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BARRICADE oder LES MISERABLES? Stellungnahme von Highlight Concerts

UPDATE zum Update: Stellungnahme der Kammeroper Köln. UPDATE: Stellungnahme des Veranstalters Highlight-Concerts. Die Deutsche Musical Company der Kammeroper Köln inszeniert ab November 2016 ein neues Musical basierend auf Victor Hugos Roman "Les Misérables". BARRICADE nennt die Deutsche Musical Company das Stück, um Verwechslungen mit LES MISERABLES von Boubil und Schönberg zu vermeiden. Der Veranstalter Highlight-Concerts bewirbt das Musical als LES MISERABLES.

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Les Miserables Barricades Werbung

Missverständliche Werbung für BARRICADE

Die Webseite der Deutschen Musical Company lässt keinen Zweifel daran, dass es sich bei BARRICADE um eine eigene Inszenierung auf Basis des bekannten Romans von Victor Hugo handelt. Holger Pototzki und Bianca Hein haben die Bühnenfassung entwickelt, Esther Hilsberg hat die Musik geschrieben. Am 5. November 2016 feiert BARRICADE im Walzwerk in Köln Premiere.

Wer sich jedoch in den letzten Tagen auf Eventim umgesehen hat, wird dort auf eine ganz andere Werbung gestoßen sein. Der Veranstalter Highlight-Concerts, der das Ensemble der Deutschen Musical Company für einige Spielorte eingekauft hat, bewirbt das Musical dort als LES MISERABLES. Die Werbegrafik basiert zudem eindeutig auf dem Filmplakat zur “Les Misérables”-Kinoversion von 2012. Zunächst wurde auch mit “über 70 Millionen Zuschauern in 42 Ländern” der Original-Broadway-Produktion und euphorischen Pressestimmen geworben. Dieser Text ist mittlerweile geändert, der erste, irreführende Absatz und die Pressestimmen wurden entfernt, nachdem Theaterdistrikt.net einige Unstimmigkeiten aufdeckte.

UPDATE 14. Juni: Der Veranstalter Ulrich Gerhartz von Highlight-Musicals schreibt dazu:

“Ich stelle hiermit richtig: Die Kammeroper hat mir noch nie ein Musical “Barricade” angeboten. Ich hätte
es nie genommen. Die Kammeroper Köln hat seit mehr als 1 Jahr mit großem Werbeaufwand Angebote für LES MISERABLES  in Form von aufwändigen Farbprospekten an alle Kulturgemeinden und Veranstalter
verschickt und dieses Angebot noch zuletzt im Oktober auf der großen Jahresmesse der Inthega (Interessengeeinschaft theaterfreier Städte) verteilt und verschickt und auf ihrer eigenen HP veröffentlicht und in ALLEN Angeboten, egal in welcher Form, hat die Kammeroper LES MISERABLES angeboten.”

Seit dem 15. Juli 2015 gebe es mit der Kammeroper Köln eine verbindliche Vereinbarung über LES MISERABLES. Die Umbenennung sei ohne Rücksprache vor wenigen Wochen erfolgt. In E-Mails und Werbematerialien der Kammeroper Köln, die uns der Veranstalter weitergeleitet hat, wird das Musical als LES MISERABLES betitelt.

Les Miserables Werbematerial der Kammeroper Köln

© Kammeroper Köln

Kammeroper Köln betrachtet Werbung mit “großer Sorge”

Update 16.06.2016: Stellungnahme der Kammeroper Köln/ Deutsche Musical Company zu den Aussagen von Herrn Gerhartz:
“Korrekt ist, dass dieses Stück lediglich anfangs, vor Fertigstellung, unter dem Arbeitstitel „Les Misérables“ -entsprechend der literarischen Vorlage, auf der es nun einmal beruht- genannt wurde: Und zwar in einem Prospekt, welcher sich lediglich branchenintern an professionelle Veranstalter (nicht an Theaterbesucher!) wandte und an solche potentiellen Veranstalter verteilt wurde. Der Arbeitstitel blieb nicht aus, ist auch nicht angreifbar, weil unser Stück nun einmal ebenfalls auf dem gleichnamigen Roman Victor Hugos beruht und auch von anderen literarischen Vorlagen z.B. mehrere Bühnen- oder Filmversionen unter identischen Titeln existieren, was bei bekannten literarischen Vorlagen nun einmal so ist. Allein an Filmversionen unter dem Titel “Les Misérables” existieren unzählige, ohne dass sich jemand daran stört.

Zu dem Zeitpunkt jedenfalls, als das Stück in diesen nur intern an Veranstalter gerichteten Prospekt musste, um es rechtzeitig für die Spielzeit Theatern anzubieten (die Vorlaufzeiten sind in der Branche ausnehmend lang), stand noch kein endgültiger Titel fest (wie bereits berichtet – da sich das Stück noch in der Entstehung befand). Dieser Prospekt wurde bereits im April 2015 fertig gestellt. In unserem derzeit aktuellen Prospekt steht natürlich der Titel „BARRICADE“.

Selbst in dem genannten ersten, an Veranstalter der Branche gerichteten Prospekt wurde schon deutlich gemacht, dass es sich um ein neues Musical handeln würde (bereits im zweiten Satz heisst es „Die Kammeroper Köln präsentiert zusammen mit der Deutschen Musical Company exklusiv eine neue Musicalversion nach dem Roman „Die Elenden“ von Victor Hugo) und es wurde mit Fotos geworben, die keine Verwechslung mit dem Original aufkommen ließen. D.h. in keiner Weise haben wir versucht, zu verschleiern, dass es sich bei unserem Stück nicht um die bekannte West End-/Broadway-Version des Stoffes handelt. Auf unserer eigenen Homepage haben wir wohlbemerkt nie mit dem Titel „Les Miserables“ geworben.

Wir hatten zuletzt im April noch einmal gesondert extra alle Veranstalter darauf aufmerksam gemacht, dass eventuell erfolgte Ankündigungen unter dem Titel „Les Misérables“ nicht erfolgen mögen und man ausschließlich mit dem Titel „BARRICADE“ und dem Zusatz „nach dem Roman „Les Miserables“ von Victor Hugo” werben möge. Dies erfolgte auch an Herrn Gerhartz, und zwar BEVOR der Vorverkauf begann, was mit unserer mit ihm geführten E-Mailkorrespondenz natürlich nachweisbar ist. Die Entscheidung den Titel „Les Miserables“ zu verwenden, erfolgte danach durch Herrn Gerhartz eigenständig -ausdrücklich und bewusst auf sein eigenes Risiko, was er für unproblematisch hielt-, ebenso vor allem die Gestaltung seines Werbetextes sowie die Auswahl der Werbefotos. Wir haben ZU KEINER ZEIT mit einem Foto oder den Haaren der “kleinen Cosette” aus der Filmversion geworben oder Herrn Gerhartz solches nahegelegt.

Uns ging es stets um eine klare Abgrenzung von der West End-/Broadway-Produktion, nicht um eine Nachahmung.”

Kategorie: Allgemein

Tags:

Autor: S. Gerdesmeier (13.06.2016)

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  • Brigitte Pobitschka 19. November 2016 at 10:35 / Antworten

    Guten Tag, Ihr Artikel erschreckt mich insofern, da ich LES MISERABLES schon im Original 2 x vor Jahren gesehen habe…..und jetzt, um meiner Tochter zu praesentieren wie toll das ist, 2 diesbezuegliche Eintrittskarten fuer Stuttgart…..
    Mit dem Originaltitel
    gekauft. In der heutigen Stuttgarter Werbung/Kartenvorverkauf steht wieder der Orig.Name/Stgt.Nachrchten….mit dem Zusatz”Neuauflage”!. Jeder geht davon aus, dass es sich um das Original, in der Version des Regisseurs, handelt….aber nicht, dass da evtl etwas komplett anderes entstanden ist. Da waere ich s e h r veraergert , noch dazu ich mir das Geld fuer die teuren Karten als Rentner ersparen muss!!
    Ich erwarte Ihre Stellungnahme., ob die Original Musik , wie man es bisher kannte, die Basis ist. Wenn die neue Auflage nichts mehr mit dem bisherigen zu tun hat, moechte ich die karten zurueckgeben. Es ist nirgends ersichtlich gewesen, dass ein Stueck mit dem neuen Namen dahintersteht. Ich waere wahnsinnig enttaeuscht und ich weiss nicht, wie meine bisherige Schwaermerei d a n n ausfallen wuerde,… diese Werbung empfaende ich dann als Unverschaemtheit und wuerde dann auf die Auffuehrung verzichten.
    Aehnliches ist uns schon mal in Stgt mit “Dschungelbuch” passiert…auch falsche Deklaration und eine veraergert ertragende Vorstellung.
    MfG Brigitte Pobitschka

    • Feank Oldenschlägwe 17. Januar 2017 at 11:51 / Antworten

      Das Stück hat rein gar nichts mit dem Musical Les Miserablea zu tun. Ich war gestern in Frankfurt bei dieser Aufführung und habe mich betrogen gefühlt, es war mehr als enttäuschend. Vielen ging es so.

    • S. Beerhenke 17. Januar 2017 at 21:52 / Antworten

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe zwei teure Karten für das Musical bei eventim im November gekauft. Sie waren ein Weihnachtsgeschenk. Am Sonntag war die Vorstellung in Kassel und es war die größte Enttäuschung, die ich je erlebt habe! Das Musical hatte mit Les Miserables überhaupt nichts zu tun!!!! Nicht ein Ton war original und mit uns sind viele Leute in der Pause gegangen. Es ist einfach eine Unverschämtheit, die Karten als Karten zum Welterfolg “Les Miserables” anzukündigen- und auch zu verkaufen! Man fühlt sich wirklich betrogen und ist unendlich traurig. Nie wieder !!! Viele Gäste kamen von weit her nach Kassel und waren genauso frustriert wie meine Mutter und ich! Fast 2 Stunden Anfahrt für diesen Betrug! Vielen Dank an die Veranstalter!!!!

