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Interview mit Michael Ewig

Am 9. April feierte Disney's DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME in Berlin Premiere. Nur wenige Tage später startete in der Nähe von Graz eine weitere Musical-Produktion unter dem Titel DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME auf eine Tour durch Österreich und Deutschland. Eine Gleichzeitigkeit, die bei einigen Beobachtern auf Kritik stößt. Wir sprachen mit Michael Ewig, Darsteller des Quasimodo in der Tour-Produktion.

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Michael Ewig
Michael Ewig © Marco Giese

Diskussion um Fake-Musicals

Insbesondere die Produktion von BARRICADES regte die Diskussion um sogenannte Fake-Musicals an. BARRICADE basiert wie das berühmte LES MISERABLES auf der Roman-Vorlage von Victor Hugo, ist aber eine Neu-Produktion von Holger Pototzki und Bianca Hein mit Musik von Esther Hilsberg. Sehr zum Ärger der Zuschauer warb der Veranstalter Highlight-Concerts zunächst mit dem Namen LES MISERABLES (wir berichteten). Viele erwarteten die Original-Produktion und waren am Ende wütend und enttäuscht. Sogar die Verbraucherzentrale schaltete sich ein und warnte vor Tour-Musicals wie BARRICADE und DAS PHANTOM DER OPER von Deborah Sasson.

Aber was ist ein Fake-Musical, was nicht? Im Fall von DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ließen sich sowohl Disney als auch Autor und Regisseur Alexander Kerbst von Victor Hugos gleichnamigen Roman zu ihrer Version inspirieren. Kerbst und Stefanie Köck schrieben das Buch, die Musik stammt von Christian De Lellis. Hinter dem Musical steht die Produktionsgesellschaft Pura Vida Musical & Theater GmbH, welche die Tour in Kooperation mit ASA-Event veranstaltet.

Über die Tour-Produktion, über Fake-Musicals, Zuschauerreaktionen und das Verhalten von Produzenten sprachen wir mit Michael Ewig, der in der Tour-Produktion abwechselnd mit Christian Schöne den Quasimodo spielt. Zuvor stand Michael Ewig bereits als Judas in JESUS CHRIST SUPERSTAR auf der Bühne, war u. a. in SPAMALOT, FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS und der WEST SIDE STORY an deutschen Stadttheatern zu sehen. Außerdem ging er mit DIE NACHT DER MUSICALS auf Tour.

Interview mit Michael Ewig

Hallo Michael, danke, dass du dich für ein Interview bereit erklärt hast. Am 12. April hattet Ihr nun mit DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME Premiere. Wie ist es gelaufen?

Ja, wir hatten Premiere in Österreich. Es ist super gelaufen! Es war schon die zweite Premiere für dieses Stück: Wir hatten es im letzten Sommer schon als Try-out in Graz gespielt, für drei Vorstellungen. Jetzt hat der Produzent das zum Anlass genommen, noch einmal eine kleine Tour durch Deutschland und Österreich an den Start zu bringen. Gestern hatten wir die Tour-Premiere in der Nähe von Graz. Es war ein kleines Theater mit kleinen Eintrittspreisen. Dadurch hat die Atmosphäre und das Publikum einfach gestimmt.

Ihr seid jetzt noch den April durch auf Tour?

Genau. Wir spielen insgesamt 14 Vorstellungen und fast jede Rolle ist doppelt besetzt. Das macht es schon einmal spannend, weil man jeden Abend in einer anderen Konstellation auf der Bühne steht.

Die Tour startet ja jetzt sehr zeitgleich mit der Disney-Produktion vom GLÖCKNER VON NOTRE DAME in Berlin.

Genau. Deswegen hatte ich auch ein bisschen Bauchschmerzen.
Ich möchte mich mal vorsichtig ausdrücken: Es tragen zum großen Teil die Produzenten Schuld daran, die so etwas ausnutzen und auf den Zug aufspringen wollen. Hier wurde jetzt auch diskutiert: „Machen wir die Tour? Machen wir die Tour nicht?“ Plötzlich hieß es, „Ja, wir machen die Tour“. Und zufällig natürlich auch im April. Als das geplant wurde hat die Öffentlichkeit noch nicht wirklich vom Disney-Musical in Berlin gewusst. Aber intern war das bestimmt schon bekannt.

Das Stück lief jetzt schon vier Mal vor Publikum und es kam auch wirklich immer gut an. Vor allem wenn die Location und die Eintrittspreise dem Stück gerecht werden. Da muss man natürlich hinterfragen, warum so etwas schon im Vorfeld kritisiert wird. Bis jetzt sind wir ja noch nicht wirklich zerrissen worden. Aber es bahnt sich jetzt schon an, da viele berichten, ein neues Fake-Musical sei wieder unterwegs und die Leute sollen vorsichtig sein, keine Karten kaufen, usw. Das finde ich auch wieder verkehrt. Das schürt doch nur Unmut.

