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BEST OF 2018 – Die besten der Stage School Hamburg

Vom 20. bis 28. Juli 2018 zeigten die diesjährigen neun besten Absolventinnen und Absolventen der Stage School Hamburg ihre Soloprogramme aus ihrer Abschlussprüfung. Auch in diesem Jahr waren wir wieder dabei und durften sehen, womit die frisch gebackenen Musicaldarstellerinnen und -Darsteller in der Prüfung überzeugt haben.

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Ensemble
Ensemble © Dennis Mundkowski

„Willkommen“ zu BEST OF 2018

Mit diesem Song aus CABARET wurde BEST OF 2018 eröffnet und das Publikum wurde zugleich durch Fynn Duer-Koch, mit dem wir schon bei FAME sprechen könnten, zusammen mit den anderen acht Besten des Jahrgangs begrüßt. Gleich zu Beginn zeigten die frisch gebackenen MusicaldarstellerInnen, dass sie teamfähig sind und nicht nur alleine brillieren können, bevor sie zu ihren Soloprogrammen kamen. Diese Soloprogramme waren Teil ihrer Abschlussprüfung. Sie hatten die Aufgabe, sich in 8 bis 12 Minuten zu präsentieren und Gelerntes wiederzugeben.

Akt 1

Felicitas Bauer machte den Anfang. In FAME ist sie ein Teil des Ensembles und Dance Captain. Sie fiel uns dort schon mit ihrer positiven und energiereichen Ausstrahlung auf. Für ihrer Abschlussprüfung überlegte sie sich eine Szene, die jedem und jeder DarstellerIn in ihrer beruflichen Zukunft immer wieder über den Weg laufen wird: Auditions. Die Figur „Julia“ ist eine erfahrene Schauspielerin, die vor einem Casting steht und eine Rolle vorbereiten soll. Nur wie soll sie interpretiert werden? Was soll sie machen? Und muss sie belten? Viele Fragen, die einem immer wieder über den Weg laufen werden. Passend zu ihrem gewählten Thema sang Felicitas aus DIE LETZTEN FÜNF JAHRE „Ich komm voran“. Ein wirklich anspruchsvoller Song, den sie fantastisch und lebendig rüber gebracht hat.

Als großen Kontrast zur Schuldirektorin Mrs. Sherman aus FAME kreierte Sophie Alter die Rolle Christine. Eine junge Frau, die es liebt zu shoppen. Vielleicht auch zu sehr liebt und sich verschuldet. Damit zeigt sie, dass sie nicht nur eine strenge, sondern auch leidenschaftlich vernarrte Rolle spielen kann.

Was tut man, wenn man verliebt ist und die Ersehnte es noch nicht weiß? Soll man ihr Blumen schenken? Frauen stehen doch auf Tänzer. Dann sollte man sie vielleicht mit einem Tanz überzeugen? Diese Fragen stellt sich Morton. Nur hat er ein Problem: Er ist eine Marionette und seine Herzensdame ist ein Mensch. Diese Story hatte sich Max Herlitzius ausgedacht und zeigte, wie puppenhaft ein Mensch aus Fleisch und Blut sein kann.

Lara Kilian entwickelte die Rolle Sandra. Sandra ist schon ewig Single und wünscht sich einen Freund. Eine Freundin gab ihr sechs Tipps für Speeddatings, die Sandra versucht umzusetzen. In dieser Rolle überzeugte Lara mit sehr viel Witz und Charme.

Akt 2

Auch Marius Bingel, der uns schon als Joe Vegas positiv aufgefallen ist, ist unter den besten neun AbsolventInnen und eröffnete den zweiten Akt mit seiner Figur Nick. Dieser freut sich auf sein zweites Date mit Emma, wird jedoch unsicher, welche Erwartungen sie haben könnte. Seine Art zu spielen und seine Bühnenpräsenz erinnernn an einen jungen Mark Seibert, jedoch ganz eigen. Wenn man sich in Erinnerung führt, was der Herr Seibert schon alles spielen durfte, wünschen wir Marius Bingel den gleichen Erfolg. Dieser Erfolg scheint sich auch schon langsam einzustellen: In FAME darf er eine der größeren Rollen, den Joe Vegas, spielen und ab Oktober wird er zusammen mit Roberta Valentini und Riccardo Greco bei GHOST in Hamburg auf der Bühne stehen und das nicht nur im Ensemble, sondern als First Cast U-Bahn-Geist. Gratulation!

