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Eindrücke des Musicals ORDINARY DAYS in München

Die Bayerische Theaterakademie August Everding spielt zurzeit das Musical ORDINARY DAYS unter der Regie von Stefan Huber im Akademietheater in München. Wir waren da und haben unsere Eindrücke für Euch gesammelt.

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Johannes Osenberg in Gewinner Pose in Ordinary Days
Ordinary Days © Jean-Marc Turmes

4 Personen in der Stadt mit den hundert Geschichten

„Lass auf der Straße des Lebens kein Hindernis, ob groß oder klein, Dir im Weg stehen.“ Mit diesem Satz betritt Johannes Osenberg als Warren die Bühne und bringt einen kleinen Hauch von Broadway mit sich. Er eröffnet das Stück ORDINARY DAYS von Adam Gwon, das momentan im Akademietheater der Bayerischen Theaterakademie August Everding zu sehen ist. Vier Darsteller des Studiengangs Musical überzeugen bei dieser Inszenierung in ihren Rollen als Warren, Deb, Claire und Jason.

Der Zuschauer wird auf eine Reise zu Problemen junger Leute mitgenommen, die versuchen, zwischen Beziehungsdrama und aufgeschobenen Hausarbeiten im stressigen New York zurecht zu finden. Beleuchtet wird die Beziehung von Claire und Jason, die mit ungeahnten Differenzen konfrontiert werden. Ebenso das Zusammentreffen von Warren und Deb, die in ihren Lebenseinstellungen nicht unterschiedlicher sein können, nach einiger Zeit jedoch merken, was sie voneinander lernen können.

Zwei unterschiedliche Paare

Mit einer scheinbaren Leichtigkeit gelingt es Darstellern und Regisseur eine große Geschichte mit originellen Liedern und vielen unterschiedlichsten Emotionen gekonnt in eine Einheit zu bringen. Warren und Deb, zwei komplette Fremde, treffen durch einen Zufall im Metropolitan Museum aufeinander. Währenddessen fängt die Beziehung von Jason und Claire, die nach einem Jahr bereits zusammen ziehen wollen, an, im Metropolitan Museum langsam in die Brüche zu gehen. Die Geschichten beginnen sich zu verbinden und lassen die Charaktere an den gleichen Orten aufeinander treffen. Und doch bleibt es letztendlich bei zwei Paaren.

Warren und Deb, dargestellt von Johannes Osenberg und Wiebke Isabella Neulist, bilden einen tollen Kontrast zwischen naivem Durchstarter und verrückter Künstlerin. Und auch bei Claire und Jason, gespielt von Miriam Neumaier und Timothy Roller, stimmt die Chemie. Oder besser gesagt, die nicht mehr vorhandene Chemie. Vor allem Miriam Neumeier überzeugt mit einem ihrer letzten Lieder „Gotta Get Out“ und sorgt dafür, dass man ihr auch einen unerwarteten Plottwist ohne Weiteres abkauft.

Das Publikum ist Teil der Geschichte

ORDINARY DAYS in der Inszenierung von Stefan Huber zeigt wieder mal, dass man für ein gelungenes Musical nicht mehr braucht als eine spannende Geschichte, einen guten Regisseur und überzeugende Darsteller.

Mit einer minimalistischen Bühne, über die der Zuschauer laufen muss, um an seinen Platz zu gelangen, und Bühnenelementen, die in den Publikumsbereich hineinragen, ist man ein Teil der Geschichte, ein Teil von New York. Überall stehen Gerüste, an der Decke ist eine Art Empore oder Galerie zu erkennen. Anders als in der Originalversion, in der nur eine Klavierbegleitung vorhanden ist, sind hier auf Höhe der Zuschauer in unterschiedlichen Ecken vier Musiker zu sehen. Diese spielen teilweise mehr als zwei Instrumente. Gekonnt wird hier von Kai Tietje, dem musikalischen Leiter, mit musikalischen Themen gespielt, indem er ein Cello, ein Saxophon, eine Querflöte, Drums und eine E-Gitarre unter die Musik mischt. Die Musiker bieten dem Zuschauer die Möglichkeit, seinen Blick gelegentlich schweifen zu lassen und etwas Neues zu sehen.

Eine sehenswerte Inszenierung

Kurz gesagt haben die Studierenden der Bayerischen Theaterakademie mit ihrer Inszenierung ORDINARY DAYS unter Stefan Huber ein rundum gelungenes Stück hervorgebracht.
ORDINARY DAYS spielt noch bis zum 17. November im Akademie Theater in München. Tickets findet ihr hier: theaterakademie.de.

 

Kategorie: Stadttheater

Tags:

Autor: M. Heffner (14.11.2017)

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