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SATURDAY NIGHT FEVER im Interview

Das Musical SATURDAY NIGHT FEVER gehört zu den Klassikern wie GREASE, DIRTY DANCING und FLASHDANCE. Es begeistert immer wieder viele Menschen mit ergreifender Musik, viel Gefühl und vor allem viel Rhythmus auf der Tanzfläche. Daher ist es kein Wunder, dass das Publikum auch Nadine Kühn, Dimitri Vassiliadis, Michael Moore und dem Rest der Cast viel Applaus nach der Vorstellung gespendet hat. Die drei spielen Annette, Tony Manero und den DJ Monty in dem Tanzmusical und befinden sich derzeit auf Tour quer durch Deutschland. Für Musical1 haben die drei ein paar Fragen beantwortet.

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Saturday Night Fever Ensemble
Saturday Night Fever Ensemble ©Frank Serr

Saturday Night Fever auf Tour

Die Tourproduktion von Frank Serr Showservice tourt seit dem 11. Oktober durch Deutschland und wird in diesem Jahr noch bis zum 28. November unterwegs sein. Anschließend startet die Tour erst wieder im Februar 2019, wo sie dann auch die Schweiz und Österreich besucht. In dem Musical geht es um den jungen Tony Manero, der in Brooklyn wohnt. Jeden Samstagabend verbringt er in der Disco “2001 Odyssey”, um seinem tristen Alltag beim Tanzen zu entkommen. Als gefeierter Disco-King beherrscht er dort die Tanzfläche. In dem Tanzwettbewerb sieht Tony eine Chance, der New Yorker Vorstadt zu entkommen. Jedoch braucht er für den Wettbewerb eine Tanzpartnerin, die er vorerst von der Zusammenarbeit überzeugen muss.

Tony, Annette und Monty, auch bekannt als Dimitri Vassiliadis, Nadine Kühn und Michael Moore haben Musical1 Rede und Antwort gestanden.

Das Tourleben

Wie erlebt ihr die Zeit auf Tour und denkt ihr manchmal, dass ihr gerade lieber zuhause wärt? 
Nadine: “Auf Tour zu sein ist wirklich etwas Besonderes. Du reist an verschiedene Orte und siehst jede Menge. Man ist fast 24 Stunden mit der Cast zusammen und lernt sich auf eine andere Art kennen. Wir haben eine tolle Cast und das macht es besonders schön zusammen auf Tour zu sein. Aber natürlich ist es auch sehr anstrengend immer aus dem Koffer zu leben und jeden Tag zu reisen.”

Dimitri:
“So ein Tourleben kann manchmal schon ganz schön Kräfte zerrend sein. Aber es ist natürlich auch toll ganz viel von Deutschland zu sehen und kennenzulernen, wenn man ein bisschen Zeit hat. Und danach ist es umso schöner, wieder zuhause zu sein.”

Michael:
“Life on tour is something special. It's definitely not for everyone, but I always enjoy living from hotel to hotel and seeing different cities nearly every day. There is a sense of being constantly moving on tour that I like quite a lot. But of course, who doesn't miss home every now and then! Especially with my friends and family mostly living on another continent, it can get difficult, but every tour there are new friends to make and new experiences to discover.”

Tony und Annette

Tony und Annette ©Frank Serr

Bevorzugt ihr Tourproduktionen oder spielt ihr lieber an festen Standorten?
N:
“Beides hat seinen Reiz. An einem Ort zu spielen bietet den Luxus eine Art von Alltag entwickeln zu dürfen, was auf Tour natürlich schwer möglich ist. Wogegen man auf Tour natürlich Orte bereist, die man sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte. 

D:
“Das kommt ganz auf den Standort an. Ich glaube, beides hat seine Vor- und Nachteile. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich einen festen Standort in einem tollen Theater nehmen.

M:
 “I honestly love touring. I've been touring for nearly 5 years off and on now, and I guess I just have an adventurous soul. I'm not tired of it yet! That being said, there's something nice about having a regular routine in a city where you live every day–like most people have I suppose. I'd love to do a long sit down production some day (I've only ever done a couple months at a time at one theater), but for now I'm perfectly happy to keep rolling along on the tour bus!”

