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SISTER ACT – Musik, Witz, Humor und Liebe hinter Klostermauern

Seit dem 16. Oktober 2016 tanzen und singen die Nonnen von SISTER ACT im Berliner Kloster - dem Stage Theater des Westens. Mit viel Witz und Humor, tollen Stimmen und gut gewählten Darstellern kann man hinter den Klostermauern in der Kantstrasse in Berlin ein himmlisches Vergnügen haben.

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Sister Act Logo © Stage Entertainment

SISTER ACT – das himmlische Musical von Stage Entertainment endlich in Berlin

Das Musical SISTER ACT, nach dem gleichnamigen Filmerfolg von 1992, feierte am 16. Oktober seine Premiere im Berliner Stage Theater des Westens. Musical1 hat sich das Stück angesehen. Hier nun möchten wir euch an unseren Erlebnissen im Berliner Kloster teilhaben lassen.

Erfolgreichste Stage Entertainment Eigenproduktion

Die Musik für SISTER ACT stammt vom achtfachen Oscar-Preisträger Alan Menken, Komponist weltbekannter Songs aus vielen Disney Filmen. Der Filmklassiker von 1992 diente als Handlungsgrundlage. Bei der Umsetzung zum Musical wollte man so nah wie möglich an der Orginalstory  bleiben.

Was passiert im Kloster?

Aisata Blackman und Gino Emnes © Stage Entertainment

Aisata Blackman und Gino Emnes © Stage Entertainment

Für diejenigen, die weder den Film noch das Musical kennen: Erzählt wird die Geschichte der bislang nicht sehr erfolgreichen Nachtclubsängerin Deloris van Cartier. Deloris selbst aber sieht das anders und träumt davon, ein Star zu werden.

Als sie zufällig Zeugin eines Mordes wird, gerät dieser Traum ins Wanken. Sie muss verschwinden um sich vor den Gangstern zu verstecken. Wo würde man eine Nachtclubtänzerin am wenigsten suchen? Im Kloster natürlich!

Für Deloris zu Anfang ein Alptraum, aber dem eigenen Leben zuliebe Notwendigkeit. Es dauert nicht lange und die Welt der Nonnen und vor allem das Dasein der Mutter Oberin geraten mächtig durcheinander.

Deloris übernimmt die Leitung des Chores und hat so ihre eigenen Vorstellungen vom kirchlichem Halleluja.

Tolle Songs, Witz und Humor mit lehrreichem Schluss

Ohne es zu wissen und zu wollen, kann sie mit ihren neuen und verrückten Ideen das marode Kloster vor dem Zwangsverkauf retten. Selbst der heilige Vater erhält Kenntnis von den Vorkommnissen und kündigt seinen Besuch im Kloster an.

Ob Deloris Ihren eigenen Traum noch verwirklichen kann? Auf alle Fälle macht sie im Kloster die Erfahrung Ihres Lebens. Sie erfährt und erlebt, was Freundschaft bedeutet und bewirken kann.

Bisher haben über 6 Mio. Menschen das spritzig freche und humorvolle Musical gesehen. Wundervolle, aufwändige schillernde Kostüme, sakrale Bühnendekorationen, liebevoll detailgetreue Requisiten und eine gut abgestimmte Darstellercast runden das Gesamtbild ab.

Stimmige Cast überzeugt im Ornat

Bei unserem Klosterbesuch konnten wir Aisata Blackman als Deloris van Cartier stimmgewaltig und überzeugend in ihrer Rolle erleben. Sie präsentierte die taffe Nachtclubsängerin Deloris genauso souverän, wie die weichere Deloris, die zum ersten Mal im Leben erfährt, was Freundschaft bedeuten kann, wie es sich anfühlt, wenn einer für den anderen einsteht. Ohne Ansehen der Person, des Standes, der Religion, der Vergangenheit.

Szenenmotiv SISTER ACT - Musical von Stage Entertainment © Stage Entertainment

© Stage Entertainment

Von all den Nonnen, die stimmlich und darstellerisch alle bemerkenswert gut harmonierten, ist uns Denise Jastraunig (u.a. 2013-2014 MAMMA MIA , Cover Sophie; 2015-2016 TARZAN, Cover Jane) aufgefallen. Als Schwester Mary Robert brillierte sie mit Ihrer herausragenden Sopranstimme. Sie gab vollends überzeugend die Wandlung von der gehorsamen stillen Klosterschülerin zur stimmgewaltigen klösterlichen Chorsängerin, die über ihre Stellung im Leben nachzudenken beginnt.

Mit viel Humor und Witz präsentierten sich Schwester Mary Patrick (Steffi Irmen), ihr Lachen wirkte ansteckend, und Schwester Mary Lazarus (Regina Venus) als rappende Nonne unschlagbar witzig.

Eine Mutter Oberin mit Strenge und viel Herz

Bärbel Röhl spielte an diesem Abend überzeugend die Mutter Oberin. Mit dem Einzug von Deloris in das Kloster gerät die heilige geordnete Welt der Oberin arg durcheinander. Ihre Zwiegespräche und Stoßgebete zu Gott und ihr Hadern zwischen Barmherzigkeit und geforderter Klosterstrenge haben das Publikum berührt und mitfühlen lassen.

Deloris heimlicher Verehrer schon seit Schulzeiten ist der Polizist Eddi Fritzinger (Gino Emnes).  Er zeigte Komik, Stimme und darstellerisch perfekt den einerseits trottligen und ewig gehänselten Eddi, aber auch den Mann, der für die Frau, die er liebt, alles tun würde.

Kurzweiliger Abendspaß mit Hintergrund

Alles in allem war es ein witziger und kurzweiliger Abend mit tollen Stimmen und gut besetzten Darstellern, mit sehr viel Spaß und Humor.

Aber bei allem Spaß und Witz konnte man auch etwas Ernsthaftes und Wichtiges entdecken. Wie wichtig sind Freunde? Wirkliche Freunde stehen füreinander ein, ohne über die Konsequenzen für die eigene Person zu diskutieren. Diese Einsicht ist wertvoller als jeder Traum von Ruhm und Ehre.

Wer sich nun auch einmal in Berlin dem fröhlichen und witzig-spritzigen Klosterleben hingeben möchte, kann dies bis 26.Februar 2017 immer dienstags bis sonntags im Berliner Theater des Westens tun.

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Kategorie: Kritiken,Sister Act

Tags:

Autor: I. Marquardt (22.10.2016)

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