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EVITA: Premiere im Oldenburgischen Staatstheater

Meisterin der Selbstinszenierung und Argentiniens First Lady: Evita Perón gehört zu den faszinierendsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt das Musical EVITA von Andrew Lloyd Webber, in einer Übersetzung von Michael Kunze. Am vergangenen Samstag feierte das Stück Premiere.

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Evita Oldenburgisches Staatstheater
Evita Oldenburgisches Staatstheater © Karen Stuke

Andrew Lloyd Webbers Musical noch bis zum 31. Mai 2015 zu sehen

Nationalheldin und schillernde Persönlichkeit, von den einen geliebt, von den anderen verachtet: María Eva Duarte gelang der Aufstieg vom Mädchen aus ärmsten Verhältnissen zur First Lady von Argentinien. Andrew Lloyd Webber hat ihr mit dem Musical EVITA ein Denkmal gesetzt. Am Samstag, den 15. November 2014, hob sich nun im Oldenburgischen Staatstheater zum ersten Mal der Vorhang für die dortige Inszenierung.

Oldenburg verzichtet auf Werbung mit der Bachelorette

Die Hauptrolle in Oldenburg spielt Anna Christiana Hofbauer – die Musical-Darstellerin hat sich vor allem mit ihrem TV-Auftritt als RTL-Bachelorette einen Namen gemacht. Ein Coup, der vom Oldenburgischen Staatstheater so nach eigener Aussage nicht geplant war; der Vertrag mit dem Theater stand bereits, bevor Hofbauer ihren Bachelorette-Auftritt absolvierte. Auch auf Werbung mit dem TV-bekannten Gesicht verzichtete das Theater. In der örtlichen Presse zeigten sich Oldenburger Theaterfreunde besorgt über einen Niveauverlust; nach der Premiere bescheinigen die ersten Kritiken Hofbauer eine solide, aber auch eine „brave“ Leistung. Mit ihr auf der Bühne steht Philipp Büttner als Che. Der junge Mann übernimmt die Rolle des Erzählers im Musical, dessen Texte von Michael Kunze ins Deutsche übertragen wurden. Büttner konnte im letzten Jahr den Bundeswettbewerb Gesang für sich gewinnen und überzeugte Oldenburger Publikum und Kritiker denn auch mit seiner starken Stimme. Die Rolle des Juan Perón übernimmt Paul Brady, der schon lange zum Ensemble des Staatstheaters gehört, der Operntenor Nicola Amodio spielt den Magaldi, der Evita aus den argentinischen Slums mit in die Hauptstadt Buenos Aires nimmt.

Evita und Che

© Karen Stuke

Regie am Staatstheater führt Erik Petersen, für die Musikalische Leitung sind Jürgen Grimm, Robin Davis und Carlos Vázquez verantwortlich. Das Bühnenbild stammt von Dirk Hofacker, die Choreografien erarbeitete Antoine Jully. Das Ensemble wird vom Staatsorchester Oldenburg begleitet.

Die Lebensgeschichte von Evita Perón

EVITA erzählt das Leben der jungen Eva María, die bereits früh erkennt, welche Vorteile ihr die richtigen Bekanntschaften versprechen können. Mit dem Nachtclubsänger Magaldi beginnt sie eine Affäre, die sie schließlich nach Buenos Aires führt. Dort wird sie erst zum Radio-Star, dann als Schauspielerin und Modell bekannt. Hier trifft sie auch auf General Juan Perón. Diesem gelingt der Aufstieg zum Staatschef – und an seiner Seite wird EVITA, wie sie nun vom Volk genannt wird, zur gefeierten First Lady, zur Wohltäterin für die Armen und zur Kämpferin für Frauenrechte. Vor allem aber ist Evita Perón eine Meisterin der Selbstinszenierung, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt das Musical noch bis zum 31. Mai 2015.

Kategorie: Theater Eigenproduktionen

Autor: S. Gerdesmeier (17.11.2014)

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