Natürlich machen Produzenten jede Menge Mist und täuschen auch, wie man an dem Beispiel Les Mis (BARRICADE) sieht. Aber jetzt wird generell ein Stück verteufelt, das mit dem gleichen Namen an den Markt geht, obwohl es kein wirkliches Original gibt. Es gibt ja nicht das Original vom „Glöckner“. Es ist nicht wie beim KÖNIG DER LÖWEN oder bei TANZ DER VAMPIRE. Das Bühnenstück basiert auf der Grundlage der Bücher. Sowohl bei Disney als auch bei uns. Und natürlich kann jeder hingehen, ein Stück daraus basteln und es auf die Bühne bringen.

Was ich mir wünsche, damit Musical in Deutschland auch wirklich ankommen kann ist, dass sich die Zuschauer darüber informieren: „Was gucke ich mir da überhaupt an?“. Und vor allem ein Stück auf Kriterien hinterfragen. Zum Beispiel für welches Publikum und welche Hallen es gemacht ist oder wie viel Geld dahinter steckt? Unter den Musical-Fans haben wir viele, die grundsätzlich alles toll finden, nur weil ein bekannter Name dahinter steht. Und alles andere schon mal grundsätzlich zerreißen. Ich würde mir wünschen, dass Musical-Fans sich ein bisschen mehr auf die Off-Broadway-Kultur einlassen und kleinere Produktionen noch mehr unterstützen. Dieses pauschale Zerreißen finde ich einfach ganz, ganz gefährlich. Vor allem dann, wenn jetzt schon „Verbraucherschützer“ damit anfangen, die offensichtlich an der Art des Schreibens erkennen lassen, dass sie von Theater überhaupt keine Ahnung haben.

Als ich mit Musical angefangen habe hieß es, Musical sei schon auf dem absteigenden Ast. Aber ich bin wirklich der Meinung, Musical ist in Deutschland noch gar nicht richtig angekommen.

Warum glaubst du das?

Was ist in Deutschland angekommen? Stage Entertainment ist in Deutschland angekommen, mit Großproduktionen, die meiner Meinung nach zum Teil kein Musical sind, sondern vielmehr eine Show. Richtig gute Shows. Die versprechen einen tollen Abend, das steht aber nicht alles unter dem Thema Musical. Vielleicht sollte man den Namen Revue öfter mal verwenden und nicht alles Musical nennen, nur weil es in der Werbung gut ankommt. Ich glaube, wenn wir dahin kommen, dass viele Produzenten mehr den Mut haben sich auszuprobieren, Geld in die Hand nehmen und keine Angst haben müssen zerrissen zu werden, nur weil kein „Star“ auf der Bühne steht, kommt Musical in Deutschland an.

DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME wird eigentlich von Pura Vida produziert, die Firma sitzt in der Nähe von Graz. Das Stück ist meiner Meinung nach für ein Publikum aus Kleinstädten, auf dem Land. Da fahren die Leute hin, zahlen 30 bis 40 Euro Eintritt, und dann gibt es dafür ein Stück, was das Geld auch wert ist. Denn in einer großen Halle mit Eintrittspreisen von 90 Euro –wie die Tour von ASA Event jetzt verkauft wird- wird es natürlich verglichen mit den Großproduktionen! Und das geht definitiv schief! Warum tut man sich und den Darstellern das an? Weil man Geld verdienen will.

Die Ticketpreise für Frankfurt beginnen ab 50 Euro und liegen für VIP-Tickets bis 140 Euro. Zu viel, deiner Meinung nach?

Die Preise wecken andere Erwartungen. Dann gehen die Leute hin und denken, bei 90 oder 120 Euro fürs Ticket muss etwas geboten werden. Und das können wir natürlich nicht leisten. Die Musik kommt aus der Dose, wir haben kein Live-Orchester dabei, und man hat es mit einem abgespeckten Bühnenbild zu tun. Wir arbeiten mit Projektionen, mit zwei Gerüsten rechts und links.
Die Produktion wollte sich ganz bewusst von Disney abheben. Dieser „Glöckner“ ist düster, nicht dieses schillernde, farbenfrohe.

Dazu kommt die Werbung. In Graz stand jetzt auch wieder auf einem Plakat: „Das Original nach Victor Hugo“. Das kreide ich jetzt diesem Veranstalter auch wieder an, dass die jetzt wieder dieses Wort „Original“ ausschlachten.

