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Enrico De Pieri Interview – Musical Podcast 136

Disney's ALADDIN läuft aktuell erfolgreich am Stage Theater Neue Flora in der Musicalmetropole Hamburg. Allabendlich steht dort Enrico De Pieri als Dschinni auf der Bühne und bringt das Publikum mit seinem köstlichen Humor zum Lachen. Im Musical1-Podcast-Interview verrät Enrico so einiges über sein Engagement in Hamburg und entführt den Hörer in die sagenumwobene Welt von Agrabah.

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Enrico de Pieri
Enrico De Pieri © Privat

Dschinni liebt den Norden

Enrico De Pieri wurde natürlich nicht als Dschinni geboren. Er kam als Sohn eines Händlerehepaares im nordischen Kiel zur Welt und entdeckte die Leidenschaft für das Singen schon in recht jungen Jahren. Eine Opernausbildung sollte nach der Schule her und somit studierte De Pieri an der Hamburger Musikhochschule klassischen Gesang. Noch während des Studiums begann er Gesangsunterricht im Musical zu geben. Auf diesem Wege kam er dann mit dem Genre Musical in Verbindung.

Mittlerweile hat Enrico de Pieri in Hamburg seinen Lebensmittelpunkt gefunden. Durch das dortige Studium hat er auch viele Freundschaften in der Hansestadt geknüpft und führt dort ein zufriedenes Leben. Die Nähe zu seinem Elternhaus in Kiel gestaltet sich auch als sehr familienfreundlich und es erfreut Enrico, dort regelmäßig auf Besuch sein zu können.

Musicalengagements in ganz Deutschland

Bevor es dann auch endlich soweit war, dass Enrico De Pieri in Hamburg beruflich Fußfassen konnte, war er in vielen Städten Deutschland für verschiedene Musicalproduktionen unterwegs. Sein erste Musicalproduktion führte in nach Stuttgart, wo er in DIE DREI MUSKETIERE zu sehen war. Dort spielte er die Rolle des Portos.

In Düsseldorf durfte er den Peter Schlönzke im Musical KEIN PARDON verkörpern. Ein kompletter Gegensatz zu seiner ersten Rolle in Stuttgart, wie Enrico im Interview zu erzählen weiß. Er beschreibt den Peter Schlönzke als Charakter, der sehr nah an Enrico De Pieri dran war.

Auch in der ADDAMS FAMILY in Merzig war De Pieri bereits zu erleben. Dort in der Rolle des Onkel Fester. Charakterlich ein ziemlich schräger und bizarrer Typ, wie ihn Enrico beschreibt. Diese Art von Rolle war für Enrico eine spannende Aufgabe, die ihn manchmal sogar ein wenig gegruselt hat.

Willkommen in Agrabah, der Metropole aus 1001 Nacht

Seit der Europapremiere des Musicals ALADDIN steht Enrico De Pieri am Theater Neue Flora in Hamburg auf der Bühne und verkörpert allabendlich den Dschinni. Unser Podcast-Moderator & Redakteur Christian hat sich vor seinem Gespräch mit Enrico De Pieri mal einen Eindruck von der Show aus 1001 Nacht gemacht und seine ganz persönliche Meinung mitgebracht.

Aladdin und Dschinni

© Stage Entertainment

Schon wenn sich der Vorhang zu Beginn der Show öffnet und Enrico De Pieri als Dschinni die Bühne betritt, stellt sich beim Besucher ein wohliges Gefühl ein. Man weiß, man ist hier Willkommen – Willkommen in einer Welt, die alles andere für die Zeit des Showerlebnisses in den Hintergrund rücken lässt.

Großartige Bühnenbilder und aufwendig genähte Kostüme bestimmen das Bild von Disney's ALADDIN. Somit wird die frei erfundene Metropole Akrabah in vollster Schönheit zum Leben erweckt. Der Zuschauer taucht ein in eine Welt, die er so noch nie zu Gesicht bekommen hat.

Besonders zu erwähnen sind zwei Bühnenbildkonzepte, die mich schwer beeindruckt haben und die so in ihrer Art wohl bisher einmalig sind. Da wäre die „Höhle der Wünsche“, die am Ende des ersten Aktes auf der Bühne dargestellt wird. Ohne zu übertreiben, behaupte ich, dass hier an dieser Stelle kaum ein Mund eines Zuschauers geschlossen war, vor Erstaunen und Begeisterung. Gold, Glitzer, Edelsteine und ganz viel Wow-Effekt sorgten für ein grandioses Erlebnis und entließen somit in die Pause.

Die Wahrheit über den fliegenden Teppich

Und dann sei da noch der fliegende Teppich erwähnt. Sensationell, wie dieser zum Einsatz kommt. Schaute man in die Gesichter der Zuschauer, sah man Fragezeichen in deren Augen. Die Frage, die sie sich wohl stellten: Wie fliegt der Teppich über die Bühne? Die Antwort ist ganz einfach: Es ist pure Magie. Und so soll es auch sein. Jede andere Aussage würde den Zauber, den die Show zweifelsohne vermittelt, zerstören.

Mittendrin in all dem Geschehen natürlich die eigentlichen Stars des Abends – die Musicaldarsteller. In der von mir besuchten Vorstellung standen Richard Salvador-Wolf in der Titelrolle, Sophia Gorgi als Jasmin sowie Enrico De Pieri in der Rolle des Dschinni auf der Bühne von ALADDIN.

Stimmlich sowie darstellerisch überzeugen auch die hier nicht namentlich erwähnten Künstler. Ins Besondere möchte ich an dieser Stelle aber auf unseren Interview-Gast Enrico De Pieri eingehen. Er ist definitiv der Part, der von den Zuschauern die meiste Begeisterung erntet.

ALADDIN- Ensemble beim Schlussapplaus

© Stage Entertainment

Als Entertainer führt er durch die Show und sorgt für viele Lacher. Auch körperlich ein sehr anstrengender Job, wie er im Interview verrät. Und auch gesanglich entführt uns Enrico in eine Welt aus 1001 Nacht.

Wie viel Dschinni steckt in Enrico?

Eine Rolle mit so viel Charme und Humor auszufüllen, gestaltet sich auch nicht immer ganz einfach. Die Geschwindigkeit, in der Dschinni auf der Bühne spricht und singt, ist unglaublich rasant. Das bedarf es er viel Übung, wie Enrico uns im Interview erzählte.

Im wahren Leben ist Enrico De Pieri natürlich kein Dschinni. Sondern ein ganz normaler Mann, der seinen persönlichen Interessen nachgeht. Aber auch in Enrico steckt ein wenig von Dschinni. Auch im privaten Leben ist Enrico ein Mensch, der gerne und schnell redet.

Wenn Stage Entertainment für Enrico den Dschinni spielen würde und er sich für einen Abend eine x-beliebige Rolle einer aktuellen gespielten Produktionen aussuchen darf, hat er zwei klare Favoriten. Zum einen wäre er gerne mal Alfred im TANZ DER VAMPIRE und zum anderen die Deloris im Musical SISTER ACT. Aber Enrico bleibt natürlich auch Realist und weiß, wie hoch seine Chancen in diesem Fall stehen würden.

Kategorie: Aladdin,Kritiken,Podcast

Tags:

Autor: C. Demme (20.02.2017)

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