    • robinio 18. Januar 2017 at 17:06 / Antworten

      Auch ich war gestern in Bochum. Ich wusste durch vorherige Recherche, dass es sich nicht um das Original handelt (hatte ich ca. 6x in Duisburg, 2x in London gesehen) und hatte aus diesem Grund nicht so hohe Ansprüche. Das Orchester war gut, die Darsteller haben ihr Bestes gegeben. Aber wenn man vom Original die super melodischen Lieder kennt, erhält man an diesem Abend eine Aneinanderreihung unbekannter Stücke, die irgendwiie wohl auch nicht im Ohr bleiben wollten. Wie schon beschrieben, die Zuschauer sind in Scharen geflohen (erst Recht in der Pause). Ich habe durchgehalten, meine Erwartungshaltung war ja auch nicht so hoch. Stimmung im Publikum war auch sehr verhalten. Zeitweise taten mir die Darsteller richtig leid. Apropos Leid tun. Meine Eltern, denen ich Karten i. H. v. fast 150 Euro zu Weihnachten geschenkt hatte, konnten an diesem Abend leider nicht das Original geniessen.

  • S. Gerdesmeier 19. November 2016 at 13:21 / Antworten

    Hallo Frau Pobitschka,

    bei BARRICADE handelt es sich um eine Neubearbeitung auf Basis des Romans von Victor Hugo mit Musik von Esther Hilsberg. Es handelt sich daher *nicht* um das Original-Musical LES MISERABLES in einer Neuinszenierung.
    Wenn Sie die Tickets zurückgeben möchten, müssen Sie sich direkt mit dem Verkäufer in Verbindung setzen. Ich hoffe, dass die Rückgabe problemlos funktioniert.

    Mit freundlichen Grüßen, Simone Gerdesmeier, Musical1.de

  • Bernd schäfer 16. Januar 2017 at 02:46 / Antworten

    Auch ich habe mich irreführen lassen durch die Werbung mit “Les Miserables”. Ich sah bereits das verfilmte Musical und finde die Musik fantastisch. Ich habe mir die Songs noch kurz vor der gestrigen Aufführung der Kammeroper in Kassel angehört.
    Schon kurz nach Beginn des Stückes war ich enttäuscht. Die Enttäuschung steigerte sich im Verlaufe der Aufführung.
    Ich wuirde also betrogen, denn diese mittelmäßihe deutscje Nachproduktion hätte ich mir mitmeiner Frau nie angesehen.
    Da wurden tatsächlich wieder viele zahlende Gäste mit falscher Werbung über den Tisch gezogen. Beschämend.
    Nie wieder die Kölner Kammeroper!

  • Solvey 16. Januar 2017 at 12:21 / Antworten

    Leider viel zu spät gelesen.. Ich habe mir vor einem Monat ein Ticket für das Stück mit dem Namen “Les Miserables” gekauft, welches hier in Frankfurt (heute!) vorgeführt werden soll. In Frankfurt und auch auf der Webseite, auf der ich meine Karte gekauft habe, wird mit Plakat des Originals geworben.
    Voller Vorfreude habe ich auf den heutigen Tag gefiebert und muss nun lesen dass es sich dabei bloß um ein, ich sag jetzt mal, fingiertes Stück handelt.
    Ich habe zwar eine Ticketversicherung abgeschlossen, aber ich denke zurückgeben ist nicht mehr möglich. Da muss ich mir das wohl heute Abend ansehen..

  • Alexander 16. Januar 2017 at 23:41 / Antworten

    Hallo,

    ich komme gerade aus Frankfurt und bin mehr als maßlos enttäuscht. Ich habe mir die Karten zu meinem Geburtstag (August) von meiner Frau gewünscht, wie ich meine Frau kenne hat sie die 2 Karten auch schon 2 Monate im voraus gekauft.
    Seit August freue ich mich auf diese Aufführung da ich mich in die Musik von Schönberg in diesem Musical verliebt habe. Jeden Tag schaute ich auf die Eintrittskarten und konnte es kaum erwarten. (Text der Eintrittskarte: Das Musical n. d. Roman – Welterfolg LES MISERABLES ……) Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen das es sich hier um eine Neuinszenierung bzw. Neukomposition mit neuer Musik und neuen Texten handeln könnte. Und da saß ich heute und hatte erwartet das ich vor Herzschmerz bzgl. der Musik und Tragik des Stückes weine und dann musste ich vor Enttäuschung über so ein missglücktes Geburtstagsgeschenk weinen.

    Sage und schreibe 5 Minuten nach Beginn der Veranstaltung haben schon die ersten den Saal verlassen. In der Pause gab es etliche Beschwerden bei Personal und Mithörern. Nach der Pause waren viele Plätze freigeblieben.

    Zuschauer die das Musical nicht kannten, konnten der Geschichte nicht wirklich folgen, weil die erste Szene mit dem Tod von Fantine begann. Der Zeitsprung praktisch unkommentiert blieb und einige wichtige Passagen aus der Geschichte nicht musikalisch und spielerisch umgesetzt wurden.

    Zuschauer die das Musical kannten und sich auf die Musik gefreut haben, mussten mit sich mit frohheiteren Musikstücken begnügen. Der Leitfaden den Schönberg so schön durch das Ganze Musical gezogen hat ist gänzlich missachtet worden.

    Ich kam mir vor wie im Musikantenstadl. Nur das Schunkeln hat noch gefehlt.
    Wenn ich zu König der Löwen – Musical gehe erwarte ich die Musik von Elton John und nicht die Interpretation der Kastelruther Spatzen.

    Meine Frau und ich müssen wirklich hart für unser Geld arbeiten, solche Veranstaltungen sind maximal 2 mal im Jahr möglich, da hätte ich das Geld gleich aus dem Fenster werfen können. Zeit und Geldverschwendung.

    Weder die Schauspieler, Musiker und/oder Mitwirkenden haben verdient das sie die Enttäuschung der Zuschauer ausgesetzt sind.

    Eine vorzeitige Stellungnahme, wie sie auf dieser Seite oben abgebildet ist, hätte an alle Personen die bereits zu diesem Zeitpunkt Kartenbesitzer waren auf jeden Fall persönlich durch die Veranstalter und Kartenverkäufer Pflicht sein müssen. Meine beiden Eintrittskarten sowie der Kaufbeleg weisen nicht aus, das es sich um das Stück Barricade handelt. Wir wurden getäuscht.

    • Verena 3. März 2017 at 21:44 / Antworten

      Lieber Alexander – ich musste heute herzlich über ihren Beitrag lachen – vielen lieben Dank dafür!!! ich bin leider gestern in Wien in der Vorstellung gewesen – habe 3 Freundinnen animiert mitzukommen um Ihnen mein absolutes lieblingsmusical zu zeigen. Nach ca. 1/2 Stunde haben wir die Vorstellung wutentbrannt verlassen! Ich bin noch immer fassungslos und sie sprechen mir mit ihrem Kommentar bzgl. musikantenstadl und kastelruter Spatzen aus der Seele.

  • Stephanie 16. Januar 2017 at 23:43 / Antworten

    Es ist unglaublich, dass es keine rechtlichen Konsequenzen für die Veranstalter hat, das Stück unter dem Titel Les Miserable zu bewerben und das Publikum dermaßen in die Irre zu führen. Die hohen Preise ließen sich nur mit dem falschen Titel ergaunern, niemand hätte für eine Karte der Kölner Kammeroper mehr als € 70,-bezahlt. Wir sind entsetzt und wütend, die Kammeroper hingegen lacht sich ins Fäustchen. Man sollte sie wirklich verklagen, wenn das rechtens ist, weiß ich auch nicht weiter.

  • Colin Heß 17. Januar 2017 at 00:16 / Antworten

    Dem bleibt wenig hinzuzufügen, “die Elenden” waren wir, wir haben uns definitiv miserabel gefühlt. Traurig, dass die Kammeroper Köln so wenig Vertrauen in ihr neues Stück hat, dass sie den Namen der Originalproduktion vorschieben muss. Aber alles richtig gemacht, ansonsten wären kaum Zuschauer gekommen, schließlich geht es ja nur ums Geld, dann lieber volle Hallen und Taschen und ein unzufriedenes Publikum.

  • CK 17. Januar 2017 at 01:41 / Antworten

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich war heute in dem Musical und ich habe noch nie so eine schlechte Inszenierung gesehen!

    Die Musik war schrecklich und die Choreo ebenfalls. Wir hielten es nicht aus und sind in der Pause gegangen/ geflohen, wie viele andere.

    Ich habe schon über 40 Musicals gesehen und soetwas noch nie erlebt.Es ist eine Schande soetwas unter dem Titel les miserables laufen zu lassen. Es müsste Schmerzensgeld gezahlt werden!!!

  • Dirk 17. Januar 2017 at 09:03 / Antworten

    Auch ich bin ein Opfer dieser rechtlich sehr zweifelhaften Aktion.
    Ich habe gestern – ebenfalls voller Vorfreude – das Stück in FFM gesehen. Allerdings nur bis zur Pause, die ich zum vorzeitigen Verlassen der Veranstaltung nutzte.
    Es hätte sehr viel deutlicher zum Ausdruck gebracht werden müssen, dass es sich in keinster Weise um eine Aufführung handelt, die mit dem Original etwas zu tun hat.
    Abgesehen von der Irreführung ist das (neue!) Stück von Esther Hilsberg & Co. eine einzige Zumutung: Musikalisch und textlich einfach nur schlimm, choreographisch stümperhaft und akustisch unterirdisch.
    Wie sagte eine ältere Dame, die ebenfalls zur Pause ging: “Es hätte so eine schöne Musik sein können …”.
    Besser kann man das, was gestern in Frankfurt stattfand nicht zusammenfassen!

