TANZ DER VAMPIRE und KINKY BOOTS sehr, aber diese Art wie bei AMÉLIE reizt mich auch sehr. Man fühlt sich doch, wie ein Schauspieler, der singt und ein wenig tänzerisch performt, aber gleichzeitig doch wie ein Musicaldarsteller, der alle drei Ebenen gleichermaßen bedient. Vor allem auch diese Intimität und die kleine Cast machen es besonders“, berichtete Fleur Alders. „Man steht dem Publikum auch so nahe und interagiert mit ihm, wie zum Beispiel Lucien mit dem Lauch. Das ist eine riesige Aufgabe, die man sich auch erst einmal zutrauen muss. Im Operettenhaus oder auch im Ronacher hat man ja noch eine ‘schützende Distanz' zum Publikum und ist auf der Bühne in seiner eigenen Welt. Hier ist deine Welt auch die der Zuschauer“, ergänzte Charles Kreische. Es ist nicht zu leugnen, dass das Publikum in dieses Stück immer wieder mit verwickelt wird, was dazu führt, dass es zu einem besonderen Musicalerlebnis wird.

© Franziska Hain/ Stage Entertainment

Natürlich sind die Puppen auch ein Unterschied zum Film. Sie ersetzen Amélie und Nino als Kind, der Goldfisch bekommt auch im Stück seine Bedeutung und wird durch die Puppe zum Leben erweckt. Auch der Gartenzwerg von Raphael hat einen lebendigen Moment und wird durch das Spiel mit der Puppe umgesetzt. All diese Puppen wurden von bayrischen Puppenbauer Stefan Fichert hergestellt und werden von den Darstellern und Darstellerinnen selbst gespielt. Dafür bekamen sie Unterricht im Puppenspiel von einer „Puppen-Trainerin“ aus London.

Auch wenn der Film vielleicht für einige durch seine künstlerische Art speziell erscheint, braucht man sich nicht davor zu scheuen, dieses Musical anzusehen. Obwohl es sehr nah am Film ist, ist es dennoch ganz anders. Sieht man sich den Film vor dem Musical noch mal an, erkennt man sehr schön, was und wie es adaptierte wurde und freut sich bei jeder Kleinigkeit, die man wiedererkennt. Sieht man sich den Film danach nochmal an, betrachtet man ihn ganz anders und fasst ihn auch leichter auf.

Das Musical DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE zeichnet sich durch die Gesamtheit aller Mitwirkenden (Cast, Kreativteam, Band…) und diese fantasievolle Umsetzung in einem kleinen permanenten Bühnenbild aus. Mit diesem Stück traut sich Stage Entertainment an ein allgemein neues und eher unbekanntes Musical und eine neue Art von Musical. Für diesen Mut, die Umsetzung und die Cast möchten wir dieser Produktion unsere Musical1- Empfehlung aussprechen.

Nur bis zum 31. Oktober können Sie in Amélies fabelhafte Welt eintauchen. Nutzen Sie Ihre Chance dieses zauberhafte, zuckersüße, lustige und irgendwie schräge Musical im Werk7 Theater in München zu sehen.

 

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Kategorie: Die fabelhafte Welt der Amélie, Kritiken

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Autor: S. Ahrens(16.02.2019)

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  • Heiko Wohlgemuth 18. Februar 2019 at 10:12 / Antworten

    “Es ist beeindruckend, wie nahe doch das Musical dem Film ist. So sind die Sprechtexte zu bestimmt 90% die gleichen wie in der deutschen Übersetzung des Films. Auch die Songtexte bestehen zum Teil aus ihnen und man erkennt sie deutlich. Ein auffallender Unterschied ist, dass es nicht einen sichtbaren Erzähler wie im Film gibt, sondern fast dass jeder Darsteller in die Position des Erzählers rutscht, sei es alleine oder alle zusammen.”

    Es war gut 1 Jahr Arbeit, damit die Dialoge und die Songtexte (die im übrigens komplett originär sind) dem Film gerecht werden. Darüber hinaus gibt es neue Songs, die in der Vorlage aus Amerika nicht vorkommen, sowie eine komplett neue Dramaturgie und etliche neue Szenen die es im Original nicht gab. Die einprägsamsten und beliebtesten Zitate aus dem Film blieben natürlich , wie bei solchen Adaptionen üblich, erhalten. Auch die Erzähler, (im Film übrigens nicht sichtbar) wurden in Amerika weg gelassen, halten aber hier die Story zusammen. Auch die Idee, die “inneren Kinder” der Erwachsenen durch Puppen zu spiegeln ist neu. Ich muss es als Kompliment nehmen, dass sich das offenbar so reibungslos erzählt, dass es nicht auffällt.
    Es mag nach “beleidigter Leberwurst” klingen, doch es ist mir ein Bedürfnis im Namen aller Autoren, Übersetzer und sonstiger Papierkrieger, zu sagen: Wir arbeiten mit viel Respekt, Herz und Hingabe an diesen Produktionen, auch wenn wir nicht allabendlich Wertschätzung dafür erfahren.
    Mit lieben Grüßen winkt H. Wohlgemuth

    • S. Ahrens 18. Februar 2019 at 15:29 / Antworten

      Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar! Es ist für uns sehr interessant, auch die Erfahrungen und Sichtweisen der Menschen mitzubekommen, die hinter den Kulissen an dem Stück mitgearbeitet haben.

      Ich hoffe, dass in meiner Kritik auch deutlich geworden ist, wie sehr ich die Übersetzung und Inszenierung, nicht nur als Adaption des Films sondern auch als eigenständiges Werk, schätze. Mein Lob gilt selbstverständlich allen Menschen, die vor und hinter den Kulissen an der Entstehung von AMÉLIE beteiligt waren. Die von Ihnen zitierten Sätze waren tatsächlich als Kompliment gemeint.

      Sollte es Ihrer Meinung nach zu diesem Thema fehlerhafte oder fehlende Informationen in unserer Kritik geben, können Sie uns gerne eine Mail an info@musical1.de schreiben.

      Viele Grüße
      S. Ahrens

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