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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – Das Musical

Pünktlich zur schönsten Zeit des Jahres hat eines der wunderbarsten Musicals, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, im Berliner Admiralspalast seine Premiere gefeiert. Ein Genuss für Augen und Ohren, das vom Berliner Premierenpublikum mit Standing Ovations gefeiert wurde.

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Disney die Schöne und das Biest - Bibliothek
Disney die Schöne und das Biest – Bibliothek ©Stefan Malzkorn

Welterfolg aus dem Hause Disney

Pünktlich zur Weihnachtszeit feierte DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – Das Musical im Berliner Admiralspalast am 9. Dezember seine Premiere.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST  ist eine Produktion des Budapester Operetten- und Musicaltheaters in deutscher Sprache, welche durch BB Promotion als Tourmusical in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert wird.

Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Auch Musical1 wollte sich in Weihnachtsstimmung bringen lassen und wir haben uns dieses wunderbare Disney-Musical für Euch angesehen. Märchen schreibt die Zeit…und zeitlos sind Märchen, und dieses ganz besonders – erzählt es uns doch eine spannende, anrührende Geschichte, deren Kernaussage heute aktueller ist denn je: Es kommt nicht auf Äußerlichkeiten an.

Basierend auf einem uralten französischen Volksmärchen (um 1550), entstand im Laufe der Jahre die wunderbare Liebesgeschichte von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST mit wahrhaftigem Happy End. Was zur Zeit der Entstehung nicht selbstverständlich war – obwohl man das Jahrhundert als „Neuzeit“ betrachtet, wirkte das Mittelalter doch noch kräftig nach, und „andere“ Menschen als auch Wesen landeten mal eben fix auf dem Scheiterhaufen.

Nun, das bleibt uns hier erspart – *schmunzel*- denn sonst hätte unsere heutige Betrachtung ja kein so glückliches Ende.

Und eines sei schon mal vorweg genommen: Das Ende ist wirklich Einzigartig!

Liebe und Romantik, Spaß und Mitleid

Die romantische Geschichte von Belle und dem gefühlskalten Prinzen, der vor Jahren von einer Fee in ein furchterregendes Biest verwunschen wurde, ist wohl eine der romatischsten Liebesgeschichten aller Zeiten. Aber bevor die Liebe den Fluch der Fee lösen kann, haben die Hauptakteure einige Hürden zu überwinden und zu lernen, was Liebe ausmacht.

Dabei werden Belle (Kitti Jenes) und das Biest (Sándor Barkóczi) von einzigartigen Charakteren begleitet und unterstützt. Da sind zum Beispiel Lumiére (Ádám Bálint), der charmant witzige und sprechende Kerzenleuchter, Herr von Unruh (Tamás Földes), welcher als verzauberte Standuhr seinem Namen alle Ehre gibt. Die gute Seele des Hauses ist die singende Teekanne Madame Pottine (Lilla Polyák) mit ihrem zuckersüssen Söhnchen Tassilo (Kázmér Pongrácz) und nicht zu vergessen Madame de la Grand Bouche (Ildikó Sz. Nagy), die divenhafte Kommode, und Babette (Nicolett Füredi) der aufreizende Staubwedel.

Disney die Schöne und das Biest

©Stefan Malzkorn

Schöne Stimmen, aufwendige und detailverliebte Kostüme, ein bezauberndes Bühnenbild

Einleitend sitzt zunächst nur eine Mutter mit ihrem Sohn vor dem geschlossenen Vorhang und beginnt ein Märchen vorzulesen. Langsam gleitet die Geschichte hinüber in richtige Dekoration und man ist mitten im Geschehen in der Dorfplatzszene. Zuerst fällt uns Belles (Kitti Jenes) wunderbarer Mezzosopran auf und auch Gaston (Attila Németh) lässt den Zuhörer gleich aufhorchen.
Die Geschichte nimmt ihren bekannten Lauf und wir bestaunen und erfreuen uns an einer einzigartig wunderschönen Dekoration. Alle Hochachtung! Für eine Tour ist das ein riesen Aufwand! Wir sind begeistert von den Kostümen und lassen uns gerne immer mehr auf die herrlich bunte Märchenwelt ein.

Ein Hoch auf die Visagisten

Die Maskenbildner leisten ganze Arbeit, wir erschrecken vor dem Biest, leiden und hadern mit ihm. Man muss einfach diese Darstellung von der ersten bis zur letzten Minute genießen. Für die humorigen Einlagen sorgen die fluchbelasteten Angestellten des Schloßherren – Lumiére, Herr von Unruh, Madame Pottine, Babette und Madame de la Grand Bouche. Allesamt in ganz großartigen Kostümen, begleitet dann und wann von tanzenden Tellern, Gläsern, Besteck und Servietten, zur Musik von Alan Menken und Texten von Howard Ashman und Tim Rice – einfach wunderbar!

Perfekt besetzte Cast mit viel Spielfreude

Flotte Tanzszenen sowie die Spielfreude aller Darsteller, was eigentlich immer eine harmonische Cast vermuten lässt, die überschwappende tolle Stimmung auf und vor der Bühne haben zu einem überaus gelungenen Abend beigetragen. In der Pause hörte man hier und da, dass der ungarische Akzent durchschlüge. Nun, dazu können wir nur fragen: was IST ungarischer Akzent?

Sicher ist, es war den Darstellern ein wenig die Premierenanspannung anzumerken, klar und deutlich Deutsch zu sprechen, und Akzent zu vermeiden. Beim Sprechen merkte man ab und an, dass die Cast keine deutschen Muttersprachler sind. Beim Gesang konnten wir das so gut wie nie bemerken. Da das ganze Stück herkunftsbedingt aber auch ein bißchen französisch akzentuiert „überpudert“ ist, allen voran der gute Lumiére, fanden wir diese Attitüde eher charmant als störend.

Furioses Happy End

Getoppt wird das Ganze zum glücklichen Schluss mit der absolut brillianten Umsetzung der Verwandlung vom Biest in den schönen Prinzen. Das sollte jeder Musical-Liebhaber einmal gesehen haben. Es sei aber gewarnt – das Stück hat Suchtpotetial und wir verstehen jeden, der die Show auch ein zweites oder drittes mal besucht.

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Kategorie: Tour Musicals

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Autor: I. Marquardt (13.12.2016)

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