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Shrek in Tecklenburg gefeiert

Am Samstag, 17.06.2017 war es soweit – nach dem Familienstück „ALADIN“ und der Pfingstgala, feierten die FreilichtSpiele Tecklenburg die Premiere von „SHREK“. Bei trockenem Wetter gab es viel Applaus, gute Laune und laute Lacher.

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SHREK – Das Musical – Tecklenburg (c) André Havergo

Umjubelte Premiere in Tecklenburg

Eine namenhafte Besetzung, die hochkarätige Statisterie des Vereins und viele gute Ideen in der Umsetzung, sorgten für eine umjubelte Premiere am Samstag in Tecklenburg. Kaum, dass der Schlusston verklungen und das Licht gedimmt war, brach lauter Applaus aus, der in sofortige stehende Ovationen und Begeisterungsrufe überging. Intendant Radulf Beuleke forderte die Beteiligten sodann mehrfach zur Verbeugung auf.

Den Sumpf zurückerobern

Shrek, einsam im Sumpf lebend, ist nicht begeistert als lauter Märchengestalten in seinem Lebensraum angesiedelt werden. Er schließt eine Abmachung mit Lord Farquuard, Prinzessin Fiona zu finden, um so seinen Heimatsumpf zurückzuerhalten. Fiona hingegen wird in einem Turm von einem Drachen bewacht.

Unterstützt wird der Oger Shrek auf seiner Mission von einem redseligen Esel, immer wieder für Lachmomente sorgt und das Geheimnis der Fiona, sie ist mit einem Fluch belegt, herausfindet.

Gewaltig, anspruchsvoll und groß

Panoramaaufnahme des Musical SHREK 2017 © Heiner Schäffe

Mit diesen Adjektiven kategoresiert Intendant Beuleke die Umsetzung der diesjährigen Produktionen – und sie sind zutreffend! Viele verschiebbare Bühnenelemente (Susanna Buller) und detailreiche Kostüme (Karin Alberti), dazu die Koordination des großen Ensembles und der Statisterie der FreilichtSpiele (Choreographie – Kati Heidebrecht) – auch in diesem Jahr haben die FreilichtSpiele ein extrem hohes Niveau.

Ulrich Wiggers wurde erneut als Regisseur verpflichtet und brachte eine großartige Inszenierung auf die Bühne. Die vielen Mitglieder der Statisterie füllen die Bühne gut aus und erwecken nicht nur den Sumpf mit Leben. Ein Highlight war das Morgenlied der Prinzessin Fiona zu Beginn des 2. Aktes, in dem viele steppende Ratten vorkommen!

Prinzessin Fiona (R. Valentini), Ratten © Holger Bulk

Einmal mehr zeigt hier Kati Heidebrecht ihr choreographisches Feingefühl. Licht (Roman Dudzinski) und Ton (Sven Trees, Dieter Basner) sind passgenau abgestimmt. Blickfänger in der Inszenierung sind die vielen unterschiedlichen und liebevoll gestalteten Kostüme (Karin Alberti). Das Orchester der FreilichtSpiele spielt unter der Leitung von Giorgio Radoja beschwingt auf.

Namenhaft und hochkarätig

In den letzten Jahren setzte Intendant Beuleke vielfach auf namenhafte, in der Branche etablierte Darsteller. Dies setzt sich auch bei Shrek fort. Neben zahlreichen jungen, aber dennoch erfahrenen, Absolventen der Hochschule Osnabrück, wurden u.a. Tetje Mierendorf, Roberta Valentini, Thomas Hohler und Anne Welte engagiert.

Lord Faaquard (R. Meyer) © Holger Bulk

Sei es die große Statisterie der FreilichtSpiele Tecklenburg oder das hochkarätige Ensemble – die Bühne ist immer ausgefüllt, aber niemals überfrachtet. Stimmlich wie spielerisch macht es große Freude allen Beteiligten zuzusehen und zuhören. Dörte  Niedermeier ist dabei nicht nur das Rotkäppchen, sondern haucht  auch dem Lebkuchenmännchen, mit charakteristischem Dialekt, Leben ein.

