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Kritik BODYGUARD – Deutschlandpremiere in Köln

Kaum eine Musical-Premiere sorgte schon vorab für so viel Gesprächsstoff, am Wochenende war es dann endlich soweit: BODYGUARD - DAS MUSICAL hat im Kölner Musical Dome offiziell deutsche Premiere gefeiert. Musical1-Redakteurin Lisa Höfer war in Köln und weiß, wieso man die Show mit den Hits von Whitney Houston nicht verpassen sollte.

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Bodyguard Patricia Meeden Jürgen Fischer
Bodyguard Patricia Meeden Jürgen Fischer © Hardy Müller

Vom Film zum Musical

Dass bekannte Hollywoodfilme als Musical adaptiert werden, ist längst keine Neuigkeit mehr. So auch bei BODYGUARD – denn das Musical basiert auf dem gleichnamigen Blockbuster mit Whitney Houston und Kevin Costner aus dem Jahr 1992. Rachel Marron führt das Leben eines echten Superstars und ist als Sängerin weltbekannt. Doch ein verrückter Stalker wird zur Gefahr für die junge Frau und ihre Familie. Um Rachel zu schützen, engagiert ihr Management den Bodyguard Frank Farmer. Während Rachel und Frank anfangs noch aneinander geraten und sich nicht sonderlich gut verstehen, entwickeln die beiden doch Gefühle füreinander. Doch kann Frank Rachel noch schützen, wenn er eine Beziehung mit ihr führt? Wird der Stalker rechtzeitig gestoppt oder passiert ein Unglück?

© Hardy Müller

© Hardy Müller

Gefeierte Deutschland-Premiere

In der deutschen Premiere des Musicals steht Patricia Meeden als Rachel Marron auf der Bühne. Der Schauspieler, und in Musicalkreisen bisher eher unbekannte, Jürgen Fischer verkörpert ihren Bodyguard. Es sind große Fußstapfen, in die die beiden Hauptdarsteller treten – und die sie scheinbar mühelos ausfüllen. Patricia Meeden beweist in BODYGUARD einmal mehr, dass sie sowohl stimmlich als auch schauspielerisch zu den besten Musicaldarstellerinnen des Landes gehört. Meeden meistert die schnellen und lauten Popsongs wie “Queen of the Night” oder “I Wanna Dance With Somebody”, trifft aber auch die ruhigeren Töne. Nur einen Song hervorzuheben, der besonders gelungen ist, ist eigentlich kaum möglich. “I Have Nothing”, am Ende der ersten Hälfte des Musicals, dürfte aber wohl für alle Zuschauer ein echtes Highlight gewesen sein. Jürgen Fischer als Bodyguard hat nur einen Song, den er in der Show performt – dieser sorgte allerdings für viele Lacher und Szenenapplaus. Die beiden Hauptdarsteller harmonieren nicht nur in den lustigen und bunten Szenen des Musicals, sondern bringen auch die anderen Facetten der nicht unkomplizierten Liebesgeschichte zwischen Rachel und Frank glaubhaft und emotional auf die Bühne. Neben Patricia Meeden und Jürgen Fischer sollte auch Tertia Botha nicht unerwähnt bleiben. Sie spielt die Rolle der Nicki, Rachels Schwester, und begeisterte mit ihrem Solosong “Saving All My Love” das Publikum.

Rundum gelungene Inszenierung

Nicht nur die Hauptdarsteller und das Ensemble überzeugten die Premierengäste, auch die Kostüme und das Bühnenbild der Show machten viel her. Wie während der Probenphase bereits berichtet, sind Bühne und Technik für BODYGUARD aufwendig. Die Arbeit aller Beteiligten hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Szenen- und Bühnenbildwechsel wirken durchdacht und stören den Erzählfluss nicht.

© Nilz Böhme

© Nilz Böhme

Bis 2017 im Kölner Musical Dome

BODYGUARD – DAS MUSICAL zählt ohne Zweifel zu den Showhighlights des Jahres. Die deutschsprachige Musicalszene kann sich glücklich schätzen, dass BODYGUARD nun auch in Deutschland zu sehen ist. Aktuell gibt es bereits Tickets für die Vorstellungen bis Anfang April 2016 im Vorverkauf, das Musical wird jedoch noch bis Anfang 2017 in Köln zu sehen sein. Da bislang noch nicht bekannt ist, ob die Show auch über die Spielzeit in Köln hinaus in Deutschland zu sehen sein wird, sollten Musicalfans die rundum gelungene Produktion im Musical Dome nicht verpassen.