Das schürt natürlich Missverständnisse.

Ja, leider.

Als Christian Schöne gestern in der Probe den Quasimodo gespielt hat, konnte ich mir das Stück mal angucken. Und es funktioniert wirklich. Wenn die Leute in diesen kleineren Hallen nach jedem Lied sogar jubeln, dann ist das ein Zeichen, dass es dort funktioniert.

Natürlich kann man bei jedem Off-Broadway-Stück – ich benutzte jetzt einfach noch mal den Namen – hinterfragen, warum etwas so und nicht anders gemacht wird.

Es ist auch eine Budgetfrage: Wenn man jetzt ROCKY nimmt, das kostete wohl laut Presse 15 Millionen Euro. Freilichttheater stellen mit so einem weitaus geringeren Budget die komplette Festspielsaison auf die Beine, mit wirklich hochkarätigen Leuten.

Viel Geld geht schon in den Vorlauf, in die Produktion. Das hast du als kleine Firma nicht, da muss viel probiert werden. Seit dem Sommer haben wir auch einige Veränderungen am Stück vorgenommen. Zunächst hatte die Regie den Glöckner ohne Buckel angelegt. Quasimodo sollte mehr der zurückgebliebene Junge, der Introvertierte sein. Näher dran an dem, was man aus dem heutigen Leben kennt. Da kamen Fragen im Publikum auf. Warum hat der Glöckner keinen Buckel? Jetzt wurde das geändert und damit ist wieder eine komplett neue Figur entstanden. Das ist die Entwicklungszeit eines Musicals und der Reiz am kleinen Theater. Jetzt versucht das kleine Theater wieder auf ganz Groß zu machen…

Bei dem Publikum, dass Euren GLÖCKNER VON NOTRE DAME bisher gesehen hat, war die von dir geforderte Offenheit da?

Genau. Deswegen habe ich auch gesagt, ich mache es nochmal. Der Produzent hat mich im vergangenen Sommer angesprochen, ob ich nicht den Quasimodo bei den Try-outs spielen möchte. Da habe ich natürlich ja gesagt. Es hat Spaß gemacht, diese Rolle zu spielen und alles zu entwickeln. Auch wenn ich jetzt froh bin, dass wir uns von einigen Ideen wieder verabschiedet haben. Ein ausschlaggebender Punkt war für mich: Wir hatten Fernsehen aus der Schweiz da und die waren sehr begeistert. Es gab am Schluss Standing Ovations, niemand ist rausgegangen, die Leute waren dabei.

Ich habe aber auch nicht erwartet, was dann kommt. Ich habe nicht erwartet, dass ASA Event die Preise so hoch ansetzt. Ich hatte auch nicht erwartet, dass in Deutschland gerade eine Welle losgetreten wird von tatsächlich harten Kommentaren. Es ist ja im Social Media-Bereich mittlerweile Gang und Gebe, dass die Fans sich auf den Musicalportalen austauschen und Darsteller beurteilen. Die Kommentare sind ja manchmal schon krass. Oder dass Leute am Bühnenrand vorbeilaufen und auf dem Weg nach draußen auf die Bühne brüllen. Da sind die Darsteller an einem Punkt, wo sie genau überlegen, mach ich das jetzt, oder mach ich das nicht.

Ich habe das bisher Gott sei Dank selbst noch nicht erlebt. Ich bin kein Großproduktionen-Mensch. Aber auch nur, weil Großproduktionen in mein Leben bisher einfach nicht hineingepasst haben. Bisher habe ich lieber viele kleinere Projekte gemacht, mich ausprobiert – zu lange beim selben Stück und ich fange an, mich zu langweilen.

Dennoch meintest du im Vorfeld, dass dies deine letzte Produktion für Pura Vida sein wird.

Für mich wird es jetzt die letzte Produktion sein, die ich für diese Art von Firmen mache. Sie tun eben auch nicht alles dafür, sich und die Produktion abzusetzen, Missverständnisse zu vermeiden und die Produktion wirklich voran zu bringen! Dass die Zuschauer sehen: Wir nehmen zwar Geld von Euch, bieten Euch dafür aber auch wirklich etwas. Wenn Produzenten an den grundsätzlichsten Dingen sparen, fehlt mir persönlich das Herzblut in einer Produktion. Das habe ich zum Glück schon oft anders erlebt! Jetzt sage ich was ganz Gefährliches: Wenn das Herzblut fehlt, hat es auch nicht unbedingt einen Erfolg verdient! Das endet dann damit, dass ein Stück, welches bei 40 Euro Eintritt in kleinen Hallen gut funktioniert für 90,- und mehr in große Hallen gebracht wird und untergeht. Sowohl in der Wirkung auf der Bühne als auch in der Erreichbarkeit der Zuschauer.

