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Kritik SHADOWLAND – Tourstop in Bonn

Über eine Million Zuschauer weltweit haben SHADOWLAND schon gesehen - jetzt ist die Truppe des Pilobolus Dance Theaters aus den USA mit ihrer Abendshow wieder in Deutschland zu sehen. Tänzer und Artisten erzählen mit akrobatischen Einlagen hinter einer Schattenwand eine unterhaltsame Geschichte, die schnell vergessen lässt, dass das Spiel aus Licht und Schatten eigentlich nur eine Illusion ist. Musical1-Redakteurin Lisa Höfer hat sich von SHADOWLAND in der Bonner Beethovenhalle in eine andere Welt entführen lassen.

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© Pilobolus / Emmanuel Donny
SHADOWLAND © Pilobolus / Emmanuel Donny

Ohne Worte Geschichten erzählen

Scheinwerfer, Leinwände, eine handvoll Requisiten und neun Akrobaten – mehr braucht SHADOWLAND nicht, um die Geschichte eines Mädchens zu erzählen, das nach Freiheit und Unabhängigkeit strebt. Doch die Eltern lassen das nicht zu – also flüchtet sich die Kleine ins Reich der Träume. In der “Schattenwelt” angekommen, verwandelt eine riesige Hand das junge Mädchen in einen Hund und eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise beginnt.

Erfolg seit vielen Jahren

Schon die erste Tour des Pilobolus Dance Theatres mit SHADOWLAND war im deutschsprachigen Raum ein Erfolg – jetzt ist die Tanzkompanie mit ihrer eineinhalbstündigen Show zurück. Gegründet wurde die Akrobatikgruppe bereits 1971 in den USA, seitdem zeigt Pilobolus kreative Performances – über 60 Länder hat die Truppe schon bereist, 118 verschiedene Stücke umfasst das Showrepertoire mittlerweile. Nach Deutschland zurückzukehren und das Publikum in die Schattenwelt einzuladen, das war nach der erfolgreichen Tour im Jahr 2011 wohl nur die logische Konsequenz

© Pilobolus / Emmanuel Donny

© Pilobolus / Emmanuel Donny

Licht und Schatten in Bonn

Auch das Bonner Publikum ließ sich in die Welt der Schattenspiele entführen. Komplizierte Hebefiguren und vor allem die verschiedenen Figuren, Landschaften und Gegenstände, die die Akrobaten nur mit ihren Körpern hinter der Schattenwand formten, sorgten im Laufe der eineinhalbstündigen Aufführung für viele begeisterte Blicke und großen Applaus im Saal. So faszinierend sicher die gesamte Show war – wirklich alle Figuren und Akrobatikeinlagen haben wohl nur die wenigsten Zuschauer in der Bonner Beethovenhalle problemlos gesehen. Die Beethovenhalle ist eine Mehrzweckhalle, die auch für Tagungen und Seminare genutzt wird, daher ist die Bestuhlung über das gesamte Parkett ebenerdig und nicht, wie beispielsweise in Theatern, leicht ansteigend. Einen freien Blick auf die Bühne zu bekommen, war schon ab der vierten, fünften Reihe schwierig – zu viele Köpfe bewegten sich im eigenen Blickfeld hin und her, was bei einigen Besuchern anfangs zu genervtem Tuscheln führte. Den Artisten kann man das natürlich nicht negativ anrechnen – im Gegenteil. Trotz der anfänglichen Unruhe waren sie durchweg konzentriert und motiviert, die Zuschauer gut zu unterhalten, was letztlich auch gelang.

Weitere Auftritte in Deutschland

Für Kurzentschlossene gibt es noch bis Mitte April die Möglichkeit, sich SHADOWLAND anzusehen. Die Show macht in den nächsten Tagen Station in Stuttgart, Fulda, Riesa und Leipzig, einzelne Restkarten sind noch erhältlich.

Kategorie: Kritiken,Tour Musicals

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Autor: L. Höfer (31.03.2015)

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