Saturday Night Fever, Flashdance, Dirty Dancing…

Dimitri Vassiliadis

Dimitri Vassiliadis

Wie habt ihr euch auf die Show und eure Rolle vorbereitet? Habt ihr den Film gesehen?
N: “Natürlich habe ich den Film gesehen und fand es auch spannend mich mit der Zeit zu beschäftigen. Annette ist eine wunderbare Rolle und ich bin sehr dankbar diese spielen zu dürfen. Sie ist naiv – wodurch sie viele komödiantisch Momente hat – liebenswert und sehr zielstrebig. Sie liebt Tony so sehr, dass sie dafür bereit ist, Grenzen zu überschreiten. Auch wenn dies für sie nicht immer gut ist... .”

D:
“Ich hab mir, nachdem ich die Zusage bekommen habe, tatsächlich erst mal den Film angeschaut. Wobei unser Regisseur Hakan auch gesagt hat, das wir uns vom Film etwas distanzieren sollen und unsere eigene Interpretation machen. Ich habe mir viele Gedanken über Tony gemacht, was für ein Typ er ist und warum er oft so reagiert wie er reagiert. Das Textbuch gibt in dem Fall aber auch sehr viel her, weil man viel über seine zwischenmenschlichen Beziehungen und seine Kindheit erfährt.

M: 
I actually got to watch the movie in a really cool way before coming over to Germany for rehearsals. They did a showing of Saturday Night Fever on a giant screen in the middle of Central Park just a couple weeks before we started, so I went with a friend and watched with a couple hundred other people as John Travolta boogied across the screen. On a personal note, DJ Monty is a much larger role in the musical than in the movie, so I definitely took some inspiration from different places-there's a lot of James Brown, a little Prince-and tried to make that extravagant part of the era come through in my character. I also worked on my German language…A LOT!!”

Saturday Night Fever ist ja nur einer von vielen Tanzfilmen. Die Meinungen über diese Filme sind oft geteilt. Was denkt ihr darüber?
N:
“Ich liebe Tanzfilme. Besonders die Alten. Im Leben kann man nicht einfach mal über die Straße laufen und anfangen zu einen und zu tanzen, ohne dass man schräg angeschaut wird – lach- deshalb ist es doch toll, dass man durch Filme und Theater ein bisschen in eine Traumwelt entführt werden kann.”

D: “Ich liebe Tanzfilme. Ich bin mit Grease und Dirty Dancing aufgewachsen und bin auch heute immer wieder voll dabei, wenn etwas Neues herauskommt. Klar hat es fast jede Variante in zig Ausführungen irgendwie schon mal gegeben, aber ich glaube, dass ein guter Tanzfilm die Leute immer wieder mitreißen wird.”

M:
 “There's a reason why Saturday Night Fever, Flashdance, Dirty Dancing, and many more are considered classics. Dancing is universal and everyone understands that connection you feel when dancing with someone or just losing it on the dance floor. Plus it's a lot of fun to watch. That's why dance movies and tv shows are here to stay, and I couldn't be happier about that!”

Saturday Night Fever Tanz

SATURDAY NIGHT FEVER ©Frank Serr

Habt ihr ein bestimmtes Ritual vor der Show?
N: “Wir treffen uns immer 5 min vor der Show und machen Backstage einen Kreis. So wünscht man sich eine gute show.”

D: “Ich hab einen bestimmten Ablauf, wenn ich mich fertig mache, um ins Theater fahren. Stimmpflege, Warm Up usw. Im Theater selbst bilden wir vor der Show immer einen Kreis, um uns ein wenig zu pushen. Und kurz bevor ich auf die Bühne gehe, denke ich kurz über meine Rolle nach, wer ich bin und wie froh ich bin diesen Job machen zu dürfen.”

M:
I think it's important to do a little something physical to get the heart pumping. I do some light stretching, and I like to find time to at least do a short vocal warm-up. Time can be short on tour though, so it's all about finding the most efficient way to get physically, vocally, and most important, mentally in the right place before a show.”

In dem Musical wird ja ziemlich viel getanzt. Fiel es euch schwer sich die ganzen Schritte zu merken?
N: “Lach, es war schon ein wenig Arbeit die Choreografien in den Körper zu bekommen. Aber es macht dafür umso mehr Spaß diese jeden Abend tanzen zu dürfen.”

D: “Es ging so. Der Probenplan für die Show war sehr knackig und ich konnte oft, wenn die Tänze wiederholt wurden, nicht mitmachen, weil ich gerade an anderen Szenen gearbeitet habe. Da denkst du manchmal schon, wie war das noch mal? Aber irgendwann kommt der Punkt, wo es einfach nur Spaß macht.”