Kategorie: Bodyguard,Kritiken

Tags:

Autor: L. Höfer (23.11.2015)

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  • summsebrumm 27. Dezember 2015 at 11:44 / Antworten

    Dann sollten sie.mal die B.Besetzung in Bodygard sehen zb. Am 26.12. 14.30 Uhr
    Billigbesetzung. Eine Ausstrahlungsarme, kleine, zickige Schauspielerin die Singen kann.

    Nein Danke! ?????

  • argumente 1. Januar 2016 at 11:11 / Antworten

    Am Silvesterabend 14:30 Uhr, vollen Preis bezahlt aber die Hauptdarstellerin als B Besetzung. Leider sehr enttäuschend, keine grosse Stimme, limitiert in schauspielerischer Hinsicht. Patrick Mengen wurde sehr arg vermisst. Kann ich so nur bedingt empfehlen.

  • T.Trigui 21. Februar 2016 at 10:02 / Antworten

    Kann mich nur anschließen. Wir waren am 20.2.16 um 14.30 Uhr in der Vorstellung. Hier spielte die 2. Besetzung und war echt enttäuschend. Bei einem Ticketpreis von 84€ hätte ich mehr erwartet.

  • Maria 29. April 2016 at 19:59 / Antworten

    Enttäuschung pur! Was hätte man ein tolles Musical aus dem Stoff machen können. Leider totaler Flop. Schlechte Hauptdarsteller am 27.04.16. Nicki-Darstellerin war gesangstechnisch um Welten besser als die Hauptdarstellerin. Zum ersten Mal bedauere ich, so viel Geld für ein Ticket gegeben zu haben. Warum keine Gesangseinlagen vom Bodyguard oder dem Stalker?

  • martina 9. Juni 2016 at 13:25 / Antworten

    Wir waren gestern abend (8. Juni) und es war super!!!!!!

  • Andrej Belinskiy 8. August 2016 at 13:30 / Antworten

    Grosse Enttäuschung. Die Inszenierung mag ein paar nette Ideen haben, wie zum Beispiel die Projektionen doch dramaturgisch und schauspielerisch bewegt sich das Ganze auf Niveau des Ohnsorg Theaters und ist eine klare B Produktion, die hervorragend vermarktet ist. Mag sein, das die selten agierende Hauptbesetzung gut ist aber auch wir bekamen am 31.07.17 einen drittklassigen Ersatz präsentiert da die Hauotbesetzung werbeträchtig bei einer Sportveranstaltung die Werbetrommel bediente. Wenn so viel tam tam um die angeblichen Schwierigkeiten des castings einer Housten ähnlichen Sängerin gemacht wird, erwarte ich den gleichen Qualitätsanspruch auch bei der Zweitbesetzung. Es gibt insgesamt 6 !!!! ersatzbesetzungen-
    Stimmlich eine Nullnummer und schlechter als jeder DSDS Teilnehmer, null Darstellerische Qualitäten, null Emotion, keine Szene hat berührt- eine absolute Frechheit.
    Einzig der Darsteller des Frank-übrigens auch Zweitbesetzung- schien ein wirklich guter und erfahrener Schauspieler zu sein und laut Vita ist er auch der einzige Vollprofi, der bereits in Filmen agierte. Er war neben der Darstellerin der Schwester das Highlight des Abends.
    Die Darstellerin der Schwester wiederum hatte nicht nur optisch Ähnlichkeit mit Houston sondern auch ein gewaltiges Stimmvolumen- unbegreiflich warum nicht sie die Hauptrollecspielte- aber das Company Management scheint eben auch nicht aus Fachleuten zu bestehen.
    Somit entpuppt sich das ganze als Mogelpackung.
    Clever jedoch, mit einem grossartigen Finale in den letzten Fünf minuten der Show die Stimmung über due Rampe zu bringen, die vorher über zwei Stunden vermisst wurde und das Publikum versöhnt nach Hause zu schicken. Das aber funktioniert nicht bei Branchenkennern und erfahrenen Musicalbesuchern sondern bestenfalls bei Otto-Normal-Verbrauchern.
    Bidyguard ist defenitiv keine hochwertige Qualitätsproduktion und kein professionelles Theater.
    Schade. Für den Wert der Eintrittskarten besser ein Flugticket nach London kaufen und diecShowvim Westend besuchen-da sind auch die Zweitbesetzungen erstklassig.

  • Ina Hauffe 25. September 2016 at 14:58 / Antworten

    Auch gestern , 24. September, 14.30 Uhr war die Hauptdarstellerin einfach nur schlecht! Immer wieder hatte ich das Gefühl ich bin bei einer Schulaufführung!!!
    Hab schon viele Musicals besucht aber noch nie so ein schlechtes!
    Stimme in allen Punkten Andrej Belinskiy zu.

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