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Mitreißende Europapremiere für ALADDIN – Das Musical

Aladdin und Jasmin sind mit dem fliegenden Teppich in Hamburg gelandet. Nach dem Erfolg am Broadway im Jahr 2014 darf sich nun auch Europa auf das Musical freuen. Am 6. Dezember hat die Premiere von ALADDIN im Stage Theater Neue Flora in Hamburg stattgefunden. Musical1 durfte die Show bereits in der großen Medienpremiere am 5. Dezember sehen. Was das Publikum aus geladenen Gästen und etwa 700 Pressevertretern während der Show zu Standing Ovations bewegt hat, weiß Steffi Müller, die für Musical1 vor Ort war.

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Das Aladdin Ensemble
Aladdin Ensemble © Stage Entertainment

Ein Märchen aus 1001 Nacht

Das Musical ALADDIN basiert auf dem bekannten Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios. Die Geschichte sollte den meisten bekannt sein und lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. In ALADDIN geht es um Aladdin, einem Dieb mit großem Herzen, der durch seine Tricks auf dem Basar von Agrabah gut bekannt ist. Dort trifft er auf Prinzessin Jasmin, die sich heimlich aus dem Palast geschlichen hat, um endlich etwas von der Welt zu sehen. Die beiden verlieben sich ineinander, doch das Gesetz besagt, dass Jasmin nur einen Prinzen heiraten darf. Aladdin wird schließlich durch eine List in eine geheimnisvolle Höhle geschickt, um eine mysteriöse Lampe zu holen. Doch Dschafars Plan gelingt nicht und so reibt Aladdin selbst an der Lampe des Flaschengeistes Dschinni. Nun hat er drei Wünsche frei und wünscht sich prompt etwas, um Chancen bei Prinzessin Jasmin zu haben.

Glitzernd, farbenfroh und zauberhaft

Aladdin auf dem Basar - das Ensemble

Das Ensemble zeigt beeindruckende Tanzeinlagen © Stage Entertainment

Hamburg ist die Stadt der Disney Musicals. Das Musical DER KÖNIG DER LÖWEN zog 2001 in das Theater im Hafen und läuft bis heute erfolgreich. Tarzan war von 2008 bis 2013 in Hamburg zu Hause und begeisterte die Zuschauer. Und nun scheint mit ALADDIN der nächste Disney-Erfolg in Hamburg angekommen zu sein. Die Medienpremiere am vergangenen Wochenende entführte die Zuschauer in eine eindrucksvolle und farbenfrohe Geschichte. Das Publikum wird von Flaschengeist Dschinni begrüßt und in die fabelhafte Welt von Aladdin eingeführt. Das Bühnenbild ist sehr prachtvoll und bis ins kleinste Detail durchdacht. Während der Show gibt es immer wieder unerwartete Tricks, die vor allem die Magie des Dschinni wahr erscheinen lassen. Der magischste Moment ist jedoch der, in dem Aladdin und Jasmin auf dem fliegenden Teppich durch die Nacht fliegen, vorbei an den funkelnden Sternen, die selbst an den vorderen Wänden des Zuschauerraums zu leuchten beginnen. Das Ensemble liefert viele schwungvolle und abwechslungsreiche Tanznummern ab und bringt so viel Energie in das Stück. Außerdem meistern die Darsteller mehr Kostümwechsel, als man zählen kann und das in einer beeindruckenden Geschwindigkeit. Die Wechsel müssen teilweise so schnell funktionieren, dass sie sogar geschickt versteckt auf der Bühne erfolgen.

So einen Kumpel braucht jeder

Aladdin wird von Richard-Salvador Wolff gespielt. Er schloss erst in diesem Jahr seine Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab und schnappte sich gleich die Erstbesetzung der Titelrolle. Verdient hat er es auf jeden Fall. Wolff passt nicht nur hervorragend in diese Rolle, weil er mit seinem durchtrainierten Körper der Zeichentrickfigur ähnelt. Er überzeugt auch stimmlich und spielt Aladdin mit genau dem richtigen Charme, den man aus dem Film gewohnt ist. Jasmin wird von der reizenden Myrthes Monteiro dargestellt. Sie spielt überzeugend die selbstbewusste Prinzessin, die für ihre Rechte und eigene Meinung kämpft. Sie hat eine schöne Stimme und harmoniert perfekt mit Richard-Salvador Wolff.

Aladdin und Dschinni

Enrico De Pieri und Richard-Salvador Wolff © Stage Entertainment

Der heimliche Star des Musicals scheint jedoch Enrico De Pieri zu sein. Er spielt den Dschinni mit einer Energie, die selten so zu sehen ist. Die Rolle, für die er extra seine Haare opfern musste, scheint wie geschaffen für ihn zu sein. Er begeisterte das Publikum der Medienpremiere so sehr, dass sie ihn nach seinem Lied “So ‘nen Kumpel hattest du noch nie” mit Standing Ovations feierten. Sichtlich überwältigt von diesem Erlebnis verharrten Enrico, Richard und das restliche Ensemble für einen Moment in ihren Posen und genossen den Applaus. Enrico De Pieri überzeugte mit viel Humor, Energie und sichtlichem Spaß an seiner Rolle.

Einige Unterschiede zum Film

Aber auch Ethan Freeman, Stefan Tolnai, Pedro Reichert, Philipp Hägeli, Eric Misnk und Claus Dam sind namentlich zu erwähnen. Ethan Freeman und Eric Minsk spielen Dschafar und Jago. Sie sind die Bösewichte in dieser Geschichte, bringen das Publikum durch ihr böses Gelächter jedoch auch zum Lachen. Eric Minsk spielt allerdings nicht den roten Papageien, sondern einen Menschen. Dies schadet der Geschichte jedoch nicht im geringsten, denn er hat genau das gleiche Temperament, wie der Papagei aus dem Film.
Außerdem wird Aladdin in dem Musical nicht von dem kleinen Äffchen Abu begleitet, sondern von dem Trio Babkak (Stefan Tolnai), Omar (Pedro Reichert) und Kassar (Philipp Hägeli). Die drei Freunde helfen Aladdin aus der Patsche und sorgen beim Publikum mit viel Witz und Tanz für gute Laune. Claus Dam spielt den Sultan und Vater von Jasmin. Auch wenn es eine kleinere Rolle ist, fällt Claus Dam mit einem guten Schauspiel auf. Das Ensemble ist für dieses Musical sehr wichtig und oft auf der Bühne vertreten. Die Darsteller müssen bei den verschiedensten Tanznummern sehr viel leisten und jeder Schritt muss sitzen. Umso beeindruckender ist es, dass jedem Mitglied des Ensembles die Spielfreude anzusehen war.

Ein mitreißendes neues Musical für Hamburg

Aladdin und Jasmin

Richard-Salvador Wolff und Myrthes Monteiro© Stage Entertainment

Durch Humor, Magie und Romantik sicherten sich alle Beteiligten bei der Premiere viel Beifall und Begeisterung. Um das Musical noch etwas aufzulockern, sorgten die Verantwortlichen für einige Selbstironie und einer Verbindung zur heutigen Zeit. So fanden auch Anspielungen auf Film, TV und Hamburg einen Platz in dem Musical. Zu Beginn der Show zaubert der Dschinni daher sogar ein Requisit aus den Pariser Katakomben hervor. Wer sich wünscht in die Welt der Märchen einzutauchen und für einen Moment das Gefühl haben möchte, mit Aladdin durch die sternenklare Nacht davon zu fliegen, sollte sich dieses Musical nicht entgehen lassen.

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Kategorie: Aladdin

Autor: S. Müller (07.12.2015)

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