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Seine Exzellenz Jan Ammann hat das Berliner Schloss bezogen

Der Grafenwechsel wurde gestern am 12. Juli anno 2016 vollzogen. Seine Exzellenz Jan Ammann ist stimmgewaltig im Berliner Vampirschloss - Theater des Westens - eingezogen. So begann nun eine neue Ewigkeit in dieser Nacht und Musical1 tauchte wieder einmal mit in die Dunkelheit ein.

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Jan Ammann als Krolock
Jan Ammann als Krolock © Stage Entertainment

Seine Exzellenz Jan Ammann ist neuer Schlossherr im Berliner Vampirschloss

Mit Anspannung und Vorfreude hatten viele auf den Einzug seiner Exzellenz Jan Ammann in Berlin gewartet. Gestern Abend war es dann soweit. In einem fast ausverkauften Theater des Westens tauchten die Vampirfans in die Dunkelheit ein und erwarteten ungeduldig den Sommergrafen Jan von Krolock.

Jan Ammann kehrt nach fast fünf Jahren wieder als Graf von Krolock zu TANZ DER VAMPIRE zurück. Er übernimmt damit die Hauptrolle in dem Kultmusical am Berliner Stage Theater des Westens und wird ab dem20. November auch im Deutschen Theater München als Graf von Krolock zu sehen sein.

Jan Ammann begeisterte bereits von 2008 bis 2011 in TANZ DER VAMPIRE, unter anderem in Stuttgart, Oberhausen und auch kurz in Berlin.

Gott ist tot – der Herr Graf lebt

Mit seinen 1,90 m ist seine Exzellenz Jan Ammann schon beim Einschreiten, durch die so beliebte Reihe 14 im Theater des Westens, ein Hingucker und das Publikum begrüßte ihn mit tosendem Applaus.

Der erste Ton von “Gott ist Tot” und alle wußten “Ich hör eine Stimme die mich ruft”. Schon zu diesem Zeitpunkt war Graf Jan in Berlin angekommen.

Mit herausragender stimmlicher Präsenz und einem Schauspiel mit viel Einfühlungsvermögen zog er vorallem die weiblichen Besucher in seinen Bann. Seiner “Einladung zum Ball” konnte sich keiner entziehen und jeder konnte Sarahs Entscheidung, die elterliche Geborgenheit zu verlassen, nur all zu gut verstehen.

Die Stimmung sollte sich im Laufe des Abends aber noch steigern. Applausbekundungen gab es an Stellen, die für eingefleischte Vampirgänger Erinnerungen an die Spielzeit 2011-2013 hervorriefen.

Die gestrige Cast ließ sich von der Stimmung im Saal mitreißen und lief zu Höchstform auf.

Keine komplette First Cast zur Grafenpremiere

Das war aber keineswegs ein Kriterium das ins Gewicht fiel. Die Spielfreude aller Darsteller war gestern sehr präsent und stark.

Sarah (Veronica Appeddu) war wie gewohnt ein sehr süsses und überzeugendes junges, lebenshungriges Mädchen, die mit ihrem unwiederstehlichem Augenaufschlag den armen Alfred (Andrew Chadwick) den Kopf verdrehen muss. Er musste sich einfach verlieben und für “seine” Sarah zu Höchstformen auflaufen und alle Gefahren ausser Acht lassen. Da hatte auch Professor Ambronsius (Pascal Höwing) mit seiner Logik und Pädagogik keine Chance, Schlimmeres zu verhindern. Hier sei zu bemerken, das Pascal Höwing einen tollen Professor zum Besten gab, der mit Schnelligkeit und trotzdem klarer Aussprache seine Auftritte zu einem Genuss machten.

Sarahs Papa Chagal (Michael Anazalone) und Mutter Rebecca (Yvonne Köstler) gaben das besorgte Elternpaar, das trotz ehelicher Diskrepanzen, welche wieder sehr schlagkräftig behandelt wurden, in gemeinsamer Sorge um das einzige Töchterlein waren.

Dann wäre da noch die erst so naive Magd Magda (Fleur Alders), die der Grund der ehelichen Unstimmigkeiten ist. Nach ihrem ungewollten und lautstarken Übergang (der Angstschrei beim Biss durch Chagal war herzzerreissend) zur untoten Vampirbraut, gab sie sich betont aufreizend und sexy in der Gruftszene.

Harmonie zwischen Vater und Sohn

Ja und dann war da ja auch noch der “smarte” Grafensohn Herbert (Milan van Waardenburg), der mit seinem “neuen” Vater wunderbar harmonisierte. Die beiden waren so vertraut miteinander, dass es eher nach Wiedersehensfreude denn nach Neubeginn aussah.

Dem treuen Grafendiener Kukol (Paolo Bianca) merkte man nicht an, dass er nun einem neuen Herren dient. Mit gewohnter Routine und Spass ist er seinem Grafen stets zu Diensten und entfachte auch wieder so manchen Lacher im Publlikum mit seiner einzigartigen Umsetzug der Rolle

Ein nervöser Graf?!

Jan Ammann hat uns nach der Vorstellung verraten, dass er sehr nervös war vor dieser Grafenpremiere – nach nur drei Tagen Probezeit mit einer ihm weitestgehend unbekannten Cast, die schon gut miteinander eingespielt ist.

Wir können heute nur sagen: Jan, diese Nervosität war unbegründet und man hat sie auch nicht gespürt! Du warst grandios und wir sind sicher, dass noch so mancher gerne mit dir in die Dunkelheit eintauchen wird.

Ein Rat an alle die diese Show noch nicht gesehen haben: LASST EUCH INFIZIEREN VOM VAMPIRVIRUS – und an alle Insider, nutzt die Chance, im schönsten Vampirschloss Deutschlands bei Graf Jan von Krolock auf dem Mitternachtsball zu tanzen.

Noch bis 25. September 2016 wird im Berliner Theater des Westens gebissen und getanzt. Schnell noch Tickets sichern.

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Kategorie: Tanz der Vampire

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Autor: I. Marquardt (13.07.2016)

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