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ICH BIN WAS ICH BIN – Musicalstar Uwe Kröger hautnah im Wiener Theater Akzent

Einen persönlichen Abend mit Uwe Kröger durfte das Publikum des Theater Akzent am 27. Februar 2016 erleben. Bei der Mischung aus Lesung, Konzert, persönlichen Geschichten und Interaktion mit den Zuschauern zeigt der 51 jährige viel Humor. Er gibt einen seltenen Einblick hinter die Musical-Kulissen, zeigt wie man eine Rolle entwickelt und liest aus seiner Biografie „Ich bin was ich bin – Mein Leben“.

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Uwe Kröger Pressefoto
Uwe Kröger © Stefan Gergely

Geschichte aus dem Leben

Im ersten Teil seiner Lesung steht seine Paraderolle Zsa Zsa aus LA CAGE AUX FOLLES im Mittelpunkt. Mit silbern-glitzernden Highheels begrüßt der gebürtige Westfale das Publikum im Wiener Theater Akzent und gibt gleich „Ich bin was ich bin“ (Welthit I am what I am von Gloria Gaynor) zum Besten. Uwe Kröger liest Passagen aus seiner 2014 erschienen Biografie “Ich bin was ich bin”, welche er in Zusammenarbeit mit Claudio Honsal geschrieben hat. Dabei erzählt er Anektdoten aus der Zeit, wie er zum Musical gefunden hat. Ob er von seiner kulturlosen Heimatstadt Hamm berichtet oder über seine erste Amateurband „Saitensprung“ erzählt- immer ist ein wenig Witz oder Ironie dabei. Dennoch bleibt er stets glaubhaft. Er berichtet von seinem ersten Kontakt mit dem Genre Musical, seinem ersten Musicalsong auf einer Bühne – “Aquarius” aus dem Musical HAIR – und von seiner Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste in Berlin. Besonders emotional wird Kröger, wenn er von seiner Mutter, seiner Schwester und seinem langjährigen Lebensgefährten berichtet. Fast mit den Tränen muss er kämpfen, als er erwähnt, wie ihm seine Schwester Anette selbstlos finanziell unter die Arme greifen musste, als das Geld in der Studienzeit knapp wurde und ihm damit seinen jungen Traum verwirklichte, als er noch vor seiner Karriere zu scheitern drohte.

Ein Mann des Musicals

Musikalisch präsentierte Kröger Songs aus ELISABETH, THE SOUND OF MUSIC und THE ADDAMS FAMILY. Dabei begleitet ihn Sandra Schennach am Flügel. Anhand von “Der letzte Tanz” aus ELISABETH demonstrierte er, wie man Songs unterschiedlich interpretieren kann und wie wichtig die Meinungen von außen sind. Bei „Edelweiß“ begleitet er sich selbst mit der frisch reparierten Gitarre. Der Musicalstar offenbarte mehrfach am Abend seine Liebe zu Wien. „Ich leben sehr gern in Österreich“ sagt der Künstler. Als Zugabe singt der auch durchaus politikkritische Uwe Kröger noch einmal die Hymne für Freiheit und Toleranz „Ich bin was ich bin“.

Kategorie: Galas,Kritiken

Tags:

Autor: M. Sommerfeld (28.02.2016)

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