  • Les Mis 17. Januar 2017 at 10:32 / Antworten

    Ja, die Neuinszenierung war nicht gut. Eine bittere und vor allem teure Enttäuschung für alle, die das Original Musical erwartet haben. Ich gehöre auch dazu.
    Wenn man allerdings o.g. Stellungnahmen liest, muss man dem Veranstalter Highlight Concerts die Schuld geben, nicht der Musical Company. Letztere haben die Veranstaltung nicht falsch beworben und auch nicht die entsprechenden Tickets verkauft, sondern ja auch darum gebeten, die Veranstaltungshinweise zu korrigieren (laut Stellungnahme).
    Leider habe ich auch erst heute nach dem enttäuschenden Abend gestern entsprechende Recherche betrieben und finde jetzt sehr viele Hinweise dazu, dass zu der Firma Highlight Concerts weitere ähnlich gelagerte Fälle und Beschwerden gibt. Aber wer schaut sich denn beim Kauf von Eintrittskarten an, wer der Veranstalter ist?!
    Ich werde es in Zukunft auf jeden Fall tun! Diese Erfahrung hat mich leider viel Geld und einen mehr als enttäuschenden Abend in der Jahuha in FFM gekostet.

  • Frank Oldenschläger 17. Januar 2017 at 11:57 / Antworten

    Ich kann mich nur anschließen. Das ist schlicht Betrug. Man sollte gemeinsam dagegen vorgehen und das Geld zurückfordern, notfalls auf dem Rechtsweg.

  • A. Berndt 17. Januar 2017 at 15:28 / Antworten

    Auch ich gehöre zu den Opfern, die auf die Werbung mit dem Originaltitel reingefallen sind. Meine beste Freundin und ich haben uns die Karten schon vor längerer Zeit gesichert und ich kann die Enttäuschung über die schlechte Inszenierung kaum in Worte fassen. Schlechter Gesang, schlechte Choreographie und absolut nichts von dem Zauber des Originals. Wir haben wie viele andere in der Pause die Flucht ergriffen. So etwas Schlechtes habe ich nie zuvor gesehen!

  • Les Mis 17. Januar 2017 at 15:43 / Antworten

    Nachtrag: Ich wurde vom Kartenanbieter (ADticket) darauf hingewiesen, dass ich mich in dieser Sache direkt an den Veranstalter Highlight Concerts (info@highlight-concerts.com) wenden soll.

  • Les Mis 17. Januar 2017 at 15:50 / Antworten

    Weiterer Nachtrag: Interessant ist außerdem, dass man z.B. bei Eventim oder Ticketonline zu dieser Veranstaltung keine Zuschauer-/Fanberichte hinterlassen kann, was sonst bei jeder Veranstaltung möglich ist. Damit wird uns “Geschädigten” leider jegliche Möglichkeit verwehrt, andere vor dieser Veranstaltung zu “warnen”. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  • Sonja 17. Januar 2017 at 18:10 / Antworten

    Auch ich gehöre zu den Opfern der gestrigen Aufführung in Frankfurt und werde heute Abend den Rechteinhaber in London entsprechend informieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die das gut finden. ich werde einen Link zu dieser Seite mitschicken. Der Rechteinhaber wird von einer großen Kanzlei in London vertreten, vielleicht wird dann wenigstens verhindert, dass noch mehr Zuschauer enttäuscht werden.

  • T. Köhler 17. Januar 2017 at 18:27 / Antworten

    Leider können wir uns den vorangegangenen Meinungen nur anschließen und bedauern es sehr, uns nicht im Vorfeld über die gestrige Inszenierung informiert zu haben. Auch wir sind voller Vorfreude gestern nach Frankfurt gefahren … Wir hatten – entsprechend der Ankündigung – zwar eine gewisse Veränderung des Musicals erwartet, jedoch nicht eine komplett andere Version – noch dazu in nur mittelmäßig – schlechter Qualität. Abgesehen von der Enttäuschung hatten wir im Verlauf des Abends zunehmend nur noch Mitleid mit den Darstellern auf der Bühne, auf die sich die – zu Recht – gedämpfte Stimmung im Zuschauerraum sicherlich auch übertragen hat. Insgesamt eine große Enttäuschung für fast 150 Euro! Sollte es eine Möglichkeit geben, gegen diese Art von bewussterTäuschung vorzugehen, so schließen wir uns gerne an!

  • Anna-Lena R. 17. Januar 2017 at 18:57 / Antworten

    Meine Schwester und ich sind große Fans von “Les Miserables”, haben den Film gesehen und können alle Lieder mitsingen. Als ich dann im Oktober an mehreren Bushaltestellen ein Plakat gesehen habe, das mit dem Bild der kleinen Cosette (genau das gleiche Bild wie im Original!), unter gleichem Titel und sogar mit fast gleichem Design und Schriftart geworben hat “Les Miserables- Der Welterfolg kommt nach Deutschland” habe ich mich über alle Maßen gefreut und das meinen Eltern erzählt, die es uns beiden zu Weihnachten geschenkt haben.

    Als wir am 16.01. in der Festhalle Frankfurt saßen und die Musik anfing zu spielen, dachte ich noch, es sei nur eine Art Overtüre und das originale Stück mit der originalen Musik käme noch- weit gefehlt.
    Nicht nur wird die Hälfte der Handlung – so wie fast alle wichtigen und schönen Szenen – gestrichen, nein, das Bühnenbild bestand aus ein paar Bauzäunen und mit ingsesamt nur 20 Darstellern hatte das Musical etwas von einer Schulaufführung. Von einer Sängerin mit Sprachfehler, Statisten mit 70er-Jahre-Jeans-Schlaghosen und einer Aussprache der Französischen Lieder (Die Französische Nationalhymne, die aus Einfallslosigkeit mehrmals gesungen wurde, war leider der musikalische Höhepunkt des Ganzen…), die einem (nicht aus Rührung…) einen Schauer über den Rücken jagt, mal abgesehen
    Mit dem Unterschied, dass man für eine Schulaufführung keine 80 Euro Eintritt zahlt.
    Insgesamt wirkte es wie die armselige Kopie des Originals, da es sich weder in irgendeiner Weise vom bekannten Muscial abgrenzte und keinerlei neue Ideen bot, aber dem Original nicht ansatzweise das Wasser bieten konnte.

    Trotz allem will ich jedoch nicht unerwähnt lassen, dass zumindest das Orchester mit einer wirklich guten Dirigentin, und auch die Darsteller, die allesamt sehr schön sangen und wirklich bemüht waren, mit ihrer Leistung den Karren aus dem Dreck zu ziehen, eine großartige Leistung erbracht haben.
    Das wirklich Traurige ist, dass ich für ein Konzert (mit guten Liedern!) von dem Orchester und den Sängern sogar gern den Eintritt bezahlt hätte…
    Es tut mir wirklich Leid für die Mitwirkenden, die ihr bestes gegeben haben, dass sie von dem Veranstalter so schamlos ausgenutzt wurden. Deswegen wollte ich meine Enttäuschung nicht an ihnen auslassen und nicht so unhöflich sein, vorzeitig die Vorstellung zu verlassen oder nicht zu applaudieren.

    Anfangs dachte ich noch, es sei mein Fehler, weil ich mich nicht richtig informiert hätte. Als dann aber schon während des ersten Aktes Zuschauer hinter uns aufstanden und gingen und viele die Pause nutzten, um sich aus dem Staub zu machen, wusste ich, dass nicht nur ich einem Fehler aufgesessen waren. Aus den Gesprächen der Leute vor und hinter uns wurde deutlich dass hunderte von Zuschauern, wahrscheinlich fast alle Anwesenden, gekommen waren, um das Original zu sehen und dementsprechend enttäuscht waren. Eine ältere Dame in der Schlange vorm Damenklo brachte es sehr trefflich auf den Punkt: “Da hätte ich das Geld auch verbrennen können.”, worauf ihre Begleiterin antwortete “Davon hätte ich wenigstens keinen Tinnitus.” Unsere Sitznachbarn taten das einzig Richtige: Sie holten ihre Handys samt Kopfhörern raus und hörten parallel zur Aufführung die originalen Lieder auf YouTube.
    Und ich will gar nicht wissen, wieviele Beziehungen an diesem Abend zerbrachen, weil die Herren ihren enttäuschten Lebensabschnittspartnerinnen den Besuch des Musicals zu Weihnachten geschenkt hatten.

    Ich habe mich noch während dem zweiten Teil der Vorstellung (Das Trauerspiel auf der Bühne konnte ich nicht mehr ertragen) mithilfe meines Smartphones schlau gemacht. Aber auf den meisten Websites (auch auf denen, die ich gelesen hatte, denn ich hatte mich ja informiert und bin trotzdem drauf reingefallen!) war nirgendwo klar gekennzeichnet, dass es sich NICHT um das Original von Boubil und Schöneberg handelte. Im Gegenteil, es wurde noch bewusst mit dem Erfolg des Originals und dessen Verfilmung beworben. Geschickte und unklare Formulierungen taten den Rest. Auf den Websites, auf denen man die Karten kaufen konnte, wurde erst im Nachhinein der Titel “Les Miserables” um den Zusatz “Musical-Neuproduktion” erweitert. Die Verwechselung war nicht unbewusst, ganz offensichtlich handelt es sich um eine bösartige Täuschung.

