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Emanuele Caserta Interview – Musical1 Podcast 55

Bereits seit 2012 spielt Emanuele Caserta den Terk bei TARZAN. Zum 1. Juli 2015 allerdings verlässt er die Cast des Stuttgarter Musicals. Musical1 hatte vorher noch einmal Gelegenheit, mit dem gebürtigen Italiener zu sprechen. Wie hat ihm seine Zeit bei TARZAN gefallen? Und was plant er für die Zukunft?

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Emanuele Caserta
Emanuele Caserta © Stage Entertainment

Von Italien nach Stuttgart

Genauso wie sein TARZAN-Kollege Gian Marco Schiaretti stammt Emanuele Caserta aus Italien. Geboren und aufgewachsen ist er auf der kleinen Insel Ischia – ein beliebtes Urlaubsziel für viele Deutsche. Wer noch nicht dort war, sollte die Insel unbedingt einmal besuchen, meint Emanuele. Auch er verbringt mit seiner Familie immer wieder gerne Urlaube dort; im Hotel Mama genießt er Sonne, Strand und gutes Essen.

Sein Studium hat Emanuele 2009 in Parma mit dem Diplom abgeschlossen. Bereits während der Ausbildung spielte er in OLIVER TWIST. Eine Woche nach dem Studium erhielt er dann ein Jobangebot bei SVEGLIATA E SOGNA. Nur ein Jahr später spielte er den Dschini in ALADDIN. Der Besetzung des neuen Hamburger Disney-Musicals ALADDIN wünscht Emanuele an dieser Stelle auch viel Glück und ganz viel Spaß bei ihrem neuen Abenteuer. 2010 erhielt Emanuele auch eine Rolle in DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME und spielte dort den Quasimodo. „Das war für mich etwas schwieriger, weil es meine erste ernste Rolle war. Es war aber auch sehr schön zu spielen und zu singen,“ erinnert er sich.

Mit der Rolle bei TARZAN ging Emanueles großer Traum in Erfüllung

Emanuele als Terk

© Stage Entertainment

2012 schließlich erfüllte sich ein großer Traum für den Musical-Darsteller: Er bekam eine Rolle bei TARZAN. Für das Musical zog er auch nach Stuttgart. In TARZAN wollte er unbedingt mitspielen. Es war das erste Musical, dass er in Deutschland gesehen hatte – und er war sofort fasziniert von den Schauspielern, von der Musik, von den Flugkunststücken. Er bewarb sich und hatte das Glück, auch genommen worden zu sein.

Die Rolle des Terk gibt Emanuele seit 2013. „Das Besondere an der Rolle ist, dass ich die Leute glücklich machen kann und ihnen ein Lächeln auf den Mund zaubere,“,erklärt er. Langweilig oder eintönig findet er es nicht, so lange eine Rolle zu spielen. „Ich liebe es, Terk zu spielen und jeder Abend ist etwas komplett anderes,“ meint er. Das Publikum sei jeden Abend anders und immer wieder mache es Spaß, die Zuschauer zu begeistern. Die Rolle des Terk liegt Emanuele auch deswegen so gut, da ihm der Charakter sehr ähnlich ist. „Terk ist eigentlich Emanuele und Emanuele ist Terk,“ erklärt er lachend. Beide sind lebenslustig, verrückt, aber auch echte Familienmenschen und treue Seelen. Beide sind Party-Monster, immer gut drauf und beiden ist Freundschaft sehr wichtig.

Emanuele genießt es auch, jeden Abend über die Bühne und den Zuschauerraum zu fliegen. „Fliegen ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich genieße jeden Tag!“ Am Anfang war das Fliegen eine vor allem körperlich sehr herausfordernde Aufgabe, mittlerweile sei es für ihn aber weniger anstrengend zu fliegen als zu singen und zu tanzen.

Neue Herausforderungen bei ROCKY in Stuttgart

Mehr als 1.000 Mal stand Emanuele schon für TARZAN auf der Bühne. Zum 1. Juli verlässt er das Musical allerdings. „Ich bin auf der Suche nach neuen Herausforderungen,“ erklärt er seinen Abschied. Er wolle nicht immer nur der Terk bleiben. Vielleicht kommt er ja auch noch einmal zum Musical zurück – das schließt er nicht vollkommen aus. Zunächst geht es für Emanuele allerdings bei ROCKY weiter. Für das Musical zieht er vom Stuttgarter Stage Apollo Theater ins Palladium Theater, bleibt den Stuttgarter Fans also treu. Bei ROCKY wird er Teil des Ensembles sein und freut sich schon riesig, dort vor allem seine tänzerischen Fähigkeiten verbessern zu können. Für ein Stuttgarter Musical hat er sich aus einem ganz einfachen Grund entschieden: „Meine Familie und ich fühlen uns in Stuttgart wohl. Wir fühlen uns hier daheim.“ Jetzt freut er sich auf neue Kollegen, ein neues Gefühl, neue Geschichten, frischen Wind und ganz viel Spaß.

Für Emanuele stehen nun aber erst einmal harte Proben an. Wie vor jedem neuen Musical gibt es auch für ROCKY viel zu lernen. Die Darsteller müssen sich in ihre Rollen einfühlen; das gilt auch für die Ensemble-Rollen, denn keine Show funktioniert ohne Ensemble. Kraft gewinnt Emanuele bei seinen Kindern und seiner Frau.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (21.06.2015)

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