M:
Well, I definitely have my forgetful moments like anyone else, but I studied dance for a number of years and worked hard during rehearsals, so hopefully my performance is as seamless as it can be!”

Was gefällt euch besonders an der Show?
N:“Ich liebe den Stil der 70er. Dank unserer Kostümbildnerin Claudia Nitzsche haben wir alle wirklich den 70er Jahre Glamour. Kollege YannikGräf ist so großartig und verpasst uns Mädels den besonderen Außenwelle-Haarlook! Ansonsten finde ich die Musik einfach super und mag es, dass dieses Stück sowohl gute Laune als auch tiefgründige bewegende Momente hat.”

D: “Ich glaube, dass viele Leute anfangs denken, es handelt sich nur um ein „Gute Laune“ Musical. Das ist es nicht nur. Klar sind mega Nummern dabei, wo wir mit dem Publikum einfach feiern wollen. Es behandelt aber auch die Themen, warum unsere Figuren das machen. Um dem Alltagund den Problemen zu entfliehen und für ein paar Stunden zu vergessen. Ich finde in der Inszenierung genau diese Mischung toll, weil es so echt wirkt und zeigt, dass Menschen viel mehr sind als das, was man auf dem ersten Blick sieht.”

M:
Saturday Night Fever has a lot to offer thematically and emotionally, along with being a ton of fun. The show has some very dark moments-suicide, sexual assault-that contrast with the glitz and glamour of the 70s club scene. Tony is such a dynamic character. You really have to watch him struggle with where his community is and how he sees himself moving forward. Family is so important to him, but he has to move away from his family, friends, and familiar surroundings in order to reach his true potential and make his own way. Watching Tony struggle with where he fits in in the world and cope through dancing is a powerful journey on stage.”

Nadine Kühn

Nadine Kühn

Habt ihr eine Lieblingsrolle von denen, die ihr bereits spielen durftet?
N:
“Ich habe sehr gern Audrey in DER KLEINE HORRORLADEN gespielt. Eine wunderbare Rolle, die ebenfalls sehr lustig und naiv ist, aber auch viel Herz hat. Wenn ich mir eine Rolle wünschen dürfte, dann wäre es Glinda von WICKED oder Marcy von I LOVE YOU BECAUSE.”

D: “Saturday Night Fever hat für mich tatsächlich einen ganz besonderen Stellenwert. Es war das erste Musical, das ich damals gesehen habe und ich weiß noch, wie ich dachte, das willst du später auch machen. Von daher ist Tony schon eine ganz besondere Rolle für mich.”

M:
I've done LEGALLY BLONDE a few times and had a blast playing Emmett. Other favorites would be Tommy in THE WHO'S TOMMY, Garry in NOISES OFF, and Mike in A CHORUS LINE.”

Nadine, du hast ja neben dieser Produktion noch andere Projekte, wie z.B. Princess Entertainment. Wie schaffst du es diese neben der Tour zu organisieren?
N:
Meine anderen Projekte versuche ich aus dem Tourbus aus zu koordinieren und habe auch ein tolles Team zu Hause, die dann die Auftritte übernehmen;-)”

Michael Moore

Michael Moore

Michael, you're from America, but you've already been on Tours through Germany before. Can you tell a difference between Musicals in Germany and America?
M:“Germany and America both have a rich culture for musicals. I do think the audiences in Germany enjoy certain flavors of musicals more than Americans, however. For instance Dance of the Vampires was a huge flop when it was on Broadway, but continues to see huge success over here–that's great! Since I started touring through Europe and Germany especially, I've done more period (60s, 70s, and 80s) musicals than before. That can be a lot of fun, cause the music is always high-powered favorites that the audience loves. Personally, I eat a lot more curry wurst when I'm in Germany.”

Michael, how is it for you to be so far away from home?
M:“I miss my family and friends a lot and often. I also miss New York and my big city life, the fast pace over there, and really good Mexican food. But I keep coming back because I love it here so much. Germany is a really special place, and there's so much opportunity here. I always can't wait to come back.”

Michael, would you move to Germany completely to be a part of another Musical?
M:“I would absolutely move to Germany to be a part of a musical. I might even move over anyway!”

Kategorie: Tour Musicals

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Autor: S. Müller (12.11.2017)

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