Vera Schulze überlegte sich die Geschichte, in einem religiösen Elternteils in Berlin aufgewachsen zu sein und nun einfach nur weg zu wollen. Ihr Traum ist es, Tänzerin in einer südkoreanischen Band zu sein. Leider wurde ihr Koffer vertauscht und sie sitzt vorerst an einem Bahnhof fest.

„Um seinen Mann zu binden, muss man sich immer wieder was neues einfallen lassen“  das ist das Motto von Victoria Dias Santos und ihrer Rolle Monique. Die Beziehung zu ihrem Mann ist ihr wichtig. So überlegt sie sich jeden Tag eine neue Identität, sei es Spanierin, Russin oder Französin am Sonntag. Dass man da nicht mit den Identitäten durcheinander kommt, ist ein Wunder. Mit einem guten Wochenplan kann es auch nicht schief gehen. Doch unverhofft kommt oft. Victoria Dias Santos überzeugte in jeder Identität und hat eine wahnsinnige Bühnenpräsenz, mit der sie den Blick fesselt.

Helene Hefti kennen wir als Grace Lamb aus FAME. Für ihre Abschlussprüfung spielt sie eine junge Sekretärin, die ihrer Chefin immer einen Kugelschreiber leihen muss und natürlich nie wiederbekommt. So besorgt sie im Schreibwarengeschäft immer einen Vorrat an Kugelschreibern, aber nur die günstigen. Die sie natürlich auch immer bereitliegen hat. Oder auch nicht. Sie hatte vergessen, welche nachzukaufen, aber was nun? Sie hat nur noch einen, den sie nicht hergeben will. Dieser Gedanke endet in einer Ode an den Kugelschreiber und der Variation von „Ich gehör nur mir“ aus ELISABETH zu „Du gehörst nur mir“. In diesem Song zeigte Helene Hefti ihr gesangliches Können und sang das Publikum an die Wand. Auch „With you“ aus GHOST hat sie passen umgetextet und zeigte auch, dass sie mit leisen und zarten Tönen verzaubern kann. Die Sorge um ihren Kugelschreiber war jedoch umsonst. Ausnahmsweise wollte die Chefin den Tacker.

Wir nähern uns dem Finale

Den Abschluss der Solopräsentationen machte Fynn Duer-Koch. Wir waren von seiner Darstellung des fokussierten und Schauspiel-begeisterten Nick Piazzas in FAME beeindruckt. In seiner Abschlusspräsentation zeigte er sich von allen Seiten und nahm die Figur Aldolpho, ein selbsterklärter Frauenheld, zur Hilfe. Aldolpho hat sich in die Postbotin verliebt, weiß nur nicht, wie er sie wiedersehen soll. Ihm schien eine brillante Idee eingefallen zu sein. Er bestellt etwas und dann müsste sie ihm es bringen. Damit auch jeder weiß, wer er ist, singt er den Song „Ich bin Aldolpho“ aus HOCHZEIT MIT HINDERNISSEN. Doch die Postbotin kommt nicht und die Verliebtheit scheint in einen Wahn umzuschwenken. In sämtlichen Emotionen zeigte Fynn sich völlig authentisch, nicht gestellt, in Witz und Charme, sodass man nicht an seiner Auswahl für die besten neun zweifeln kann.

Im Finale zeigten die neun Besten wieder, dass sie auch als Team bestehen können. Aus dem Film THE GREATEST SHOWMAN performten sie den Song „The Greatest Show“ auf Deutsch. Zu Recht wurden diese neun für BEST OF 2018 ausgewählt. Wenn Sie es nicht geschafft haben, diese jungen Talente in ihren Soloprogrammen zu sehen, haben Sie ab dem 20. August bis zum 20. September noch einmal die Chance diese neun und ihre anderen ehemaligen KommilitonInnen in FAME zu bestaunen. Tickets finden Sie auf der Homepage vom First Stage Theater.

Fame-Szene

© Dennis Mundkowski

Kategorie: Allgemein

Tags:

Autor: S. Ahrens(11.08.2018)

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