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Fünf neue Musicals in London 2016

Das neue Jahr bietet auch wieder viele aufregende Neuigkeiten in der Musical-Szene – nicht nur hierzulande, sondern natürlich auch am Londoner West End. Mit dem Flugzeug ist die Musical-Metropole London nur wenige Stunden entfernt. Welche Produktionen im Winter/Frühling 2016 einen Kurztrip nach London besonders lohnen, zeigt unsere Top 5.

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Glenn Close
Glenn Close © Mingle Media TV – commons.wikimedia.org

Neue Londoner Produktionen im Winter und Frühjahr 2016

Improvisierter Show-Spaß, Klassiker mit Star-Besetzung und Computer, die ein Musical entwickeln: Die Musicals am Londoner West End bieten natürlich auch 2016 wieder jede Menge Abwechslung. Wir stellen fünf Produktionen vor, die im Winter und Frühjahr neu an die Londoner Theater kommen.

THE WAR OF THE WORLDS

Als H.G. Wells WAR OF THE WORLDS (deutsch: Krieg der Welten) im Oktober 1938 zum ersten Mal als Radiohörspiel zu hören war, hielten einige der Zuhörer die Invasion der Außerirdischen für Realität. Eine derartige Gefahr besteht natürlich nicht, wenn die Musical-Version am 17. Februar am Dominion Theatre Premiere feiert. Doreen Wayne hat Wells Geschichte von Marsmenschen, die die Erde mit ihren überlegenen Maschinen erobern wollen, für die Bühne adaptiert. Die Musik stammt von Jeff Wayne, die Songtexte von Gary Osborne, Paul Vigrass & Jeff Wayne. Aufführungen sind bis zum 30. April 2016 geplant.

MRS. HENDERSON PRESENTS

Am 9. Februar hebt sich am Noel Coward Theatre zum ersten Mal der Vorhang für MRS. HENDERSON PRESENTS, einem Musical mit Musik von George Fenton und Simon Chamberlain, Songtexten von Don Black und einem Buch von Terry Johnson, basierend auf dem Original-Drehbuch von Martin Sherman. Im London des Jahres 1937 übernimmt die exzentrische und reiche Witwe Laura Henderson das ehemalige Kino in der Great Windmill Street und wandelt es zu einem Varieté-Theater um. Während Großbritannien immer stärker in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen wird, entwickeln Mrs. Hendeson und Impressario Vivian Van Damm einen neuen Weg, Zuschauer anzuziehen und Soldaten bei Laune zu halten: Glamouröse junge Frauen posieren als nackte Statuen. Ein durchschlagender Erfolg.

SHOWSTOPPER! The Improvised Musical

Ab dem 15. Februar (Preview) gibt es am Lyric Theater Improvisationstheater vom Feinsten zu sehen. Die Idee hinter der Show von Adam Meggido und Dylan Emery ist ehrgeizig: Das Ensemble (Ruth Bratt, Justin Brett, Dylan Emery, Pippa Evans, Susan Harrison, Sean McCann, Adam Meggido, Philip Pellew, Andrew Pugsley, Oliver Senton, Lucy Trodd und Sarah-Louise Young) und das Orchester kreieren ein Musical praktisch aus dem Nichts. Entstehen soll eine vollständige Show mit eigener Geschichte und ansprechenden Charakteren sowie mitreißender Live-Musik. Aufführungen sind bis zunächst bis Juli 2016 geplant.

BEYOND THE FENCE

Am 26. Februar feiert am Arts Theatre das Musical BEYOND THE FENCE Premiere. Die Geschichte spielt im Jahr 1982 im Greenham Common Friedenscamp nahe des britischen Örtchens Greenham. Eine Gruppe von Frauen möchte die Stationierung von US-amerikanischen Cruise Missiles mit friedlichen Mitteln stoppen. Einer der Frauen soll ihre Tochter weggenommen werden – sie erhält unerwartete Hilfe von einem US-amerikanischen Soldaten. Außergewöhnlich macht das Musical vor allem seine Entstehungsgeschichte: BEYOND THE FENCE ist das erste von Computern entwickelte Musical überhaupt. Die What if-Machine der University of London entwickelte den Plot, ein Computer-System namens ProperWryter von der Complutense University of Madrid die narrative Struktur. Computer-Algorithmen schufen auch die Kompositionen, mit Hilfe von Nick Collins, Forscher im Bereich der Computer-Musik. Buch und Songtexte stammen aber immer noch von menschlichen Autoren: von Nathan Taylor und Benjamin Till. Das Musical wird von einer TV-Serie auf Sky Arts begleitet. Ob Computer wirklich in der Lage sind, ein Musical mit Herz und Leidenschaft zu entwickeln, davon können sich die Zuschauer bis zum 5. März überzeugen.

SUNSET BOULEVARD

Glenn Close kommt als Londoner West End (wir berichteten). Der Hollywood-Star übernimmt ab dem 4. April am ENO London Coliseum ihre Broadway-Paraderolle als Norma Desmond in SUNSET BOULEVARD. In Andrew Lloyd Webbers Klassiker spielt Close den vergessenen Stummfilmstar, der sich nicht mit dem Ende seiner Karriere abfinden will. Zusammen mit einem erfolglosen Drehbuchautor versucht Norma Desmond das Comeback – mit tragischen Folgen. Tickets für den Klassiker können nur bis zum 7. Mai gebucht werden.

 

Kategorie: Toplisten

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Autor: S. Gerdesmeier (10.01.2016)

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