Ich bringe selber ab und an was auf die Bühne und wenn ich ankommen will, darf ich eben nicht nur aufs Geld gucken. Ich muss es letztendlich als Firma. Aber ich muss auch schon mal was riskieren.

Das sieht man auch bei den Diskussionen um die Ausstattung: Warum werden Kostüme irgendwo auf eine billige Art und Weise in Ungarn gemacht, dass es teilweise aussieht, als hätte man einfach nur einen Kartoffelsack an? Wenn ich schon eine Produktion zum selben Thema parallel zu einer Großproduktion fahre, muss ich doch dem Publikum etwas bieten, was das Handwerk erkennen lässt. Dann hab ich als Zuschauer nur noch die Wahl: Mag ich das jetzt oder mag ich das nicht. Aber wenn ich schon reinkomme und vom ersten Blick an denke: Was ist das jetzt? Dafür hab ich jetzt Geld bezahlt? Dann ist das natürlich enttäuschend.

Ich hab auch schon zwei Pleite-Produktionen gemacht, da hatte ich hinterher kein Geld in der Hand. Da spielen Menschen mit den Existenzen der Darsteller. Aber auch mit der Psyche! Weil man als Musical-Darsteller vor dem Publikum immer ausbaden muss, wenn sich die Großen die Säcke vollmachen und das Herzblut an der Sache nur von den Menschen auf der Bühne getragen wird. Die Reaktionen des Veranstalters der Les Mis – Tour haben das eindrucksvoll gezeigt. Da sind die Fans und Darsteller gefragt, solchen Machenschaften keine Chance mehr zu geben.

Was würdest du denn Darstellern raten, wie könnten sie erkennen, dass eine Produktion nicht seriös ist?

Es ist natürlich schwer. Ungewöhnlich hohe Gagen sind für einen Darsteller immer schon mal ein Hinweis: Da stimmt was nicht. Das habe ich bei einer dieser Produktionen eben auch erlebt: Wenn schon mal pauschal im Angebot mit hohen Gagen geworben wird -und das bei einem neuen Unternehmen- dann ist das eigentlich schon ein Indiz, genauer hinzuschauen.

Man sollte sich natürlich immer zuerst informieren. Man kann schauen ob die Leute schon mal auffällig geworden sind. Man schaut wer steht hinter einer Produktion steht, googelt den Namen und die GmbH. Man kann es als Darsteller eigentlich nur auf diese Art und Weise machen und dann hoffen, dass man sich nicht verkalkuliert hat. Man hat natürlich nie eine Garantie.

Hat man das Gefühl, da stimmt was nicht, sollte man noch mal nachfragen. Viele, die keine Agentur haben, verhandeln ihre Gagen ja selbst. Für viele Menschen ist das Thema „Geld“ eh schwierig. Darüber redet man nicht gern. Und wenn man schon mal ein Angebot hat und kommt mit Nachfragen, haben viele Angst, den Job nicht zu bekommen.

Was würdest du dir denn von den Produzenten wünschen?

Von den deutschen Produzenten wünsche ich mir – und teilweise passiert das ja auch schon – noch mehr Mut, Sachen auszuprobieren, bei denen kein großer Name im Hintergrund steht. Es ist natürlich fast ein Erfolgsgarant: Toller Film, der hatte Riesen-Erfolg, da machen wir mal ein Stück. Aber ich wünsche mir, dass jemand eigene Ideen ausprobiert, ohne Vorlage. Und diese nicht immer in den großen Hallen präsentiert, nicht immer nur in den Stadttheatern, sondern wirklich mal in die kleinen Hallen geht und sagt: Uns reichen auch mal 300 Leute.

Gerade von Stage Entertainment wünsche ich mir auch, dass der Fokus nicht immer auf dem Bühnenbild liegt, sondern das Geld in die Menschen gesteckt wird. Theater lebt nicht vom pompösen Bühnenbild sondern von den Menschen, die es spielen! Wenn man das macht, kann man auch ein Stück auf eine viel kürzere Zeit anlegen. Wien macht es ja grad vor, die ihre Produktionen nun alle paar Monate wechseln und nicht mehr ein Stück auf Jahre anlegen.

Und ganz wichtig: Egal, was man tut: Steckt Herzblut rein!

Michael, wir danken dir für das Gespräch!

DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME tourt noch bis zum 27. April 2017 durch Deutschland und Österreich.

 

Kategorie: Der Glöckner von Notre Dame,Interviews

Autor: S. Gerdesmeier (21.04.2017)

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