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Kritik SPAMALOT – Premiere in Mainz

SPAMALOT hat seit geraumer Zeit bei Musicalfans auf der ganzen Welt Kultstatus erreicht - und das nicht nur wegen des Gute-Laune-Songs "Always Look on the Bright Side of Life". Nach vielen erfolgreichen Spielzeiten in Deutschland, unter anderem in der Musicalmetropole Hamburg, ist die Show jetzt in Mainz zu sehen. Musical1-Redakteurin Lisa Höfer war bei der Premiere im Staatstheater und weiß, ob sich ein Besuch lohnt.

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© Andreas Etter
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Auf der Suche nach dem Heiligen Gral

Das Musical SPAMALOT basiert auf dem Film “Die Ritter der Kokosnuss” der britischen Comedytruppe Monty Python und wurde von einem der Mitglieder, Eric Idle, und Komponist John Du Prez geschrieben. Das Musical, das bereits 2005 am Broadway offiziell uraufgeführt und anschließend für 14 Tony Awards nominiert wurde, folgt recht frei der Legende um König Artus und den Rittern der Tafelrunde. Die grundverschiedenen Ritter Sir Lancelot, Sir Galahad, Sir Robin und Sir Bedivere werden von Gott beauftragt, gemeinsam mit ihrem König den Heiligen Gral zu finden. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, wird den Rittern schnell klar und es gibt einige kuriose und gleichermaßen lustige Abenteuer, die überstanden werden müssen, bevor es zum Happy End kommt.

Bunte Inszenierung

In Mainz ist SPAMALOT in einer deutschen Version zu sehen, die auf einer Inszenierung des Oldenburgischen Staatstheaters basiert. Die Dialoge werden in deutscher Sprache vorgetragen, die Songs im englischen Original gesungen. Gleichzeitig gibt es an den Seitenwänden Einblendungen mit den deutschen Übersetzungen der Liedtexte, sollte eine Zeile einmal nicht ganz verstanden werden. In der Show des Mainzer Staatstheaters stehen außerdem Musicaldarsteller gemeinsam mit Mitgliedern des Schauspiel- und Opernensembles auf der Bühne, die musikalische Unterstützung kommt vom Philharmonischen Staatsorchester des Hauses. Einen “spartenübergreifenden Abend” wolle man den Zuschauern bieten, so das Theater bereits vorab in einer Pressemitteilung. Dieser spartenübergreifende Abend gelang bei der Premiere mehr als gut – minutenlange stehende Ovationen und kräftiger Applaus am Ende der Aufführung zeigten die Begeisterung der Besucher.

© Andreas Etter

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Lachen garantiert

Schon während der Vorstellung gab es immer wieder Szenenapplaus aus dem Publikum und die vielen Lacher, die die Show bot, ließen sich gar nicht erst zählen. Neben großen Broadway-Musicals wie DER KÖNIG DER LÖWEN oder DAS PHANTOM DER OPER wurde auch die Entertainment-Industrie kräftig auf die Schippe genommen. Die vier Ritter, gespielt von Murat Yeginer (Sir Lancelot), Klaus Köhler (Sir Galahad), Rüdiger Hauffe (Sir Robin) und Clemens Dönicke (Sir Bedivere), sowie ihr “König” Armin Dillenberger und dessen treuer Begleiter “Patsy”, verkörpert von Vincent Doddema, harmonierten und überzeugten in der Gruppe, aber auch in Einzelszenen mit dem Ensemble. Für gesangliche Highlights sorgte Navina Heyne als “Fee aus dem See” und auch das Ensemble konnte in einigen Szenen sein tänzerisches und gesangliches Können zeigen.

Spieltermine bis Mai 2016

Wer den Humor von Monty Python mag und Lust auf einen bunten und lustigen Musicalabend hat, ist bei SPAMALOT im Staatstheater Mainz auf jeden Fall richtig. Insgesamt 22 Aufführungen des Musicals sind im Staatstheater geplant. Nach der gestrigen Premiere folgen Vorstellungen am 11., 12., 18., 22., 24., 25. und 28. Oktober, außerdem am 6. und 16. November und am 7. und 21. Dezember. Im neuen Jahr ist das Musical dann am 2. und 25. Januar, am 15. und 20. Februar, am 8. und 28. März, am 6., 17. und 27. April sowie am 17. Mai 2016 zu sehen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

Kategorie: Kritiken,Stadttheater

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Autor: L. Höfer (04.10.2015)

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