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Interview mit Karim Khawatmi

Karim Khawatmi steht derzeit wieder als Alex Staudach in ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK auf der Bühne. Auch mit der Konzertreihen MUSICAL GENTLEMEN und MERCI CHÉRIE ist er regelmäßig unterwegs. Im Musical1 Interview spricht Karim über sein privates Glück, was ihn an seiner Rolle reizt und wie er Teil der MUSICAL GENTLEMEN wurde.

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Karim Khawatmi
Karim Khawatmi © Ulf Robins

Alex Staudach und mein privates Glück

Karim Khawatmi studierte an der Berliner Universität der Künste. Er spielte in dem Musical JEKYLL & HYDE in Bremen und in JESUS CHRIST SUPERSTAR in Schwäbisch Hall. In der Revue WUNDERBAR war er im Friedrichstadtpalast in Berlin zu sehen. Zu seinen weiteren Rollen gehören Auftritte in LES MISERABLES, 3 MUSKETIERE und Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST. 2008 stellte er außerdem den Sam, Bill und Harry in MAMMA MIA! dar und war als Wotan in der Oper „Der Ring“ zu sehen. Außerdem stand er für den GRAF VON MONTE CHRISTO auf der Bühne, schlüpfte in die Rolle des Mackie Messer in der DREIGROSCHENOPER und ging mit dem Musical CHESS auf Tournee. Anschließend begeisterte er als Axel Staudach in ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK in Stuttgart sowie in Oberhausen. 2014 war er wieder bei MAMMA MIA! in Stuttgart mit dabei.

Zurzeit ist Karim wieder als Axel Staudach bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK zu sehen. Zudem ist er mit den Konzertreihen MUSICAL GENTLEMEN und MERCI CHÉRIE unterwegs.

 Im Musical ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK bist Du als Axel Staudach zu sehen. Eine Rolle, die Du bereits zum dritten Mal spielst. Was reizt Dich an dieser Rolle?

Ich mag die komplexe Rollengestaltung. Man hat als Schauspieler die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Facetten zu zeigen. Ich bin in dieser Rolle immer wieder aufs Neue gefordert, es kommt sehr auf das Timing an und ich finde zudem immer wieder neue, kleine Nuancen, um der Rolle meine ganz persönliche Note zu verleihen.

Welchen Weg hättest Du eingeschlagen, wenn Du Dich nicht für die Bühne entschieden hättest? Gab es vorher einen anderen Berufswunsch?

Ja, ich habe, bevor ich mit dem Studium an der UDK in Berlin angefangen habe, ein Semester Psychologie studiert. Das war mein ursprünglicher Berufswunsch und das würde ich wahrscheinlich heute machen, wenn ich dann nicht doch den Weg zum Musical gefunden hätte.

Mit der Konzertreihe MUSICAL GENTLEMEN bist Du auch in diesem Jahr wieder unterwegs. Wie ist die Zusammenarbeit zustande gekommen? Und wie lange bist Du schon dabei?

Musical Gentlemen

© Karim Khawatmi

Das Projekt besteht nun seit ca. einem Jahr. Angefangen hat es für mich damit, dass ich mit Stefan Tolnai (der Mitbegründer und auch einer der Gentlemen) ein Fotoshooting hatte und dieser dann einige Zeit später die Idee und das Musical Gentlemen Projekt an den Start gebracht hat. Dann kam die Anfrage so vor ca. 1 ½ Jahren und wir haben begonnen, ein Konzept zu entwickeln. Es ist immer in Bewegung und verändert sich immer weiter. Ich bin sehr froh und dankbar, mit diesen tollen Künstlern und Menschen auf der Bühne stehen zu dürfen.

Gab es mal einen emotionalen oder lustigen Moment auf der Bühne, der Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Es gibt zwei Produktionen in meiner bisherigen Laufbahn, bei denen ich aus den unterschiedlichsten Gründen noch nie zuvor so viel gelacht habe. Das ist zum einen LES MISERABLES und DER GRAF VON MONTE CHRISTO… Viel zu viele Erinnerungen an tolle Kollegen, vor Lachen nicht mehr singen können und einfach eine unbeschreiblich schöne Zeit.

Was war bisher Deine schönste Rolle?

Das ist schwer zu sagen, da ich zu jeder meiner Rollen eine enge Verbundenheit spüre. Jede Rolle steht auch für einen Zeitpunkt in meiner persönlichen Entwicklung als Schauspieler. Daher möchte ich keinen dieser Momente missen oder schmälern, da ich aus jeder Rolle gelernt habe und immer wieder aufs Neue gefordert wurde.

Neben Deiner Tätigkeit als Sänger und Schauspieler arbeitest Du auch als Fotograf. Welchen Künstler würdest Du gerne noch zum Fotoshooting einladen?

Oh, da gibt es so viele…Schauspieler, Sänger…Clint Eastwood, Sting, Anthony Hopkins…eine lange Liste…

Das bringt mich zum Lachen:

Meine Familie.

Das macht mich traurig:

Die momentane Situation auf der Welt und dieser sinnlose, selbstzerstörerische Drang des Menschen.

Gibt es eine Person oder einen Künstler, den Du gerne einmal begegnen möchtest?

Menschen, jeglicher Art, die mich inspirieren und in irgendeiner Weise fordern.

Was macht Dich sehr glücklich?

Meine Frau.

Worauf bist Du besonders stolz?

Meine Frau, meine Familie und die Menschen, die mir am nächsten sind.

Welche Fragen sind Dir unangenehm?

Keine.

Welche Frage wird Dir in Interviews am meisten gestellt?

Was verbindet Dich mit der Rolle Axel Staudach?

Hast du ein Lieblingszitat oder ein Motto?

Nein.

Was macht Dir Mut, wenn es Dir mal nicht so gut geht?

Familie und mein eigener Antrieb, immer nach vorne zu schauen und offen für Veränderungen zu sein, das Positive zu sehen.

Womit oder mit wem verbringst Du Deine freie Zeit am liebsten?

Familie und Freunde.

Welches Ziel möchtest Du im Leben noch erreichen?

Eine eigene Fotoausstellung.

Gibt es zukünftige Projekte, von denen Du uns erzählen darfst?

Ich werde bei der IWNNINY Tour mit dabei sein.

Hast Du eine Botschaft an unsere Musical1-Leser?

Geniesst jeden Tag in vollen Zügen und umgebt Euch mit Dingen und Menschen, die Euch gut tun.

Kategorie: Interviews

Autor: N. Hofmann (18.02.2016)

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