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David Jakobs im Musical1-Interview

Wir haben David Jakobs im Theater Bonn getroffen. Im Musical1-Interview spricht er über seine Rolle als Che in EVITA, wie es sich anfühlt, bekannt zu werden und seine Pläne für die Zukunft. Außerdem geht es um sein bevorstehendes Engagement in LES MISERABLES bei den Freilichtspielen Tecklenburg.

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David Jakobs im Interview

Auszüge aus dem Interview:

Du spielst zur Zeit den Che in EVITA. Che ist ein junger Student aus dem argentinischen Bürgertum und dient als Erzähler des Stücks. Hat es lange gedauert, bis du dich in diese Rolle eingefunden hattest?

Ganz am Anfang, als wir die Produktion aufgebaut haben, war es so, dass ich dachte, dass es um den historischen Che Guevara ging. Bis man dann irgendwann festgestellt hat, dass das Wort “Che” einfach nur “Kerl” oder “Junge” bedeutet. Das heißt also, dass dieser historische Kniff, dass es auch Che Guevara sein könnte, nicht funktioniert, weil er erst NACH Evita kam. Das Lustige ist, dass ich dann erstmal wegkam von diesem Revolutionär und tatsächlich einen jungen Mann gesehen habe, der versucht, revolutionär zu denken, aber eine Person ist, die für eine bestimmte Sache steht und gar nicht so direkt auf die Person des Che Guevaras bezogen ist. Das war ganz spannend herauszufinden, dass man für eine bestimmte Gruppe an Menschen steht und für einen Blickwinkel. Und dann irgendwie den Scheinwerfer halten zu können, wie Evita gesehen wird.

Du hast natürlich als Erzähler einen großen Einfluss auf das Stück. Worauf achtest du da genau?

Das war ganz interessant, denn als ich mit dem Regisseur gearbeitet habe, haben wir, während wir das Stück geprobt haben, immer festgestellt, dass man auch sehr viel Witz darin findet und dass man natürlich auch eine gewisse Machtposition und Freiheit hat. Dann fängt man als Schauspieler gerne an, so zu spielen, dass es dann sehr lässig und cool wirkt. Da hat der Regisseur mir immer gerne auf die Füße getreten, was gut war. Weil wenn es dann zu lässig und zu cool wird, dann geht die Not der ganzen Situation total verloren. Es geht ja tatsächlich darum, da eine Geschichte zu erzählen und die Charaktere ernst zu nehmen. Das war ganz interessant, dass der Regisseur dann immer darauf geachtet hat und gesagt hat: “Hey, nimm es nicht zu leicht. Das kostet ihn auch etwas.”. Und dementsprechend ist es dann auch ganz spannend herauszufinden, wo Che mit Evita fühlt und wo er dann schon fast hochnäsig draufschaut. Da gibt es dann so viele Nuancen, die zu entdecken sind. Dann bekommt das nicht nur so eine Farbe, mit der man dann kokettiert, dass man dann Erzähler ist.

Weiteres über seine Rolle als Che, sein Engagement in Tecklenburg und seine Zukunft gibt es im Video.

Kategorie: Interviews

Tags:

Autor: A. Satter(21.05.2018)

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  • Maria 23. Mai 2018 at 12:12 / Antworten

    Das Interview ist finde ich sehr schön. Ich freue mich auf viele weitere Video Interviews. Mir gefällt dieses Format sehr gut, das ist eine gute Abwechslung.

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