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Interview mit David J. Boyd

Als Greasball und Electra rollte der gebürtige Schotte David Boyd über die Bochumer STARLIGHT EXPRESS-Bühne. In Disneys TARZAN gehörte er zur deutschen Premierenbesetzung. Zuletzt war er als Bert am Wiener Raimund Theater in MARY POPPINS zu sehen. Im Musical1 Interview spricht David über seinen allerersten Musicalbesuch, was ihn besonders stolz macht und womit er am liebsten seine freie Zeit verbringt.

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David J. Boyd
David J. Boyd © facebook David Boyd Official

Frühe Entscheidung für die Bühne

Seine Ausbildung absolvierte der gebürtige Schotte David Boyd in der Clark Theatre School und der Scottish Ballet Dance School in Glasgow. Er bekam zahlreiche Engagements beim Schottischen Nationalballett in Glasgow unter anderem in „Romeo & Julia“ und Royston Maldooms „The Shoals of Herring“. Mit der „Jazz Art Uk Dance Company“ tourte David als Solotänzer durch Großbritannien, bis ihn schließlich Peter Maffays Musical TABALUGA & LILLI als Solotänzer nach Deutschland holte. Anschließend verkörperte er die Rollen Alonso, Plato / Macavity in der Stuttgarter Produktion CATS. Er spielte in MIAMI NIGHTS im Düsseldorfer Capitol Theater und war anschließend mit der Tournee Produktion des Bee Gees- Musicals SATURDAY NIGHT FEVER als Cover Tony Manero und Bobby C. unterwegs. Danach rollte er als Greasball und Electra über die Bochumer STARLIGHT EXPRESS-Bühne. 2008 gehörte David zu der eutschen Premierenbesetzung von Disneys TARZAN, wo er unter anderem die Titelrolle spielte.

In MARY POPPINS stand er als Bert auf der Bühne des Wiener Raimund Theaters.

Zuletzt hast Du in MARY POPPINS gespielt. Wie hast Du die Zeit dort empfunden?

Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Wien. Eine tolles Stück, mit tollen Kollegen, in einer tollen Stadt!! Vor allem die Zuschauer. In einer Stadt mit so viel Kultur haben die uns sehr gut empfangen!

Was gefällt Dir an der Geschichte von MARY POPPINS?

Ich glaube, für mich ist es diese Erinnerung, dass die Menschen in unserem Leben viel wichtiger sind als alles andere. “Und alles, was wir wollen, kann passieren!!”

Wolltest Du eigentlich immer schon Musical-Darsteller werden oder gab es einen anderen Berufswunsch?

Als Kind habe ich mir überlegt, Ägyptologe oder Meeresforscher zu werden. Aber schon mit 11 Jahren wusste ich, dass ich auf der Bühne stehen wollte. Ich habe in Schottland damals bei einer Tanz- und Theater-Sommerschule mitgemacht. Als es vorbei war und meine Eltern mich abholten, habe ich gesagt: „Das will ich machen!!” Danach habe ich mich auf nichts anderes konzentriert!!

Gibt es eine Person oder einen Künstler(in), der Dich auf Deinem Weg besonders inspiriert hat?

Klar, es gibt die Legenden, die man vergöttert und die man als Vorbild hat. Aber was mich immer inspiriert hat, ist die Zusammenarbeit mit Kollegen. Ich glaube, in jedem Stück, was man spielt, kann man von jedem erfahrenen Darsteller (egal welche Rolle), Regisseur und MD etwas lernen und sich inspirieren lassen.

Kannst Du Dich noch an Deinen allerersten Musicalbesuch erinnern?

Es war eine Produktion von CATS, die auf Tournee in Schottland war. Ich saß mit meinen Eltern ganz oben im zweiten Rang (in the Gods). Aber ich erinnere mich, dass ich so fasziniert war, wie die sich bewegt haben.

David Boyd als Bert Mary Poppins

© Deen van Meer

Wie lange brauchst Du, um einen Song für ein Musical einzustudieren?

Kommt drauf an, wie das Lied geschrieben ist und wie lang es ist. Und auch, wie man das Lied interpretiert.

Deine bisher schönste Rolle:

Ohne Frage, Bert! Tarzan fand ich auch sehr schön. Diese Naivität zu spielen.

Was wäre für Dich eine peinliche Situation auf der Bühne?

Texthänger oder einen Auftritt verpassen.

Wer spielt für Dich die wichtigste Rolle im Leben?

Leider kann ich das nicht beantworten! Da sind so viele Menschen in meinem Leben, die mir etwas bedeuten und ohne die würde ich nicht hier sein!!

Welche Eigenschaft(en) schätzen Deine Kollegen/ Freunde an Dir?

Ohhhhhh???????? Ich gebe sehr gute Umarmungen. 😉

Worüber kannst Du lachen? Was macht Dich wütend oder traurig?

Lachen: sehr schnelle, intelligente, offene Menschen und schwarzer Humor.

Wütend und traurig: blinder Hass, engstirnige Meinungen und Gewalt.

Womit verbringst Du Deine freie Zeit am liebsten?

Zeit mit meiner Familie, Malen und Basteln vor allem Fahrräder.

Was wünscht Du Dir privat/beruflich noch?

Zufriedenheit.

Worauf bist Du besonders stolz?

Auf meine Tochter.

Wie geht es für Dich nach MARY POPPNIS weiter? Gibt es zukünftige Projekte, von denen Du erzählen darfst?

Leider nicht! Erstmal ziehe ich zu meiner Familie nach Hamburg zurück und hoffe, das bald etwas kommt!

Hast Du eine Botschaft an unsere Musical1-Leser?

Macht weiter!! Ohne Euch würde sich das wahnsinnige Niveau von Theatern, vor allem von Musical-Theatern im deutschsprachigen Raum, sicher schwächen!

Kategorie: Interviews,Mary Poppins

Autor: N. Hofmann (25.03.2016)

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