    Es tut mir wirklich Leid für alle Mitwirkenden, die ja nun wirklich nichts dafür konnten, dass der Veranstalter so falsch warb und die Zuschauer mit falschen Erwartungen ins die Jahrhunderthalle lockten.
    Aber es tut mir auch Leid für alle Zuschauer, die nicht nur um ihr Geld sondern auch um eine Menge Freude betrogen wurden. Meine Schwester war so enttäuscht, dass sie anfing zu weinen und ich schäme mich wirklich dafür, sie und unsere Eltern -gelinde gesagt- in die Kacke mitreingezogen zu haben.

  • Bea 17. Januar 2017 at 19:02 / Antworten

    Ich habe Karten für Stuttgart. Auf denen auch deutlich Les Miserables steht und auch mit einem Bild vom bekannten Kinoerfolg. Ich habe heute versucht die Karten zurückzugeben. Dies wurde mir von Eventim verweiger, obwohl eventim jetzt zumindest schreibt Neuauflage. Bis zum Ende letzten Jahren stand das nicht dran!. Ich fühle mich getäuscht. Es hätte so schön sein können mit dem Original.
    Für die Musiker ist das doch auch enttäuschend, wenn die Zuschauer den Saal verlassen und nicht bis zum Ende bleiben. Der Veranstalter sollte zur Verantwortung gezogen werden für diese arglistige Täuschung.

  • Miriam R. 17. Januar 2017 at 19:02 / Antworten

    Was soll ich sagen? Während des Musicals kamen mir die Tränen, aber nicht wegen einer der zahlreichen Todesszenen, sondern beim Gedanken an die verschwendeten 240 Minuten und 120 Euro.
    Soeben habe ich an info@highlight-concerts.com geschrieben, da ich keine andere E-Mail-Adresse fand (vielen Dank an einen meiner Vorkommentatoren), und bin gespannt auf eine Reaktion. Ansonsten würde ich am liebsten das tun, was die Darsteller gestern Abend taten: auf die Barrikaden – Pardon, die Bauzäune gehen!

  • Britta 17. Januar 2017 at 20:32 / Antworten

    Ich bin heute auf diese Informationen gestoßen, habe Karten für übermorgen in Berlin. Jegliche Versuche sowohl bei Eventim als auch beim Veranstalter Highlight Concerts, meine Karten zurückzugeben, blieben erfolglos. Während die Eventim AG bemüht war, erhielt ich vom Generalbevollmächtigten von Highlight-Concerts ein ausgesprochen unhöfliches und herablassendes Antwortschreiben.,

    Ich habe soeben zwei Verbraucherzentralen und mehrere Berliner Pressestellen (Zeitung, Radio) angeschrieben, um über diese Täuschung zu informieren. Uns wird es wohl nicht mehr helfen, aber vielleicht anderen, die in Zukunft Karten kaufen wollen.

  • Ashouri 17. Januar 2017 at 21:35 / Antworten

    Wenn es jemanden gibt, der rechtlich gegen dieses Desaster vorgehen möchte, würde ich mich beteiligen. Ich denke in diesem Fall kann man durchaus von Täuschung sprechen. [E-Mailadresse aus Datenschutzgründen entfernt, die Redaktion]

    • Rainer Leddin 1. März 2017 at 19:05 / Antworten

      Auch ich würde mich an einem rechtlichen Vorgehen beteiligen, wir haben uns gestern in Stuttgart den Etikettenschwindel angeschaut.Ich werde auch den hiesigen Zeitungen schreiben und sie auf diese Seite hier hinweisen.

      • Brigitte Pobitschka 3. März 2017 at 21:27 / Antworten

        Das ist mir auch im Vorfeld seht aufgefallen.Ich bezahlte 2x60€ fuer einen Beschiss.s.mein Schreiben als Erste dieser Kritikseite v o r Jahresende bereits und auf fb habe ich böse nach dem Stgt Konzert kritisiert….der Witz war ,als ich direkt in der Kammeroper nochmals anrief,dsss mir der Herr sagte,die Handlung wäre nach dem Roman und ich müsste mir nur die bekannte Musik wegdenken und mich auf die Neue konzentrieren,dann waere der Abend sicher auch sehr schoen!😂
        Und im Hegelsaal,als ich das Programmheft kaufte und zu den jungen Damen sagte,” da steht ja immer noch L.M. anstatt Barricade”,reagierten die Damen so was von überrascht und beharrten auf die Version L.M…..”dann müssten sie sich an den Veranstalter wenden”( nett aber höflich bestimmend,)
        Sooo wie der Deckel des Programms auch betitelt war. Die haben doch einen Ruf zu verlieren und trauen sich sooo was.Ich war auf dem Nachhauseweg mit meiner Tochter nur entsetzt und nun durch alle Kommentare froh,dass es so dasteht,wie es mir auch ergangen ist und meine Tochter meine verzweifelten Erklärungen nun nachvollziehen kann.
        Wer immer an Ztg etc schreibt ,darf gerne meinen Namen mit erwähnen.Ich werde meine Kritik an Fr.G. Musicalverlag.(s.o.deren Antwort auf meine Erstanfragr/Reaktion) schicken,um das schlimme Stgt.Ergebnis bekanntzugeben
        Brigitte Pobitschka/
        Besuch Stgt am 28.2.17

  • Andreas Hoffmann 17. Januar 2017 at 22:33 / Antworten

    Wir waren heute in Bochum .Die Aufführung war Miserabel aber nicht Les Miserables.
    Das sich Schauspieler und Musiker dafür hergeben hätte ich nicht für möglich gehalten.

  • Dagmar 17. Januar 2017 at 22:37 / Antworten

    Große Katastrophe – große Enttäuschung – Vertrauensbruch. Ich bin nach der Pause gegangen – das ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert. (Notiert nach der Bochumer Aufführung.)

  • Andreas Hoffmann 17. Januar 2017 at 23:15 / Antworten

    Unter dem Namen Barricade kann man das Stück in Köln für 22-39 Euro sehen.
    Als Les Miserables bezahlt man 2-3 mal soviel..

  • Monika K 17. Januar 2017 at 23:42 / Antworten

    Ich war heute mit meiner Tochter in Bochum und auch wir waren entsetzt über diese schlechte, lieblose Inszenierung. Etliche Besucher sind während des ersten Akts gegangen sehr viele, wie wir auch, nach der Pause. Im Vorfeld gab es nur noch wenige Einzeltickets zu kaufen, heute Abend waren aber sehr viele Reihen leer. Ich nehme an, dass viele Karteninhaber, die diese Kritiken hier gelesen haben, gar nicht erst gekommen sind. Es tut mir auch wirklich sehr leid für die Sänger und Mitwirkenden. Das muss auch für sie ein schlimmes Erlebnis sein, zumal die Tour ja noch weiter geht und sie die Enttäuschung der Zuschauer jeden Abend miterleben müssen.

    • Knut Kunze 23. Januar 2017 at 15:26 / Antworten

      Genau diese Leute wie Sie waren es, die unverschämter Weise mitten während der Vorstellung gegangen sind. Peinlich und unerzogen sage ich da nur. Man hätte wenigstens die Pause abwarten können.

  • Alex 18. Januar 2017 at 08:22 / Antworten

    Ich hatte direkt am Folgetag dieses Horrorszenarios mich mit der Fa. Highlight Concerts bzw. auch mit Eventim schriftlich auseinander gesetzt. Eventim schiebt die Schuld klar zu Highlight Concerts.
    Highligt Concerts also Herr Gerhartz Antworten möchte ich niemanden vorenthalten. Diese sahen in etwa so aus: – Man hätte anwältlich geprüft und beim Verlag der bekannten Originalversion angefragt, ob sich das Beworbene vom Bourbil/Schönberg abgrenzt. Dies wurde von beiden bestätigt.
    – Entscheidend wäre was er (Herr Gerhartz) und wir (Leidtragende) eingekauft haben, er hätte Les Miserables eingekauft und so wird es vermarktet, wenn die Musical Company ihr Stück umbenennt wäre das nicht sein Problem.
    – Die Unterscheidung wäre deutlich an meiner Eintrittskarte (die ich ihm freundlicherweise eingescannt und gesendet hatte) zu erkennen. Kleingedruckt steht dort links oben M/B: Hilsberg/Pototzki. Dies würde ausreichend sein. Das sich auf meiner Eintrittskarte noch das Originalbild (Film 2012) [nicht das gephotoshopte] befindet, blieb unkommentiert.
    – Kassel und Frankfurt waren die ersten beiden Vorstellungen. Kassel hätte null Beschwerde und aus Frankfurt wären es nur 7 Beschwerden von 2000 Besuchern, also kein Grund für ihn zur Sorge.
    – es wäre wohl mein Wunschdenken gewesen Karten zu dem Original Musical gekauft zu haben.
    – Es bleibt Absicht dieses Stück über die Jahre hinweg zu vermarkten.

    Mittlerweile bewirbt Eventim auch die Originalbetitelung dieses grausamen Stückes: BARRICADE komisch das die Karten hier erheblich günstiger sind…. Warum nur?

  • Sabrina 18. Januar 2017 at 09:26 / Antworten

    Wir waren gestern in Bochum…
    Auch wir haben uns-wie mindestens 90% des Publikums- irreführen lassen. Wir haben uns Karten für “Les Miserables” gekauft-wie der Schriftzug und Titel suggeriert haben- und uns riesig gefreut.
    Es herrschte eine Schockstarre im Publikum. Es war einfach nur schlecht.
    Die Geschichte kann man-wenn man sie nicht kannte-nicht verstehen.
    Bühnenbild, Texte und Kostüme haben das Niveau einer Schulaufführung.
    Jede Musicaltruppe in einem Ferienclub oder auf einem Schiff ist 1000fach besser!
    Es haben tatsächlich einige während der Vorstellung den Saal verlassen. Wir haben bis zum Ende durchgehalten. Es war eine Qual!
    Schade um das Geld und die Zeit!

