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Stuttgarts neuer Graf: Premiere von Thomas Borchert

Seit gestern hat Stuttgart einen neuen Grafen im Musical TANZ DER VAMPIRE. Thomas Borchert ist bis einschließlich 9. Juli der neue Hausherr des Kultmusicals. Musical1 hat seine Premiere in Stuttgart besucht und berichtet über die Eindrücke des Grafenwechsels.

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Thomas Borchert als Graf von Krolock
Thomas Borchert als Graf von Krolock © Stage Entertainment

Aller guten Grafen sind drei…

…dies gilt zumindest vorübergehend, denn wer ab dem 11. Juli der vierte und vielleicht letzte Graf der aktuellen Spielzeit von TANZ DER VAMPIRE in Stuttgart wird, ist noch nicht bekannt. Bereits im 20. Jahr begeistert das Stück um den dunklen Graf von Krolock, der die junge Wirtstochter Sarah in sein Schloss lockt das Musicalpublikum. So bekannt wie das Stück an sich, ist unter Fans auch die “Grafendiskussion”, die ewig währende Frage wer die männliche Hauptrolle am Eindrucksvollsten verkörpert. Stage Entertainment greift diese Diskussion auf und bietet bei der laufenden Tour mit wechselnden Grafen dem treuen Fanpublikum neue Impulse zur Diskussion. Den Auftakt in Stuttgart machte Mathias Edenborn, der für gut drei Monate in dieser Rolle zum ersten Mal auf der Stuttgarter Bühne zu sehen war. Abgelöst wurde er von Jan Ammann, der sowohl am Standort Stuttgart als auch in der Grafenrolle einen Heimvorteil genießt. Seit dem 1. Juni ist nun Thomas Borchert zu sehen, wie er Abend für Abend Sarah und das Publikum in seinen Bann zieht.

Bekannter Graf an neuem Spielort

Thomas Borchert ist ebenfalls kein Unbekannter in der Welt der Vampire, spielte er die Rolle doch bereits in Hamburg, Berlin, Wien, München und zuletzt auch bei der Neuinszenierung in St. Gallen. Sehr vertraut mit der Rolle, war es so aber doch eine kleine örtliche Premiere, die er am Standort Stuttgart feierte. Borcherts Darstellung des Grafen ist ambivalent, mal voll versteckter Sehnsucht, mal voll impulsivem Drang und dabei immer sehr stimmgewaltig. War das Publikum im ersten Akt noch etwas zurückhaltend, da man sich wohl noch nicht so ganz berührt gefühlt hat, so ist dieses Gefühl allerspätestens nach seiner “Unstillbaren Gier” verflogen und man kann sich auf die kommenden Wochen des “Grafen Thomas” freuen.

Auch das restliche Ensemble, Hauptcharaktere alle Erstbesetzung, hieß den neuen Schlossherrn mit ganzer Energie willkommen. Mittlerweile gut eingespielt, konnte auch die Showunterbrechung vor “Wenn Liebe in dir ist” keinen aus dem Konzept bringen. Max Meister als recht neuer Herbert in der Vampirfamilie hat in diesem Lied die Chance den Charakter des Vampirsohnes darzustellen exzellent umgesetzt.

Das Kultmusical TANZ DER VAMPIRE muss man einfach gesehen haben, zum Beispiel in Stuttgart noch bis zum 3. September. Danach geht es weiter nach Hamburg und das “Grafenroulette” wird sicherlich auch dort weitergespielt, so dass ein Wiederholungsbesuch mit einem anderen Grafen die ideale Möglichkeit bietet, eigene Vergleiche zu ziehen.

Kategorie: Tanz der Vampire

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Autor: N. Kroj (02.06.2017)

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