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Uli Scherbel Interview – Musical1 Podcast 140

Als Fred Hoffmann steht Uli Scherbel für nahezu acht Vorstellungen wöchentlich auf der Bühne des Gute-Laune-Musicals ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK. Dieses liegt derzeit am Theater an der Elbe in Hamburg vor Anker. Musical1 hat sich im Januar mit Uli Scherbel zum Telefoninterview verabredet. Er spricht über seine Zeit als Musicaldarsteller und setzt im Interview die Geschichte von Fred & Costa fort – ein Genuss für die Lachmuskeln.

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Uli Scherbel
Uli Scherbel © Uli Scherbel

Fred Hoffmann mit Leib & Seele

Zu sehen war Uli Scherbel bisher schon in vielen bekannten Musicals. Jedes Musical und jede damit verbundene Rolle prägt den momentan in Hamburg lebenden Scherbel auf eine gewisse Art und Weise. Der Charakter des Joseph aus JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT ist jedoch die Rolle, die ihn am meisten geprägt hat.

Auch bei Stage Entertainment steht Uli Scherbel häufig unter Vertrag. Nicht zuletzt auch für sein Engagement bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK. Seinen ersten Auftritt in diesem Stück hatte er bereits 2008. Die Stage Entertainment als Arbeitgeber schätzt Uli vor allem aufgrund der Theaterlage sowie der Ausstattung des jeweiligen Hauses. Aber auch die Art, wie die Castings stattfinden, beschreibt Scherbel als sehr respektvoll und freundlich.

Fred Hoffmann – ein unverbesserlicher Optimist, der seinen Lebenspartner Costa über alles liebt. So lautet die Zusammenfassung von Uli Scherbels Beschreibung seiner Rolle, die er nun seit vielen Jahren immer wieder spielt. Als Ur-Fred stand damals Veit Schäfermeier auf der Premierenbühne in Hamburg. Uli Scherbel jedoch hat sich in der Rolleninterpretation nichts von seinem Vorgänger abgeschaut, sondern seinen eigenen Fred kreiert.

Drei Charakterzüge haben Uli Scherbel und Fred Hoffmann gemeinsam. Sie beide lieben ihre Arbeit, lieben das Leben und lieben die Liebe. Außerdem spricht Uli Scherbel im Interview über die Veränderungen, die sich in den letzten Jahren bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ergeben haben und wie es sich anfühlt einen „wildfremden“ Mann zu küssen. Besonders witzig wird es an der Stelle, wo Uli Scherbel darüber spricht, wie es in seinen Augen für Fred & Costa weitergeht, wenn sich der Vorhang schließt.

IWNNINY – Kein Anziehungsmagnet, jedoch Stück mit “Daseinsberechtigung”

Wenn man sich die aktuelle Auslastung von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK anschaut, fällt auf, dass einige Sitze im Zuschauerraum unbesetzt bleiben. So zumindest bei der von Musical1 besuchten Vorstellung am 27. Januar 2017. Auch Uli Scherbel weiß, dass das Stück wohl nicht als absolutes Favoritenmusical unter den Musicalgängern gehandelt wird. Doch von den Zuschauern, mit denen er anschließend ins Gespräch kommt, erhält er durchaus positive Resonanzen. In Frankfurt am Main, wo das Stück bis Anfang Januar zu sehen war, feierte die Produktion jeden Abend ausverkaufte Vorstellungen.

Auch Musical1 gesteht klar und deutlich, dass es wohl gelungener im Hause Stage Entertainment geht. Nichts destotrotz hat ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK auch positive Aspekte. Die Musik von Udo Jürgens geht einfach ins Ohr und sorgt für einen stimmigen Abend, der einen nach der Vorstellung mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause oder ins Hotel gehen lässt.

Überzeugende Musicaldarsteller, die es verdient haben gesehen zu werden

Die Musicaldarsteller sorgen für eine gute Unterhaltung und sind durch die Bank weg für die jeweilige Rolle ideal besetzt. Leider konnten wir uns am Abend der besuchten Vorstellung kein Bild von Uli Scherbel in der Rolle des Fred Hoffmann machen. Für ihn stand Lars Kemter an diesem Abend auf der Bühne und gab ebenfalls einen überzeugenden Fred Hoffmann ab.

Sarah Schütz und Karim Khawatmi spielen die Rollen der Lisa Wartberg und des Axel Staudach darstellerisch und gesanglich auf hohem Niveau. Fred Hoffmanns Lebenspartner, Costa, wurde am Abend der besuchten Vorstellung von Gianni Meurer gespielt – mit viel Charme und einem außergewöhnlich angenehmen griechischen Dialekt gibt er seine Rolle zum besten.

“Und immer wieder geht die Sonne auf” –  Geben Sie IWNNINY eine Chance

Von Musicalfortsetzungen hält Uli Scherbel grundsätzlich nicht viel. In seinen Augen ist die Geschichte von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK zu Ende erzählt und alles andere sollte die Fantasie des Zuschauers sein und bleiben. Falls es aber doch noch eine Fortsetzung geben sollte und Uli den Titel aussuchen dürfte, dann würde das Stück “Und immer wieder geht die Sonne auf” heißen.

Schlussfolgend möchten wir den Musicalbesuchern noch eines mit auf dem Weg geben – Seien Sie offen für das Stück, gehen Sie mit neutralen Erwartungen heran und lassen sie sich mit auf eine kurzweilige Reise voller schöner Momente nehmen. Zwar war, wie bereits erwähnt, die von uns besuchte Vorstellung nicht ausverkauft, aber die Zuschauer, die im Saal saßen, waren sichtlich begeistert. In der Reihe hinter uns war eine ältere Dame so gerührt, dass ihr die Tränen in die Augen standen.

Tickets für ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK
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Kategorie: Kritiken,Podcast

Autor: S. Gerdesmeier (15.03.2017)

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