  • Gesine 18. Januar 2017 at 10:26 / Antworten

    Auch ich war gestern in Bochum. Hatte aber zum Glück vorher schon erfahren, dass es sich nicht um die Original-Version handelt. Hatte versucht, die Karten zurück zu geben, aber das hat nicht geklappt. Bin deshalb trotzdem hingegangen.
    Ja, es war nicht das Original, aber so schlecht, wie es jetzt alle machen, ist es wirklich nicht. Vor allem waren super Sänger dabei. Darsteller wie Andrea Matthias Pagani und Marc Lamberty, die zumindest gestern auf der Bühne standen, sind arrivierten Musicalsänger und die waren toll!!! Da zu behaupten, jede Schultruppe oder Besetzung auf dem Schiff sei besser, zeugt entweder von völligem Unverstand oder vor totaler Arroganz.
    Wir können alles sauer sein, dass wir getäuscht wurden, aber macht nicht die Darsteller schlecht, die nicht nur ihr Bestes geben, sondern auch wirklich hervorragende Sänger sind.

    • Monika K 18. Januar 2017 at 11:02 / Antworten

      Es stimmt, die Sänger waren wirklich gut. Aber das ist nicht genug. Es kommt auf die Gesamtproduktion an, also die Story (war nicht nachvollziehbar und eher Klamauk als Drama), das Bühnenbild (grottenschlecht und lieblos, hier kann man wirklich von einer Schulaufführung sprechen), Die Musik (Durchschnitt) und die Sänger (gut). Und weil die Sänger gut waren, tut es mir für sie besonders leid, sich einem unzufriedenen Publikum aussetzen zu müssen.
      In Bochum kam dazu, dass es eine Kongresshalle und kein Theater war, dementsprechend auch die Atmosphäre.

  • Monika K 18. Januar 2017 at 14:46 / Antworten

    Inzwischen habe auch ich Mailkontakt mit Herrn Gerhartz aufgenommen und es stellt sich mir ein anderes Bild dar.
    Highlight-Concerts hatte einen Vertrag mit der Kammeroper Köln über das Musical „Les Miserables“. Daraufhin hat Herr Gerhartz sämtliche Hallen gebucht. Erst danach wurde der Titel umgewandelt in „Barricade“. Dass die Inszenierung so schlecht ausfallen würde, war Herrn Gerhartz bei Vertragsabschluss sicher auch nicht bewusst, denn das Stück war ja noch in der Mache.

    Es blieben drei Möglichkeiten:
    1.Das Stück unter dem Namen „Barricade“ zu vermarkten. Dann hätte er keine Karten verkauft und einen großen Verlust hinnehmen müssen.
    2. Das Stück abzusagenn und die Kammeroper Köln auf Schadenersatz zu verklagen. Auch dann wäre er auf den Kosten sitzen geblieben, da die Kammeroper Köln ein Verein ohne Kapital ist.
    3. Das Stück unter dem Namen „Les Miserables“ anzubieten unter Inkaufnahme, dass sich viele Besucher getäuscht fühlen, aber auch mit der Hoffnung, dass es den Zuschauern trotzdem gefällt.

    Herr Gerhartz hat sich für die dritte Variante entschieden und das kann ich sogar verstehen.

    • nerdbuster 21. Januar 2017 at 00:35 / Antworten

      Im gesamten Netz kommt häufig der Vorwurf, dass die Bewerbung mit Bildern des “Originals” versehen wurden. Zudem gab es wohl eine nachträgliche Bearbeitung des Titels bei den Kartenverkäufern, wie z.B. bei eventim durch den Zusatz “Musical-Neuproduktion”. Das geht so natürlich nicht!
      Wie war das denn bei Ihnen?

  • Britta 18. Januar 2017 at 15:31 / Antworten

    Wie gestern bereits angekündigt, habe ich mit verschiedenen Stellen Kontakt aufgenommen und heute eine Nachricht von der Verbraucherzentrale in Berlin erhalten, die sich der Angelegenheit annehmen will. Ich kann nur jeden ermutigen, sich auch dorthin oder noch an andere Stellen zu wenden.

    Hier die Kontaktadresse:
    Petra Ruthenberg
    Verbraucherzentrale Berlin e. V.
    Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin
    mail@vz-bln.de

    Zu Herrn Gerhartz kann ich nur sagen, dass er mir gestern eine derart unfreundliche und herablassende Mail geschrieben hat und ich der Meinung bin, dass er sich jetzt nur versucht rauszureden. Außerdem hat er damit ja nun zugegeben, dass er die Besucher getäuscht hat.

  • Ralf 18. Januar 2017 at 15:43 / Antworten

    Ich verfolge mit wachsendem Erstaunen diese Diskussion über das Stück. Verständlich, dass man sich getäuscht fühlt, wenn man “Les Miserables” im Original erwartet und dann etwas anderes zu hören bekommt. Das möchte ich auch nicht erleben. Bedingt nachvollziehbar auch, dass man dann alles so schrecklich findet, dass man gar mehr Gutes findet. Schon aus Prinzip.
    Aber: ich habe das Stück in der Graf-Zeppelin-Halle in Friedrichshafen gesehen und war total begeistert. Von einer schlechten Grundqualität kann also glaube ich nicht die Rede sein. Es sei denn, das Stück wurde zu der ursprünglichen Aufführung für die Vorstellungen jetzt noch verändert.

    Es gibt Kritiken dazu, ua hier nachzulesen:
    http://m.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Barricade-braucht-sich-nicht-zu-verstecken;art372474,9026696

    Es würde mich allerdings wirklich interessieren, ob die Inszenierung für die Vorstellungen unter dem Titel “Les Miserables” verändert wurde.

    • J 19. Januar 2017 at 00:12 / Antworten

      das ist die gleich Inszenierung

      • Marcel 20. Januar 2017 at 13:00 / Antworten

        Ich kann Ihnen nur beipflichten! So schlecht wie sich die meisten Kommentatoren hier zum Stück äußern, ist es nicht. Es waren großartige Sänger unter den Ensemble-Mitgliedern

  • Sonja 18. Januar 2017 at 19:45 / Antworten

    Für alle enttäuschten Zuschauer, die sich austauschen wollen gibt es auf Facebook eine Gruppe mit bereits mehr als 80 Mitgliedern! Es wurden auch bereits zahlreiche Mails u.a. an die Anwaltskanzlei, die den Rechteinhabers vertritt, geschickt. Die zeigten sich sehr interessiert und wollen das Thema untersuchen. Auch viele Medien wurden informiert und wollen berichten. Je mehr Leute aktiv werden und sich das nicht einfach gefallen lassen, desto besser. Schaut vorbei: https://www.facebook.com/groups/1118071441655361/?hc_ref=NEWSFEED

    • Sonja 19. Januar 2017 at 13:29 / Antworten

      Mittlerweile sind es fast 200 Mitglieder und u.a. das Hamburger Abendblatt hat darüber berichtet. Unser Ziel ist es in erster Linie zu informieren, eine Plattform zum Austausch zu bieten und mit vereinter Kraft auf die Praxis des Veranstalters aufmerksam zu machen.

  • Les Mis 18. Januar 2017 at 19:54 / Antworten

    Egal, ob man die Position von Highlight Concerts nachvollziehen kann, es draufankommen zu lassen, ob das Stück vielleicht doch gefällt, sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Veranstalter mit dem falschen Namen des Stücks die Karten zu einem dreifach höheren Preis verkauft, als die Veranstalter, die den Titel “Barricade” verwenden.
    Zudem können über die etablierten Online-Tickethändler keine Rezensionen oder Berichte abgegeben werden, um ggf. weitere potentielle Besucher darüber aufzuklären, dass es sich nicht um das Original Musical handelt.
    Weiterhin müssen die Tickethändler die vom Veranstalter vorgegebene Beschreibung der Veranstaltung übernehmen. Wenn Highlight Concerts gewollt hätte, wäre auch noch nachträglich eine eindeutige Beschreibung möglich gewesen. Dies wurde bewusst unterlassen. Denn wenn das Statement der Kammeroper Köln oben der Wahrheit entspricht, wurden alle Veranstalter darauf aufmerksam gemacht, die Beschreibung/Benennung des Stücks anzupassen.

    • Monika K 19. Januar 2017 at 13:31 / Antworten

      Natürlich ist es Betrug von Herrn Gerhartz, das sehe ich wie alle anderen und das habe ich ihm auch so geschrieben und mein Geld zurück gefordert, zumindest eine Entschädigung für zu teuer gekaufte Tickets. Darauf ist er allerdings nicht eingegangen. Mir hat er übrigens immer höflich geantwortet, bei den letzten Mails nicht mehr mit Anrede, aber das ist auch in Ordnung, wenn man einen längeren Mail Austausch hat.
      Für mich scheint es allerdings so, dass er selbst von der Kammeroper Köln betrogen wurde, die ihm das Stück unter falschem Namen angeboten haben. Ich habe Herrn Gerhartz geschrieben, dass es nicht in Ordnung und auch nicht klug ist, diesen Betrug an die Besucher weiter zu geben. Je länger das Musical läuft umso größer wird der Ärger, das ist ja abzusehen.
      Ich nehme aber an, ihm steht das Wasser bis zum Hals (er hat 2009 bereits mit einer Firma Insolvenz gemacht), so dass er für sich keine andere Möglichkeit sah, die Zuschauer zu täuschen, damit er sein Geld wieder rein bekommt.
      Leider ist Herr Gerhartz uneinsichtig, was eine Entschädigungszahlung angeht, aber ich sehe ganz klar auch eine Schuld bei der Kammeroper Köln.

