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GO TRABI GO Musical Dresden

„Go Trabi Go“ ist eine deutsche Filmkomödie über die Wendezeit von Peter Kimm aus dem Jahr 1991. Über Nacht wurden der Dresdner Kabarettist Wolfgang Stumph als Vater Udo Struutz, Marie Gruber als dessen Frau Rita und Claudia Schmutzler als Tochter Jaqueline deutschlandweit bekannt. Mit Sprüchen wie „Noch keen Haar am Sack, aber ‘n Kamm in der Tasche“ lockte der Film 1,4 Mio. Zuschauer in die Kinos und wurde somit der zweiterfolgreichste Kinospielfilm des Jahres 1991.

Bilder von GO TRABI GO

© Chris Gonz

Story von GO TRABI GO

Die Mauer ist gefallen und Familie Struutz aus Bitterfeld wild entschlossen, sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Urlaub in Italien. So machen sich Familienvater und Deutschlehrer Udo, seine Frau Rita und die 17jährige Tochter Jacqueline auf, um mit ihrem himmelblauen Trabant „Schorsch“ auf den Spuren Goethes nach Neapel zu reisen. Doch die Fahrt durch den „wilden Westen“ ans Ziel wird zu einem turbulenten Abenteuer…

Eine musikalische Roadkomödie nach dem gleichnamigen Film

Der Kultfilm aus dem Jahre 1991 kommt in einer liebevollen Bearbeitung von Christian Kühn erstmals auf die Bühne, mit mitreißender Musik von Popkomponist Dominik Walenciak (Songtexte: Carsten Golbeck), humorvollen Choreografien von Jörn-Felix Alt und in der spritzigen Inszenierung von Katja Wolff.

Der DDR-Kultfilm „Go Trabi Go” kommt erstmalig als musikalische Roadkomödie auf die Theaterbühne und feiert an der Comödie Dresden am 14. September seine Uraufführung.

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GO TRABI GO SKU UPC Model
Ab in den Süden
08.05.2019 von David Hilbert

Nach 27 Jahren nun, schafft es der Trabant Schorsch aus Peter Timms Komödienhit "Go Trabi Go" auf die Theaterbühne und das nicht nur als getreue Adaption, sondern als Musical. Fraglos darf man zunächst skeptisch sein, ob dieses ambitionierten Vorhabens. Doch nach Sichtung des Stücks sind alle Zweifel verschwunden: ja, es ist gelungen.

Die Geschichte um Familie Strutz, die sich kurz nach Wende zu ihrem ersten Italien-Ausflug aufmacht und das nicht etwa per Flugzeug sondern per Trabant, dürfte wohl soweit jeder kennen. Comödien-Intendant Christian Kühn allerdings kennt diese so gut, dass er die Geschichte an vielen Stellen 1:1 übernommen hat. Liebgewonnene Zitate wie "Jaqueline, wo bleibste denne?" ist dabei genauso vorhanden, wie die Fahrt im Fahrerhaus eines Brummifahrers, der 118 Trabbi-Witze zu erzählen hat. Doch neben Altbekanntem gibt es auch viel Neues zu entdecken. Dazu wurde das Ganze durch schmissige und überraschend passende Musical-Szenen ergänzt, die Ohrwurm-Garantie haben.

Das Szenenbild ist zudem aufwendig gestaltet, um die Reise von Bitterfeld nach Neapel glaubwürdig zu visualisieren. In punkto Darsteller setzt Kühn bewusst auf eher unbekannte Gesichter. Und das obwohl die Fußstapfen für manche Darsteller riesig sind. Die Größten hat dabei wohl Lorenz Liebold zu füllen, dessen Udo in den Proben nur schwer mit dem von Stumph zu vergleichen war. Doch er holt alles raus, was nur möglich war. Perfekt jedoch die in Dresden durchaus schon bekannte Lucille-Mareen Mayr, deren Jaqueline fast deckungsgleich mit der kecken Filmfigur ist.. Dazu Anja Pahl als Rita und ein 6-köpfiges Nebendarsteller-Ensemble, das sämtliche Nebenrollen auf die Beine stellt.

Egal ob als Reise zurück in die Vergangenheit oder als moderne Adaption der bekannten Geschichte. Wer die Comödie liebt, kommt an diesem Stück definitiv nicht vorbei.


Erstveröffentlichung im Dresdner Stadtmagazin 10/2018


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