Thomas Hohler, der für den verletzten Dominik Hees als Esel besetzt wurde, agiert lebhaft auf der Bühne und bringt das Publikum immer wieder zu Stimmungsäußerungen und Lachen.  Robert Meyer spielt einen in sich verliebten Maximus Farquaad, der das Publikum durch kleine choreographische und inszenatorische Einfälle immer wieder zum Schmunzeln bringt. So rollt er bspw. mehrfach auf einer kleinen Lastenkarre eine Rampe zur Mitte der Bühne herunter, was das Publikum stets aufs Neue begeistert.

Sind sie zu Beginn des Stücks noch Egoisten, wachsen Shrek (Tetje Mierendorf)) und Prinzessin Fiona (Roberta Valentini) im Verlaufe des Stücks immer weiter zusammen und das Publikum kann die aufkeimende Liebe zwischen den Beiden erahnen. Stimmgewaltig und akzentuiert, brillieren sie nicht nur in ihren

Shrek (T. Mierendorf) und Prinzessin Fiona (R. Valentini) © Heiner Shäffer

Solis, sondern durch das gesamte Stück.

Das Premierenpublikum brachte allen Darstellern lautstarken Jubel und sofortige Standing Ovations entgegen. Beulekes Konzept scheint sich zu bewähren. SHREK ist ein Spaß für die ganze Familie. In der Naturkulisse der alten Burg Tecklenburg wird eine besondere Atmosphäre geschaffen, die das Stück noch sehenswerter macht als in einem Theater.

 Besetzung

  • ·         Shrek – Tetje Mierendorf
  • ·         Fiona – Roberta Valentini
  • ·         Esel – Thomas Hohler
  • ·         Lord Farquaad – Robert Meyer
  • ·         Pinocchio – Nicolai Schwab
  • ·         Rotkäppchen – Dörte Niedermeier
  • ·         Wolf – Mathias Meffert
  • ·         Drache – Jennifer Kohl
  • ·         Hänsel – Kim-David Hammann
  • ·         Gretl & Teen Fiona – Céline Vogt
  • ·         Hexe & Maus – Juliane Bischoff
  • ·         Struwwelpeter & Rattenfänger – Christian Fröhlich
  • ·         Frau Holle – Anne Welte
  • ·         Gestiefelter Kater – Daniel Meßmann
  • ·         Peter Pan – Fin Holzwart
  • ·         Tinker Bell & Maus – Sophie Blümel
  • ·         Papa Oger – Luciano Mercoli
  • ·         Mama Oger & Schwein – Alexandra Hoffmann
  • ·         König Harold – Zoltan Fekete
  • ·         Königin Lillian & Aschenbrödel – Joyce Diedrich
  • ·         Prinz – Michael Thurner
  • ·         Max – Esther Lach
  • ·         Moritz – Andrew Hill
  • ·         Frosch – Johan Berg
  • ·         Anführer der Wache & Zwerg – Guido Breidenbach
  • ·         Hauptmann der Wache – Jan Altenbockum
  • ·         Orchester, Chor und Statisterie der der FreilichtSpiele Tecklenburg

Kreativteam

  • ·         Regie – Ulrich Wiggers
  • ·         Regieassistenz – Janina Niehus
  • ·         Musikalische Leitung – Giorgio Radoja
  • ·         Choreografie – Kati Heidebrecht
  • ·         Kostüme – Karin Alberti
  • ·         Bühnenbild – Susanna Buller
  • ·         Masquenbild – Elke Quirmbach, Stefan Becks
  • ·         Sounddesign – Sven Trees, Dieter Basner
  • ·         Licht – Roman Dudzinski
  • ·         Maske – Philip Hager, Gülfidan Söylemez
  • ·         Dance Captain  – Sophie Blümel

Tickets und Termine

Shreks Sumpf kann man noch bis zum 27.08. in Tecklenburg besuchen. Tickets gibt es direkt in Tecklenburg oder im Vorverkauf bei Eventim. 

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Kategorie: Kritiken,Open Air

Tags:

Autor: R. Imping (18.06.2017)

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