  • Nicole 18. Januar 2017 at 20:49 / Antworten

    Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Les Miserables, habe in kleinen Theateraufführungen schon selbst und voller Stolz die Eponine spielen dürfen. Und nun sollte es endlich so weit sein, dass ich dieses wundervolle Stück einmal live erleben darf.
    Von der Location in Frankfurt (Jahrhunderthalle) war ich etwas erstaunt, da dies eine Etage, ein Stockwerk ist, auf dem sich eine Bühne befindet, also kein geschlossener Raum o.ä. Fand ich etwas merkwürdig, aber gut.
    Die ersten Töne erklangen und ich schaute unsicher zu meiner Begleitung, denn diese Töne waren mir völlig fremd. Dann öffnete sich der Vorhang und ich sah eine Ordensfrau und eine stöhnende, hustende Sterbende, die mir einen Gesang in Opernmarnier entgegen schmetterte.
    Weder Melodie, noch Text, noch Szenenbild waren mir in irgendeiner Weise vertraut. Ein paar Bauzäune und ein Metallgerüst auf der Bühne, was von der Rückseite eine Wand aus Pappmaché hatte, die wohl die Wand eines Wohnraumes darstellen sollte. Das war dann auch schon die gesamte Kulisse.
    Die Kostüme… was soll ich sagen? Französische Revolution und Jeans? Irgendwas scheine ich verpasst zu haben.
    Die Frau auf der Bühne ist mittlerweile verstorben, ein Mann singt, ein anderer liegt niedergeschlagen am Boden, die Ordensfrau schaut hilflos drein. Das Lied endet, das Licht geht aus. Stille. Das Publikum ist stumm. Verfallen in Schockstarre. Man kann eine Stecknadel fallen hören. Dies sollte sich (außer bei ganz wenigen Ausnahmen) auch nicht mehr ändern. Der Applaus war mitleidig, leise und fassungslos.
    Die Szene wechselt und ich werde aus meiner Starre gerissen, als eine Frau erst an ihrem Lutscher schleckt und dann in ihren Fächer beißt, sich am Ende aber doch wieder für ihren Lutscher entscheidet. Währenddessen springt etwas ähnliches wie ein Mann mit einer Richterperücke und diesen Silberlocken (mir fällt das Wort dazu nicht ein) auf einen Tisch und krächzt mit einer von Wahnsinn zerfressenen Stimme etwas, dass er der Onkel von wem sei und irgendwohin müsse.
    Spätestens hier war mir klar, dass ich einem sehr üblen Betrug aufgesessen bin.
    In meinem Kopf flogen die Gedanken kreuz und quer, wie ich am schnellsten einen Fluchtweg finde um dieser miesen Vorstellung zu entkommen, bevor noch irgendetwas davon die Chance erhält, sich auch nur ansatzweise in mein Hirn einzubrennen.
    Dann… ich horchte auf… eine Stimme, die mein Ohr erfreut. Cosette. Vielen Dank für einen kurzen Lichtblick. Dieser wurde allerdings sehr schnell durch eine ätzende Eponine erstickt, die ich bereits aus Mamma Mia kannte und mich mit Grauen daran zurück erinnerte, wie diese eine Person es beinah schaffte, mir fast das Musical madig zu machen. Es ist ihr damals nicht gelungen, weil die anderen Darsteller viel zu gut waren. Diesmal passte sie herrlich zum Tenor des Stückes. Beides grausam, schauderhaft und nicht einen Cent wert.
    Der Ton stockte mehrfach bei den Mikrofonen der Darsteller, klopfte teils mehrfach laut, sobald sich jemand bewegte oder fiel kurzzeitig auch mal ganz aus. Naja… all zu böse darum war ich am Ende nicht.
    Endlich! Pause! Meine Begleitung und ich schauten uns an. Leere Augen und nur eine einzige Frage im Blick: gehen wir?
    Ja, definitiv. Und wir stellten fest: wir sind nicht alleine. An der Garderobe eine riesige Schlange. Fluchtartig und merklich sauer verließen Menschenmengen das Gebäude. Das einzig Richtige, was an diesem Abend zu tun war. Und das Positive? Ich komme früher ins Bett. Vielen Dank für eine Erfahrung mehr in meinem Leben. Ich bleibe in Zukunft bei Stage Musicals oder anderen namhaften Unternehmen und hoffe darauf, dass mir (und anderen) so etwas hoffentlich nie wieder passiert.
    Achso: jemand da, der Sammelklage einreicht? Ich und meine Begleitung sind gerne dabei.

  • Tobias 18. Januar 2017 at 21:06 / Antworten

    Hallo,

    es freut mich zu sehen, dass das Thema doch noch größere Wellen schlägt. Ich war mit meiner Frau in Frankfurt zu dem Musical. Ich habe persönlich das Glück, keine Musicalkenner zu sein, sprich ich hatte keine Ahnung was mich erwartet. Mir hat das Stück gefallen. Die Sänger waren Klasse, das Orchester toll und auch das Bühnenbild gefiel mir, weil es so einfach gestaltet war. Meine Frau kannte das Musical im Orginal noch nicht, sie hatte sich aber auf zwei bestimmte Lieder gefreut, die sie unbedingt mal Live auf einer Bühnen, von guten Sängern hören wollte. Das Ende vom Lied war, das meine Frau super enttäuschst war. Sie wäre auch am liebsten aufgestanden und gegangen. Die Karten waren ein Weihnachtsgeschenkt von mir an sie und haben zusammen stolze 150 € gekostet. Ich empfinde das Angebot, als irreführend. Ich habe Karten für Le Miserable gekauft und nicht für das Stück Barricade. Mich persönlich ärgert, einfach nur die Dreistigkeit, mit der man glaubt hier durchzukommen. Ich hoffe das sich noch mehr Menschen beschweren werden. Eigentlich müsste man sein Geld erstattet bekommen. Ich bin aber froh, das sich hier noch andere gefunden haben, denen das auch so stinkt wie mir.

    LG
    Tobias

  • Tobias 18. Januar 2017 at 21:27 / Antworten

    Schreiben an den Verbraucherschutz in Berlin ist raus.

    • Brigitte Pobitschka 4. März 2017 at 00:24 / Antworten

      dto.

  • Angelika Henke 18. Januar 2017 at 22:15 / Antworten

    Ich war gestern mit meiner Tochter in der Jahrhunderthalle in Bochum für knapp 140,00 € und in gleichem Maße enttäuscht wie alle Vorredner. Nach einigen Telefonaten hatte ich heute endlich die email-Adresse des Veranstalters und schrieb ihn direkt an. Innerhalb einer Minute erhielt ich folgende – ganz klar also schon vorbereitete – Antwort:
    “Guten Tag
    sorry, aber das Original von Bourbil/Schönberg haben wir nie angeboten. Schauen Sie uf Ihre Eintrittskarte. Dort ist das Autorenteam genannt ( M/B, Musik ,Buch): Hilsberg/Potocki. In der gesamten Bewerbung wird an jeder Ecke die Komponistin Esther Hilsberg genannt. Wir können nur korrekt informieren. Besucher müssen die Infos lesen, das kann ich nicht erzwingen.Bei gleichem Buch tauchen in der Bewerbung naturgemäss die gleichen Personen auf.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ulrich Gerhartz”

  • Alexander 18. Januar 2017 at 23:35 / Antworten

    In der Tat ist es schwer dem neuen Stück nach dieser Täuschung objektiv zu begegnen.
    Für mich sind seit dem 2 Tage vergangen und der Ärger hat sich in Enttäuschung gewandelt.
    Ich habe heute etwas gegooglet und geyoutubet und mir die Kompositionen von Frau Hilsberg noch einmal angehört.
    Als Fazit kann ich nun mit etwas Abstand folgendes ziehen:
    Es gibt wenige Werke, die m. E. so vollkommen sind, vor allem durch ihren Leitfaden durch die ganze Komposition wie das von Boublil/Schönberg (persönlich für mich in der englischen Übersetzung). {Kleiner Exkurs: Die Herr der Ringe Symphony von Howard Shore gehört hier defintiv auch dazu}. Neuinterpretationen von Text und Musik können hier eigentlich nur verlieren. Ich frage mich auch in welchen Sphären manche Musiker sich befinden um sich anzumaßen fast heilige Titel neu aufzulegen. Wenn es etwas Neues sein musste, hätte ich es wahrscheinlich in einer ganz anderem Musikgenre wiederfinden lassen und das Ganze in die Neuzeit gelegt.
    Musikalisch konnte Frau Hilsberg, auch im Nachhinein beim Hören von Youtube Videos, die Gefühle (Leiden, Trauer, Freude, etc.) die Schönberg bestens rüberbrachte, nicht vermitteln.
    Ich kann mir hier nicht Anmaßen über die einzelnen Musiker oder Künstler zu werten, ich denke jeder der Mitwirkenden ist in der Lage seinen Job mehr als Gut zu erledigen, doch wenn das Drehbuch zum Original murks ist, was es im meinen Augen definitiv ist (Weglassen des Anfangs, Zeitsprünge in der Geschichte nicht darzustellen, Auslassen einiger wichtigen anderen Szenen, Verlagerung der Geschichte von Jean Valjean zu Cosette und Marius, etc.) können die begnadetsten Protagonisten hier nichts rausreissen.
    Die erzählte Geschichte (Barricade) ist sehr unschlüssig und eigentlich nur zu kapieren, wenn man das Werk von Hugo gelesen oder das Musical Les Miserables gesehen hat. Eine gut erzählte Geschichte bedarf eben keiner Vorkenntnis. Hier wäre auch mehr als Handlungsbedarf. Es ist mit Sicherheit zwar auch möglich die Geschichte von der Seite von Cosette und Marius zu erzählen, aber dann habe ich eigentlich nur noch eine Liebesgeschichte und der Rest tritt in den Hintergrund und wäre nur noch füllendes Beiwerk.

