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GREASE feiert Tourstart in Hamburg

Das Musical GREASE ist mittlerweile ein echter Klassiker in der Musicalbranche und kann sich aufgrund des riesigen Erfolgs der Verfilmung mit John Travolta an einer riesigen Fangemeinde erfreuen. Warren Casey und Jim Jacobs sind für Buch, Musik und Lyrics verantwortlich. Insgesamt spielte das Musical siebeneinhalb Jahre in verschiedenen Theatern am Broadway und auch in Deutschland ist das Stück schon einige Male aufgeführt worden. Am 03. Oktober startete die neue Tour durch Deutschland und Wien. Musical1 hat sich die Premiere angesehen und berichtet für Sie.

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Grease Tour 2017/2018
Grease Tour 2017/2018 ©Marcel Kohnen

Tourauftakt im Mehr! Theater in Hamburg

Am 03.10. feierten Petticoats und Haartollen ein Comeback. Das Musical GREASE kehrt pünktlich zum 45-jährigen Bühnen- und 2018 zum 40-jährigen Filmjubiläum zurück auf die Musicalbühnen. Die Liebesgeschichte um Danny und Sandy feierte am 14. Februar 1972 am Broadway Premiere. Doch erst durch die Verfilmung 1978, in der John Travolta und Olivia Newton-John das verliebte Paar mimten, war Grease in aller Munde. Dennoch fand die deutschsprachige Erstaufführung erst 1994 im Raimundtheater in Wien statt.

GREASE – ein Garant für Erfolg?

Die erste Show der Tour startete um 19 Uhr mit einer Zeitreise durch die Musikgeschichte. Mithilfe einer Projektion und der sechs-köpfigen Band wurden die besten Hits und Musiker, die die Musikwelt prägten, dargestellt. Angefangen bei Miley Cyrus, über den King of Pop ging es in der Zeit zurück bis hin zu Elvis Presley und anderen Stars der 50er Jahre. Anschließend entführten die Darsteller das Publikum in die Zeit des Rock ‘n' Roll und erzählten die Geschichte einer der schönsten High School Romanzen.
Die Cast überzeugte mit energiegeladenen Liedern wie “Grease”, Summer Nights” und “We Go Together” und sorgte somit beim Publikum für gute Stimmung. Das Ensemble bewies, dass sie eine gute Dynamik besitzen und ausgezeichnet aufeinander abgestimmt sind. Die Choreografien von Carla Kama und Melissa Williams, so wie die Regie von Christian Stadlhofer brachten neuen Schwung in die Inszenierung und sorgten für die ein oder andere pikante Enthüllung auf der Bühne.

Grease Sandy und Dany

Riedl und Jahnke © Ruprecht Stempell

Mit Alexander Jahnke, dem 2. Gewinner der TV-Castingshow DSDS, gewann die Produktion einen Publikumsliebling, der mit der Darbietung des Danny Zuko seine Musicalpremiere feiert. Jahnke passt stimmlich, so wie auch schauspielerisch sehr gut in die Rolle des charmanten Schlitzohrs. An seiner Seite steht Veronika Riedl als Sandy Dumbrowski auf der Bühne. Die Darstellerin absolvierte erst im Juni 2017 ihre Ausbildung am Wiener Konservatorium, nachdem sie sogar ein Jahr überspringen konnte.  Veronika schafft es, die Verwandlung der schüchternen zur selbstbewussteren Sandy überzeugend darzustellen. Ihre Stimme passt dabei vor allem zu den emotionalen Liedern wie “It's Raining on Prom Night” und der “Sandra Dee” Reprise. Dadurch werden die Beweggründe der Wandlung des jungen Mädchens wunderbar herausgestellt.

Die Hauptdarsteller werden von den Pink Ladies und den T-Birds unterstützt. Zu den Pink Ladies gehören Nuria Mundry als Rizzo, Ruth Lauer als Jan,  Chanelle Wyrsch als Marty, Rico Salathe als Doody, Isabel Waltsgott als Frenchy und Mareike Zupp als Patty. Während Stef van Gelder als Kenickie, Janis Masino als Roger, Tommie Luyben als Sonny und Sebastian Prange als Eugene die T-Birds vervollständigen. Die Rollen haben alle auf ihre eigene Art und Weise viel Witz und Charm und nehmen ihre Parts in der High School Hierarchie ein. Eine gelungene Darstellung dieser Charaktere ist für das Musical wichtig, da sich jeder Zuschauer in einer der Rollen wiederfinden und sich somit mit dem ganzen Stück identifizieren kann. Bei der Premiere hat jeder Darsteller die einzelnen Eigenschaften seiner Rolle hervorragend betonen können. Hervorzuheben sind Nuria Mundry als Rizzo und Stef van Gelder als Kenickie. Sie überzeugen nicht nur stimmlich, sondern vor allem, indem sie deren Beziehung, die einer Art Katz-und-Maus-Spiel ähnelt, schauspielerisch sehr glaubhaft präsentieren. Sebastian Prange mimt den eingeschüchterten Streber Eugene und sorgt mit seinen Auftritten für viele Lacher im Publikum.

Grease Tour Burger Palace

Burger Palace ©Marcel Kohnen

Der Stil der 50er Jahre

Das Bühnenbild (von Terry Parsons) passt mit dem Burger Palace und dem roten Auto Greased Lightnin perfekt in die 50er Jahre. Aufgrund der Tourproduktion ist nicht mit vielen Extras zu rechnen, doch gerade das passt zu dem Stück, denn welche High School ist schon mit vielen Extras ausgestattet? Dafür sorgen das Lichtdesign und die Videoprojektionen für die richtige Stimmung. Die Projektionen werden nicht nur bei der anfänglichen und bereits erwähnten Zeitreise eingesetzt, sondern sorgen während des ganzen Stückes für das gewisse Extra. Und auch das Komstümdesign von Herbert Erhardt ist auf die 50er Jahre abgestimmt und zaubert ganz viele Petticoats, Lederjacken und Haartollen auf die Bühne.

Grease Tour Dance

Prom Night ©Marcel Kohnen

Geglückte Reise in die Vergangenheit

Das Musical GREASE entführt den Zuschauer in die 50er Jahre und sorgt mit peppigen Tanzeinlagen und mitreißenden Klassikern für gute Laune. Die Darsteller haben sich gut mit ihren Rollen auseinandergesetzt und überzeugen vor allem mit den großen Ensemblenummern. Ein Kritikpunkt weist die Produktion des Musicals dennoch auf. In einzelnen Szenen wirkte das Schauspiel noch etwas verhalten und könnte etwas mehr Schwung vertragen. Doch mit Sicherheit wird etwas Routine auch diesen Kritikpunkt schnell überwinden und daher ist ein Besuch der Tour nur zu empfehlen. In Hamburg spielt das Musical noch bis zum 15. Oktober. Anschließend touren sie bis zum 27.05.2018 durch München, Frankfurt, Duisburg, Wien, Düsseldorf, Regensburg, Hannover und Berlin.

Tickets können Sie hier buchen.

Kategorie: Tour Musicals

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Autor: S. Müller (06.10.2017)

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