    Zu unserer Täuschung reagiert zumindest schon mal das Hamburger Abendblatt, mal sehen wie weit dieser Stein, den da die Drei Beteiligten (Eventim {wer verkauft, muss auch prüfen was er verkauft, Verkäufer sind nicht aus der Verantwortung}, DMC und HC) losgelassen haben, rollt.

  • Sabrina 19. Januar 2017 at 07:33 / Antworten

    Auf Facebook gibt es einen Kommentar des Veranstalters, der genau das bereits beschriebene Verhalten des Herrn Gerhartz widerspiegelt.
    Zusammenfassung: Alle die gedacht haben, dass sie zu “Les Misérables” gehen, sind Idioten, weil sie nicht lesen können.
    In meinen Augen das Prinzip “Angriff ist die beste Verteidigung”, weil es eng wird.
    Vorher hatte ich gar nicht vor, etwas zu unternehmen, aber jetzt schon-aufgrund dieser Unverschämtheit …

  • Britta 19. Januar 2017 at 10:57 / Antworten

    @ Angelika: Ich habe eine Mail mit gleichem Inhalt, noch um einige sehr herablassene und unfreundliche Absätze ergänzt. Herrn Gerhartz war im Vorfeld schon sehr bewusst, dass er die Besucher mit seiner Werbung täuscht.

     

    @ Sabrina: Ich werde mich der Facebook-Gruppe anschließen.

     

    Abgesehen von dem enttäuschenden Abend sollten wir überlegen, ob wir eine Entschädigung fordern sollten. Ich denke an mindestens den halben Eintrittspreis. Gibt es jemanden hier, der sich rechtlich mit diesen Fragen auskennt? Vielleicht findet sich jemand, der ein gut formuliertes Forderungsschreiben an Highlight Concerts entwerfen kann, das auch rechtlich fundiert ist? Wir könnten dies dann entweder als Sammelforderung oder jeder einzeln an Herrn Gerhartz oder besser auch gleich an den Geschätsführer senden. Sollte ein Anwalt unter den enttäuschten Besuchern sein, wäre das natürlich hilfreich.

     

  • Sabine 19. Januar 2017 at 13:16 / Antworten

    Hallo, kann mich nur allen Kommentaren anschließen!!!
    Meine Tochter und ich sind super enttäuscht. Wir üren uns so einer Sammelfordrung sicher anschließen!

  • A. Berndt 19. Januar 2017 at 20:08 / Antworten

    Ich wäre bei einer Sammelforderung ebenfalls sofort dabei!

  • Marc 19. Januar 2017 at 23:06 / Antworten

    Ich habe ebenfalls unter der Annahme Karten gekauft, dass es sich um das Original handele und heute erfahren dass dem nicht so ist.
    Ich wollte die Karten meiner Freundin zum Geburtstag schenken, deren Lieblingsmusical “Les Miserables” ist. Nun sitze ich hier, habe 140€ zum Fenster rausgeworfen (und das ist als Schüler ohne richtiges Einkommen eine Menge Geld), meine Freundin hat in 3 Tagen Geburtstag und ich weiß einfach nicht was ich tun soll.
    Ist es möglich die Karten zurückzugeben, hat da irgendjemand schon Erfolg gehabt?
    Ich kann meiner Freundin doch nicht so ein Mist schenken, auch wenn ich weiß, dass sie es verstehen würde. Es würde für mich den gesamten Geburtstag versauen und auch das Musical selbst könnte ich sicher nicht genießen.
    Ich werde alles Mögliche Versuchen, es kann nicht sein, dass ein Veranstalter mit einem solchen Betrug davon kommt, er könnte zumindest den Eintritt rückerstatten oder einen Teil davon, sodass die Preise dem eigentlichen Stück angepasst sind.
    Ich bin gespannt auf weitere Berichte und werde die nächsten beiden Tage damit verbringen nach einem Geschenk zu suchen, welches nach dieser Geldverpulverung bezahlbar ist und nicht allzu enttäuschend sein wird.

  • Marcel 20. Januar 2017 at 12:41 / Antworten

    Liebe Musical Fans,

    ich kann Ihren Unmut nur zum Teil nachvollziehen.
    Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass es sich hier um eine Musical-NEUinszenierung nach dem Roman-Welterfolg handelt.
    Bei allem Unmut derjenigen, denen dieses Detail entgangen ist und die infolgedessen etwas anderes erwartet hatten, sei an dieser Stelle gesagt, dass es weder richtig ist noch fair, die Neuinszenierung so schlecht zu reden. Ich habe die Inszenierung gestern in Berlin gesehen. Den Roman habe ich nicht gelesen, den Film und andere Les Miserables-Inszenierungen nicht gesehen. Somit konnte ich die Neuinszenierung unvoreingenommen auf mich wirken lassen und genießen. Aus Prinzip alles schlecht zu reden, zeugt meiner Meinung nach von mangelndem Respekt und Kleingeist gegenüber aller Beteiligten. Die Darsteller können für den entstandenen Unmut mancher am aller wenigsten, sie haben hart gearbeitet und viel Engagement und Einsatz gezeigt. Dies darf an dieser Stelle auch mal gewürdigt werden. Ich empfehle Ihnen, dass sie das Stück losgelöst von Vorurteilen bewerten und auf sich wirken lassen.
    Nichts schmerzt so sehr wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiß wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt, die Natur der Dinge und seine eigene Handlungsweise zu erforschen, um die Quelle seiner irrigen Voraussetzungen zu entdecken und womöglich künftig richtiger zu ahnen und weniger zu erwarten.

    • Marc 21. Januar 2017 at 18:38 / Antworten

      Sie sagen ganz richtig, dass es als Neuinszinierung gekennzeichnet ist (Auch wenn dies nach der Aussage einiger hier erst später geschah und Anfangs noch nicht im Untertitel stand).
      Jedoch ist diese Bezeichnung genauso (vorsätzlich oder nicht) irreführend wie der rest, der namensgebung, der werbung und vermarktung.
      Bei einer Neuinszinierung handelt es sich um eine neue Darstellung, durch zum Beispiel einen anderen Regisseur und andere Schauspieler, mit eigenem Bühnenbild und eigenen Choreographien, eines Theaterstücks oä.
      Das Stück wäre einen Neuinszinierung, wenn das Drehbuch des Broadway-Musicals durch zB einen Regisseur und mit Schauspielern der Deutschen Musical Company aufgefüdhrt werden würde.
      Jetzt könnte man natürlich sagen, es sei eine Neuinszinierung des original Romans von Victor Hugo. Jedoch spricht man bei Theaterstücken, Musicals, Opern und ähnlichem von Inszinierungen, nicht bei dem auf die Bühne bringen eines nicht ursprünglich für diese konzipierten Romans.
      Bei dem Stück Barricades handelt es sich nicht um eine Neuinszinierung von “les Miserables” sondern um eine Neuinterpretation.
      Es ist also Augenwischerei zu behaupten, es hätte leicht an diesem einen Wort erkannt werden. Es handelt sich hier um (vorsätzliche) Täuschung im großen Stiel, und nicht allein um die Naivität einiger Zuschauer.
      Damit möchte ich dir nicht absprechen, dass man Barricades trotzdem eine Chance geben kann, gerade den Schauspielern und Musikern zuliebe, die es wirklich nicht verdient haben, einen solchen Shitstorm ertragen zu müssen.
      Ich werde auch selbst die Aufführung besuchen und sehen wie diese Neuinterpretation gelungen ist.

  • Annika 20. Januar 2017 at 12:44 / Antworten

    Eine Anzeige wegen Arglistiger Täuschung ist bei der Polizei online und kostenlos aufzugeben!
    Ich werde dies tun!

  • Britta 20. Januar 2017 at 13:35 / Antworten

    @Marcel: Ich habe die Vorstellung gestern in Berlin auch gesehen. Wäre ich nicht vorbereitet gewesen, wäre ich schon nach 5 Minuten am Boden zerstört gegangen.

    Da ich 2 Tage vor der Vorstellung erfahren habe, dass es sich nicht um das ersehnte Original handelt, hatte ich Zeit, mich zu beruhigen und wohlwollend der Vorstellung entgegen zu sehen.

    Das einzige, das ich wirklich lobend sagen muss, ist dass die Sänger ausgezeichnet sind. Aber das ist auch alles. Das Bühnenbild (wenn man es denn so nennen will) ist ein Witz. Der Geschichte, die ja im Original die Entwicklung von Charakteren zu einem zentralen Punkt hat, kann man selbst mit Vorkenntnissen kaum folgen. Das ehemals traurige, tief berührende Stück mit ergreifender Musik lädt eher zum Schunkeln ein.

    Für jemanden, der das Original nicht kennt, mag das ja unterhaltsam sein, für Freunde des echten Musicals “Les Miserables” ist es unerträglich.

    Die ersten Zuschauer gingen gestern nach ca. 5 Minuten, weitere folgten während der ersten Hälfte der Vorstellung. Wir gingen in der Pause, so wie viele andere Zuschauer, wie man an den Schlangen an der Garderobe feststellen konnte.

    Unabhängig davon, wie es dem Einzelnen aber gefällt, ist ja der zentrale Punkt, dass der Veranstalter uns Besucher bewusst getäuscht hat. Deshalb hoffe ich weiterhin, dass
    1. jeder künftige Besucher zumindest vorgewarnt ist,
    2. jeder Kartenbesitzer vorab die Karten aufgrund der Täuschung zurück geben kann und
    3. dass die Besucher, deren Vorstellung bereits zurück liegt, zumindest nachträglich eine Entschädigung durch einen Preisnachlass erhalten.

  • Marcel 20. Januar 2017 at 14:30 / Antworten

    @Britta: Genau hier liegt der Interpretationspielraum. Vergleiche hinken immer. Was heißt ‘Original’? Original ist einzig der Roman von Victor Hugo. Daher macht es wenig Sinn die Geschichte andere Inszenierungen mit der gestrigen zu vergleichen. Es heißt ja auch Neuinszenierung.
    Wo Originale Außenseiter sind, erträgt die Gesellschaft nur Kopien.
    Ein minimalistisches Bühnenbild verlangt mehr Kreativität vom Zuschauer. Ich kenne genug andere Beispiel, wo Zuschauer entäutscht sind, weil sie gerne bereit sind Geld auszugeben, um bestenfalls genau dieselbe Inszenierung wieder und wieder zusehen. Für mich besteht der Reiz darin, etwas zu sehen, was ich noch nicht kenne.
    Einige Zuschauer haben die Aufführung verlassen, stimmt. Es waren jedoch keine Heerscharen.
    Ist Musical nicht immer unterhaltsam? Wäre dem nicht so, dann würde man wohl kaum hingehen.
    Zum zentralen Punkt, was den Veranstalter angeht, kann ich nur sagen, dass ich mich nicht getäuscht fühle.
    1. Hatte ich gelesen, dass es sich um eine Neuinszenierung handelt
    2. Ich keine andere Inszenierung gesehen habe

  • Michael 20. Januar 2017 at 16:14 / Antworten

    Damals im September stand nichts von Neuverfilmung auf der Veranstalterwebseite. Der Veranstalter hat
    ganz klar vorsätzlich und arglistig getäuscht.Auch mit der Aufmachung und den Bilder. Rechtlich zählt ganz alleine, was ein normal sterblicher Käufer glaubt zu bekommen und nicht ob im kleingedruckten irgendwelche andere Autoren drin stehen. Wenn ich was kaufe, habe ein Anspruch auf das, was jeder “normale” denkt auch glaubt zu bekommen. Wenn ich ein Auto kaufe und der Verkäufer sagt es ist ein Mercedes und tatsächlich bekomme ich ein Golfmotor, kann er der Verkäufer nicht sagen, das Mercedes nur ein Name einer griechischen Göttin ist und ich hätte mir vorher doch die Betriebsanleitung durchlesen müssen.

    Die Sache ist eindeutig, nach meiner Ansicht vorsätzlicher Betrug und hierbei spielt es dann auch keine Rolle, ob das vorgeführte Stück gut oder nicht gut war, ob Sänger toll oder nicht toll gesungen haben.
    Denn im Umkehrschluß hätte kaum jemand soviel Geld ausgegeben, wenn er gewußt hätte, was auf ihn zu kommt.

  • nerdbuster 21. Januar 2017 at 00:41 / Antworten

    Der betroffene Spielraum, der der Kunst und den Ausführenden eingeräumt wird, ist ein guter: würde es uns doch sonst etlichen Neuaufführungen und -interpretationen berauben.
    Die Masse der Beschwerden zeigt aber, dass es sich nicht nur um Einzelfälle von “Naivität” gehandelt haben kann. Und so ist die Problematik der Verwechslungsgefahr tatsächlich seitens der Kammeroper Köln vor einem halben Jahr als solche erkannt und korrigiert worden. Der Veranstalter, Highlight-Musicals, hingegen fährt eine ganz andere Strategie:

    http://www.musical1.de/news/highlight-concerts-bewirbt-barricade-als-les-miserables/

    Ferderführend als Generalbevollmächtigter von Highlight-Musicals ist Ulrich Gerhartz. Vor anderthalb Jahrzehnten gab es ein ähnlich gelagertes Problem zwischen dessen Kieler Gastspiel- und Theaterdirektion Gerhartz GmbH und der Hamburger Stage Holding:

    http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article107478652/Mamma-Mia-was-fuer-ein-Aerger.html

    Ich komme nicht drum rum, einen gewissen Vorsatz zu erkennen und diese Art und Weise der Bewerbung als bewusst irreführend zu bezeichnen: und sowas gehört ganz einfach verboten und gern bestraft.

  • Luzinda Löwenzahn 21. Januar 2017 at 11:37 / Antworten

    Wir, Mutter und Tochter, sind große Liebhaber des ORIGINAL Musicals, welches wir schon diverse Male in London sahen. Jetzt auch in Berlin, große Vorfreude! Die Karten kaufte ich als Geschenk zu Weihnachten. Im Vorfeld sah ich mir bei Youtube einige Videos einer deutschen Version von 2004 an, war begeistert und in froher Erwartung. Der Schock kam nach den ersten Klängen der Musik, nichts erkannt. Bühnenbild? Fehlanzeige, wer das Stück gar nicht kennt, sieht nicht durch. Eine sterbende Frau am Anfang, wieso, was ist ihr passiert, was haben wir verpaßt? Große Enttäuschung, am liebsten wären wir sofort nach London geflogen, um diesen negativen Eindruck auszulöschen. Auch auf unseren Karten stand ” Les Miserables”, nicht “Barrikade” und was heißt eigentlich Neuinszenierung, das kann ja alles mögliche bedeuten. Zukünftig werde ich mich gar nicht mehr trauen, Karten zu kaufen, wenn es keine näheren Informationen gibt. Bei eventime konnte ich keinerlei Erklärungen zu dieser Veranstaltung lesen. Dabei hätte es gereicht, darüber zu informieren, daß es mit dem Original rein gar nichts zu tun hat. Sehr traurig!

  • Anna-Lena R. 22. Januar 2017 at 23:32 / Antworten

    Ich habe hier einmal alle Zeitungsberichte, die ich finnden konnte, aufgelistet:
    http://www.focus.de/regional/bochum/eklat-im-bochumer-theater-zuschauer-fluechten-aus-les-miserables-vorstellung_id_6522759.html
    http://www.rp-online.de/nrw/panorama/bochum-zuschauer-aergern-sich-ueber-les-miserables-aid-1.6547546
    http://www.waz.de/staedte/bochum/streit-um-musical-auffuehrung-im-ruhrcongress-id209313431.html
    https://www.abendblatt.de/hamburg/article209321673/Les-Miserables-Musical-Besucher-fuehlen-sich-getaeuscht.html
    https://www.abendblatt.de/kultur-live/article209335847/Aerger-ueber-Les-Miserables.html

    Jetzt einmal ganz ehrlich: Dem lieben Herrn Gerhartz steht das Wasser bis zum Hals. Deswegen reagiert er wahrscheinlich auch so ungehalten.

    Mich würde allerdings interessieren, ob irgendeine Chance besteht, rechtlich wirksame Beschwerden oder Klagen irgendwo einzureichen. Denn alles Lamentieren im Internet bringt nichts, wenn die Verantwortlichen für diese Aktion nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ich glaube zwar nicht, dass die Chancen bestehen, das Geld zurückerstattet zu bekommen oder entschädigt zu werden, aber irgendwelche Konsequenzen müssen doch gezogen werden. Denn das ist ja nicht das erste Mal, dass Musicalbesucher durch solche Machenschaften hinters Licht geführt werden- es sollte aber das letzte Mal sein.
    Hat irgendjemand von Ihnen/Euch etwas derartiges gemacht? Wie kann man nun am besten vorgehen?

    Mit freundlichen Grüßen, Anna-Lena

  • j 23. Januar 2017 at 11:30 / Antworten

    Sammelklagen sind in Deutschland nicht zuläßig, übrigens: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sammelklage

  • Andreas Hoffmann 29. Januar 2017 at 23:09 / Antworten

    Wenn jemand klagt kann sich jeder auf diesen Prozess berufen.
    Bin gerne bereit mich an einer Einzelklage zu beteiligen.
    Diesen Betrug darf man nicht tolerieren.

  • Udo 4. Februar 2017 at 19:14 / Antworten

    Interessante Infos hier und der Tenor hier ist, es lohnt sich nicht. Ich kenne das Musical nur von einer Aufführung eines amerikanischen Highschool Assemble und ich war begeistert. Jetzt wurde Les Misarables hier in Bremen für Ende Februar beworben und ich dachte, ja es ist Zeit dies auch einmal in Deutsch zu sehen. Nachdem ich die Karte geordert habe, fand ich im Netz die Notiz, Neuinszenierung. Dies machte mich stutzig und ich habe danach recherchiert und fand heraus das es sich nicht um das Original handelt. Zu Anfang war ich enttäuscht, aber ich bin nicht so verbohrt wie die Masse hier im Forum. Ich werde mir diese Inszenierung anschauen, ohne Vorurteile und erst danach werde ich mir ein Urteil bilden.

  • Carola 15. Februar 2017 at 20:18 / Antworten

    Ich hatte das Glück bei Musical1~ Newsletter, die ersten Hinweise über die o.g. “ Les Mi. Aufführung zu lesen. Die von mir ~ ca. ein dreiviertel Jahr ~ vor Aufführung (Essen) bei einem großen, mehrfach genannten Ticket Anbieter gekauften Karten, konnte ich darauf hin noch zurückgeben. Habe dem Mann am Telefon damals schon prophezeit, daß die ganze Sache noch riesen Ärger geben wird. Zum Glück ist mir diese Aufführung ohne finanzielle Verluste erspart geblieben.
    Daher VIELEN DANK an Musical1 !!!!!!!
    Wären die Karten nicht zurückgenommen worden, hätte ich wegen arglistiger Täuschung geklagt.
    War aber zum Glück früh und überzeugend genug.
    LG an Alle die weniger Glück hatten

  • Frank Oldenschläger 18. Februar 2017 at 15:01 / Antworten

    Ich habe die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs über den Sachverhalt informiert und hoffe, dass die Werbung verboten wird. Ich plane im übrigen zu klagen. @ Herr Hoffmann: auf welchen Prozess kann ich mich berufen?

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